| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs BMW G 310 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei BMW-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 R steht für sportlich-elegantes Fahren im Roadster-Format, während die BMW G 310 GS als kompakte Reiseenduro für Abenteuerlust, Alltag und unkomplizierte Touren gedacht ist. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur die technischen Daten entscheiden, sondern vor allem, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen, wie sie mit unterschiedlichen Strecken umgehen und welche Prioritäten beim Fahren gesetzt werden.
Grundidee der beiden Motorräder: Roadster vs. Reiseenduro
Die BMW R 1300 R ist ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrdynamik, ein direktes Ansprechverhalten und eine sportliche Sitzposition legt. Der Charakter ist klar straßenorientiert: Kurven, zügige Landstraßen und dynamische Fahrten stehen im Mittelpunkt. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, also Gas geben, Linie halten und das Fahrgefühl genießen.
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als kompakte Enduro ausgelegt, die sich auch abseits des klassischen Asphalt-Alltags wohlfühlt. Dabei geht es nicht um extreme Offroad-Ansprüche, sondern um Flexibilität: Stadtverkehr, Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliches Schotter- oder Feldwegfahren sollen leichtfallen. Das Motorrad ist so gedacht, dass es zugänglich bleibt und das Fahren unkompliziert macht.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die BMW R 1300 R ist auf ein deutlich „größeres“ Fahrgefühl ausgelegt. Die Motorisierung zielt auf souveräne Beschleunigung und ein kräftiges Durchziehen über verschiedene Drehzahlbereiche. Dadurch entsteht ein Charakter, der besonders auf längeren Strecken und bei zügigem Fahren überzeugt: Man muss nicht ständig in den Drehzahlen „arbeiten“, sondern kann oft entspannt aus dem mittleren Bereich heraus beschleunigen.
Die BMW G 310 GS setzt dagegen auf ein eher leichtgängiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Die Leistung wirkt im Alltag oft genau richtig, um entspannt durch den Verkehr zu kommen und auf Landstraßen zügig mitzuschwimmen. Gerade beim Fahren in engen Situationen oder bei häufigem Anfahren ist das Konzept angenehm: Gas geben, reagieren lassen, weiterfahren. Für Touren gilt: Die G 310 GS macht Spaß, wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo und einem ruhigen Rhythmus liegt.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem sportlichen, straßenorientierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Allround-Abenteuer“ liegt, sondern eher auf dynamischer Asphalt-Nutzung.
- BMW G 310 GS: Stärken liegen in der Zugänglichkeit, dem unkomplizierten Handling und der Flexibilität für unterschiedliche Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Ansprüchen an Tempo und Reserven die R 1300 R klar im Vorteil ist.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man gern fährt. Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt und das Motorrad „aktiv“ erscheinen lässt. Das ist besonders angenehm, wenn Kurvenfahrten und dynamische Manöver im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung für längere, sehr entspannte Touren je nach Körpergröße und Vorlieben weniger „tourig“ wirken als bei klassischen Reisebikes.
Die BMW G 310 GS ist in der Sitz- und Fahrposition eher auf Alltagstauglichkeit und Kontrolle ausgelegt. Gerade das kompakte Format hilft dabei, sich schnell sicher zu fühlen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, schätzt oft die handliche Wirkung und das Gefühl, das Motorrad jederzeit gut unter Kontrolle zu haben. Für längere Touren ist die GS-typische Haltung meist dann ideal, wenn Komfort und Übersichtlichkeit wichtiger sind als maximal sportliche Dynamik.
