| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
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BMW R 1300 RS vs BMW R 18 Roctane: Vergleich der beiden BMW-Charaktere
Wenn zwei BMW-Modelle aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RS steht für sportlich-elegante Fahrdynamik mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort. Die BMW R 18 Roctane dagegen setzt auf massiven Cruiser-Charakter, eine markante Optik und ein Fahrgefühl, das weniger nach „Tempo um jeden Preis“ klingt, sondern nach „Kraft und Präsenz“.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder nicht isoliert betrachtet, sondern zueinander in Beziehung gesetzt: Wie wirken sich die jeweiligen Schwerpunkte bei Leistung, Drehmoment-Charakter, Fahrwerkseigenschaften, Ergonomie und Ausstattung auf das reale Fahrerlebnis aus? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich je nach Einsatzgebiet?
Grundcharakter: Sporttourer vs. Cruiser-Power
Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist, ohne dabei die sportliche Linie zu verlieren. Die Kombination aus sportlichem Anspruch und alltagstauglicher Abstimmung zeigt sich in den typischen Vergleichspunkten: Fahrdynamik, Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad in Kurven und auf der Landstraße anfühlt.
Die BMW R 18 Roctane ist dagegen ein Statement. Die aufgelisteten Werte unterstreichen den Cruiser-Ansatz: mehr Gewicht im Gesamteindruck, ein deutlich anderer Schwerpunkt im Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der stark auf Drehmoment und „Durchzug“ ausgelegt ist. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich weniger wie ein präzises Sportgerät anfühlt, sondern wie ein souveräner Begleiter für entspannte Fahrten mit viel Ausstrahlung.
Fahrgefühl im Alltag: Handling und Ergonomie im Vergleich
BMW R 1300 RS: präzise, zielgerichtet, tourentauglich
Beim Vergleich der Werte zeigt sich, dass die R 1300 RS auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Agilität und Stabilität ausgelegt ist. Die Sitzposition und die Auslegung für längere Fahrten sprechen dafür, dass das Motorrad auch dann Spaß macht, wenn die Strecke länger wird. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, bleibt dabei aber komfortabel genug, um nicht nach kurzer Zeit „zu ermüden“.
Stärken liegen vor allem in der Art, wie das Motorrad in Kurven unterstützt: Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass sich Richtungswechsel sauber anfühlen und das Tempo nicht ständig „neu erarbeitet“ werden muss. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein Cruiser-Ansatz gefragt wäre: Wer ein Motorrad sucht, das sich bewusst schwer und präsent anfühlt, wird bei der RS eher eine sportlichere, weniger „massive“ Interpretation erleben.
BMW R 18 Roctane: souverän, kraftvoll, aber weniger agil
Die R 18 Roctane spielt ihre Stärken aus, wenn es um Ruhe, Druck und den Charakter des Motors geht. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Fahrprofil hin, das auf Drehmoment und entspannte Beschleunigung setzt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, bei dem man weniger „arbeitet“, um Tempo aufzubauen, sondern mehr „genießt“, wie das Motorrad es liefert.
Im Vergleich zum sportlicheren Konzept der RS ist die Roctane jedoch weniger auf enge Passagen und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eine Konsequenz des Cruiser-Konzepts: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder viel in kurvigen, engen Abschnitten unterwegs ist, wird die RS als agiler und leichter zu „lesen“ empfinden.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klares Bild: Die R 1300 RS zielt auf ein sportliches Gesamtpaket, bei dem Leistung und Ansprechverhalten zusammenwirken. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders dann auszahlt, wenn Beschleunigung und Tempoaufbau in mehreren Phasen stattfinden – etwa beim Überholen oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen.
Die R 18 Roctane wirkt dagegen stärker auf „Kraft von unten“ ausgelegt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich darin, wie sich das Motorrad aus niedrigen Drehzahlen heraus bewegt: weniger hektisch, mehr kontrolliert, mit dem typischen Eindruck von Masse und Drehmoment. Das ist ideal für entspanntes Cruisen, bei dem man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ möchte.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus: Die RS wirkt vielseitiger für unterschiedliche Fahrstile, während die Roctane ihren besten Auftritt dort hat, wo Drehmoment und Charakter im Vordergrund stehen. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird die RS als harmonischer empfinden. Wer dagegen auf Präsenz und entspanntes Fahren steht, findet in der Roctane genau die richtige Richtung.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Cruiser-Komfort
Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Bremsen lassen sich im Vergleich gut interpretieren: Die R 1300 RS ist auf ein sportlich abgestimmtes Zusammenspiel ausgelegt, das Stabilität bei zügiger Fahrt mit kontrollierbarer Rückmeldung verbindet. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern Kurven, wechselnde Beläge und unterschiedliche Geschwindigkeiten bietet.
