| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.570 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- eigenständige Optik
- kräftiger Motor mit Leistung UND Drehmoment
- qualitativ hochwertiger Eindruck
- fetter V2 Sound, aber unter 95dB
- elektronisch komplett ausgestattet inkl. Schräglagen-Sensorik
- Federung hinten knüppelhart
- futzeliger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 775 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 Revolution® Max 1250T | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 122 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 231 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Motor mittragegend | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43 mm, mit einstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zug- und Druckstufe der Dämpfung (Federweg 92)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Einzelfederbein mit außenliegendem Ausgleichsbehälter, einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Drucks (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 160/70TR17 73V | |
| Reifen hinten | 180/70R16 77V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Sportster S ist unverkennbar eine Harley Davidson. Allerdings ist es eine NEUE Harley, die nicht nur optisch polarisiert, sondern auch technisch derartig vollgestopft ist, dass der eine oder andere Purist vermutlich die Nase rümpfen wird. Gerade jüngere Fahrer werden sich aber freuen, eine echte Harley mit so viel Schnickschnack bewegen zu können.Wir finden es gut, dass die Sportster S so eigenständig daherkommt und Ecken und Kanten aufweist. Sie hat Charakter und ist absolut unverwechselbar. Trotzdem haben wir mal Wettbewerber herausgesucht, die der Sportster S zumindest ähnlich sind: Indian FTR 1200 S und Honda CMX 1100 Rebel passen da noch am ehesten.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Harley Davidson in Kiel. Wer sie dort mal Probe fahren möchte: Wir empfehlen eine Runde um den Westensee!
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BMW R 1300 RS vs Harley-Davidson Sportster S: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern an der Philosophie dahinter. Die BMW R 1300 RS und die Harley-Davidson Sportster S stehen für zwei sehr verschiedene Welten: hier sportlich-eleganter Tourenanspruch mit moderner Technik, dort ein urbaner Charakter mit markantem V-Twin-Feeling und dem typischen Harley-Ansatz. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich – denn am Ende entscheidet nicht nur die Ausstattung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt.
Grundidee im Vergleich: Touring-Prägung vs. Street-Charakter
Die BMW R 1300 RS ist klar auf vielseitiges Fahren ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Stabilität und einer sportlichen, aber nicht überdrehten Gangart. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Ausfahrten, bei denen man entspannt startet und auch nach vielen Kilometern noch gern weiterfährt.
Die Harley-Davidson Sportster S dagegen ist stärker auf den Alltag und den „Ride-by-Feeling“-Moment ausgerichtet. Sie bringt eine direkte Ansprache und einen Charakter, der sich weniger nach „Touring-Tool“ anfühlt, sondern nach Motorrad für kurze bis mittlere Strecken – mit dem Anspruch, dass jede Fahrt ein bisschen mehr nach Harley klingt und sich auch so anfühlt.
Motor & Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die BMW setzt auf eine moderne, alltagstaugliche Leistungsentfaltung, die sich in der Praxis oft als „leicht zu dosieren“ zeigt. Dadurch wirkt die R 1300 RS besonders angenehm, wenn Stadtverkehr, Landstraße und zügiges Fahren im Wechsel stattfinden. Die Kraft steht so bereit, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach flüssig vorankommt.
Die Harley-Davidson Sportster S spielt dagegen stärker mit dem typischen V-Twin-Gefühl. Das bedeutet: weniger „glatte“ Gleichmäßigkeit, mehr spürbare Motoridentität. Gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen wirkt die Sportster S lebendig und emotional. Wer den Sound und die direkte Reaktion sucht, bekommt hier genau das – und fühlt sich schneller „im Motorrad“ als in einem technischen Fahrprogramm.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Stärken der BMW: harmonische Leistungsentfaltung, gute Alltagstauglichkeit, entspannter Umgang mit wechselnden Geschwindigkeiten.
Schwächen der BMW: wer ausschließlich den maximalen „Rohheitsgrad“ eines V-Twins sucht, könnte den Charakter als etwas weniger „direkt“ empfinden.
Stärken der Harley: markanter Motorcharakter, emotionales Ansprechverhalten, starker Wiedererkennungswert.
Schwächen der Harley: wer sehr gleichmäßige, tourentaugliche Laufruhe bevorzugt, wird die BMW tendenziell als „stressfreier“ erleben.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert: in schnellen Kurven bleibt sie ruhig, auf längeren Strecken vermittelt sie ein sicheres Gefühl. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man auch bei wechselndem Tempo und Straßenqualität souverän bleibt.
Die Harley-Davidson Sportster S ist spürbar „street-näher“. Sie fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn es um dynamisches Kurvenfahren, zügige Richtungswechsel und ein unmittelbares Feedback geht. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt aktiv zu gestalten – weniger „gleiten“, mehr „mitgehen“.
