UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

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BMW R 1300 RS vs. Yamaha Ténéré 700 World Raid: Welches Motorrad passt besser?

Wer zwischen der BMW R 1300 RS und der Yamaha Ténéré 700 World Raid schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die BMW steht für dynamisches Sport-Touring mit viel Leistung, hochwertiger Elektronik und einem klaren Fokus auf lange Strecken auf der Straße. Die Yamaha dagegen ist als Reiseenduro gedacht, die auch abseits des Asphalts souverän bleibt – mit leichterem Handling, einfacherem Zugang zum Offroad-Gefühl und einer Ausrichtung auf Schotter, Feldwege und Abenteuer-Touren.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden: bei Motor und Antrieb, bei Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Ergonomie sowie bei Ausstattung und Elektronik. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundcharakter: Sport-Touring vs. Reiseenduro

BMW R 1300 RS: Fokus auf Straße und Tempo

Die BMW R 1300 RS ist spürbar auf sportliches Fahren ausgelegt, ohne den Komfort für Touren zu vernachlässigen. Der Motorcharakter wirkt kraftvoll und gleichmäßig, wodurch sich die Maschine besonders auf schnellen Landstraßen und Autobahnabschnitten wohlfühlt. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass sie sportlich bleibt, aber nicht in eine reine Rennhaltung kippt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich sowohl für zügige Ausfahrten als auch für längere Reisen anbietet.

Yamaha Ténéré 700 World Raid: Abenteuer mit leichtem Zugriff

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“, wenn die Route nicht ganz planbar ist. Das Konzept zielt auf Vielseitigkeit: Straße ist kein Problem, aber das Motorrad fühlt sich auch auf unbefestigten Strecken richtig zu Hause. Gerade das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das unkomplizierte Fahrgefühl machen sie attraktiv, wenn es öfter mal über Schotter geht oder wenn spontane Abstecher dazugehören.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Fahrbarkeit anfühlen

BMW: souveränes Drehmoment für lange Strecken

Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, konstant zu beschleunigen und dabei Reserven zu haben. Der Boxer-Charakter sorgt für ein ruhiges, kultiviertes Ansprechverhalten, das sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und bei Überholmanövern bemerkbar macht. Die R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“ – und das dabei trotzdem jederzeit bereit ist, mehr zu geben.

Yamaha: agiles Gefühl und gute Kontrolle

Die Yamaha setzt eher auf Agilität als auf maximale Durchzugskraft. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Schalten, wechselnde Untergründe und ein aktives Fahren gefragt sind. Auf Schotter oder bei wechselnder Traktion wirkt die Ténéré 700 oft leichter zu kontrollieren, weil sie sich dynamisch in die Linie bringen lässt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, statt nur zu beschleunigen, wird hier schnell warm.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

BMW: ruhige Linie, sportliche Stabilität

Die BMW R 1300 RS vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen bleibt die Maschine berechenbar. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass die BMW nicht nur schnell wirkt, sondern auch „sauber“ fährt. In Kurven liegt sie kontrolliert, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsen macht zügiges Fahren angenehm.

Yamaha: leichtes Handling für Straße und Offroad

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid punktet mit Wendigkeit. Das Motorrad fühlt sich in engen Passagen und bei langsamer Fahrt deutlich zugänglicher an. Auf unbefestigten Strecken hilft die eher endurotypische Geometrie dabei, das Vorderrad sicher zu führen. Gleichzeitig bleibt die Yamaha auf der Straße nicht „zickig“, sondern zeigt eine alltagstaugliche Abstimmung, die man auch nach vielen Kilometern noch gern fährt.

Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Alltag

Beide Motorräder sind auf moderne Sicherheit ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW wirkt in der Regel wie das „Premium-Paket“ für sportliches Fahren: Bremsen und Elektronik greifen so ineinander, dass man auch bei dynamischer Fahrweise ein sehr kontrolliertes Gefühl bekommt. Die Yamaha dagegen ist stärker auf Alltag und wechselnde Bedingungen ausgelegt: Die Assistenzsysteme unterstützen das Fahren, ohne das Motorrad in eine „zu glatte“ Richtung zu drängen. Gerade auf gemischten Untergründen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weiterhin natürlich reagiert.

Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Abenteuer

BMW: Tourenkomfort mit sportlicher Haltung

Die BMW R 1300 RS ist für lange Strecken gemacht. Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert, sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf eine entspannte, aber dennoch sportliche Sitzhaltung legt, findet hier einen starken Partner.

Yamaha: aufrecht, praktisch und bereit für Abstecher

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid bietet eine aufrechtere, endurotypische Ergonomie. Das hilft besonders, wenn es öfter mal holprig wird oder wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Maschine wirkt so, als wäre sie für „Tagestouren mit Planänderung“ gebaut: Man kann zügig fahren, aber auch entspannt über Feldwege rollen, ohne dass das Motorrad schnell an seine Grenzen kommt.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie

In der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein sehr durchdachtes Gesamtpaket für sportliches Touring: Elektronik und Assistenzsysteme sind darauf ausgelegt, das Fahren dynamisch und gleichzeitig sicher zu machen. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man häufig zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechselt.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen stärker auf „funktionale Abenteuer“ ausgerichtet. Die Elektronik unterstützt das Fahren, bleibt aber in der Wirkung oft näher am natürlichen Fahrgefühl. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man nicht nur auf perfekte Bedingungen setzt, sondern auch auf wechselnde Traktion, Schotter und unübersichtliche Strecken.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RS – Stärken

  • Starke Langstrecken-Eignung durch komfortorientierte Abstimmung bei gleichzeitig sportlichem Anspruch.
  • Sehr souveränes Fahrgefühl bei zügigem Tempo und auf schnellen Strecken.
  • Premium-Charakter durch hochwertige Gesamtanmutung und moderne Elektronik.

BMW R 1300 RS – Schwächen

  • Weniger „endurotypische“ Leichtigkeit bei sehr langsamer Fahrt oder anspruchsvollen Offroad-Passagen.
  • Fokus auf Straße: Wer häufig abseits des Asphalts unterwegs ist, wird die Yamaha oft passender finden.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Stärken

  • Vielseitigkeit für Straße, Schotter und spontane Routenänderungen.
  • Agiles Handling, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und in unübersichtlichem Gelände.
  • Reiseenduro-Feeling ohne unnötige Komplexität im Alltag.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Schwächen

  • Sportliches Hochtempo wirkt weniger „groß“ als bei der BMW – eher dynamisch als dominant.
  • Komfortanspruch: Für reine Langstrecken-Fahrer, die maximalen Touring-Komfort suchen, kann die BMW im Gesamtpaket stärker wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie die typischen Touren aussehen. Wer überwiegend auf Asphalt fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein sehr stabiles, hochwertiges Gesamtgefühl sucht, wird mit der BMW R 1300 RS sehr glücklich. Sie ist besonders passend für Menschen, die lange Strecken genießen, häufig zwischen entspanntem Fahren und sportlichen Passagen wechseln und dabei Wert auf moderne Assistenz und Premium-Touring legen.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist die bessere Wahl, wenn die Route öfter mal „von der Karte abweicht“. Wer Schotterstraßen, Feldwege und Abenteuer-Touren liebt, dabei aber ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt, findet in der Yamaha einen starken Begleiter. Sie passt zu Fahrern, die gern aktiv fahren, die Naturstrecken nicht nur als Ausnahme sehen und die Vielseitigkeit höher gewichten als maximale Autobahn-Dominanz.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist das Motorrad für alle, die vor allem Straße fahren, lange Strecken mögen und ein sehr souveränes, hochwertiges Sport-Touring-Gefühl suchen. Sie punktet mit Stabilität, dynamischer Fahrbarkeit und einem Gesamtpaket, das sportliches Fahren im Alltag angenehm macht. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen die richtige Wahl, wenn Abstecher auf Schotter und unbefestigte Wege zum Alltag gehören. Sie bietet ein agiles, gut kontrollierbares Reiseenduro-Konzept und macht Lust auf Entdeckung statt auf reines Tempo. Kurz gesagt: Wer den Schwerpunkt auf Asphalt, Komfort und Premium-Touring legt, fährt mit der BMW meist entspannter. Wer häufiger gemischte Strecken fährt und ein leicht zu handhabendes Abenteuer-Motorrad sucht, ist mit der Yamaha besser unterwegs.

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