UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.969 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Was macht die straßenorientierte V-Strom anders als die DE?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • sehr vielseitiges Motorrad
  • extrem zugänglich und einfach zu fahren
  • QuickShifter Serie
  • einfache Bedienung, gut ablesbares Display
  • Motor mit überraschend viel Dampf
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
  • Endschalldämpfer könnte schöner sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht223kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.355mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung84 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite455km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80R19M/C 59V tubeless
Reifen hinten150/70R17M/C 69V tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit

Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Blau, Grün, Schwarz

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BMW R 1300 RS vs. Suzuki V-Strom 800 – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei moderne Reise- und Allround-Motorräder gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Wie gut lässt es sich bewegen, wie souverän trägt es einen auf längeren Strecken und wie stimmig wirkt das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der BMW R 1300 RS und der Suzuki V-Strom 800. Beide Modelle sind auf ihre Art darauf ausgelegt, Kilometer zu sammeln – aber sie verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee im Vergleich: Sportlich-touring vs. vielseitig-adventure

Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Premium-Tourer mit sportlichem Anspruch. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Auftritt, einer klaren Linienführung und einem Fahrgefühl, das auch auf zügigen Strecken Spaß macht. Die Suzuki V-Strom 800 steht dagegen stärker für Vielseitigkeit: ein Motorrad, das sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Straßen eine gute Figur macht. Wer häufig zwischen Alltag, Wochenendtour und gelegentlichem Schotter oder Feldweg wechselt, findet hier eine besonders passende Basis.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Beim Motorvergleich zeigt sich schnell, dass beide Motorräder auf Drehmoment und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Die BMW R 1300 RS spielt dabei eher die Karte „kraftvoll und kultiviert“, also ein Antrieb, der sich in vielen Situationen leicht dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadt- und Landstraßenverkehr heraus passiert oder wenn lange Autobahn- und Landstraßenetappen geplant sind.

Die Suzuki V-Strom 800 setzt ebenfalls auf einen nutzbaren Schub über einen breiten Bereich, wirkt aber in der Praxis oft „direkter“ im Gefühl. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Strecke unruhiger wird: wechselnde Untergründe, mehr Schräglage, häufiges Anpassen der Geschwindigkeit. Die V-Strom wirkt in solchen Momenten wie ein Motorrad, das nicht nur auf glatten Straßen glänzt, sondern auch dann funktioniert, wenn es nicht perfekt läuft.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • BMW R 1300 RS: Stärken liegen in der souveränen, gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem Premium-Gefühl bei längeren Touren. Schwäche kann sein, dass der sportlichere Charakter weniger „offroad-lastig“ wirkt als bei klassischen Adventure-Ansätzen.
  • Suzuki V-Strom 800: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem unkomplizierten Umgang mit wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Allround-Funktionalität liegt und weniger auf dem maximal „sportlich-tourerischen“ Gesamteindruck.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die BMW R 1300 RS vermittelt ein sehr stabiles, gut kontrollierbares Fahrgefühl. Gerade bei zügiger Fahrt und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad wie „auf der Linie“, also mit einem ruhigen, präzisen Eindruck. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gerne dynamisch fahren, aber dabei nicht ständig das Motorrad „neu ausrichten“ wollen.

Die Suzuki V-Strom 800 ist dagegen spürbar auf Alltagstauglichkeit und wechselnde Strecken ausgelegt. Das Handling wirkt oft etwas zugänglicher, besonders wenn es darum geht, das Motorrad schnell in eine neue Situation zu bringen – etwa beim Wechsel zwischen Landstraße und schlechterem Belag. Wer häufig unterwegs ist und nicht immer die perfekte Straße erwischt, profitiert von dieser Art von Fahrwerksabstimmung.

Kurven, Tempo und Alltag

In Kurven spielt die BMW ihre Stärken aus, wenn es um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten geht. Die Suzuki punktet eher dort, wo es um „einfaches Mitgehen“ geht: weniger Aufwand, mehr Kontrolle im Alltag und ein Motorrad, das auch bei nicht idealen Bedingungen nicht nervös wird.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen, sobald längere Touren anstehen. Die BMW R 1300 RS zielt auf eine sportlich-komfortable Sitzposition. Das bedeutet: genug Haltung für dynamisches Fahren, aber nicht so kompromisslos, dass lange Strecken unangenehm werden. Besonders auf Touren wirkt die Kombination aus Windschutz und Sitzhaltung wie ein Paket, das den Fahrer entlastet.