Die R 18 Roctane steht dagegen für einen Komfort- und Cruiser-Fokus. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt und sich nicht „zu nervös“ anfühlt. In der Praxis bedeutet das: Die Roctane vermittelt mehr Gelassenheit, während die RS mehr Präzision liefert.
Schwächen zeigen sich entsprechend: Wer maximale sportliche Rückmeldung sucht, wird bei der Roctane weniger „Sportlichkeit“ erwarten dürfen. Wer hingegen ein Motorrad will, das sich wie ein ruhiger, souveräner Begleiter anfühlt, wird die RS nicht als „Cruiser-Alternative“ sehen, sondern eher als sportlichen Tourer.
Ausstattung und Alltag: Was passt besser zu welcher Nutzung?
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale wird deutlich, dass beide Motorräder ihren Anspruch haben, aber in unterschiedliche Richtungen. Die R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das für regelmäßige Touren und auch für längere Einsätze im Alltag gedacht ist. Das zeigt sich in der Gesamtwirkung: ergonomische Auslegung, tourenorientierte Details und ein Setup, das „mitdenkt“, wenn die Fahrt länger dauert.
Die R 18 Roctane setzt stärker auf Stil, Charakter und die Art, wie das Motorrad im Straßenbild wirkt. Die Ausstattung unterstützt den Cruiser-Look und das Fahrgefühl, das eher nach „Show“ und „Genuss“ klingt als nach „Sportprogramm“.
Wer häufig pendelt, längere Strecken fährt und dabei Wert auf ein ausgewogenes Gesamtpaket legt, findet in der RS die passendere Basis. Wer dagegen vor allem am Wochenende unterwegs ist, gerne präsent fährt und den Cruiser-Charakter liebt, wird mit der Roctane glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – Stärken
- Sportlich-tourentaugliches Gesamtpaket: dynamisch, aber nicht unbequem
- Agiles Handling im Vergleich, besonders bei wechselnden Streckenprofilen
- Motor-Charakter, der sich für zügiges Fahren und Überholmanöver gut eignet
- Ausgewogene Abstimmung für Alltag und längere Fahrten
BMW R 1300 RS – Schwächen
- Weniger „Cruiser-Gewicht“ im Fahrgefühl: wer massive Präsenz sucht, könnte weniger bekommen
- Wer ausschließlich entspanntes Cruisen priorisiert, findet im Cruiser-Ansatz der Roctane mehr Fokus
BMW R 18 Roctane – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit Drehmoment-Fokus und souveränem Durchzug
- Entspanntes Fahrgefühl, das nicht auf ständiges „Arbeiten“ setzt
- Optik und Ausstrahlung, die im Straßenbild sofort auffallen
- Gelassene Abstimmung für Genussfahrten
BMW R 18 Roctane – Schwächen
- Weniger Agilität im Vergleich: enge, dynamische Passagen fühlen sich weniger „sportlich“ an
- Für Fahrer, die maximale Präzision bei zügiger Kurvenfahrt suchen, ist die RS die passendere Wahl
Welche BMW passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrt sich anfühlen soll. Die BMW R 1300 RS ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportliche Dynamik mit Tourenkomfort verbindet und sich für unterschiedliche Streckenprofile gut eignet. Sie passt besonders zu Fahrern, die regelmäßig unterwegs sind, gerne zügig fahren und dabei nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchten.
Die BMW R 18 Roctane ist die Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, Drehmoment und Präsenz liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die entspannte Fahrten genießen, gerne mit viel Charakter unterwegs sind und ein Motorrad wollen, das eher „souverän“ als „sportlich-agil“ wirkt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: sportlich genug für zügige Landstraßen, komfortabel genug für längere Touren und insgesamt leichter in den Fahrfluss zu integrieren. Wer häufig fährt, unterschiedliche Strecken nutzt und dabei ein ausgewogenes Setup bevorzugt, trifft mit der RS eine sehr stimmige Entscheidung.
Die BMW R 18 Roctane empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die Cruiser-Charakter priorisieren: Drehmoment und souveräner Durchzug stehen im Mittelpunkt, die Optik setzt Akzente und das Fahrgefühl ist klar auf Genuss ausgelegt. Wer weniger Wert auf maximale Agilität legt und mehr auf Präsenz, Ruhe und Kraft von unten, wird mit der Roctane deutlich glücklicher.
Kurz gesagt: RS für dynamische Vielseitigkeit, Roctane für Cruiser-Genuss mit Charakter.