| UVP | 19.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
- gutmütiges und präzises Fahrverhalten
- wendige und leicht handlebare Maschine
- sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
- spitzenmässige Voll-Integral Bremse
- sehr gute Serienausstattung
- sehr guter Windschutz
- QuickShifter und Getriebe etwas hart
- weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
- Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Länge | 2.212 | mm |
| Radstand | 1.518 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.406 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | zentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - prüft Euren Kontostand.
Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 GS vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für unterschiedliche Fahrtypen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 GS steht für große Abenteuer, lange Strecken und ein sehr breites Einsatzspektrum. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein modernes, zugängliches Motorrad für den Alltag und für Touren, bei denen Leichtigkeit und Charakter im Vordergrund stehen. Genau darum geht es hier: nicht um „das eine“ Motorrad, sondern um die Frage, welches Modell besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundidee: Adventure-Anspruch trifft auf urbanen Charakter
Die BMW R 1300 GS ist als Adventure-Maschine gebaut, die auch dann überzeugt, wenn die Strecke länger wird, das Wetter wechselt oder das Tempo steigt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, komfortabel zu bleiben und gleichzeitig viel Kontrolle zu bieten. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt nahbar, unkompliziert und bringt einen eigenen Stil mit, der besonders im Stadtverkehr und auf Feierabendrunden Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und nicht nach „großem Projekt“ verlangt, findet hier einen passenden Charakter.
Motor & Fahrgefühl: Leistungsbild und Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die BMW R 1300 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um souveräne Beschleunigung, ruhiges Dahingleiten und entspanntes Fahren auf längeren Strecken geht. Das Leistungsbild wirkt „erwachsen“: Kraft ist da, aber sie wird so dosiert, dass das Motorrad nicht hektisch wirkt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei Überholmanövern ist das ein Vorteil, weil das Motorrad Reserven bietet und dabei kontrollierbar bleibt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges, direktes Fahrgefühl. Sie ist weniger auf „große Reserven“ ausgelegt, sondern auf spürbare Dynamik im mittleren Drehzahlbereich und auf ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht nur auf maximale Durchzugskraft achtet, wird den Charakter der Guerrilla 450 schnell mögen.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- BMW R 1300 GS: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem entspannten Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr kurze, rein urbane Wege „zu viel Motorrad“ sein kann – sowohl vom Anspruch als auch vom Handling-Gefühl her.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen in der direkten Ansprechbarkeit und dem unkomplizierten Alltagscharakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnfahrten oder wenn dauerhaft hohe Last anliegt, die Prioritäten stärker Richtung Effizienz und Fahrstil gehen müssen.
Fahrwerk & Handling: Kontrolle vs. Agilität
Die BMW R 1300 GS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen und bei höheren Geschwindigkeiten zeigt sich, dass das Motorrad „auf Linie“ bleibt. Das Fahrwerk unterstützt den Fahrer dabei, auch nach vielen Kilometern noch präzise zu reagieren. In Kurven wirkt die Maschine ruhig und berechenbar, was besonders auf längeren Touren ein echter Pluspunkt ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen agiler im Alltag. In engen Straßen, bei häufigen Richtungswechseln und beim Rangieren spielt sie ihre Vorteile aus. Das Motorrad fühlt sich leichter an, was das tägliche Nutzen deutlich angenehmer macht. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder Touren bevorzugt, die eher „kurvig und abwechslungsreich“ als „lange Autobahn“ sind, wird das Handling der Guerrilla 450 als Stärke erleben.
Was das für die Praxis bedeutet
Die BMW ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch bei längeren Etappen und wechselnden Bedingungen eine Art „Sicherheitsgefühl“ liefern soll. Die Royal Enfield ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag schnell verfügbar sein soll und in vielen Situationen unkompliziert bleibt.
Bremsen & Sicherheit: Unterschiedliche Schwerpunkte
Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 GS setzt auf ein System, das auch bei hoher Belastung und wiederholten Bremsvorgängen konstant wirkt. Das ist besonders relevant, wenn man viel Tour fährt oder wenn das Motorrad häufig mit Gepäck unterwegs ist. Die Dosierbarkeit hilft dabei, kontrolliert zu bleiben – egal ob man zügig verzögert oder eher sanft in die Kurve hinein bremst.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls eine solide Bremsbasis, die zum Charakter des Motorrads passt. Im Alltag und bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten fühlt sich das System stimmig an. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig in Situationen kommt, in denen das Motorrad dauerhaft stark gefordert wird, sollte die eigenen Einsatzbedingungen im Blick behalten.
