| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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BMW R 1300 R vs. Honda CMX 500 Rebel – Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 R und die Honda CMX 500 Rebel, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW steht für souveräne Performance, ein erwachsenes Fahrgefühl und eine moderne, straßenorientierte Auslegung. Die Honda dagegen ist der Inbegriff eines unkomplizierten Einstiegs in die Motorradwelt – mit Cruiser-Flair, entspannter Haltung und einem Motor, der eher zum Mitrollen und Genießen einlädt als zum sportlichen Grenzbereich.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Ergonomie und Sitzposition, Handlichkeit, Komfort, Bremsen und Fahrwerk sowie Stärken und Schwächen im Alltag. So wird schnell klar, für welche Art von Fahrten welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Motor und Fahrgefühl: souverän vs. entspannt
BMW R 1300 R – Leistung mit Durchzug
Die BMW R 1300 R spielt ihre Stärken dort aus, wo es zügig vorangehen soll. Der große Hubraum und die moderne Abstimmung sorgen für einen kräftigen Vortrieb, der sich besonders beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller und beim Überholen bemerkbar macht. Das Fahrgefühl wirkt dabei „aufgeräumt“: Gasannahme und Leistungsentfaltung passen zusammen, sodass sich die Maschine auch bei wechselnden Geschwindigkeiten sicher und kontrollierbar anfühlt.
Honda CMX 500 Rebel – angenehm dosierbar
Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf einen Motor, der eher auf Alltagstempo und entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Die Leistungsentfaltung ist gut dosierbar, wodurch sich die Maschine leicht anfühlt – gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder einfach entspannt fahren möchte, bekommt hier ein Motorrad, das nicht „fordert“, sondern mitmacht.
Direkter Vergleich
Im Vergleich der Motorcharaktere wird deutlich: Die BMW ist die Maschine für dynamische Fahrten, bei denen Leistung und Reserven wichtig sind. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn ein ruhiger, kontrollierter Fahrstil im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem unkompliziert funktionieren soll.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich-nüchtern vs. cruiser-entspannt
BMW R 1300 R – aufrechte Kontrolle
Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die zwar sportlich wirkt, aber auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Die Haltung unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne sofort unbequem zu werden. Dadurch eignet sie sich gut für längere Strecken, bei denen man nicht nur „ankommen“, sondern auch entspannt bleiben möchte.
Honda CMX 500 Rebel – entspannter Cruiser-Look
Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf eine deutlich entspanntere Haltung. Fußrasten und Sitzposition sind so gewählt, dass sich das Motorrad wie ein Cruiser anfühlt: weniger „drücken“, mehr „sitzen“. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrten eher gemütlich ausfallen oder wenn häufig kurze Wege gefahren werden.
Direkter Vergleich
Wer eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition bevorzugt und auch mal zügiger unterwegs sein möchte, findet in der BMW mehr Unterstützung. Wer dagegen Wert auf eine entspannte Haltung legt und das Motorrad vor allem für Stadt und Feierabendtouren nutzt, wird mit der Honda glücklicher.
Handlichkeit und Fahrbarkeit: leicht in der Stadt, souverän auf der Strecke
BMW R 1300 R – Stabilität bei Tempo
Die BMW R 1300 R wirkt bei höheren Geschwindigkeiten besonders ruhig. Das Fahrwerk und die Geometrie geben ein sicheres Gefühl, wodurch sich die Maschine auf Landstraßen und bei zügigem Fahren sehr stimmig anfühlt. In engen Bereichen ist sie zwar nicht „klein“, aber sie bleibt gut beherrschbar, wenn man die Größe im Kopf hat.
Honda CMX 500 Rebel – wendig und unkompliziert
Die Honda CMX 500 Rebel spielt ihre Vorteile vor allem in der Stadt aus. Durch das eher kompakte Gesamtgefühl und die entspannte Sitzhaltung lässt sie sich leicht bewegen. Das macht das Rangieren, das schnelle Umsetzen im Verkehr und das Fahren auf kurzen Strecken deutlich stressfreier.
Direkter Vergleich
Die Honda punktet bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Alltag, die BMW bei Stabilität und Souveränität. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedlichen Wegen.
Komfort und Alltag: lange Touren vs. kurze Auszeiten
BMW R 1300 R – Komfort für mehr als nur Feierabend
Die BMW R 1300 R ist so ausgelegt, dass sie auch längere Strecken gut „mitträgt“. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Sitzposition und Motorcharakter sorgt dafür, dass man nicht ständig nachjustieren muss. Gerade wenn die Tour aus mehreren Abschnitten besteht (Stadt, Landstraße, Autobahn), zeigt die BMW ihre Stärke: Sie bleibt dabei gleichmäßig und berechenbar.
