| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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BMW R 1300 RS vs Honda NTV 650 Revere – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RS und die Honda NTV 650 Revere, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren, auf der Landstraße, auf längeren Touren und auch dann, wenn die Strecke mal nicht ganz planbar ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und die möglichen Schwächen beider Modelle.
Grundidee im Vergleich: Sporttourer-Anspruch vs. entspannter Allrounder
Die BMW R 1300 RS ist klar auf sportlich-elegantes Reisen ausgelegt. Der Charakter zielt auf souveräne Dynamik, gute Ergonomie und ein Setup, das auch bei zügigem Fahren stabil bleibt. Die Honda NTV 650 Revere verfolgt dagegen eine andere Philosophie: ein Motorrad, das vor allem durch Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Bedienung und einen eher entspannten Zugang zum Fahren überzeugt.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Wer eher „Tour mit Anspruch“ sucht, landet schneller bei der BMW. Wer „einfach losfahren“ bevorzugt und dabei Wert auf Ruhe und Zugänglichkeit legt, fühlt sich mit der Honda oft wohler.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet mehr als reine Leistung
Beim Motorcharakter zeigen sich die größten Unterschiede. Die BMW R 1300 RS steht für einen kräftigen, durchzugsstarken Antrieb, der sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller angenehm anfühlt. Das Zusammenspiel aus Motorleistung, Ansprechverhalten und Getriebe macht es leicht, das Tempo zu variieren, ohne ständig „am Limit“ zu fahren.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad für flüssiges Gleiten und kontrolliertes Tempo. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man ohne große Hektik vorankommt. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die BMW klar die Nase vorn hat.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 RS: Stärken liegen in der souveränen Beschleunigung und dem sportlicheren Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der „Mehrwert“ vor allem dann richtig spürbar wird, wenn das Motorrad auch entsprechend bewegt wird.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen in der entspannten Fahrbarkeit und dem unkomplizierten Umgang. Schwäche kann sein, dass bei hohen Geschwindigkeiten oder sehr dynamischen Manövern die Grenzen schneller erreicht sind als bei der BMW.
Ergonomie und Sitzposition: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie müde man nach einer Tour ist. Die BMW R 1300 RS ist tendenziell auf eine sportlichere, aber dennoch tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt nicht „nur“ bequem, sondern hat auch das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen. Besonders auf längeren Strecken zahlt sich das aus, wenn Windschutz und Körperhaltung zusammenpassen.
Die Honda NTV 650 Revere bietet dagegen eine eher alltagsorientierte Sitzposition. Das kann gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken sehr angenehm sein. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt und dabei eine möglichst „tourige“ Unterstützung sucht, könnte bei der BMW mehr Komfort durch das Gesamtpaket erwarten.
Windschutz und Alltag
Im Vergleich spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die BMW wirkt hier wie ein Motorrad, das für zügige Fahrten auf der Autobahn oder auf schnellen Landstraßen gemacht ist. Die Honda kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt weniger auf „hohem Tempo mit wenig Windgefühl“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die BMW R 1300 RS vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Präzision. In Kurven bleibt sie berechenbar, und das Motorrad unterstützt das sportliche Fahren, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße wellig ist oder wenn man zügig durch Kurven fährt.
Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf ein leichtgängiges, alltagstaugliches Handling. Das macht sie angenehm, wenn häufige Richtungswechsel, langsame Passagen oder „mal eben“ eine Runde durch die Stadt anstehen. In flotten Kurven kann die BMW zwar mehr Reserven bieten, aber die Honda punktet dafür mit unkomplizierter Handhabung.
Kurvengefühl und Fahrbarkeit
- BMW R 1300 RS: Stärken bei Stabilität, Präzision und dynamischer Unterstützung. Schwäche: Wer nur gemütlich fährt, nutzt das Potenzial eventuell nicht vollständig aus.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken bei leichtem Handling und entspannter Fahrbarkeit. Schwäche: Bei sehr sportlicher Gangart kann die BMW im Vergleich mehr „Spielraum“ bieten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind nicht nur ein Sicherheitsaspekt, sondern auch ein Komfortthema. Die BMW R 1300 RS wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auch bei zügiger Fahrweise ein hohes Maß an Vertrauen vermittelt. Das Zusammenspiel aus Bremsleistung und Dosierbarkeit macht es leichter, in kritischen Situationen ruhig zu bleiben.
Die Honda NTV 650 Revere ist ebenfalls auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Fokus liegt stärker auf dem alltäglichen Tempo. Wer überwiegend moderat fährt, wird mit der Honda sehr gut zurechtkommen. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird bei der BMW eher das Gefühl haben, dass die Reserven größer sind.
Ausstattung und Tourenkomfort: Das Gesamtpaket zählt
Im Vergleich fällt auf, dass die BMW R 1300 RS als Tourenmaschine gedacht ist. Dazu gehören typischerweise Dinge, die das Fahren über längere Strecken angenehmer machen: Windschutz, Ergonomie und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Honda ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher als Motorrad, das durch Einfachheit und Zugänglichkeit überzeugt.
Wer viel Strecke macht, wird bei der BMW schneller das „Tourenpaket“ spüren. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und nicht ständig nach „Setup“ verlangt, findet in der Honda oft den besseren Einstieg.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung: Wie sich die Modelle im Besitz anfühlen
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur Fahrwerte eine Rolle, sondern auch das Gefühl, wie sich das Motorrad im Besitz verhält. Die Honda NTV 650 Revere wird häufig mit dem Bild eines unkomplizierten Motorrads verbunden: leicht zu handhaben, alltagstauglich und eher „bodenständig“. Das kann besonders für Fahrer interessant sein, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig im Fokus steht.
Die BMW R 1300 RS steht dagegen für ein moderneres, tourenorientiertes Gesamtpaket. Das kann bedeuten, dass man mehr Komfort und mehr Fahrdynamik bekommt – aber auch, dass man das Motorrad eher als „Premium-Reisegerät“ betrachtet. Je nachdem, wie und wo gefahren wird, kann das ein klarer Vorteil sein oder eben auch nicht.
Stärken und Schwächen im Besitz
- BMW R 1300 RS: Stärken in Komfort, Fahrdynamik und dem Gefühl von Reserven. Schwäche: Wer selten zügig fährt oder vor allem kurze Strecken bewegt, merkt den Mehrwert möglicherweise weniger.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken in unkomplizierter Nutzung und entspannter Fahrbarkeit. Schwäche: Wer regelmäßig hohe Ansprüche an Tempo, Kurvendynamik und Langstreckenkomfort stellt, wird schneller an Grenzen stoßen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RS ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, dabei gerne zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich in jeder Situation souverän anfühlt. Auch wer Wert auf präzises Handling und ein stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie legt, wird mit der BMW eher glücklich.
Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Landstraße, gelegentliche Touren – ohne den Anspruch, das Motorrad ständig sportlich auszureizen. Wer ein leicht zu fahrendes, ruhiges und zugängliches Bike bevorzugt, findet in der Honda oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem als Reisegerät überzeugen soll: mit mehr Reserven beim Beschleunigen, stabilerem Kurvengefühl und einem Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist, gerne zügig fährt und dabei Komfort sowie Präzision sucht, bekommt mit der BMW das stimmigere „Touren-Upgrade“.
Die Honda NTV 650 Revere punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: unkompliziertes Handling, entspannter Fahrcharakter und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Für moderates Tempo, kurze bis mittlere Strecken und ein bodenständiges Fahrgefühl ist die Honda oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für sportlich ambitionierte Langstrecken, Honda für entspanntes Alltagsfahren.