UVP 16.450 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.249 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Der neue Boxer-Roadster mit noch mehr Dampf und noch mehr Sport
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Was kann das 48 PS Retro-Nakedbike im Italo-Design?
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Motor
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Sound
  • bullige Bremserei
Kontra:
  • nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
  • QuickShifter etwas hakelig
  • viele Features nur in Paketen erhältlich
Pro:
  • wendiges und wuseliges Bike
  • einfache Bedienung
  • angenehm aufrechte Sitzposition
  • Bedienungsanleitung braucht man nicht
Kontra:
  • startet nur im Leerlauf
  • Sound könnte besser sein
  • Sitzbank etwas straff

Abmessungen & Gewicht

Gewicht239kg
Radstand1.511mm
Länge2.126mm
Radstand1.511mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.112mm
Gewicht207kg
Radstand1.460mm
Länge2.160mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite302km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneeinstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.450 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Hellblau, Dunkelblau, Schwarz, Tricolore

Fazit - was bleibt hängen

Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.
 
Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.899 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€
  • Baujahre: 2018-2022
  • Verfügbarkeit: ab 2018
  • Farben: rot, knallgelb

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BMW R 1300 R vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich für Alltag, Ausfahrten und mehr

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei BMW R 1300 R und Benelli Leoncino 500. Beide stehen für Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf Landstraßen, doch sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an: Die BMW zielt klar auf souveräne Performance und ein hochwertiges Gesamtpaket, während die Benelli mit einem leichteren, zugänglicheren Charakter punktet. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier eine Orientierung – ohne reine Zahlenhuberei, sondern mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Die BMW R 1300 R ist als großes Naked Bike gedacht, das auch längere Strecken gelassen abspulen kann. Das merkt man an der Art, wie sie sich aufbaut: Der Motor wirkt auf Durchzug ausgelegt, das Fahrgefühl ist stabil und die Abstimmung zielt auf Kontrolle bei zügigem Tempo. Die Benelli Leoncino 500 dagegen ist eher die „leichte“ Alternative im Naked-Segment. Sie wirkt agiler, lässt sich unkompliziert bewegen und fühlt sich besonders dort wohl, wo der Alltag viele Richtungswechsel, Ampeln und kurze Strecken mit sich bringt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Klassen. Die BMW R 1300 R liefert spürbar mehr Reserven und macht das Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen besonders angenehm. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem weniger „arbeiten“ nötig ist: Gas auf, Motorrad zieht – und bleibt dabei ruhig und berechenbar. Das ist vor allem dann stark, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Autobahn- oder Landstraßenabschnitten mit konstantem Tempo.

Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen eher auf einen lebendigen, alltagstauglichen Rhythmus ausgelegt. Sie fühlt sich leichter an, reagiert direkt und lädt dazu ein, die Gänge häufiger zu nutzen. Das ist kein Nachteil: Wer gerne aktiv fährt, findet hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne dass man ständig an die Grenzen gehen muss. Gerade für kürzere Touren und Stadtfahrten ist diese Art von Motorcharakter oft die passendere Wahl.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein „Anker“: Sie liegt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei zügiger Fahrweise kontrolliert. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass Unebenheiten nicht übermäßig nach oben durchschlagen und das Motorrad seine Linie hält. Wer häufig längere Strecken fährt oder gerne sportlich unterwegs ist, profitiert von dieser Souveränität.

Die Benelli Leoncino 500 ist im Vergleich dazu spürbar leichter im Gefühl. Das macht sie besonders attraktiv für das tägliche Fahren: enge Straßen, Parklücken, Rangieren und das schnelle Umsetzen im Stadtverkehr. In Kurven wirkt sie lebendig und lässt sich ohne großes „Umdenken“ bewegen. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer sehr hohe Ansprüche an sportliche Hochgeschwindigkeitsstabilität hat, wird bei einer kleineren Klasse eher Kompromisse akzeptieren müssen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 R bietet durch ihre größere Leistungsreserve und die insgesamt hochwertigere Abstimmung ein sehr harmonisches Bremsgefühl. Das hilft besonders in Situationen, in denen man spontan stärker verzögern muss – etwa beim Einfädeln in den Verkehr oder beim späten Anbremsen vor Kurven.

Die Benelli Leoncino 500 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf „Alltagstempo“ ausgelegt. Das ist genau der Punkt: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das völlig ausreichend, weil die Maschine im Alltag selten dauerhaft am Limit betrieben wird. Wer allerdings regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark verzögert, sollte die eigene Fahrweise realistisch einordnen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Ein Naked Bike wird nicht nur nach Leistung gewählt, sondern auch danach, wie gut es sich über Zeit fahren lässt. Die BMW R 1300 R bietet durch ihre größere Dimension und die insgesamt durchdachte Sitz- und Lenkergeometrie eine entspannte, kontrollierte Haltung. Das ist besonders dann ein Plus, wenn Touren länger werden und der Körper nicht ständig „gegenarbeiten“ soll.

