| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 R vs Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän wirkt und auf längeren Strecken nicht nachlässt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der BMW R 1300 R und der Kawasaki Versys 1000 SE. Beide Modelle sind alltagstaugliche Allrounder, aber sie setzen ihre Schwerpunkte anders. Die BMW steht stärker für den dynamischen, straßennahen Charakter und eine klare, aufgeräumte Fahrgefühl-Philosophie. Die Kawasaki hingegen ist deutlich stärker auf Touring und Vielseitigkeit ausgelegt – mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben.
Im Vergleich lohnt sich vor allem der Blick auf die Art, wie beide Motorräder Leistung, Fahrkomfort und Elektronik in ein stimmiges Gesamtpaket übersetzen. Dabei zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um Agilität, direkte Rückmeldung und ein sportlich-elegantes Auftreten geht. Die Versys 1000 SE punktet vor allem bei Komfort, Ausstattung und dem Gefühl, für längere Touren „bereit“ zu sein.
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Touring-Anspruch
Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Das Konzept ist nah an der Fahrdynamik: Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten, einer klaren Linienführung und einem Motorcharakter, der sich sowohl für zügige Fahrten als auch für entspanntes Cruisen eignet. Wer gern kurvig unterwegs ist und dabei ein direktes Feedback vom Motorrad schätzt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen stärker als Reisegerät gedacht. Schon vom Gesamteindruck her steht sie für „Touring mit Reserven“. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf Komfort, in der typischen Versys-Logik für lange Etappen und in der Art, wie sie sich auch bei längeren Fahrten stabil und berechenbar anfühlt. Das Motorrad ist weniger darauf getrimmt, sich wie ein reines Straßen-Sportgerät anzufühlen, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter für viele Kilometer.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorvergleich geht es weniger um reine Zahlen als um die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die BMW R 1300 R liefert ein Ansprechverhalten, das sich wie „sofort da“ anfühlt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten überzeugt. Die BMW wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das die eigene Linie schnell findet: Gas auf, Motorrad folgt.
Die Kawasaki Versys 1000 SE setzt ebenfalls auf kräftige Performance, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie spielt ihre Stärke besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Auf langen Strecken wirkt der Antrieb dadurch oft entspannter, weil sich das Motorrad gut einpendelt und das Fahren weniger „aktiv“ verlangt. Für Überholvorgänge und zügige Passagen ist die Leistung ebenfalls vorhanden, allerdings mit dem Charakter eines Touring-Motors: souverän, stabil und auf Durchzug ausgelegt.
Stärken & Schwächen im Motor-Feeling
- BMW R 1300 R: Stärke ist das direkte, straßenorientierte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt und weniger auf dem „Touring-Relax“-Gefühl, das manche Fahrer suchen.
- Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke ist der entspannte Durchzug und die Art, wie sich Leistung für lange Etappen abrufen lässt. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „nackt-direkt“ wirkt als bei der BMW, weil der Touring-Charakter stärker im Vordergrund steht.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die BMW R 1300 R ist spürbar darauf ausgelegt, schnell in den Fahrfluss zu kommen. Kurven lassen sich oft mit weniger Aufwand anfahren, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei sportlicherer Gangart hilft. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier ein agiles Gesamtpaket.
Die Kawasaki Versys 1000 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenetappen bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das Fahrwerk unterstützt den Touring-Ansatz, indem es Unebenheiten souverän abfedert und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar hält.
Was das für den Alltag bedeutet
Für Stadtfahrten und kurvige Strecken ist die BMW oft die emotionalere Wahl: Sie fühlt sich leichter an, „springt“ schneller an und lädt zum zügigen Fahren ein. Die Kawasaki ist dafür die entspanntere Option, wenn der Fokus auf langen Strecken liegt: weniger Ermüdung durch ein ruhiges Gesamtgefühl und ein Setup, das auf Komfort und Stabilität ausgelegt ist.
Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem ist es wirklich?
Ergonomie ist beim Vergleich entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmachen kann. Die BMW R 1300 R bietet eine Sitzposition, die eher auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Das bedeutet: Die Haltung unterstützt dynamisches Fahren, kann aber bei sehr langen Etappen je nach Körpergröße und Fahrstil stärker fordern.
