| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs Honda CB 500 X: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 R steht für souveräne Performance, erwachsenes Fahrverhalten und eine moderne Ausstattung, die auf Komfort und Dynamik ausgelegt ist. Die Honda CB 500 X dagegen wirkt wie die pragmatische Wahl für den Alltag: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Fokus auf unkompliziertes Handling. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht mit reinen Zahlen, sondern mit dem, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Die BMW R 1300 R ist als straßenorientiertes Motorrad gebaut, das auf flüssige Beschleunigung und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl setzt. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad auch bei zügiger Fahrt stabil anfühlt und die Leistung nicht „laut“, sondern „präsent“ wirkt. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – besonders auf Landstraßen und bei längeren Touren.
Die Honda CB 500 X spielt ihre Stärken im unkomplizierten Alltag aus. Sie ist so ausgelegt, dass sie sich leicht im Handling anfühlt und auch dann Spaß macht, wenn die Fahrt nicht perfekt geplant ist. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag: schnell startklar, gutmütig im Fahrgefühl und angenehm, wenn der Fokus auf Übersicht, entspannter Sitzposition und Alltagstauglichkeit liegt.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die BMW R 1300 R ist auf mehr Durchzug und eine souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, bei dem man weniger „arbeiten“ muss: Gas geben reicht oft, um zügig Tempo aufzubauen oder Überholmanöver entspannt zu erledigen. Gerade auf Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten spielt das seine Vorteile aus.
Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf einen Motor, der vor allem gleichmäßig und gut dosierbar wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Situationen anstehen. Die Leistung ist so abgestimmt, dass sie nicht überfordert, sondern ein ruhiges, kontrolliertes Fahren unterstützt. Für viele Fahrende ist das genau die Stärke: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen, Agilität auf der anderen Seite
Bei der BMW R 1300 R steht das Fahrwerk für ein stabiles, präzises Gefühl. In Kurven wirkt das Motorrad wie „auf Schienen“, besonders wenn die Straße wellig ist oder man zügig fährt. Das Zusammenspiel aus Fahrwerksabstimmung und Motorleistung sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei dynamischer Fahrweise kontrolliert bleibt. Wer gern sportlich unterwegs ist, wird das als Stärke wahrnehmen.
Die Honda CB 500 X punktet mit einem agilen Handling. Sie wirkt leicht zu manövrieren, was vor allem in der Stadt und auf kurvigen Nebenstrecken spürbar wird. Auch wenn die Strecke nicht perfekt ist, bleibt das Fahrgefühl angenehm: Das Motorrad lädt nicht zu hektischen Korrekturen ein, sondern lässt sich ruhig und sicher bewegen. Das ist besonders attraktiv für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das „einfach funktioniert“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW R 1300 R vermittelt beim Bremsen ein starkes Gefühl von Kontrolle, besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig zügig fährt oder längere Strecken mit mehr Tempo absolviert.
Die Honda CB 500 X bietet ebenfalls ein verlässliches Bremsverhalten, das im Alltag überzeugt. Gerade im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten ist das wichtig: gut dosierbar, berechenbar und angenehm, wenn man häufiger bremsen muss. Wer ein Motorrad für den täglichen Gebrauch sucht, wird die unkomplizierte Handhabung schätzen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. klare Bedienbarkeit
Die BMW R 1300 R bringt eine moderne Elektronik mit, die das Fahrgefühl unterstützt. Das kann sich in verschiedenen Fahrmodi, Traktions- und Stabilitätsfunktionen sowie einer insgesamt „intelligenteren“ Abstimmung bemerkbar machen. Das Ergebnis: Das Motorrad wirkt auch dann souverän, wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder man sich nicht auf jede Kleinigkeit konzentrieren möchte.