Honda CMX 500 Rebel – entspannt, aber mit Fokus auf Leichtigkeit
Die Honda CMX 500 Rebel ist komfortabel im Sinne von „unkompliziert“. Sie lädt dazu ein, entspannt zu fahren, ohne dass man ständig an der Maschine arbeiten muss. Für lange Autobahnabschnitte oder sehr sportliche Fahrprofile ist sie weniger die erste Wahl – dafür ist sie als Alltagsmotorrad mit Cruiser-Charme genau richtig.
Direkter Vergleich
Die BMW ist stärker, wenn die Tour länger wird und mehr Tempo im Spiel ist. Die Honda ist stärker, wenn es um kurze Strecken, entspanntes Cruisen und ein leichtes Handling geht.
Bremsen und Fahrwerk: präzise Kontrolle vs. gutmütige Abstimmung
BMW R 1300 R – Bremsgefühl und Stabilität
Bei der BMW R 1300 R steht die präzise Kontrolle im Vordergrund. Das Bremsverhalten wirkt abgestimmt und berechenbar, wodurch sich das Motorrad auch bei wechselnden Situationen sicher anfühlt. In Kombination mit dem Fahrwerk entsteht ein Gesamtpaket, das sportliche Ansprüche im Alltag gut abfedert.
Honda CMX 500 Rebel – ausreichend souverän für den Alltag
Die Honda CMX 500 Rebel bietet eine Brems- und Fahrwerksabstimmung, die zum Charakter passt: Sie ist eher auf gutmütiges, entspanntes Fahren ausgelegt. Für typische Stadt- und Landstraßenfahrten ist das sehr stimmig. Wer allerdings sehr sportlich fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten anstrebt, wird schneller an Grenzen stoßen.
Direkter Vergleich
Die BMW wirkt in dynamischen Situationen klar überlegen. Die Honda ist dafür die Maschine, die sich im Alltag leicht anfühlt und nicht „zu viel“ will.
Ausstattung, Technik und Nutzung: modern und vielseitig vs. klassisch und nahbar
Im Vergleich zeigt sich auch bei der Ausstattung ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 R wirkt moderner und stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Die Honda CMX 500 Rebel bleibt dagegen nahbar und klassisch im Gefühl – ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen und unkompliziert sein soll.
Auch beim Thema Umbau und Individualisierung ist die Honda oft im Vorteil, weil der Cruiser-Look viele Möglichkeiten bietet, ohne dass man gleich in „Projektmodus“ wechseln muss. Die BMW kann ebenfalls individuell gestaltet werden, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man als Basis für Touren und Alltag nutzt, statt es komplett umzubauen.
Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken der BMW R 1300 R
- Starker Vortrieb und souveränes Beschleunigen
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Gutes Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Ergonomie
- Mehrseitige Nutzung für Stadt, Landstraße und längere Touren
Schwächen der BMW R 1300 R
- Für sehr leichte, entspannte Cruiser-Routinen wirkt sie weniger „locker“
- Im engen Stadtverkehr muss man die Größe und das Gewicht im Handling bewusst mitdenken
Stärken der Honda CMX 500 Rebel
- Leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
- Entspannte Sitzposition mit Cruiser-Charakter
- Gut dosierbarer Motor für entspanntes Fahren
- Ideal für Einsteiger und für kurze bis mittlere Strecken
Schwächen der Honda CMX 500 Rebel
- Bei sehr dynamischem Fahren fehlen Reserven im Vergleich zur BMW
- Für lange, schnelle Autobahnabschnitte ist der Fokus weniger passend
Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik, Durchzug und Reserven im Alltag gefragt sind. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Fahrgefühl: stabil bei Tempo, präzise in der Kontrolle und insgesamt deutlich „erwachsener“ in der Performance. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, längere Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Ansprüchen souverän bleibt, findet in der BMW den passenden Partner.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen ideal, wenn entspanntes Cruisen, leichtes Handling und ein nahbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, Feierabendrunden und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne ständig zu fordern. Wer vor allem unkompliziert unterwegs sein möchte und das Cruiser-Feeling liebt, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: BMW für mehr Tempo und Touren, Honda für entspanntes Fahren und Alltag.