UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

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BMW R 1300 RS vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich für Tour, Alltag und sportliche Momente

Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RS steht für souveräne Allround-Touren mit viel Komfort und moderner Elektronik. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen wirkt wie ein kompakter Supersportler mit klarer sportlicher Ausrichtung und dem typischen Ninja-Feeling. Genau hier liegt der Reiz: Beide Maschinen können Fahrspaß liefern, aber auf unterschiedliche Art – und mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort vs. sportlicher Fokus

Die BMW R 1300 RS ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie zielt auf entspannte, stabile Kilometer ab, ohne den Anspruch an Dynamik zu verlieren. Im Vergleich dazu ist die Kawasaki Ninja ZX-4RR stärker auf agiles, sportliches Fahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt leichter „im Kopf“ und lädt dazu ein, Kurven früh zu nehmen und das Tempo aktiv zu gestalten.

Wie sich das in der Praxis zeigt

Im Alltag kann die BMW vor allem dann punkten, wenn Strecken länger werden oder wenn Komfort und Übersicht zählen. Die Kawasaki spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt kurz, knackig und kurvenreich ist – oder wenn der Fokus klar auf sportlicher Fahrweise liegt. Beide Motorräder sind nicht „nur“ für eine Situation gemacht, aber sie haben unterschiedliche Prioritäten.

Motorcharakter: souveränes Drehmomentgefühl vs. sportliche Drehfreude

Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gefühl. Die BMW R 1300 RS vermittelt typischerweise ein sehr gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein Drehmomentgefühl, das das Motorrad auch bei moderaten Drehzahlen angenehm beschleunigen lässt. Dadurch wirkt die Maschine auf langen Strecken entspannt: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR steht dagegen für eine deutlich sportlichere Charakteristik. Sie ist eher darauf ausgelegt, Drehzahlen zu nutzen und das Motorrad im richtigen Bereich zu halten. Das macht sie besonders reizvoll, wenn die Fahrt mehr nach „Fahren“ als nach „Ankommen“ klingt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Stärken der BMW: gleichmäßige Kraftentfaltung, angenehme Alltagstauglichkeit und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo maximaler „Rennstrecken-Drive“ im Vordergrund steht – denn die BMW ist nicht als reines Sportgerät gedacht.

Stärken der Kawasaki: sportliche Drehfreude, lebendiges Ansprechverhalten und ein klarer Fokus auf dynamisches Fahren. Schwächen können sich ergeben, wenn lange Autobahnabschnitte oder sehr entspannte Fahrstile im Vordergrund stehen, weil der Charakter stärker auf aktives Nutzen der Drehzahl ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Strecke vs. Agilität im Kurvenmodus

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad „anfühlt“. Die BMW R 1300 RS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Gerade bei wechselndem Untergrund oder bei längeren Etappen hilft das: Die Maschine bleibt berechenbar, und das gibt Sicherheit.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen spürbar auf Agilität ausgelegt. Sie lädt dazu ein, Linien zu wechseln, früh einzulenken und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das ist besonders in kurvigen Regionen ein Vorteil, weil das Handling schnell und direkt wirkt.

Bremsen und Fahrgefühl

Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die für sportliche Fahrten ausgelegt ist. Im Vergleich zeigt sich aber oft ein Unterschied im „Wie“: Die BMW vermittelt eher ein kontrolliertes, tourentaugliches Bremsgefühl, das auch bei längeren Fahrten konstant bleibt. Die Kawasaki wirkt im sportlichen Einsatz direkter und „spürbarer“, was beim zügigen Fahren in Kurven und beim häufigen Verzögern Vorteile bringt.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung

Elektronik ist heute ein zentraler Punkt im Motorradvergleich. Die BMW R 1300 RS setzt dabei stark auf moderne Assistenz und ein Gesamtpaket, das den Alltag erleichtert und das Fahren über verschiedene Situationen hinweg stabil unterstützt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn Wetter, Belag oder Verkehrsaufkommen wechseln.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bietet ebenfalls elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Das bedeutet: Die Elektronik soll das dynamische Fahren begleiten, ohne das Motorrad „zu glatt“ zu machen. Gerade bei sportlicher Fahrweise kann das sehr stimmig sein.

Stärken und Schwächen der Elektronik

BMW: Stärken liegen häufig in der breiten Nutzbarkeit – vom entspannten Fahren bis zur zügigen Tour. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines „Track-Tool“ anfühlt.