Handling im Vergleich
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „Roadster-Agilität“ und „Enduro-Komfort“. Die R 1300 R wirkt im Straßenbetrieb sehr präzise und vermittelt das Gefühl, dass sie Linie und Tempo gern annimmt. Die G 310 GS ist dagegen darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Untergründen und wechselnden Situationen souverän zu bleiben. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur die perfekte Asphaltstrecke suchen.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und ein sportliches Ansprechverhalten abgestimmt. In schnellen Kurven und bei zügigen Richtungswechseln wirkt das Motorrad oft „aufgeräumt“: Es bleibt kontrolliert, vermittelt Vertrauen und unterstützt die dynamische Fahrweise. Auch bei Bremsmanövern zeigt sich der straßenorientierte Charakter: Die Verzögerung wirkt passend dosierbar, sodass man das Tempo gut steuern kann.
Die BMW G 310 GS setzt auf ein Setup, das Komfort und Kontrolle verbindet. Auf unebenen Strecken, bei schlechterem Belag oder wenn die Straße nicht ganz so „perfekt“ ist, spielt die Enduro-Logik ihre Vorteile aus. Das Motorrad bleibt dabei handlich und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Bei Bremsen gilt: Für den Alltag und Touren ist die Dosierbarkeit meist genau richtig, während die R 1300 R bei sehr sportlicher Fahrweise tendenziell mehr Reserven bietet.
Ausstattung und Alltag: Was bringt das jeweilige Konzept?
Beide Motorräder sind modern gedacht, aber sie richten sich an unterschiedliche Nutzungsprofile. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Ausfahrten nutzt, bei denen Kurven, Tempo und Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Entsprechend passt das Gesamtpaket: Die Bedienung, die Fahrmodi und die straßenorientierte Abstimmung zielen auf ein „Roadster-Erlebnis“.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf den Alltag und „mehr als nur Asphalt“ ausgelegt. Wer regelmäßig pendelt, spontan eine andere Route fährt oder auch mal einen Feldweg als Abkürzung nimmt, profitiert von der GS-typischen Vielseitigkeit. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man gern nutzt, statt es nur für die perfekte Tour herauszuholen.
Stärken & Schwächen im Gesamtpaket
- BMW R 1300 R: Stärken: straßenorientierte Performance, sportliches Fahrgefühl, souveräne Reserven. Schwächen: weniger „Abenteuerfokus“, eher auf Asphalt optimiert.
- BMW G 310 GS: Stärken: vielseitig im Alltag, kompakt und kontrollierbar, geeignet für unterschiedliche Strecken. Schwächen: bei sehr sportlicher Fahrweise und hohen Geschwindigkeiten ist die R 1300 R im Vorteil.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 R und BMW G 310 GS hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
BMW R 1300 R – ideal für…
Die BMW R 1300 R ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind und auf der Straße das Maximum aus dem Motorrad herausholen möchten. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das sich dynamisch und souverän anfühlt, wird mit der R 1300 R sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Touren auf guten Straßen ist das Konzept stark, weil das Motorrad für Tempo und Fahrkomfort auf Asphalt ausgelegt ist.
BMW G 310 GS – ideal für…
Die BMW G 310 GS eignet sich besonders für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Wochenendtouren suchen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern flexibel plant und auch mal abseits der Hauptstrecken fährt, bekommt mit der GS ein sehr zugängliches Gesamtpaket. Außerdem ist sie für Einsteiger und Umsteiger oft attraktiv, weil das Handling und die kompakte Bauweise das Fahren leichter machen.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren auf Asphalt liegt: dynamisches Ansprechverhalten, souveräne Reserven und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügige Strecken besonders belohnt. Wer gern „Roadster-Style“ fährt und ein Motorrad sucht, das auf der Straße richtig Spaß macht, trifft mit der R 1300 R den Kern.
Die BMW G 310 GS punktet dagegen mit Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit: kompakte Maße, kontrollierbares Handling und ein Konzept, das auch bei wechselnden Untergründen überzeugt. Für Pendeln, flexible Touren und gelegentliche Ausflüge abseits des perfekten Asphalts ist die G 310 GS oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: R 1300 R für straßenorientierte Dynamik, G 310 GS für unkomplizierte Vielseitigkeit. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet, findet schnell heraus, welches Motorrad sich „richtig“ anfühlt.