| UVP | 16.450 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- bulliger Motor
- bulliger Auftritt
- bulliger Sound
- bullige Bremserei
- nicht mehr ganz so tourentauglich wie zuvor
- QuickShifter etwas hakelig
- viele Features nur in Paketen erhältlich
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Länge | 2.126 | mm |
| Radstand | 1.511 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.112 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Durchmesser 320 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Tja, das ist schon eine starke Maschine, die BMW R 1300 R. Sie sieht stark aus, bremst stark und bietet einen starken Boxer-Motor, der dem Bike zu starken Fahrleistungen verhilft. Wir sind uns sicher: Wer hier einmal aufgestiegen und gefahren ist, der wird entweder weinendes Auges wieder auf seine eigene Maschine steigen oder eingehend den Kontostand prüfen. Wer auf starke Roadster steht, kommt an der R 1300 R kaum vorbei.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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BMW R 1300 R vs Yamaha Tracer 900 GT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei beliebte Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der BMW R 1300 R und der Yamaha Tracer 900 GT prallen vor allem zwei Philosophien aufeinander: Die BMW steht für dynamische Straßenperformance und einen klaren, aufgeräumten Naked-Look. Die Yamaha dagegen ist als GT-Touring-Modell gedacht, mit Fokus auf Komfort, Windschutz und Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn je nach Fahrprofil fühlt sich das eine Motorrad deutlich „richtiger“ an als das andere.
Grundcharakter: Naked-Spirit vs. Touring-Gen
Die BMW R 1300 R wirkt wie gemacht für kurvige Landstraßen und sportliches Fahren ohne Umwege. Der Aufbau ist kompakt, die Sitzposition eher direkt, und das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es auf der Straße „zuhause“ ist. Wer gerne zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich spontan anfühlt und den Fahrer aktiv einbindet.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen stärker auf den Reisealltag ausgelegt. Durch den Touring-Ansatz mit Windschutz, komfortablerer Ausrichtung und einer Ausstattung, die auf längere Strecken zielt, wird aus jeder Fahrt schneller eine „Tour“. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Spaßgerät und mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der auch nach vielen Kilometern noch souverän bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 R setzt auf ein direktes Ansprechverhalten und eine sportliche Abstimmung, die das Fahren in den mittleren bis oberen Bereichen besonders reizvoll macht. Das macht sie attraktiv, wenn Beschleunigung, Agilität und ein „straffes“ Gefühl im Vordergrund stehen.
Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken eher dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, ruhiges Durchziehen und entspannter Rhythmus gefragt sind. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt das Konzept stimmig: Der Motor unterstützt das Fahren ohne ständiges Nachdenken, während die Maschine gleichzeitig genug Reserven für Überholmanöver bereithält.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 R: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und weniger auf „Tour-Ruhe“.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken liegen im gleichmäßigen, tourentauglichen Fahrgefühl und in der souveränen Unterstützung auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im reinen „Naked-Style“-Kurvenspaß weniger puristisch wirkt.
Sitzposition und Ergonomie: Direkt oder komfortorientiert?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 1300 R ist eher auf eine direkte, straßenorientierte Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem der Oberkörper mitarbeitet und die Maschine schnell in die gewünschte Linie gebracht wird. Für kurze bis mittlere Strecken und häufige Kurvenfahrten ist das ein klarer Vorteil.
Die Yamaha Tracer 900 GT bietet dagegen eine ergonomische Ausrichtung, die auf Komfort und Langstrecke abzielt. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Geometrie sorgen dafür, dass sich Fahrten über mehrere Stunden weniger anstrengend anfühlen. Wer regelmäßig größere Strecken fährt oder auch mal „ohne Plan“ loszieht, profitiert davon spürbar.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurzen Ausfahrten pendelt, wird die BMW als agiler und „näher am Fahrer“ erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken, wechselnde Wetterlagen oder Autobahnabschnitte einplant, wird die Yamaha als entspannter wahrnehmen.
Windschutz und Verkleidung: Der Unterschied zwischen „kurz“ und „weit“
Beim Thema Windschutz zeigt sich der Touring-Charakter der Yamaha deutlich. Die Tracer 900 GT ist so konzipiert, dass der Fahrtwind besser abgefangen wird und dadurch die Konzentration länger erhalten bleibt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Wetterbedingungen ist das ein echter Komfortfaktor.