Die Kawasaki Versys 1000 SE zielt stärker auf Komfort. Die Sitzposition wirkt auf längere Fahrten ausgelegt, und auch der Wind- und Verkleidungsansatz spielt eine Rolle. Wer häufig Touren fährt oder regelmäßig weite Strecken abspult, profitiert meist von dem touringtypischen Setup.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 R wirkt in der Abstimmung oft darauf ausgelegt, das Fahrgefühl zu unterstützen, ohne den Charakter zu „überdecken“. Fahrmodi und Assistenzfunktionen greifen so, dass sich das Motorrad je nach Situation anpassen kann, aber dennoch ein klares, direktes Feedback bleibt.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist stärker als „voll ausgestattetes Touring-Motorrad“ gedacht. Dadurch ist die Elektronik häufig darauf ausgelegt, das Fahren über viele Kilometer möglichst stressarm zu machen. Das betrifft nicht nur Komfortfunktionen, sondern auch die Art, wie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil bleibt.
Stärken & Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 R: Stärke ist die harmonische Abstimmung, die das Fahrgefühl unterstützt. Schwäche kann sein, dass manche Fahrer, die maximale Touring-Unterstützung erwarten, weniger „Touring-Feeling“ durch Ausstattung bekommen.
- Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke ist die touringorientierte Elektronik, die das Motorrad vielseitig und alltagstauglich macht. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch weniger „pur“ wirkt, wenn ein sehr direktes, unassistiertes Fahrgefühl bevorzugt wird.
Windschutz & Verkleidung: Unterschiedliche Wege zum Komfort
Beim Thema Windschutz zeigt sich der Touring-Ansatz der Kawasaki besonders deutlich. Die Versys 1000 SE ist so konzipiert, dass der Fahrer bei längeren Fahrten weniger mit Winddruck kämpfen muss. Das macht sich vor allem auf Autobahnabschnitten und bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar.
Die BMW R 1300 R setzt stärker auf den straßennahen Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel wäre, aber der Fokus liegt weniger auf maximalem Windschutz. Wer häufig in moderaten Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist oder gern „offen“ fährt, wird das als Vorteil empfinden. Wer regelmäßig lange Autobahnstrecken fährt, wird den Touring-Vorteil der Kawasaki eher spüren.
Reisetauglichkeit: Wer ist der bessere Langstreckenbegleiter?
Reisetauglichkeit ist mehr als nur Komfort. Dazu gehören auch die praktische Alltagstauglichkeit, die Art, wie das Motorrad mit Gepäck und Zubehör zusammenspielt, und wie entspannt sich das Motorrad über Stunden fahren lässt. In diesem Punkt hat die Kawasaki Versys 1000 SE meist die Nase vorn: Der Touring-Ansatz, die Ausstattung und das ruhige Fahrgefühl machen sie zur naheliegenden Wahl für längere Touren.
Die BMW R 1300 R kann ebenfalls für Reisen genutzt werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dort aus, wo die Reise aus Abwechslung besteht: kurvige Strecken, zügige Etappen, spontane Stopps. Wer Reisen als Mischung aus Fahrspaß und Strecke versteht, findet in der BMW eine sehr attraktive Option.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahren im Vordergrund steht. Die BMW R 1300 R ist besonders passend, wenn ein straßenorientiertes, agiles Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch anfühlt und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist besonders passend, wenn Komfort, Stabilität und eine touringtypische Ausstattung wichtiger sind – vor allem bei langen Strecken und wechselnden Bedingungen.
Typische Profile
- BMW R 1300 R: ideal für Fahrer, die gern zügig und kurvenorientiert unterwegs sind und ein direktes Fahrgefühl bevorzugen.
- Kawasaki Versys 1000 SE: ideal für Fahrer, die häufig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort und Windschutz legen und ein vielseitiges Touring-Paket möchten.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf straßennaher Dynamik, agilerem Handling und einem sehr direkten Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Touren mit viel Kurvenanteil und für Fahrer, die das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchten. Wer dagegen vor allem lange Strecken entspannt abspulen will, profitiert stärker von der Kawasaki Versys 1000 SE: Der Touring-Ansatz zeigt sich in Komfort, Stabilität und dem insgesamt ruhigeren, berechenbaren Charakter. Gerade bei Autobahnabschnitten und wechselnden Bedingungen wirkt die Kawasaki oft wie der stressärmere Begleiter.
Kurz gesagt: BMW R 1300 R für Fahrspaß und Straßenfokus, Kawasaki Versys 1000 SE für Komfort, Ausstattung und Langstreckenorientierung. Beide Motorräder sind stark – die richtige Wahl entsteht aus dem eigenen Schwerpunkt: Dynamik oder Touring-Entspannung.