| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
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BMW R 1300 R vs. Aprilia Tuareg 660: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für den modernen, kraftvollen Straßen-Charakter einer Naked-Bike-Philosophie. Die Aprilia Tuareg 660 dagegen bringt den Geist eines leichten Adventures mit: beweglich, tourentauglich und mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil fühlt sich das eine Motorrad deutlich „passender“ an als das andere.
Grundcharakter: Naked-Drive vs. Adventure-Feeling
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das vor allem auf der Straße zu Hause ist. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, spürbarer Kraft und einem Fahrgefühl, das sich schnell und souverän anfühlt. Das Motorrad ist dabei nicht „laut“ im Sinne von unruhig, sondern eher im Sinne von präsent: Man merkt, dass hier viel Leistung und Drehmoment zur Verfügung stehen, und dass die Abstimmung auf zügiges Fahren ausgelegt ist.
Die Aprilia Tuareg 660 spielt dagegen die Adventure-Karte. Sie ist so konzipiert, dass sie sich im Alltag leicht bewegt und auf längeren Strecken angenehm bleibt. Gleichzeitig ist sie nicht nur „optisch“ abenteuerlich, sondern bringt die typische Mischung aus Sitzposition, Federungsgefühl und Fahrbarkeit mit, die man mit Touren und gelegentlichem Offroad-Kontakt verbindet. Wer gerne flexibel fährt – mal Landstraße, mal Schotterweg – bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür natürlicher anfühlt.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen nicht nur „mitfahren“, sondern aktiv Spaß machen. Die BMW R 1300 R setzt dabei stärker auf den großen, souveränen Straßen-Drive. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen wirken oft spontan und kraftvoll, und das Motorrad lässt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert bewegen. Gerade wenn man häufig zügig unterwegs ist oder Überholmanöver schnell erledigen möchte, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Die Aprilia Tuareg 660 liefert ebenfalls spürbaren Punch, aber mit einem anderen Charakter. Sie wirkt oft „agiler“ im Gefühl, besonders wenn es darum geht, das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Untergründen kann das ein echter Vorteil sein: Man fährt weniger „groß“ und mehr „präzise“, und die Maschine unterstützt dieses Fahrgefühl.
Stärken & Schwächen im Motor-Charakter
BMW R 1300 R: Stärke ist der souveräne, kraftvolle Straßenantrieb. Schwäche kann sein, dass der Fokus klar auf Asphalt liegt – wer regelmäßig abseits fährt, wird die Tuareg oft als „passender“ empfinden.
Aprilia Tuareg 660: Stärke ist die vielseitige Fahrbarkeit und das agile Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie im reinen „Highspeed-Straßenfokus“ nicht ganz die gleiche große Souveränität vermittelt wie die BMW, wenn man ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die BMW R 1300 R zielt auf ein stabiles, sicheres Fahrverhalten bei flotter Fahrt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. In schnellen Kurven oder auf längeren Strecken ist das ein Pluspunkt, weil sich das Motorrad wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt.
Die Aprilia Tuareg 660 ist im Handling eher auf Beweglichkeit ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn man gerne zwischen Kurven wechselt, auf Landstraßen mit wechselndem Belag fährt oder wenn die Route nicht immer perfekt ist. Die Federungscharakteristik wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch dann noch kontrolliert bleibt, wenn der Untergrund weniger „sauber“ ist.
Kurvengefühl und Alltag
Wer vor allem auf der Straße unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das bei zügiger Gangart stabil bleibt, findet in der BMW R 1300 R oft die passendere Basis. Wer dagegen häufig unterwegs ist, ohne sich auf eine reine Asphaltstrecke festzulegen, profitiert von der Aprilia Tuareg 660, weil sie sich im Alltag und auf gemischten Strecken leichter „mitnehmen“ lässt.
Bremsen & Sicherheit: Kontrolle in jeder Situation
Bei beiden Motorrädern steht die Kontrolle im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 R wirkt im Bremsgefühl oft sehr direkt und fein dosierbar, was gerade bei sportlicher Fahrweise oder bei häufigen Richtungswechseln hilft. Das gibt Sicherheit, weil man Verzögerung und Stabilität gut „lesen“ kann.
