| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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BMW R 1300 R vs Kawasaki ER-6n – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus derselben Kategorie kommen, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich BMW R 1300 R und Kawasaki ER-6n. Beide Modelle stehen für Fahrspaß im Alltag, doch sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: Die BMW zielt stärker auf souveräne Performance, Komfort und ein „großes“ Fahrgefühl ab. Die Kawasaki hingegen ist eher der pragmatische Einstieg in die Welt der sportlichen Naked Bikes – unkompliziert, übersichtlich und mit einem Charakter, der besonders Einsteiger und Alltagsfahrer anspricht.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Beim Vergleich der BMW R 1300 R und der Kawasaki ER-6n geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die BMW wirkt wie ein modernes, erwachsenes Naked Bike: Sie ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu fahren und dabei jederzeit präsent zu sein. Die Kawasaki ist dagegen ein klassisches Naked Bike, das vor allem durch seine Zugänglichkeit überzeugt – ideal, wenn das Motorrad nicht jedes Wochenende „überredet“ werden muss, sondern einfach mitmacht.
Motor und Fahrgefühl: souverän vs. unkompliziert
Der größte Unterschied zeigt sich im Motorcharakter. Die BMW R 1300 R bietet ein deutlich „großzügigeres“ Leistungs- und Drehmomentgefühl. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten: Die BMW wirkt dabei oft wie ein Motor, der Reserven bereitstellt, statt erst lange hochdrehen zu müssen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der weniger hektisch ist und mehr auf flüssiges Vorankommen setzt.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen spürbar stärker auf ein leichtes, gut kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Sie lässt sich meist sehr direkt dosieren und vermittelt ein Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“. Wer gerne gleichmäßig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Alltag und kurze Touren nutzt, findet hier eine angenehme Balance. Gleichzeitig ist die BMW in Situationen, in denen mehr Reserven gefragt sind (z. B. Überholen oder zügiges Tempo auf Landstraßen), klar im Vorteil.
Getriebe und Antriebspraxis: Alltagstauglichkeit im Fokus
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die BMW spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Durchzug und entspannter Fahrbarkeit aus. Die Kawasaki wirkt in der Praxis oft dann besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht „zu viel“ sein soll: Das Handling bleibt übersichtlich, die Bedienung ist unkompliziert, und das Motorrad eignet sich gut, um Fahrtechnik zu entwickeln – ohne dass man ständig an Grenzen denken muss.
Ergonomie und Sitzposition: unterschiedliche Zielgruppen
Auch wenn beide Modelle als Naked Bikes auftreten, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Fahrer „einbinden“. Die BMW R 1300 R bietet tendenziell eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Fahrten und ein ruhigeres Gesamtgefühl ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch Touren planen.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn eine eher unkomplizierte, leicht zugängliche Sitzposition gewünscht ist. Sie wirkt oft „einfacher“ in der Handhabung und kann gerade für Einsteiger oder Fahrer mit Fokus auf Stadtverkehr und Feierabendrunde punkten.
Gewicht und Handling: Agilität vs. Souveränität
Im direkten Vergleich fühlt sich die Kawasaki in vielen Situationen agiler an – vor allem beim Rangieren, beim langsamen Fahren und in engen Bereichen. Die BMW spielt ihre Stärken eher bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken aus. Das heißt nicht, dass die BMW unhandlich wäre, aber sie vermittelt stärker das Gefühl eines stabilen, souveränen Fahrzeugs.
Fahrwerk und Bremsen: Komfort und Kontrolle
Beim Thema Fahrwerk und Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die BMW R 1300 R ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnde Straßenverhältnisse souverän zu verarbeiten. Dadurch entsteht ein Fahrkomfort, der besonders auf Landstraßen und bei längeren Fahrten spürbar wird. Die Bremsanlage wirkt dabei in der Praxis oft als „Sicherheitsnetz“: Sie unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Verzögern und macht das Motorrad berechenbar.
