| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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BMW R 1300 RS vs Honda CBF 1000 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick: Die BMW R 1300 RS und die Honda CBF 1000 verfolgen zwar beide das Ziel, lange Strecken angenehm zu machen und im Alltag zu funktionieren, setzen aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Während die BMW stärker auf moderne Dynamik, Elektronik und sportlichere Auslegung setzt, steht bei der Honda die bewährte, alltagstaugliche Art im Vordergrund. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Wie fühlt sich die Fahrt an, wie gut passen beide Maschinen zu Touren, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee: Sporttourer-Ansatz vs. bewährter Touren-Allrounder
Die BMW R 1300 RS ist als sportlich orientierter Tourer gedacht. Das merkt man schon an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl zügige Landstraßenfahrten als auch längere Etappen souverän abspult. Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher der klassische, ruhige Reisebegleiter. Sie steht für entspannte Kilometer, eine unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das auf Kontinuität setzt.
Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem Dynamik und „frische“ Technik sucht, landet schneller bei der BMW. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag leicht anfühlt und Touren ohne großes Tamtam ermöglicht, findet in der Honda häufig die passendere Basis.
Motor und Fahrcharakter: Dynamik vs. entspannte Kraftentfaltung
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW R 1300 RS zielt auf eine moderne, lebendige Leistungsentfaltung. Dadurch wirkt sie in der Praxis oft „wach“: Gasbefehle werden direkter umgesetzt, und das Motorrad unterstützt zügiges Beschleunigen ebenso wie flüssiges Fahren in mittleren Drehzahlbereichen. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken mit Kurven, Überholvorgängen und wechselnden Geschwindigkeiten zum Alltag gehören.
Die Honda CBF 1000 setzt dagegen auf eine eher gleichmäßige, gut dosierbare Kraft. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei konstantem Tempo angenehm fahren lässt. Gerade auf langen Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigen Landstraßenrhythmen spielt die Honda ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger „sportlich getrieben“, sondern mehr wie ein verlässlicher Motor für entspannte Touren.
Stärken und Schwächen im Alltag
- BMW R 1300 RS: Pluspunkte bei der Dynamik und beim „Ansprechverhalten“, das zu zügigem Fahren einlädt. Schwäche kann sein, dass der sportlichere Charakter je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn es ganz entspannt sein soll.
- Honda CBF 1000: Pluspunkte bei der ruhigen, unkomplizierten Kraftentfaltung und dem entspannteren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der letzte Kick beim sportlichen Fahren weniger im Fokus steht als bei der BMW.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gemacht, aber die „Komfortformel“ ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS wirkt ergonomisch so ausgelegt, dass sie auch bei flotterem Fahren stabil bleibt. Das kann bedeuten: Die Sitzposition ist sportlicher als bei klassischen Reisebikes, ohne gleich unbequem zu werden. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur geradeaus, sondern auch in Kurven „mitarbeitet“.
Die Honda CBF 1000 bietet dagegen häufig eine eher entspannte Haltung. Das unterstützt das Wohlgefühl auf längeren Etappen, vor allem wenn die Fahrt mehr aus gleichmäßigen Abschnitten besteht. In der Praxis ist das Motorrad oft dann im Element, wenn der Fokus auf entspanntem Reisen liegt statt auf maximaler Kurvendynamik.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei Touren entscheidet der Windschutz über Komfort. Die BMW ist in der Regel stärker auf moderne Reiseergonomie ausgelegt, während die Honda als klassischer Touren-Allrounder ebenfalls gut funktioniert, aber eher in einem „bewährten“ Rahmen. Wer häufig bei wechselnden Wetterlagen unterwegs ist, merkt den Unterschied vor allem daran, wie ruhig sich die Fahrt anfühlt und wie gut sich das Motorrad auf Tempo und Windbedingungen einstellen lässt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 RS wirkt darauf ausgelegt, Kurvenfahrten aktiv zu unterstützen. Das Handling fühlt sich oft präziser an, besonders wenn die Strecke mehr als nur „von A nach B“ ist. Wer gerne zügig fährt, profitiert davon, dass das Motorrad ein gutes Gefühl für Linie und Tempo vermittelt.