Die Benelli Leoncino 500 setzt stärker auf eine unkomplizierte, eher „direkte“ Sitzposition. Das kann sich im Stadtverkehr sehr angenehm anfühlen, weil man schnell in eine komfortable Position kommt und das Motorrad leicht zu steuern ist. Für sehr lange Strecken hängt es stärker von der individuellen Statur und dem persönlichen Komfortempfinden ab. Wer häufig Tagesetappen fährt, sollte darauf achten, wie die Sitzhöhe und die Armhaltung zum eigenen Körper passen.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern was im Alltag sinnvoll ist. Die BMW R 1300 R wirkt in der Gesamtheit moderner und hochwertiger, was sich oft in Details bemerkbar macht: Bedienlogik, Verarbeitung und das Gefühl, dass das Motorrad als Premium-Gesamtpaket gedacht ist. Das macht sie besonders interessant, wenn Wert auf ein rundes Fahrerlebnis gelegt wird – auch dann, wenn man nicht ständig „tunen“ möchte.

Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Die Ausstattung ist auf das Wesentliche fokussiert, ohne dass der Fahrspaß darunter leidet. Gerade wer ein Motorrad für regelmäßige Fahrten sucht, bei denen man einfach losfährt, findet hier oft den passenden Charakter.

Verarbeitung und Qualitätsgefühl

Im Vergleich fällt auf, dass die BMW R 1300 R insgesamt ein stärkeres Premium-Gefühl vermittelt. Das zeigt sich nicht nur in der Optik, sondern auch in der Art, wie sich das Motorrad im Betrieb „zusammenfügt“. Die Benelli Leoncino 500 ist ebenfalls solide, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das bewusst auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgelegt ist. Wer Wert auf maximale „Premium-Feinheit“ legt, wird eher zur BMW tendieren.

Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt

BMW R 1300 R – Stärken

  • Souveränes Fahrgefühl mit viel Reserven im Alltag und auf längeren Strecken.
  • Stabilität im Handling, besonders bei zügiger Fahrweise und wechselndem Untergrund.
  • Harmonisches Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl.
  • Premium-Charakter durch hochwertige Verarbeitung und durchdachte Bedienung.

BMW R 1300 R – Schwächen

  • Größerer Anspruch an den Alltag: Wer viel im engen Stadtverkehr unterwegs ist, spürt das „größere“ Motorradgefühl.
  • Preisniveau und damit verbunden: eher geeignet, wenn das Budget und die Fahrziele klar passen.

Benelli Leoncino 500 – Stärken

  • Agiles, leichtes Handling für Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraßen.
  • Direkter Fahrspaß durch einen lebendigen Motorcharakter und unkomplizierte Bedienung.
  • Alltagstauglichkeit durch ein Motorrad, das schnell „griffbereit“ wirkt.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für alle, die ein Motorrad nutzen statt verwalten wollen.

Benelli Leoncino 500 – Schwächen

  • Begrenztere Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise oder längeren Autobahnabschnitten.
  • Komfort über sehr lange Strecken hängt stärker von der individuellen Ergonomie ab.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 R und Benelli Leoncino 500 hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl legt und das Motorrad als „Allrounder“ für verschiedene Situationen nutzen möchte, findet in der BMW R 1300 R die passendere Basis. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Reserven gefragt sind und wenn das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsen möglichst harmonisch zusammenspielen soll.

Die Benelli Leoncino 500 ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und ein Fahrstil, der eher aus dem Moment heraus lebt. Wer gerne agil unterwegs ist, das Motorrad leicht bewegen möchte und nicht ständig auf maximale Leistung schielt, bekommt hier ein sehr stimmiges Konzept.

Fazit:

Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein großes Naked Bike suchen, das auf längeren Strecken souverän bleibt und im Alltag mit viel Reserven überzeugt. Das Handling wirkt stabil, das Bremsgefühl harmonisch und das Premium-Gesamtpaket macht sich im täglichen Fahren spürbar. Wer häufig zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich jederzeit „bereit“ anfühlt, trifft mit der BMW eine sehr stimmige Entscheidung.

Die Benelli Leoncino 500 passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein leicht zu bewegendes Motorrad für den Alltag und für kurvige Feierabendrunden suchen. Sie wirkt agiler, macht Spaß durch einen lebendigen Charakter und ist oft genau dann die richtige Wahl, wenn unkompliziertes Fahren im Vordergrund steht. Wer nicht ständig maximale Reserven braucht, sondern ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag einfügt, findet in der Benelli die passendere Option.

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