Die Kawasaki ER-6n ist ebenfalls solide, aber eher im Sinne von „ausreichend und passend“ positioniert. Sie eignet sich gut, um das Motorradfahren zu lernen und Routine aufzubauen. Wer sportlich fährt, merkt schneller, dass die BMW in der Abstimmung und im Reserven-Gefühl einen Schritt weiter ist. Für den Alltag und moderates Tempo ist die Kawasaki jedoch sehr stimmig.
Reifen, Straßenfeedback und Alltag
Beide Motorräder liefern Straßenfeedback, aber die BMW übersetzt es oft in ein ruhigeres Gesamtbild. Die Kawasaki kann sich je nach Fahrbahn und Tempo etwas direkter anfühlen – das ist für viele Fahrer angenehm, kann aber bei längeren Touren weniger „entspannt“ wirken als die BMW-Charakteristik.
Ausstattung und Technik: modernere Ansätze vs. bewährte Einfachheit
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle deutlich im Anspruch. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein moderneres Gesamtpaket: Technik und Assistenzthemen sind meist stärker auf Komfort, Sicherheit und zeitgemäße Bedienung ausgerichtet. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur fahren, sondern auch „mitdenken“ soll.
Die Kawasaki ER-6n setzt eher auf bewährte Grundlagen. Das ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht kompliziert anfühlt. Gerade wenn Wartung, Übersicht und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Hightech, kann die Kawasaki überzeugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 R – Stärken
- Souveräner Motorcharakter mit spürbaren Reserven im Alltag und auf Touren
- Komfortorientiertes Fahrgefühl, das längere Strecken angenehmer macht
- Gute Kontrolle durch stimmige Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen
- Moderne Gesamtanmutung mit Technik, die den Alltag erleichtert
BMW R 1300 R – Schwächen
- Für sehr „leichte“ Einsteigeranforderungen kann die BMW je nach Fahrpraxis etwas mehr Motorrad sein als nötig
- Wer vor allem kurze Stadtfahrten plant, bekommt möglicherweise mehr Leistung und Komfort, als wirklich gebraucht wird
Kawasaki ER-6n – Stärken
- Leicht zugängliches Fahrgefühl, das das Lernen und den Alltag erleichtert
- Agiles Handling besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr
- Pragmatischer Charakter: unkompliziert, übersichtlich und alltagstauglich
- Guter Einstieg für Fahrer, die Routine aufbauen möchten
Kawasaki ER-6n – Schwächen
- Bei ambitionierterem Tempo und längeren Touren wirkt die BMW oft überlegen, weil Reserven und Komfort stärker ausfallen
- Wer viel Wert auf moderne Assistenz- und Technikdetails legt, findet bei der BMW eher den größeren Sprung
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die BMW R 1300 R ist besonders passend für Fahrer, die ein souveränes Naked Bike suchen, das auch bei längeren Strecken entspannt bleibt und im Alltag mit Durchzug überzeugt. Wer gerne zügig unterwegs ist, häufig Landstraße fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „erwachsen“ anfühlt, findet in der BMW eine sehr stimmige Wahl.
Die Kawasaki ER-6n passt dagegen ideal zu Einsteigern oder Fahrern, die ein unkompliziertes Motorrad für Stadt, Feierabend und kurze Touren suchen. Sie ist eine gute Option, wenn das Motorrad vor allem leicht zu handhaben sein soll und der Fokus auf einem direkten, kontrollierbaren Fahrgefühl liegt.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn Komfort, souveräner Durchzug und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken und bei Fahrten aus, bei denen Reserven gefragt sind. Wer ein Naked Bike sucht, das auch bei höherem Tempo entspannt bleibt und modern wirkt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die passendere Entscheidung für alle, die ein zugängliches, agiles Motorrad möchten: ideal für Einsteiger, für Stadtverkehr und für Fahrer, die erst einmal Routine aufbauen wollen. Sie bietet ein unkompliziertes Gesamtpaket und macht das Motorradfahren leicht. Kurz gesagt: BMW für Touren und Souveränität, Kawasaki für Einstieg, Alltag und unkomplizierten Fahrspaß.