Die Honda CB 500 X setzt eher auf eine klare, verständliche Bedienung. Das ist nicht zwingend „weniger“, aber oft „direkter“: Funktionen sind so gestaltet, dass sie im Alltag schnell verfügbar sind und nicht vom Fahren ablenken. Für viele Fahrer ist das ein Plus, weil es die Bedienung unkompliziert hält.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Strecken oder entspanntes Alltagsfahren
Die BMW R 1300 R zielt auf eine ergonomische Sitzposition, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass man nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten muss. Wer Touren plant oder häufig längere Strecken fährt, profitiert von diesem Komfortgedanken.
Die Honda CB 500 X ist ebenfalls auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt, wirkt aber in der Praxis oft besonders zugänglich. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Handling, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, auch wenn man nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist. Das ist ein Vorteil für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell vertraut anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“ losfahren
Im Alltag zeigt die Honda CB 500 X ihre Stärke besonders deutlich: Sie ist leicht zu bewegen, wirkt handlich und macht es einfach, spontan loszufahren. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil man weniger Aufwand hat, das Motorrad in Position zu bringen oder bei niedrigen Geschwindigkeiten sicher zu manövrieren.
Die BMW R 1300 R ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie spielt ihre Stärken stärker dann aus, wenn die Fahrt „mehr“ wird: längere Strecken, zügigere Abschnitte und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch bei Tempo und Winddruck souverän bleibt. Wer häufig nur kurze Wege fährt, bekommt zwar ein tolles Motorrad, aber der volle Charakter entfaltet sich meist erst auf Touren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Dynamik und Durchzug: Leistung wirkt souverän und erleichtert zügiges Fahren.
- Stabiles Fahrverhalten: besonders bei flotter Fahrt und auf längeren Strecken.
- Moderne Elektronik: unterstützt das Fahren und erhöht das Sicherheitsgefühl.
- Komfortgedanke: ergonomisch ausgelegt für längere Fahrten.
BMW R 1300 R – Schwächen
- Anspruch an den Einsatz: Wer vor allem kurze Stadtfahrten macht, nutzt nicht automatisch den vollen Charakter.
- „Mehr Motorrad“: Das Fahrgefühl ist erwachsen und dynamisch – nicht unbedingt die erste Wahl, wenn maximale Einfachheit im Vordergrund steht.
Honda CB 500 X – Stärken
- Agiles Handling: leicht zu bewegen, ideal für Alltag und kurvige Nebenstrecken.
- Gut dosierbarer Motorcharakter: entspanntes Fahren ohne ständiges Nachregeln.
- Klare Bedienung: Funktionen wirken verständlich und alltagstauglich.
- Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Fahrprofilen, vom Pendeln bis zur Tour.
Honda CB 500 X – Schwächen
- Weniger „Spitzengefühl“ bei Tempo: Wer sehr dynamisch fährt, merkt schneller die Grenzen des Konzepts.
- Charakter eher pragmatisch: Nicht das Motorrad für alle, die maximale Performance in den Vordergrund stellen.
Welches Motorrad passt besser: Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die BMW R 1300 R ist besonders passend für Fahrende, die gern zügig unterwegs sind, längere Strecken planen und ein Motorrad suchen, das bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer Wert auf modernes Gesamtpaket legt – Fahrwerk, Elektronik und Komfort – findet hier eine starke Wahl.
Die Honda CB 500 X ist ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt: leicht zu handeln, gutmütig im Fahrgefühl und vielseitig für Stadt, Landstraße und spontane Ausflüge. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut, ist sie eine sehr stimmige Option.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Dynamik, Stabilität bei flotter Fahrt und einem modernen, komfortorientierten Gesamtpaket liegt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer und für alle, die auf der Landstraße gern zügig unterwegs sind und dabei ein souveränes, erwachsenes Fahrgefühl suchen. Die Honda CB 500 X gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling wichtiger sind: Stadtverkehr, spontane Fahrten und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer ein vielseitiges Bike für „einfach losfahren“ sucht und dabei Wert auf Agilität und klare Bedienbarkeit legt, wird mit der CB 500 X glücklicher. Kurz gesagt: BMW für mehr Performance und Komfort auf längeren Strecken, Honda für Leichtigkeit, Alltag und entspanntes Fahren.