Die Honda CBF 1000 steht dagegen für souveränes, ruhiges Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt häufig weniger „aggressiv“ im Handling, dafür aber sehr gutmütig und stabil. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht ständig aus sportlichen Manövern besteht, sondern aus entspanntem Gleiten über verschiedene Straßenqualitäten.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei der Bremsleistung und der Stabilität gibt es Unterschiede im Charakter. Die BMW wirkt häufig moderner abgestimmt und unterstützt sportliches Fahren durch ein feinfühliges Zusammenspiel. Die Honda punktet eher mit einem gut kontrollierbaren, verlässlichen Bremsgefühl, das besonders im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Einfachheit
Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie Elektronik und Assistenz in das Fahrkonzept eingebunden sind. Die BMW R 1300 RS setzt stärker auf moderne Systeme, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtern. Das kann helfen, das Motorrad leichter zu kontrollieren, besonders wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder wenn man sich auf längeren Strecken weniger „arbeiten“ möchte.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher auf bewährte Funktionalität ausgerichtet. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass der Fokus häufig auf einem unkomplizierten Gesamteindruck liegt. Wer Elektronik als Unterstützung möchte, aber nicht ständig mit vielen Optionen beschäftigt sein will, findet in der Honda oft den entspannteren Zugang.
Stärken und Schwächen bei der Technik
- BMW R 1300 RS: Pluspunkte bei moderner Unterstützung und einem insgesamt „aktuellen“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis etwas mehr Einarbeitung verlangen.
- Honda CBF 1000: Pluspunkte bei der unkomplizierten Handhabung und dem bewährten Charakter. Schwäche kann sein, dass moderne Assistenzfunktionen weniger im Vordergrund stehen als bei der BMW.
Alltag, Wartung und Kaufgedanken: Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt
Beim Motorradvergleich zählt nicht nur, wie sich die Maschinen auf dem Papier unterscheiden, sondern wie sie sich im Alltag „anfühlen“. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es moderne Technik und Dynamik spürbar macht. Wer regelmäßig unterwegs ist, Wert auf präzises Handling legt und moderne Features als echten Mehrwert sieht, wird mit der BMW häufig sehr zufrieden sein.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen oft die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert und Touren ohne große Überraschungen ermöglicht. Gerade wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, entspannter Bedienung und einem ruhigen Fahrgefühl liegt, kann die Honda die bessere Entscheidung sein.
Für wen welcher Fokus?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist eher die Maschine für Fahrer, die auch auf Reisen gerne „mehr Motorrad“ erleben wollen – mit sportlicherem Charakter, moderner Elektronik und einem Handling, das Lust auf Kurven macht. Die Honda ist eher die Maschine für Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und eine bewährte Art des Reisens suchen.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn Touren häufig auch zügig, kurvig oder abwechslungsreich sind und moderne Elektronik sowie ein dynamisches Fahrgefühl den Unterschied machen. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein sportlich orientiertes Reise-Motorrad möchten, das sich präzise anfühlt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterstützt. Wer gern mehr Tempo zulässt und dabei trotzdem Komfort erwartet, findet in der BMW meist die stimmigere Kombination.
Die Honda CBF 1000 ist die passendere Option, wenn der Schwerpunkt auf entspanntem Reisen, unkomplizierter Handhabung und einem ruhigen, gutmütigen Fahrstil liegt. Sie eignet sich besonders für lange Strecken, gleichmäßige Rhythmen und Alltagstauglichkeit ohne viel „Systemdenken“. Wer ein verlässliches Tourenmotorrad sucht, das sich leicht fahren lässt und dabei angenehm bleibt, trifft mit der Honda häufig genau den richtigen Ton.