| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 R vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 R und die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein moderner Roadster mit Fokus auf Agilität, präzises Handling und einer sportlich-eleganten Sitzposition. Auf der anderen Seite geht es in Richtung Touring-Cruiser: groß, komfortabel, auf Langstrecke ausgelegt und mit dem Anspruch, auch bei längeren Etappen entspannt zu bleiben. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede – denn die Stärken liegen in ganz anderen Bereichen.
Grundcharakter: Roadster vs. Touring-Cruiser
Die BMW R 1300 R ist als Roadster gedacht, um im Alltag und auf kurvigen Strecken schnell ein gutes Gefühl zu vermitteln. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, die Linie ist auf Dynamik ausgelegt und die Ergonomie unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht „aufdrängt“, sondern kontrolliert und direkt reagiert.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist ein Touring-Cruiser, der Komfort und Präsenz in den Mittelpunkt stellt. Die Sitzposition ist auf entspanntes Fahren ausgelegt, der Windschutz und die Ausstattung zielen auf lange Strecken. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „kurvenorientiertes Werkzeug“ an, sondern eher wie ein Reisebegleiter, der Kilometer souverän abspult.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 1300 R steht für ein sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich gut mit Gasimpulsen steuern lässt. Die Kraft wirkt dabei nicht nur als Zahl, sondern als Gefühl: gleichmäßig, kontrollierbar und passend für dynamische Fahrten. Gerade wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig Tempo aufzubauen, spielt der Roadster seine Stärken aus.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf Drehmoment und Durchzug. Das macht sie besonders attraktiv, wenn lange Autobahnabschnitte, gleichmäßiges Landstraßentempo oder entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Die Kraft kommt in einem Bereich, der das Motorrad auch ohne ständiges Hochschalten souverän wirken lässt. Das ist ein Vorteil für Komfortfahrer, die lieber „gleiten“ als ständig den Drehzahlbereich zu wechseln.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 R: Stärken liegen in der dynamischen Steuerbarkeit und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Langstrecken-Entspannung liegt als auf Fahrspaß und Agilität.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im Touring-Gefühl. Schwäche kann sein, dass die „große“ Auslegung weniger für enge, kurvenreiche Strecken mit viel Rangieren passt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Souveränität
Im Handling zeigt die BMW R 1300 R eine klare Handschrift: Das Motorrad wirkt stabil, aber nicht schwerfällig. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und Richtungswechseln spielt die Abstimmung ihre Vorteile aus. Die Maschine vermittelt Vertrauen, wenn es darum geht, Linien sauber zu halten und zügig zu reagieren.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Komfort über längere Zeit ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Dadurch entsteht ein ruhiges, souveränes Gefühl – besonders dann, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei beiden Motorrädern ist das Bremskonzept auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatz: Die BMW wirkt im sportlichen Zugriff besonders passend, während die Indian vor allem dann überzeugt, wenn häufiges Beschleunigen und gleichmäßiges Tempo über längere Strecken gefragt sind. Beide liefern eine solide Basis, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Agilität und Dynamik auf der einen Seite, Touring-Souveränität auf der anderen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die aktiv genug ist, um auch sportlich zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Die Körperhaltung unterstützt eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren gewechselt wird.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf eine entspanntere Haltung. Die Sitzgeometrie und die Touring-Ausrichtung sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach gern „durchfährt“, profitiert von dieser Ausrichtung.
Windschutz und Komfort
Ein entscheidender Unterschied im Alltag ist der Umgang mit Wind und Wetter. Die Indian ist klar auf Touring ausgelegt: Windschutz und die Gesamtkonzeption reduzieren spürbar den Stress, der bei langen Autobahnabschnitten entsteht. Die BMW kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist stärker auf das Roadster-Gefühl fokussiert – wer viel Strecke fährt, merkt den Unterschied besonders bei wechselnden Windbedingungen.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert und sicherer macht. Die BMW R 1300 R wirkt dabei wie ein System, das Fahrdynamik und Kontrolle in den Vordergrund stellt: Regelungen und Assistenzfunktionen greifen so, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar fährt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt Elektronik vor allem als Komfort- und Touring-Unterstützung mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad das Fahren „glättet“: stabil, ruhig und auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Gerade wenn man nicht ständig am Setup drehen möchte, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW: Stärken in der dynamischen Unterstützung und im sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Nutzen für reine Langstreckenfahrer weniger im Vordergrund steht als bei einer Touring-Maschine.
- Indian: Stärken in Touring-Komfort und stabiler Fahrunterstützung. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Sportlichkeit“ sucht, eher beim Roadster glücklich wird.
Alltagstauglichkeit und Ausstattung: Was man wirklich spürt
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Leistung. Die BMW R 1300 R punktet mit einem Konzept, das sich flexibel anfühlt: kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken sind ihr Terrain. Auch wenn man mal ohne großes Gepäck unterwegs ist, bleibt das Motorrad unkompliziert.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen ein Motorrad, das man gern „fertig“ nutzt. Touring-Ausstattung, Komfortdetails und die Reiseauslegung machen sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen. Wer gern mit Gepäck fährt oder Touren plant, wird die Gesamtkonzeption schnell zu schätzen wissen.
Gepäck und Touring-Setup
Beim Thema Gepäck zeigt sich der Unterschied deutlich: Die Indian ist als Touring-Cruiser gebaut, wodurch die Reise-Logik im Alltag leichter fällt. Die BMW kann natürlich ebenfalls mit Zubehör ausgestattet werden, aber sie ist eher die Wahl, wenn Touren zwar vorkommen, aber nicht das einzige Ziel sind.
Wem welches Motorrad mehr liegt
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile lösen. Die BMW R 1300 R ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlich-direktes Gefühl wichtiger sind als maximaler Touring-Komfort. Sie passt zu Fahrern, die gern Kurven fahren, gern zügig unterwegs sind und die Maschine auch im Alltag gern „aktiv“ bewegen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ideal für alle, die lange Strecken genießen, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das auch bei Wind und Tempo ruhig bleibt. Wer Touren plant, gern entspannt fährt und die Ausstattung als Reisevorteil sieht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist das Bike für Fahrer, die ein modernes Roadster-Gefühl wollen: präzises Handling, dynamische Reaktionen und ein Motorrad, das sich auf kurvigen Strecken und im aktiven Fahrstil besonders stark anfühlt. Sie wirkt wie die bessere Wahl, wenn der Alltag und spontane Ausfahrten genauso wichtig sind wie gelegentliche Touren.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken dort aus, wo es lang wird: Touring-Komfort, souveräner Durchzug und eine Gesamtkonzeption, die das Fahren entspannter macht. Wer häufig große Distanzen fährt, Wind und Wetter weniger „spüren“ möchte und ein Motorrad sucht, das als Reisebegleiter funktioniert, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für Dynamik und Agilität, Indian für Komfort und Langstrecken-Souveränität.