Die Aprilia Tuareg 660 punktet ebenfalls mit einem stimmigen Setup, das im Alltag zuverlässig wirkt. Gerade auf wechselndem Untergrund ist ein kontrollierbares Bremsverhalten entscheidend – und hier fühlt sich die Tuareg oft wie ein Motorrad an, das nicht nur für die perfekte Strecke gebaut ist.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition entscheidet
Ein großer Unterschied liegt in der Sitz- und Fahrhaltung. Die BMW R 1300 R ist als Naked Bike tendenziell auf eine sportlich aufrechte Haltung ausgelegt. Das sorgt für gute Übersicht und ein direktes Fahrgefühl, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil bedeuten, dass man bei langen Autobahnabschnitten oder sehr windigen Strecken mehr „arbeiten“ muss als auf einem stärker geschützten Motorrad.
Die Aprilia Tuareg 660 bringt durch ihre Adventure-Position oft mehr „Reise-Komfort“ mit. Die Haltung wirkt so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Außerdem ist die Maschine häufig angenehmer, wenn man im Alltag zwischen Stop-and-Go und zügigen Landstraßenabschnitten wechselt.
Komfort-Fazit im Alltag
BMW R 1300 R: Stärke ist das direkte, straßenorientierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Wind- und Langstreckenkomfort je nach Setup weniger „entspannt“ ausfällt.
Aprilia Tuareg 660: Stärke ist die vielseitige Ergonomie für unterschiedliche Strecken. Schwäche kann sein, dass der „Naked“-Reiz und die maximale Straßenfokussierung der BMW nicht 1:1 erreicht werden.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, um Fahrbarkeit und Sicherheit zu verbessern. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 R wirkt oft wie ein sehr „rund“ abgestimmtes Paket, bei dem Assistenzsysteme und Fahrmodi das Fahren intuitiv unterstützen. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht jedes Detail manuell nachregeln möchte.
Die Aprilia Tuareg 660 bietet ebenfalls eine moderne Ausstattung, die vor allem im gemischten Einsatz Sinn ergibt. Gerade wenn der Untergrund nicht immer gleich ist, kann die elektronische Unterstützung dabei helfen, das Motorrad leichter kontrollierbar zu halten und den Fahrspaß zu erhöhen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket aus Handlichkeit, Komfort und „Stresslevel“. Die BMW R 1300 R ist für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr und auf der Landstraße sehr souverän anfühlt – vor allem, wenn man gerne dynamisch fährt und das Motorrad als sportlichen Begleiter nutzt.
Die Aprilia Tuareg 660 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Route mehr bietet als nur die schnellste Verbindung. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Touren liebt: mit einer Sitzposition, die lange Strecken gut verträgt, und mit einem Fahrwerk, das auch bei weniger perfekten Straßen nicht sofort „enttäuscht“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken: straßenorientierte Dynamik, souveränes Fahrgefühl, sehr direktes Handling für sportliche Einsätze. Schwächen: weniger „Adventure“-Fokus, wenn regelmäßig Schotter oder unebene Strecken Teil des Plans sind.
Aprilia Tuareg 660 – Stärken: vielseitiger Charakter, angenehmer Reiseanspruch, flexible Fahrbarkeit auf gemischten Strecken. Schwächen: wer ausschließlich maximale Straßenperformance sucht, wird die BMW als klarer fokussiert empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende stark davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Die BMW R 1300 R ist besonders interessant für alle, die ein Naked Bike wollen, das auf der Straße begeistert: dynamisch, souverän und mit einem Fahrgefühl, das sich wie ein „Premium-Straßenwerkzeug“ anfühlt. Wer häufig zügig fährt, Kurven liebt und das Motorrad als sportlichen Alltagsbegleiter nutzt, trifft mit der BMW oft genau die richtige Wahl.
Die Aprilia Tuareg 660 ist die bessere Option für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur Asphalt im Kopf haben. Wenn Touren, wechselnde Untergründe und ein Motorrad im Fokus stehen, das sich leicht und kontrolliert anfühlt, ist die Tuareg häufig die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Menschen, die gerne flexibel planen und nicht jede Strecke vorher bis ins Detail „glatt“ erwarten.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die Wahl für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dort ein besonders souveränes, dynamisches Fahrgefühl suchen. Ihr Charakter spielt seine Stärken aus, wenn zügiges Fahren, direktes Handling und ein klarer Straßenfokus im Vordergrund stehen. Wer dagegen regelmäßig gemischte Strecken fährt oder einfach das Gefühl eines leichten Adventures bevorzugt, liegt mit der Aprilia Tuareg 660 oft richtig. Sie wirkt vielseitiger im Alltag und auf Tour, weil Ergonomie, Fahrbarkeit und das „Route-egal“-Denken besser zusammenpassen. Kurz gesagt: BMW für straßenorientierte Dynamik, Aprilia für flexible Touren und gemischte Untergründe.