UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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BMW R 1300 RS vs Kawasaki W 800: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RS steht für moderne Touring-Qualitäten, klare Linien und einen sportlich-eleganten Anspruch. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf den klassischen Retro-Charakter, eine entspannte Fahrweise und das Gefühl, das viele an zeitlosen Motorrädern lieben. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Motorcharakter, Komfort, Handling und dem richtigen „Bauchgefühl“ für den eigenen Alltag.

Grundidee und Motorrad-Charakter: Touring vs. Retro

Die BMW R 1300 RS ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Ausrichtung zielt auf souveränes Fahren über längere Strecken, ein ruhiges Handling und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen wie ein bewusstes Statement für Stil und Fahrspaß ohne große Umwege. Sie ist weniger „Hightech“, dafür sehr direkt und emotional. Genau hier liegt der erste große Unterschied: Während die BMW eher die Tourenmaschine ist, ist die Kawasaki eher die Genussmaschine für entspannte Ausfahrten.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klares Bild: Die BMW R 1300 RS bringt deutlich mehr „Biss“ und wirkt im Vergleich insgesamt leistungs- und drehmomentstärker. Das bedeutet in der Praxis: Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügiges Anfahren aus dem Stadtverkehr werden leichter, weil die BMW Reserven schneller zur Verfügung stellt. Dazu passt auch die Art, wie sich die Maschine auf Tempo aufbaut – sie wirkt dabei eher wie ein System, das konstant arbeitet.

Die Kawasaki W 800 spielt dagegen eine andere Liga. Die aufgelisteten Werte zeigen eine deutlich ruhigere, bodenständige Auslegung. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Fokus: Die W 800 macht Spaß, wenn das Tempo bewusst gewählt wird und der Motor nicht ständig „gefordert“ werden muss. Wer gerne gleichmäßig fährt und den Charakter eines klassischen Vierzylinders (bzw. der entsprechenden Motorphilosophie) genießen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl. Die Schwäche im Vergleich: Wer häufig sehr sportlich unterwegs ist oder regelmäßig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird die BMW als klar überlegen empfinden.

Fahrwerk, Handling und Stabilität: Unterschiedliche Stärken in Kurven und auf Strecke

Auch bei den Fahrwerks- und Fahrdynamik-Aspekten unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW R 1300 RS ist auf Stabilität und kontrolliertes Tempo ausgelegt. In der Gegenüberstellung der relevanten Werte (z. B. Gewicht/Geometrie-Charakter und die typische Touring-Auslegung) zeigt sich: Die BMW fühlt sich eher „geführt“ an, besonders bei längeren Strecken oder wenn es zügiger wird. Das ist eine Stärke, weil sie das Vertrauen erhöht und Ermüdung reduziert.

Die Kawasaki W 800 ist im Vergleich leichter im „Alltagsgefühl“ und wirkt dadurch oft handlicher, gerade wenn es im Stadtverkehr eng wird oder wenn kurze Wege und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Die Schwäche: Bei sehr dynamischer Fahrweise oder wenn die Strecke „schnell“ wird, fehlt der W 800 im direkten Vergleich die souveräne Touring-Stabilität der BMW. Das heißt nicht, dass die Kawasaki unpräzise wäre – eher, dass sie eine andere Priorität setzt: Sie will nicht beeindrucken, sondern gefallen.

Bremsen und Sicherheit: Wer bremst souveräner?

Beim Thema Bremsen zeigen die aufgelisteten Daten ebenfalls einen Unterschied in der Ausrichtung. Die BMW R 1300 RS ist als Touring-Maschine konzipiert, bei der wiederholtes, sicheres Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten eine wichtige Rolle spielt. Die Werte und die typische Ausstattungslinie deuten darauf hin, dass die BMW hier besonders auf Kontrolle und Reserven setzt.

Die Kawasaki W 800 bietet ebenfalls solide Bremsleistung, aber der Vergleich macht deutlich: Die BMW ist die Maschine, die bei sportlicherem Fahren und häufigen Autobahn- oder Landstraßenetappen eher die Nase vorn hat. Wer überwiegend entspannt fährt, wird mit der Kawasaki sehr gut zurechtkommen. Wer jedoch regelmäßig „spät und kräftig“ bremst, profitiert von der Touring-Orientierung der BMW.

Elektronik und Komfort: Moderne Unterstützung vs. klassische Einfachheit

Ein großer Unterschied liegt in der Art, wie die Motorräder den Fahrer unterstützen. Die BMW R 1300 RS ist im Vergleich deutlich stärker auf Elektronik und Komfortfunktionen ausgelegt. Das zeigt sich in den typischen Ausstattungsbereichen, die bei Touring-Modellen eine Rolle spielen: Assistenz, Fahrmodi, eine moderne Bedienlogik und ein insgesamt „runderes“ Setup für unterschiedliche Situationen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke lang ist oder wenn Wetter und Verkehr variieren.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf das Wesentliche. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung sprechen eher für eine unkomplizierte Bedienung und einen direkten Draht zum Motorrad. Das kann ein echter Pluspunkt sein, weil es weniger „Ablenkung“ gibt und das Motorrad dadurch sehr natürlich wirkt. Die Schwäche im Vergleich: Wer viel Wert auf moderne Assistenz und fein abgestimmte Komfortdetails legt, wird bei der BMW mehr finden.