Bremsen & Fahrstabilität
Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem der Unterschied im Fahrstil: Die BMW bietet tendenziell ein sehr kontrolliertes Gefühl, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten angenehm ist. Die Harley kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf den „Moment“ ausgelegt – also auf das, was man gerade gerade braucht, statt auf das durchgehend sehr neutrale Langstrecken-Setup.
Komfort & Ergonomie: Langstrecke oder Stadt?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber mit anderer Gewichtung. Die BMW R 1300 RS ist in der Regel die bessere Wahl, wenn die Fahrt öfter länger dauert oder wenn man auch auf unruhigerer Straße entspannt bleiben möchte. Die Sitzposition wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer eher wie ein „Tourenkompromiss“: sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit ermüdet.
Die Harley-Davidson Sportster S punktet vor allem im urbanen Bereich. Die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad auf Befehle reagiert, passen gut zu Stop-and-go, kurzen Wegen und dem typischen „einfach losfahren“-Alltag. Auf langen Strecken kann das Setup je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger „automatisch“ wirken als bei der BMW – dafür bleibt die Sportster S oft genau deshalb so sympathisch, weil sie nicht versucht, eine Tourenmaschine zu sein.
Windschutz & Alltagstauglichkeit
Beim Windschutz und der Alltagstauglichkeit spielt die BMW ihre Stärken aus: Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten wirkt das Gesamtpaket oft entspannter. Die Harley kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie fühlt sich eher nach „Fahren mit Charakter“ an – weniger nach „ich will Kilometer machen und dabei möglichst wenig spüren“.
Ausstattung & Alltag: Technik vs. Tradition
Die BMW R 1300 RS steht für moderne Assistenz- und Komfortideen. Das Motorrad wirkt wie ein Gesamtpaket, bei dem man sich auf Technik verlassen kann: Bedienung, Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad sich anfühlt, sind auf ein breites Nutzungsspektrum ausgelegt. Wer gern mit Einstellungen spielt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „von selbst“ gut anfühlt, wird hier schnell warm.
Die Harley-Davidson Sportster S setzt stärker auf das, was man sieht und spürt: klare Linien, ein eigenständiges Auftreten und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Regelwerk“ klingt, sondern nach Motorrad. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre – aber der Schwerpunkt liegt spürbar mehr auf dem Erlebnis als auf dem „Alles ist optimiert“-Ansatz.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
Stärken der BMW: modernes Gesamtpaket, komfortorientierte Lösungen, vielseitige Nutzbarkeit.
Schwächen der BMW: wer vor allem den klassischen Harley-Charakter sucht, könnte sich weniger „emotional“ abgeholt fühlen.
Stärken der Harley: starker Wiedererkennungswert, emotionaler Motor- und Soundcharakter, sehr „street“-nah.
Schwächen der Harley: wer maximale Langstrecken-Entspannung priorisiert, findet in der BMW oft den runderen Ansatz.
Design & Sound: Zwei sehr unterschiedliche Identitäten
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch die Erwartung an das Motorrad. Die BMW R 1300 RS wirkt wie eine moderne Sport-Tourer-Lösung: clean, technisch, aufgeräumt. Der Look unterstützt das Gefühl, dass man mit ihr „weit“ fahren kann.
Die Harley-Davidson Sportster S ist dagegen ein Statement. Sie wirkt kompakter, direkter und „präsenter“. Der Sound und die Art, wie der Motor arbeitet, sind ein Teil des Fahrspaßes – und genau das macht die Sportster S für viele so attraktiv.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Wer ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen souverän bleibt – vom Alltag bis zur längeren Tour – findet in der BMW R 1300 RS häufig die passendere Basis. Sie ist die Wahl für Menschen, die gern entspannt fahren, dabei aber nicht auf Dynamik verzichten möchten.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich sofort „echt“ anfühlt, mit markantem Charakter, direkter Motorantwort und einem Auftritt, der nicht nach Kompromiss aussieht, wird mit der Harley-Davidson Sportster S sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist ideal für Fahrten, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht – besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken in moderater Distanz.
Fazit: BMW R 1300 RS oder Harley-Davidson Sportster S?
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt: komfortabel genug für längere Strecken, stabil im Fahrverhalten und mit einer Motorcharakteristik, die sich im Alltag leicht dosieren lässt. Wer häufig unterwegs ist, verschiedene Streckenprofile fährt und dabei vor allem Ruhe, Kontrolle und Vielseitigkeit möchte, trifft mit der BMW meist ins Schwarze.
Die Harley-Davidson Sportster S spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf Emotion liegt: markanter Sound, spürbare Motoridentität und ein direkteres, „street“-geprägtes Fahrgefühl. Wer das Motorrad vor allem für kürzere bis mittlere Fahrten nutzt, gern aktiv fährt und den Charakter eines V-Twins wirklich erleben möchte, findet in der Sportster S die passendere Persönlichkeit.
Kurz gesagt: Touring-orientierte Souveränität spricht eher für die BMW, urbane Leidenschaft und Sound-Feeling eher für die Harley.