Die Suzuki V-Strom 800 setzt auf eine bequeme, aufrechte Grundhaltung, die das Motorrad auch für längere Tage angenehm macht. Dazu kommt der Vorteil, dass die V-Strom in vielen Situationen „leicht zu fahren“ bleibt – ein Pluspunkt, wenn Pausen, Stopp-and-go und wechselnde Strecken im Tagesplan stehen.

Windschutz und Schutzwirkung

Im Bereich Windschutz zeigt die BMW typischerweise ihre Premium-Stärken: Der Eindruck ist, dass der Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten spürbar weniger „gegen den Wind arbeitet“. Die Suzuki kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker als Allrounder, bei dem der Komfort vor allem über die Gesamthaltung und die Alltagstauglichkeit entsteht.

Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Im Elektronikvergleich sind beide Motorräder auf einem modernen Stand. Die BMW R 1300 RS wirkt dabei wie ein System aus vielen fein abgestimmten Funktionen, die das Fahren komfortabler und berechenbarer machen. Das hilft besonders, wenn unterschiedliche Fahrmodi genutzt werden oder wenn sich die Bedingungen schnell ändern.

Die Suzuki V-Strom 800 setzt ebenfalls auf Assistenz und smarte Unterstützung, legt aber einen Schwerpunkt auf praktische Nutzbarkeit. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Motorrad nicht nur auf der perfekten Straße bewegt wird, sondern auch auf gemischten Strecken. Die Elektronik soll hier vor allem das Motorrad „einfach handhabbar“ machen.

Praxis: Wie fühlt sich das im Alltag an?

Die BMW wirkt oft wie die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst viel „Premium-Feinschliff“ liefern soll: ruhiges Ansprechen, gute Abstimmung und ein insgesamt sehr stimmiges Fahrgefühl. Die Suzuki ist oft die passendere Option, wenn die Elektronik vor allem als Helfer im Hintergrund dienen soll – ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert.

Bremsen, Reifen und Fahrgefühl: Vertrauen aufbauen

Beim Thema Bremsen und Reifen geht es im Vergleich weniger um einzelne Schlagworte, sondern um das Zusammenspiel. Die BMW vermittelt in der Regel ein sehr sicheres Gefühl beim Verzögern, besonders wenn es zügig wird. Das passt zu ihrem sportlich-tourerischen Ansatz.

Die Suzuki punktet häufig mit einem ausgewogenen Gesamtgefühl: Bremsen und Fahrwerk greifen so ineinander, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist gerade dann wichtig, wenn die Strecke nicht planbar ist.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen BMW R 1300 RS und Suzuki V-Strom 800 lässt sich am besten über den Fahrstil und die typische Nutzung erklären.

BMW R 1300 RS: Ideal für Touren mit sportlichem Anspruch

Die BMW R 1300 RS ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn der Fokus auf Komfort, Windschutz und einem souveränen Fahrgefühl liegt und wenn auch zügiges Fahren regelmäßig vorkommt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein hochwertiger Reisebegleiter anfühlt und dabei sportliche Akzente setzt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.

Suzuki V-Strom 800: Ideal für vielseitige Einsätze

Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Option, wenn das Motorrad nicht nur auf der perfekten Straße glänzen soll. Wer oft zwischen Alltag, Landstraße und gelegentlichen Abstechern auf weniger glatten Belag wechselt, profitiert von der alltagstauglichen Abstimmung und dem unkomplizierten Handling. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Menschen, die flexibel planen und nicht immer wissen, wie die Strecke am Ende wirklich wird.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die überzeugendere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Touren genießen und dabei ein sehr stabiles, hochwertiges und sportlich abgestimmtes Fahrgefühl suchen. Der Fokus auf Komfort, Windschutz und ein insgesamt sehr stimmiges Premium-Paket macht sie besonders attraktiv, wenn zügiges Fahren und entspannte Kilometer zusammenkommen sollen. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist und das Motorrad als „Reise-Tool“ im besten Sinne versteht, wird mit der BMW sehr glücklich.

Die Suzuki V-Strom 800 punktet dagegen mit ihrer Vielseitigkeit. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für unterschiedliche Alltagssituationen brauchen: von der schnellen Feierabendrunde über längere Wochenendtouren bis hin zu Strecken, die nicht immer glatt und vorhersehbar sind. Das Handling und die allroundige Auslegung machen sie zu einer starken Empfehlung für alle, die flexibel fahren und dabei ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert anfühlt.

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