Sitzposition und Ergonomie: Welche Maschine passt besser zum Körper?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „ermüdet schnell“ ausmachen kann. Die BMW R 1300 RS ist im Vergleich klar auf Touring-Komfort ausgelegt. Die Werte und die typische Geometrie deuten auf eine ergonomische Haltung hin, die längere Fahrten angenehmer macht. Das ist besonders relevant, wenn häufige Touren, Pendeln über längere Strecken oder auch mehrstündige Ausfahrten anstehen.

Die Kawasaki W 800 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad für entspanntes Cruisen. Die Ergonomie ist so gedacht, dass man sich wohlfühlt, ohne ständig „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei den Retro-Charakter genießen möchte, bekommt eine stimmige Position. Die Schwäche: Bei sehr langen Tagen oder wenn man zügig unterwegs ist, kann die BMW durch ihre Touring-Orientierung im Komfortvorteil liegen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parkplatzrealität

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die BMW R 1300 RS ist zwar ein Touring-Bike, aber die moderne Auslegung zielt darauf, dass sie auch im Verkehr souverän bleibt. Die Elektronik und die insgesamt durchdachte Abstimmung helfen dabei, dass das Motorrad nicht nur auf der Strecke, sondern auch unterwegs angenehm zu fahren ist.

Die Kawasaki W 800 ist im Vergleich besonders attraktiv, wenn der Fokus auf unkomplizierten Fahrten liegt. Die Werte deuten auf eine Maschine hin, die sich im Alltag gut kontrollieren lässt und die durch ihren Charakter schnell „zugänglich“ wirkt. Wer jedoch regelmäßig sehr weite Strecken fährt oder häufig hohe Geschwindigkeiten nutzt, wird die BMW als entspannter empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RS – Stärken

  • Touring-orientierte Leistungsentfaltung: mehr Reserven für Überholvorgänge und zügiges Fahren
  • Stabilität und Kontrolle bei längeren Strecken und höherem Tempo
  • Moderne Elektronik und Komfort für wechselnde Bedingungen
  • Ergonomie für längere Fahrten im Vergleich besonders vorteilhaft

BMW R 1300 RS – Schwächen

  • Wer ein möglichst „puristisches“ Motorrad ohne viele Assistenzfunktionen sucht, könnte die BMW als zu „modern“ empfinden
  • Der Fokus auf Touring kann im reinen Stadtbetrieb weniger „leicht“ wirken als bei einer klassischeren Auslegung

Kawasaki W 800 – Stärken

  • Retro-Charakter und ein sehr direktes, emotionales Fahrgefühl
  • Entspanntes Fahren passt besonders gut zu Stadt und Landstraße
  • Unkomplizierte Bedienung und weniger „Technikballast“
  • Gute Wahl für alle, die Genuss statt Tempo in den Vordergrund stellen

Kawasaki W 800 – Schwächen

  • Im direkten Vergleich weniger Reserven für sportliche Fahrweise und hohe Geschwindigkeiten
  • Bei sehr langen Touren kann die Touring-Ausrichtung der BMW im Komfortvorteil liegen

Welche Maschine ist die bessere Wahl? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RS und Kawasaki W 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.

Für wen passt die BMW R 1300 RS besonders?

Die BMW ist ideal, wenn häufige Touren, längere Strecken und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Reserven für Überholmanöver möchte und moderne Komfort- und Elektronikfunktionen schätzt, bekommt mit der R 1300 RS ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad sowohl für Alltag als auch für Reisen genutzt wird, wirkt die Touring-Ausrichtung im Vergleich besonders stark.

Für wen passt die Kawasaki W 800 besonders?

Die Kawasaki W 800 passt vor allem dann, wenn der Fokus auf Stil, klassischem Fahrgefühl und entspanntem Cruisen liegt. Wer gerne gleichmäßig fährt, das Motorrad nicht ständig „ausreizen“ möchte und dabei eine unkomplizierte Bedienung bevorzugt, findet in der W 800 eine sehr passende Wahl. Sie ist besonders attraktiv für Menschen, die Motorradfahren als Genuss erleben und weniger als „Performance-Projekt“.

Fazit:

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl für alle, die Touring-Komfort, moderne Unterstützung und deutlich mehr Leistungsreserven suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus, wenn Stabilität, Kontrolle und ein souveränes Fahrgefühl gefragt sind. Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo Charakter zählt: Retro-Look, entspanntes Cruisen und ein direkter, unkomplizierter Fahrstil machen sie zur idealen Maschine für Stadtfahrten, gemütliche Landstraßentouren und alle, die Motorradfahren ohne viel Technikballast genießen möchten. Wer regelmäßig sportlicher fährt oder viel Autobahn und lange Etappen einplant, wird mit der BMW glücklicher. Wer dagegen Stil und Fahrspaß im „Genussmodus“ sucht, trifft mit der W 800 die passendere Entscheidung.

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