Ausstattung & Komfort: BMW als Tourer, Royal Enfield als unkomplizierter Begleiter
Bei Komfort und Ausstattung trennt sich die Spreu vom Weizen. Die BMW R 1300 GS ist in vielen Bereichen auf Langstrecke optimiert. Dazu gehören die Art, wie sich das Motorrad über längere Zeit fährt, die Unterstützung durch moderne Features und das Gesamtpaket, das den Alltag auf Touren erleichtert. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, wird den Komfortvorteil schnell merken: Das Motorrad wirkt weniger „anstrengend“, weil es die Arbeit abnimmt – vom stabilen Fahrgefühl bis zur insgesamt durchdachten Ergonomie.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet anders: Sie wirkt bewusst nicht überladen, sondern auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell verstanden ist und nicht ständig „erklärt“ werden muss. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad vor allem für Alltag, Wochenendfahrten und entspannte Touren nutzen, ist das oft genau die richtige Richtung.
Stärken und Schwächen bei Komfort & Ausstattung
- BMW R 1300 GS: Stärken sind Tourenkomfort, moderne Unterstützung und ein sehr breites Einsatzprofil. Schwäche kann der höhere Anspruch an Budget und Pflegeaufwand sein – je nachdem, wie intensiv gefahren wird.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken sind die unkomplizierte Bedienung, der alltagstaugliche Charakter und der Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr anspruchsvollen Langstrecken-Setups weniger „Allround-Reserve“ bietet als die große GS.
Verbrauch & Betriebskosten: Unterschiede im Nutzungsprofil
Beim Thema Verbrauch und Betriebskosten lohnt sich der Blick auf das eigene Fahrprofil. Die BMW R 1300 GS ist ein großes Motorrad mit entsprechendem Potenzial – und sie kann genau dann besonders sinnvoll sein, wenn man sie regelmäßig auf längeren Strecken nutzt. In solchen Szenarien spielt Effizienz nicht nur eine Rolle, sondern auch die Tatsache, dass das Motorrad für diese Einsätze gemacht ist: weniger Stress, mehr Konstanz.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen stärker auf den Alltag zugeschnitten. Wenn viele kurze Strecken, Stadtverkehr und „mal eben los“ im Vordergrund stehen, kann das Motorrad insgesamt wirtschaftlicher wirken – nicht nur beim Verbrauch, sondern auch im Gefühl von Aufwand und Handhabung. Wer häufig fährt, aber eher in kleineren Etappen, wird den Vorteil dieser Ausrichtung spüren.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW R 1300 GS: die richtige Wahl für Tourer und Vielnutzer
Die BMW R 1300 GS ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das lange Strecken souverän meistert, Komfort priorisiert und auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig wirkt. Wer häufig unterwegs ist, gern plant, Gepäck mitnimmt oder einfach ein „Alleskönner“-Gefühl möchte, findet in der GS eine sehr passende Basis. Auch wenn man Wert auf moderne Unterstützung und ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten legt, ist das Motorrad eine starke Option.
Royal Enfield Guerrilla 450: die richtige Wahl für Alltag, Einsteiger und Charakterfans
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das schnell Spaß macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer Einsteiger ist oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht „zu groß“ wirkt, wird die unkomplizierte Art der Guerrilla 450 schätzen. Auch für kürzere Touren, kurvige Strecken und Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem lebendig und nahbar sein soll, ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für lange Strecken, hohen Komfort und ein sehr breites Einsatzprofil gesucht wird. Sie überzeugt vor allem durch souveräne Leistungsentfaltung, stabiles Handling und ein Gesamtpaket, das Touren angenehm macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Maximum an Kontrolle und Ruhe im Fahrgefühl möchte, wird mit der GS deutlich glücklicher.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein direkter, lebendiger Fahrcharakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtfahrten und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist und Spaß macht, ohne dass man sich ständig mit „großem Motorrad“ beschäftigen muss.
Kurz gesagt: GS für große Touren und Komfort-Anspruch, Guerrilla 450 für Alltag, Leichtigkeit und Charakter.