| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 R vs BMW R 1200 R Vergleich
Wer zwischen der BMW R 1300 R und der BMW R 1200 R schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle gehören zur beliebten Boxer-Familie und fühlen sich auf der Straße zuhause. Gleichzeitig zeigen die Unterschiede in Motorisierung, Fahrwerksauslegung und moderner Elektronik, wie stark sich das Konzept über die Jahre weiterentwickelt hat. Der folgende Vergleich ordnet die wichtigsten Punkte ein – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen, sondern mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: Evolution statt Neuanfang
Die BMW R 1200 R steht für einen klassischen, alltagstauglichen Boxer-Ansatz: kräftiger Durchzug, spürbare Boxer-Vibrationen und ein Fahrgefühl, das viele Fahrer als „direkt“ beschreiben. Die BMW R 1300 R baut auf dieser DNA auf, wirkt aber in der Gesamtabstimmung moderner. Das merkt man besonders daran, wie harmonisch Motorleistung und Fahrbarkeit zusammenarbeiten – gerade dann, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Stadtverkehr und wechselnden Belägen.
Motor und Antrieb: Wie sich der Boxer im Alltag anfühlt
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Im Vergleich der beiden Boxer-Modelle zeigt sich: Die BMW R 1300 R ist spürbar auf „mehr Reserven“ ausgelegt. Das bedeutet nicht nur, dass sie in höheren Drehzahlen souveräner wirkt, sondern vor allem, dass sie im mittleren Bereich oft entspannter beschleunigt. Die BMW R 1200 R liefert ebenfalls einen starken Charakter, aber eher mit dem Gefühl, dass man den Motor etwas bewusster nutzen möchte, um die gewünschte Dynamik abzurufen.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Die BMW R 1300 R wirkt in der Praxis häufig „feiner dosierbar“. Das hilft besonders beim zügigen Vorankommen auf kurvigen Strecken, wenn es auf saubere Übergänge zwischen Schub, Teillast und Beschleunigung ankommt. Die BMW R 1200 R bleibt dabei ein echtes Boxer-Motorrad: kraftvoll, spürbar und mit einem Antrieb, der sich nicht versteckt. Wer den direkten Charakter mag, findet hier viel Fahrspaß – wer vor allem Komfort und entspanntes Gleiten sucht, wird die neuere Abstimmung der BMW R 1300 R oft als Vorteil empfinden.
Getriebe, Kupplung und Schaltgefühl
Beide Modelle sind für den Alltag gemacht, aber die BMW R 1300 R profitiert von einer insgesamt modernisierten Abstimmung. Das zeigt sich in der Art, wie sich Schaltvorgänge anfühlen und wie gut das Motorrad auf Lastwechsel reagiert. Die BMW R 1200 R ist ebenfalls gutmütig, wirkt aber im Vergleich etwas „klassischer“: nicht schlechter, nur anders – mit mehr Charakter und weniger „Software-Glättung“ im Gesamteindruck.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Federung und Komfort
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen vor allem in der Frage, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt, ohne dabei die Rückmeldung zu verlieren. Die BMW R 1300 R wirkt in der Abstimmung häufig komfortorientierter, ohne in Kurven an Stabilität zu verlieren. Die BMW R 1200 R kann ebenfalls sportlich und sicher wirken, zeigt aber je nach Belag und Beladung eher, dass sie stärker auf „Fahrgefühl“ statt auf „maximale Laufruhe“ optimiert ist.
Kurvenverhalten und Rückmeldung
In schnellen Richtungswechseln spielt die BMW R 1300 R ihre Vorteile aus: Sie vermittelt ein ruhigeres, kontrollierteres Gefühl, besonders wenn die Straße wellig ist oder die Linie nicht perfekt glatt läuft. Die BMW R 1200 R ist nicht träge, aber sie verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit, um die gewünschte Linie konstant zu halten. Wer gerne aktiv fährt, wird das als positiven „Drive“ interpretieren. Wer dagegen lange Touren entspannt genießen will, profitiert oft von der neueren Abstimmung der BMW R 1300 R.
Bremsen: Vertrauen bei jedem Tempo
Beim Thema Bremsen zeigt sich in der Praxis meist ein klarer Unterschied zwischen „ausreichend“ und „hoch souverän“. Die BMW R 1300 R wirkt in vielen Situationen berechenbarer: Das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit passen gut zusammen, sodass sich Bremsmanöver auch bei wechselnden Bedingungen leichter planen lassen. Die BMW R 1200 R bremst ebenfalls zuverlässig, kann aber im Vergleich etwas weniger „fein“ wirken, vor allem wenn man sehr sensibel dosiert oder aus höheren Geschwindigkeiten in engen Kurven verzögert.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassisches Motorradgefühl
Fahrmodi, Traktionskontrolle und Regelung
Die BMW R 1300 R bringt im Vergleich zur BMW R 1200 R eine deutlich modernere Elektronik-Philosophie mit. Das zeigt sich vor allem darin, wie die Systeme mit dem Fahrer zusammenarbeiten: Traktion und Stabilität greifen oft so, dass das Motorrad auch bei wechselndem Grip nicht „unruhig“ wirkt. Die BMW R 1200 R ist ebenfalls gut abgesichert, aber die Regelung wirkt im Vergleich weniger „vernetzt“ – sie lässt dem Fahrer mehr Raum, während die neuere Generation stärker unterstützt.