Die BMW R 1300 R setzt hingegen auf den Naked-Ansatz. Das bedeutet: mehr Fahrtwind, mehr „Direktheit“ und ein stärkeres Gefühl von Offenheit. Das ist nicht automatisch schlechter – es ist nur anders. Für viele Fahrer ist genau das der Reiz: weniger Verkleidung, mehr Motorradgefühl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die Modelle in der Art, wie sie mit Tempo und Strecke umgehen. Die BMW R 1300 R wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“: Einlenken, Position finden, zügig aus der Kurve kommen. Das unterstützt sportliche Fahrweise und macht das Motorrad besonders auf kurvigen Strecken attraktiv.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist stärker auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das merkt man vor allem, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Tempo konstant bleibt. Die Maschine bleibt dabei berechenbar, was gerade auf Reisen ein Plus ist.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- BMW R 1300 R: Stärken: agiles Einlenken, sportliche Linie, lebendiges Fahrgefühl. Schwäche: weniger „Reise-Glätte“, weil der Naked-Charakter mehr direktes Feedback liefert.
- Yamaha Tracer 900 GT: Stärken: ruhigerer Langstrecken-Fokus, stabiler Eindruck bei Tempo. Schwäche: im engen Kurvenparcours kann das Touring-Konzept etwas weniger „leichtfüßig“ wirken.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber der Schwerpunkt kann sich unterscheiden. Die BMW R 1300 R wirkt in der Abstimmung eher auf sportliche Kontrolle und ein dynamisches Fahrerlebnis ausgelegt. Elektronik hilft hier, das Motorrad berechenbar zu halten, ohne den Charakter zu „verstecken“.
Die Yamaha Tracer 900 GT bringt Elektronik und Assistenzsysteme in ein Touring-Konzept ein. Das bedeutet: Unterstützung im Alltag, mehr Komfort und mehr Sicherheit bei wechselnden Bedingungen. Besonders auf längeren Strecken oder bei weniger planbaren Situationen ist das ein Vorteil.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die BMW R 1300 R wirkt durch den Naked-Aufbau oft unkomplizierter im Stadtverkehr und bei kurzen Stopps. Das Motorrad fühlt sich leichter an, weil es weniger „Touring-Masse“ vermittelt.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist als GT-Modell natürlich etwas stärker auf Ausstattung und Reise ausgelegt. Dafür ist sie häufig die bessere Wahl, wenn regelmäßig Gepäck, längere Fahrten oder zusätzliche Komfortfeatures eine Rolle spielen. Wer oft unterwegs ist und das Motorrad als Alltags- und Reisemaschine nutzt, wird die Yamaha als stimmiger empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
BMW R 1300 R – wann sie besonders überzeugt
Die BMW R 1300 R ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Fokus auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt. Sie passt gut zu Fahrern, die Kurven lieben, gerne zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich direkt und sportlich anfühlt. Wer weniger Wert auf maximalen Windschutz und mehr auf puristisches Motorradgefühl legt, findet hier ein starkes Gesamtpaket.
Yamaha Tracer 900 GT – wann sie besonders überzeugt
Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort und Langstrecken-Eignung im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Vielfahrer, die auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommen möchten. Wer häufig längere Strecken fährt, Windschutz schätzt und ein Motorrad sucht, das als Reisebegleiter funktioniert, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein.
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die BMW R 1300 R ist die Wahl für den sportlichen Straßenfokus – mit direkterem Gefühl und Naked-Charakter. Die Yamaha Tracer 900 GT ist die Wahl für den Touring-Alltag – mit mehr Komfort, Windschutz und einem Konzept, das auf Strecke ausgelegt ist.
Beide Motorräder können Spaß machen. Der Unterschied liegt darin, wie der Spaß entsteht: bei der BMW eher über Agilität und Dynamik, bei der Yamaha eher über Ruhe, Stabilität und Komfort.
Fazit:
Die BMW R 1300 R ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Straßenperformance liegt: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Naked-Feeling, das Kurvenfahrten besonders intensiv macht. Wer häufig kürzere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und den Fahrtwind als Teil des Erlebnisses akzeptiert, wird mit der BMW sehr glücklich.
Die Yamaha Tracer 900 GT empfiehlt sich vor allem dann, wenn das Motorrad regelmäßig als Reise- und Langstreckenmaschine genutzt wird: mehr Windschutz, tourentaugliche Ergonomie und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Wer Komfort priorisiert, häufig größere Distanzen fährt und ein Motorrad sucht, das „einfach mitmacht“, trifft mit der Tracer die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für den sportlichen Straßenfokus, Yamaha für Komfort und Touring.