| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RS vs BMW G 310 R: Vergleich der beiden BMW-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen Stall kommen, aber doch so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW R 1300 RS steht für die große, souveräne Reise- und Tourenorientierung. Die BMW G 310 R dagegen ist eher das kompakte, wendige Konzept für Alltag, Stadt und Einsteiger. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die typischen Stärken und Schwächen: Die eine Maschine spielt ihre Vorteile vor allem auf längeren Strecken und bei zügigem Tempo aus, die andere punktet besonders dort, wo es eng wird und das Handling im Vordergrund steht.
Grundidee: Tourenkomfort vs. agiles Alltagsbike
Die BMW R 1300 RS ist als sportlich-elegante Reisevariante gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspulen soll, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Die BMW G 310 R ist hingegen ein klassisches Naked-Bike-Konzept: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und damit prädestiniert für kurze Wege, Stadtverkehr und die ersten Kilometer auf zwei Rädern.
Im Vergleich wird klar: Wer vor allem komfortabel und zügig unterwegs sein möchte, findet in der R 1300 RS den passenden Charakter. Wer dagegen einfach fahren will, schnell durch den Alltag kommt und ein Motorrad sucht, das nicht einschüchtert, liegt mit der G 310 R oft richtig.
Motor und Antrieb: souveränes Drehmoment vs. unkomplizierte Leichtigkeit
Beim Thema Motoren unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in ihrer Philosophie. Die BMW R 1300 RS ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch dann entspannt an, wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder wenn es mal etwas zügiger vorangehen soll. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss: Gas geben, Linie halten, weiterrollen.
Die BMW G 310 R setzt dagegen auf ein leichteres, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen häufiges Anfahren, Rangieren und Stadtgeschwindigkeit dominieren. Die Maschine wirkt weniger wie ein „großes“ Leistungsversprechen, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der sich gut dosieren lässt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- R 1300 RS: Stärken liegen in der Souveränität und dem Gefühl, dass Reserve vorhanden ist. Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt oder sehr langsam manövriert, kann den „Reisecharakter“ als weniger kompakt empfinden.
- G 310 R: Stärken liegen in der Leichtigkeit und der unkomplizierten Handhabung. Schwäche: Bei langen Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo deutlich angezogen wird, wirkt die Maschine eher als pragmatische Lösung statt als „High-End-Reisegerät“.
Fahrwerk und Fahrgefühl: Stabilität für Tempo vs. Wendigkeit für den Alltag
Das Fahrwerk der BMW R 1300 RS ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und Unebenheiten werden spürbar souveräner verarbeitet. Das macht die RS besonders interessant für Touren, bei denen man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus. In der Stadt, auf engen Straßen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie besonders handlich. Das Fahrgefühl ist direkter, und das Motorrad vermittelt schnell ein sicheres Gefühl beim Rangieren und in der Kurve.
Was das für die Praxis bedeutet
Im Alltag ist die G 310 R oft die entspanntere Wahl, weil sie sich leichter in den Verkehrsfluss einfügt. Auf der anderen Seite ist die R 1300 RS die Maschine, die man eher auswählt, wenn man mehr Strecke plant und dabei auch bei Tempo und Winddruck nicht ständig „nacharbeiten“ möchte.
Ergonomie und Sitzposition: Reisehaltung vs. Naked-Übersicht
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm“ und „anstrengend“ nach ein paar Stunden ausmachen kann. Die BMW R 1300 RS bietet eine ergonomische Auslegung, die auf längere Fahrten zielt. Der Körper wird so unterstützt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Die BMW G 310 R setzt auf eine aufrechtere, übersichtliche Naked-Position. Das ist ideal, um im Stadtverkehr schnell zu reagieren und sich nicht in eine zu sportliche Haltung zu „verbeißen“. Gleichzeitig ist das Naked-Konzept oft weniger abgeschirmt, was bei längeren Fahrten spürbar werden kann.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. pragmatische Basis
Bei der Elektronik zeigt sich der Unterschied zwischen dem großen Reiseanspruch der R 1300 RS und dem eher bodenständigen Ansatz der G 310 R. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das mit moderner Unterstützung für mehr Sicherheit und Komfort entwickelt wurde. Das kann sich besonders auf wechselnden Streckenbedingungen bemerkbar machen: Man fährt entspannter, weil das Motorrad stabilisiert und unterstützt, statt dass man alles selbst „ausgleichen“ muss.
Die BMW G 310 R ist dabei nicht „schlecht“, sondern eher auf das Wesentliche fokussiert. Dadurch bleibt sie für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders zugänglich. Wer ein Motorrad sucht, das nicht mit zu vielen Menüs und Funktionen überfordert, findet hier oft einen angenehmen Einstieg.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich
- R 1300 RS: Stärken in der Unterstützung bei Fahrstabilität und Komfort. Schwäche: Wer bewusst „pur“ fahren möchte, kann den Funktionsumfang als weniger nötig empfinden.
- G 310 R: Stärken in der Übersichtlichkeit und im unkomplizierten Handling. Schwäche: Bei anspruchsvollen Bedingungen bietet sie weniger „Premium-Absicherung“ als die RS.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Rangieren vs. Langstrecke und Komfort
Die BMW G 310 R ist im Alltag besonders stark: Sie lässt sich leichter bewegen, wirkt im Verkehr weniger „groß“ und passt gut zu Fahrten, bei denen man häufig stoppt, ansetzt und zwischen engen Situationen navigiert. Auch für Einsteiger ist das Handling ein großer Pluspunkt, weil das Motorrad schnell ein Gefühl von Kontrolle vermittelt.
Die BMW R 1300 RS ist dagegen die Maschine für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren planen. Hier spielt der Komfort seine Vorteile aus: Das Motorrad wirkt wie gemacht dafür, Kilometer zu sammeln, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „abzuarbeiten“.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Im Vergleich der beiden BMW-Modelle wird die Entscheidung relativ klar: Die BMW R 1300 RS lohnt sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Wert auf Reise-Komfort, Stabilität bei Tempo und moderne Unterstützung legen. Sie ist ideal, wenn Touren, Autobahnanteile und längere Ausfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen. Auch wer sportlich fahren möchte, aber dabei nicht auf Komfort verzichten will, findet in der RS eine stimmige Mischung.
Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes, agiles Naked-Bike suchen. Sie passt gut für Stadtverkehr, kürzere Strecken und für Einsteiger, die ein Motorrad wollen, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer vor allem Übersicht, einfache Bedienung und ein unkompliziertes Fahrgefühl sucht, wird mit der G 310 R sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist das Motorrad für längere Touren, bei denen Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung den Unterschied machen. Sie fühlt sich wie ein Reisegerät an, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt und Fahrten deutlich entspannter gestaltet. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, gern schnell unterwegs ist und dabei nicht auf Premium-Feeling verzichten möchte, trifft mit der RS die bessere Wahl.
Die BMW G 310 R dagegen ist die richtige Entscheidung für den Alltag: leicht, wendig und unkompliziert. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, enge Straßen und alle, die ein Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist und ein sicheres Gefühl vermittelt. Wer vor allem kurze Wege fährt, das Handling priorisiert und ein Naked-Bike-Konzept mag, findet in der G 310 R den passenden Charakter.
Kurz gesagt: RS für Reise und Tempo, G 310 R für Alltag und Agilität.