| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.745 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- Präzises Fahrwerk
- Motorcharakteristik
- leicht
- Fahrkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Bottom-Link Uni-Trak | |
| Reifen vorne | 110/70R17 M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17 M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs. Kawasaki Ninja 400: Vergleich für unterschiedliche Fahrtypen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 R und die Kawasaki Ninja 400, wird schnell klar: Hier geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um passend oder nicht passend. Die BMW R 1300 R steht für einen erwachsenen, souveränen Roadster-Charakter, während die Ninja 400 eher für sportliche Leichtigkeit und ein unkompliziertes Handling bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das richtige Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundcharakter: Roadster-Souveränität trifft auf sportliche Leichtigkeit
BMW R 1300 R – Fokus auf Ruhe, Kraft und Gelassenheit
Die BMW R 1300 R ist als Roadster darauf ausgelegt, dass sich längere Strecken und zügiges Fahren „einfach richtig“ anfühlen. Der Charakter wirkt erwachsen: Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es Reserven hat und nicht ständig nach Drehzahl schreit. Gerade auf Landstraßen und bei flotten Autobahnabschnitten spielt die BMW ihre Stärke aus, weil sie Fahrten gleichmäßig und souverän begleitet.
Kawasaki Ninja 400 – Fokus auf Agilität und sportlichen Einstieg
Die Kawasaki Ninja 400 ist dagegen ein Motorrad, das Spaß über Dynamik und Wendigkeit erzeugt. Sie wirkt leichter zu bewegen, lädt zum aktiven Fahren ein und passt besonders gut zu Situationen, in denen häufiges Beschleunigen, Richtungswechsel und „kurze“ Fahrmomente dominieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell vertraut anfühlt und sportlich aussieht, findet in der Ninja 400 einen klaren Kandidaten.
Sitzposition und Ergonomie: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt oder fordernd sich eine Fahrt anfühlt.
BMW R 1300 R: aufrechter, aber straßenorientierter Komfort
Die BMW R 1300 R zielt auf eine ergonomische Mischung aus Kontrolle und Komfort. Die Haltung ist nicht „krampfhaft sportlich“, sondern eher so ausgelegt, dass man auch nach längerer Zeit noch gerne weiterfährt. Das macht sie interessant für Pendler, die nicht nur kurz um die Ecke fahren, und für Tourenfahrer, die eine entspannte Sitzposition schätzen.
Kawasaki Ninja 400: sportlich, aber mit Einsteiger-Freundlichkeit
Die Kawasaki Ninja 400 bringt eine sportlichere Ausrichtung mit. Das ist kein reines Rennstrecken-Setup, aber die Geometrie und die Sitzhaltung fördern ein dynamisches Fahren. Gleichzeitig bleibt das Motorrad in der Regel gut beherrschbar, was sie für Einsteiger attraktiv macht, die sich sportlich fühlen wollen, ohne gleich in die „harte“ Liga zu springen.
Fahrgefühl: Motorcharakter, Ansprechverhalten und Dynamik
Beim Fahrgefühl trennen sich die Wege deutlich. Die BMW R 1300 R und die Ninja 400 liefern unterschiedliche Arten von „Spaß“.
BMW R 1300 R: souveränes Durchziehen statt ständiges Nachregeln
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das sich auf gleichmäßige Kraftentfaltung versteht. Das Ansprechverhalten ist so abgestimmt, dass man in vielen Situationen ohne hektisches Spiel mit Gas und Drehzahl auskommt. Dadurch entsteht ein angenehmer Rhythmus – besonders auf Landstraßen, wenn Kurvenfolgen und Überholvorgänge flüssig ineinander übergehen.
Kawasaki Ninja 400: direkt, leichtfüßig und mit klarer Sportlichkeit
Die Kawasaki Ninja 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo es um schnelle Reaktionen geht. Das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Richtung bringen und unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier eine Maschine, die sich schnell anfühlt und sportliche Impulse gut umsetzt.
Handling und Fahrwerk: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen?
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber auf unterschiedliche Weise.
BMW R 1300 R: Stabilität für Tempo und ruhige Linien
Die BMW R 1300 R vermittelt bei zügiger Fahrt ein Gefühl von Stabilität. Das hilft, wenn die Straße schneller wird und man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte. In Kurvenfolgen bleibt die Linie oft gut kontrollierbar, was das Vertrauen erhöht – besonders für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, aber nicht permanent maximalen Körpereinsatz leisten wollen.