Bedienbarkeit und Übersicht
Ein weiterer Punkt ist die Bedienlogik. Die BMW R 1300 R wirkt insgesamt zeitgemäßer, was Menüs, Anzeigen und die schnelle Anpassung an unterschiedliche Situationen betrifft. Die BMW R 1200 R ist nicht unübersichtlich, aber sie wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man „klassisch“ nutzt: Einstellungen sind vorhanden, aber der Workflow fühlt sich weniger wie ein modernes System an.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Reichweite
Sitzposition und Bewegungsfreiheit
Beide Motorräder sind als straßenorientierte Boxer-Roadster konzipiert. Dennoch kann die BMW R 1300 R im Alltag oft einen Tick entspannter wirken, weil die Gesamtabstimmung von Sitzposition, Lenkergefühl und Motorcharakter besser zusammenpasst. Die BMW R 1200 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber je nach Körpergröße und Fahrstil kann es sich „aktiver“ anfühlen – was für sportliche Fahrer ein Plus ist, für lange Touren aber manchmal etwas mehr Aufwand bedeutet.
Wind und Langstrecke
Auf längeren Strecken zählt, wie ruhig das Motorrad bei konstantem Tempo bleibt und wie gut es den Fahrer vor Wind und Vibrationen schützt. Die BMW R 1300 R wirkt hier häufig runder, während die BMW R 1200 R den Boxer-Charakter stärker spürbar macht. Wer das mag, empfindet das als „lebendig“. Wer eher Ruhe sucht, wird die neuere Abstimmung der BMW R 1300 R als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Moderne Motorabstimmung mit oft entspannterem Vorankommen im mittleren Drehzahlbereich.
- Feinere Dosierbarkeit bei Gasannahme und Lastwechseln.
- Ruhigeres Fahrverhalten auf wechselnden Belägen und bei zügiger Fahrt.
- Moderne Elektronik, die Stabilität und Traktion spürbar unterstützt.
- Insgesamt zeitgemäßer Komfort für Touren und Alltag.
BMW R 1300 R – Schwächen
- Wer bewusst „klassischen“ Boxer-Charakter ohne viel elektronische Glättung sucht, könnte die neuere Abstimmung als weniger roh empfinden.
- Je nach Ausstattung und Fahrprofil kann das Motorrad stärker „auf Komfort“ getrimmt wirken als auf kompromisslose Sportlichkeit.
BMW R 1200 R – Stärken
- Sehr eigenständiger Boxer-Charakter mit spürbarer Direktheit.
- Gute Alltagsbasis für Stadt, Landstraße und spontane Touren.
- Zuverlässiges Grundkonzept und ein Fahrgefühl, das viele Fahrer seit Jahren schätzen.
- Aktiveres Handling für Fahrer, die gerne selbst „arbeiten“.
BMW R 1200 R – Schwächen
- Im Vergleich wirkt die Abstimmung bei sehr anspruchsvollen Bedingungen weniger „rund“ als bei der neueren Generation.
- Die Elektronikunterstützung fühlt sich weniger modern an, was bei wechselndem Grip mehr Fahreraufmerksamkeit erfordert.
- Für lange Strecken kann der Komfort je nach Setup etwas stärker vom individuellen Empfinden abhängen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob ein Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die BMW R 1300 R ist besonders attraktiv für Fahrer, die eine moderne, souveräne Reise- und Alltagsmaschine wollen: entspannter Durchzug, ruhiges Handling und Elektronik, die nicht im Vordergrund steht, aber spürbar hilft. Sie eignet sich hervorragend für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, häufig unterschiedliche Straßenbedingungen haben und dabei ein möglichst stressarmes Fahrerlebnis bevorzugen.
Die BMW R 1200 R ist dagegen eine starke Wahl für alle, die den Boxer-Charakter besonders direkt erleben möchten und gerne aktiv fahren. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich „mechanischer“ anfühlt und bei dem man mehr mit dem Bike arbeitet, wird hier viel Freude finden. Auch für Fahrer, die ein bewährtes Konzept suchen und den Fokus stärker auf Fahrgefühl als auf neueste Assistenz legen, kann die BMW R 1200 R die passendere Option sein.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn ein modernes Gesamtpaket im Vordergrund steht: entspannteres Fahren, souveränes Handling auf wechselnden Straßen und eine Elektronik, die Stabilität und Traktion spürbar unterstützt. Wer häufig unterwegs ist, lange Touren plant oder einfach ein möglichst rundes Fahrerlebnis sucht, wird mit der neueren Generation meist glücklicher.
Die BMW R 1200 R punktet vor allem mit ihrem klassischen Boxer-Charakter und einem Fahrgefühl, das direkter und „hands-on“ wirkt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, den mechanischen Charakter mögen und ein bewährtes Konzept bevorzugen. Kurz gesagt: R 1300 R für moderne Souveränität und Komfort, R 1200 R für den klassischen Boxer-Drive und mehr „Fahrerarbeit“ im Kurven- und Alltagsspiel.