Kawasaki: Stärken liegen in der sportlichen Passung und dem direkten Fahrgefühl. Schwächen können entstehen, wenn man besonders viel Komfort-„Bequemlichkeit“ im Sinne von Langstreckenroutine erwartet.

Ergonomie und Alltag: Touring-Position vs. sportliche Sitzhaltung

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die BMW R 1300 RS zielt auf eine ergonomische Gesamtbalance, die auch längere Fahrten angenehm macht. Das hilft im Alltag, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern regelmäßig unterwegs ist.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt dagegen sportlicher. Die Haltung ist tendenziell direkter, was das Fahrgefühl in Kurven unterstützt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Für sehr lange Etappen kann es aber je nach Körpergröße und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken.

Für wen passt welche Haltung?

Wer häufig tourt, Wert auf Komfort legt und auch im Alltag gern „einfach fährt“, wird mit der BMW meist schneller glücklich. Wer dagegen sportlich unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis.

Komfort, Windschutz und Ausstattung: Reiseorientierung vs. sportliche Reduktion

Auch wenn beide Motorräder moderne Ansätze verfolgen, ist die Ausrichtung unterschiedlich. Die BMW R 1300 RS ist stärker auf Reise- und Langstreckennutzung ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie Windschutz, Ergonomie und Gesamtpaket zusammenwirken. Dadurch wird das Motorrad auf längeren Strecken weniger anstrengend.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt eher wie ein Motorrad, das den Fokus auf das Fahrerlebnis legt. Das kann bedeuten: weniger „Reise-Overhead“, mehr unmittelbares Sportgefühl. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – besonders, wenn die Fahrt nicht als „Transport“ gedacht ist.

Preis-Leistungs-Gedanken: Welche Maschine liefert das passende Gesamtpaket?

Beim Thema Preis-Leistung zählt nicht nur der Anschaffungspreis, sondern das, was man dafür bekommt: Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort und die Art, wie das Motorrad die eigenen Fahrziele unterstützt. Die BMW R 1300 RS wirkt im Vergleich wie die Maschine, die man kauft, wenn man viele unterschiedliche Fahrten abdecken möchte – vom Wochenendtrip bis zur längeren Tour.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen und man ein Motorrad möchte, das sich schnell nach „Spaß“ anfühlt. Wer vor allem Kurven und dynamisches Fahren sucht, bekommt hier ein stimmiges Konzept.

Typische Einsatzszenarien im direkten Vergleich

Stadt und Feierabendrunde

In der Stadt zählt vor allem Übersicht, angenehmes Handling und ein Motor, der nicht ständig „gearbeitet“ werden muss. Die BMW kann hier durch ihre tourorientierte Souveränität überzeugen. Die Kawasaki punktet mit ihrem sportlichen Charakter und dem schnellen, lebendigen Gefühl beim Wechseln der Situationen.

Landstraße und Kurven

Auf der Landstraße wird der Unterschied besonders deutlich: Die Kawasaki fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das Kurven aktiv einfordert. Die BMW kann ebenfalls sportlich, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, die Strecke souverän zu „tragen“ – mit Stabilität und ruhigerem Gesamtgefühl.

Langstrecke und Autobahn

Für lange Etappen ist die BMW im Vergleich meist die entspanntere Wahl. Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch gern weiterfährt. Die Kawasaki kann das zwar auch, aber sie ist eher dann im Element, wenn die Fahrt mehr nach sportlichem Fahren als nach „Dauerlauf“ klingt.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das viele Einsatzbereiche abdeckt: Alltag, längere Touren und sportliche Abschnitte – ohne dass der Komfort oder die Souveränität auf der Strecke bleibt. Wer Wert auf moderne Elektronik, ein ruhiges Fahrgefühl und eine ergonomische Gesamtbalance legt, findet in der BMW einen sehr stimmigen Reisebegleiter.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die sportliche Fahrten priorisieren: Kurven, dynamisches Tempo und ein Motorrad, das direkt auf Drehzahl und Fahrimpulse reagiert. Wenn die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund steht und längere Etappen nicht zwingend den Hauptfokus bilden, bietet die Kawasaki das klarere Sport-Feeling.

Kurz gesagt: BMW für die vielseitige Tour, Kawasaki für den sportlichen Kurvenspaß.

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