Kawasaki Ninja 400: Wendigkeit für Stadt, Landstraße und Kurven
Die Kawasaki Ninja 400 ist vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil, wenn es um Beweglichkeit geht. Das Motorrad wirkt handlich, was das Einparken, Rangieren und das schnelle Umsetzen von Fahrentscheidungen erleichtert. Gerade in der Stadt oder auf Strecken mit vielen Richtungswechseln ist das ein spürbarer Pluspunkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stopp“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man kontrolliert verzögern kann, aber die Art des Vertrauens unterscheidet sich.
Die BMW R 1300 R punktet tendenziell mit einem souveränen Gesamtpaket: Wenn das Tempo steigt, bleibt das Motorrad berechenbar. Die Kawasaki Ninja 400 ist ebenfalls gut kontrollierbar, wirkt aber im Alltag besonders dann stark, wenn man häufig moderat bremst und das Motorrad schnell wieder in die nächste Bewegung bringt.
Alltagstauglichkeit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
BMW R 1300 R: Touren, Pendeln und „einfach fahren“
Die BMW R 1300 R ist besonders interessant, wenn das Motorrad mehr als nur „Wochenendspaß“ sein soll. Für längere Strecken, für Fahrten mit Gepäck oder für Fahrer, die gerne entspannt und dennoch zügig unterwegs sind, wirkt sie wie eine solide Wahl. Auch wenn man nicht ständig am Limit fährt, profitiert man von der ruhigen Kraftentfaltung.
Kawasaki Ninja 400: Stadt, kurze Touren und sportlicher Einstieg
Die Kawasaki Ninja 400 eignet sich stark für den Alltag: kurze Strecken, häufiges Anfahren, enge Situationen und Strecken, auf denen man öfter beschleunigt und wieder bremst. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „mitmacht“, ohne dass man sich jedes Mal neu sortieren muss, findet in der Ninja 400 eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 R
- Souveräner Roadster-Charakter für gleichmäßiges, entspanntes Fahren
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und flotten Strecken
- Ergonomie, die auch längere Fahrten angenehm macht
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 R
- Wer vor allem maximale Leichtigkeit im Handling sucht, könnte die BMW als „größer“ empfinden
- Für sehr kurze Stadtwege ist sie oft eher „zu viel Motorrad“, wenn man bewusst leicht und unkompliziert bleiben möchte
Stärken der Kawasaki Ninja 400
- Agiles Handling und schnelle Umsetzung von Fahrimpulsen
- Sportlicher Look und Fahrgefühl, ohne überfordernd zu wirken
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Fahrbarkeit
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Ninja 400
- Für Fahrer, die vor allem lange Strecken mit viel Reserven und „Erwachsenen-Tempo“ suchen, wirkt die Ninja 400 eher begrenzt
- Wer häufig sehr hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnphasen fährt, wird eher nach einem anderen Charakter suchen
Welche Ausstattung und welche Kostenlogik spielt eine Rolle?
Bei der Entscheidung zählt nicht nur das Motorrad selbst, sondern auch, wie es zum eigenen Lebensstil passt. Die BMW R 1300 R steht eher für „Investition in Komfort und Langstrecken-Feeling“, während die Kawasaki Ninja 400 häufig als „Einstieg in sportliches Fahren“ betrachtet wird. Das kann sich auch auf die Frage auswirken, ob ein Motorrad eher als langfristige Basis oder als Lern- und Spaßmaschine genutzt wird.
Für beide gilt: Wer Zubehör plant (z. B. Schutz, Gepäck, Komfort-Extras), sollte darauf achten, wie gut sich das jeweilige Motorrad dafür eignet. Gerade bei der Nutzung im Alltag kann das den Unterschied machen, ob das Motorrad wirklich dauerhaft Freude bringt.
Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf der Straße Ruhe ausstrahlt, souverän durchzieht und auch längere Touren angenehm begleitet. Wer gerne zügig fährt, Wert auf Stabilität legt und eine ergonomische, straßenorientierte Haltung bevorzugt, bekommt mit der BMW einen Roadster, der sich wie eine verlässliche Basis anfühlt.
Die Kawasaki Ninja 400 passt dagegen besonders gut, wenn Agilität, sportliches Auftreten und unkomplizierte Fahrbarkeit im Vordergrund stehen. Für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes, sportlich wirkendes Motorrad suchen, ist die Ninja 400 oft die stimmigere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW R 1300 R für souveränen Langstrecken- und Roadster-Genuss, Kawasaki Ninja 400 für wendige Sportlichkeit und einen unkomplizierten Einstieg ins sportliche Fahren.