| UVP | 16.950 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- unglaublicher Boxer-Punch
- sehr stabile Straßenlage
- starke Bremsen
- kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
- Premium-Feeling inklusive
- schwer
- Sound so lala
- kein Kurvenräuber
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.517 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.349 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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BMW R 1300 RS vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich für Tour, Alltag und Alltagstouren
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die BMW R 1300 RS und die Yamaha Tracer 700 gegenüberstellt, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo lange Strecken, souveräne Reserven und ein moderner Touring-Anspruch zählen. Die Yamaha dagegen ist der Typ Motorrad, der sich leicht in den Alltag einfügt, aber trotzdem genug Charakter für flotte Ausfahrten und kleinere Reisen mitbringt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Antrieb, bei der Art zu fahren, beim Komfort, bei der Ergonomie und bei der Frage, wie viel Motorrad man wirklich jeden Tag „mitnehmen“ möchte.
Grundcharakter: große Reise-Performance vs. agile Allround-Tour
Die BMW R 1300 RS wirkt wie ein Motorrad, das von Anfang an auf entspannte Dynamik ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen spielt die BMW ihre Touring-Qualitäten aus: Man sitzt so, dass man Kilometer „abspulen“ kann, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen eher die Maschine für den Mix aus Stadt, Landstraße und Feierabendrunde. Sie fühlt sich leichter an, reagiert direkt und lädt dazu ein, häufiger die Linie zu wechseln und Kurven dynamisch zu nehmen. Für kurze bis mittlere Touren ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad bleibt handlich, die Bedienung wirkt unkompliziert und das Fahrgefühl bleibt lebendig.
Motor und Antrieb: souveränes Touring vs. spritzige Alltagsdynamik
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die BMW R 1300 RS ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das bedeutet: Beim Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten entsteht schnell ein Gefühl von „es geht immer noch mehr“, ohne dass man ständig in den Drehzahlkeller muss. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke unübersichtlich ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Yamaha Tracer 700 setzt stärker auf eine spürbare, alltagstaugliche Dynamik. Sie macht Spaß, wenn man das Gas bewusst nutzt und die Maschine im richtigen Bereich hält. In der Praxis heißt das: Für Landstraßenfahrten und kurvige Strecken ist die Yamaha oft das Motorrad, das schneller „in Stimmung“ kommt. Wer gerne zügig fährt, findet hier eine direkte Rückmeldung.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW wirkt wie ein „Komfort-Turbo“: Man fährt entspannt, und der Antrieb unterstützt zuverlässig. Die Yamaha verlangt etwas mehr aktives Fahren, belohnt dafür aber mit einem agilen Gefühl und einem unkomplizierten Handling.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Wendigkeit im Mix
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und dem Verhalten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die BMW R 1300 RS ist klar auf ruhiges, sicheres Rollen ausgelegt. Gerade bei höheren Tempi und auf längeren Strecken vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle. Unebenheiten werden so verarbeitet, dass man nicht ständig die Konzentration auf das Fahrwerk richten muss.
Die Yamaha Tracer 700 ist im Vergleich spürbar leichter im Handling. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Beläge vorkommen. In Kurven wirkt sie agil und lässt sich gut „führen“, ohne dass man das Gefühl bekommt, gegen die Geometrie zu arbeiten.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Stärken der BMW: hohe Stabilität, souveränes Tempo, entspannter Langstreckencharakter. Schwächen der BMW: wer vor allem sehr enge, langsame Strecken fährt, merkt die größere „Touring-Präsenz“ stärker.
Stärken der Yamaha: Wendigkeit, lebendiges Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit. Schwächen der Yamaha: bei sehr langen Autobahn-Etappen oder wenn konsequent hohes Tempo gefahren wird, wirkt der Fokus weniger auf „Reisekomfort“ als auf „Allround-Spaß“.
Ergonomie und Sitzposition: Touring-Komfort vs. sportlich-praktische Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die BMW R 1300 RS zielt auf eine ergonomische Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nur schnell fährt, sondern auch bequem ankommt.
Die Yamaha Tracer 700 bietet eine Haltung, die eher „sportlich-praktisch“ wirkt. Sie ist nicht auf maximalen Langstreckenkomfort getrimmt, sondern auf ein gutes Verhältnis aus Kontrolle und Alltagstauglichkeit. Für kürzere Touren oder gemischte Fahrten ist das ideal, weil man schnell zwischen entspanntem Cruisen und dynamischem Fahren wechseln kann.
Windschutz und Verkleidung: mehr Schutz bei der Reise vs. leichteres Handling
Beim Thema Windschutz zeigt sich der Touring-Ansatz der BMW besonders deutlich. Die R 1300 RS ist so gestaltet, dass der Fahrtwind spürbar reduziert wird und man dadurch weniger „gegen den Wind“ arbeiten muss. Das ist vor allem bei längeren Autobahnfahrten ein Komfortgewinn.
Die Yamaha Tracer 700 bietet ebenfalls einen sinnvollen Windschutz, wirkt aber insgesamt leichter und weniger „reiseorientiert“ im Gesamteindruck. Das kann ein Vorteil sein, wenn man häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten wechselt oder wenn man das Motorrad nicht als reines Langstreckenwerkzeug nutzen möchte.
Praxis: Welche Maschine fühlt sich bei Tempo besser an?
Wenn die Route häufig aus längeren, gleichmäßigen Abschnitten besteht, spielt die BMW ihre Stärken aus. Bei abwechslungsreichen Strecken mit vielen Kurven und wechselnden Tempi ist die Yamaha oft die angenehmere Wahl, weil sie weniger „Touring-Gewicht“ mitbringt und dadurch spontaner wirkt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. pragmatische Basis
Elektronik ist heute ein großer Teil des Fahrgefühls. Die BMW R 1300 RS wirkt in ihrem Gesamtkonzept wie ein modernes Touring-Paket: Die Unterstützungssysteme sind darauf ausgelegt, das Fahren komfortabler und in vielen Situationen entspannter zu machen. Das zeigt sich besonders dann, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren.
Die Yamaha Tracer 700 setzt stärker auf das, was man im Alltag wirklich braucht. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern eher, dass der Fokus auf einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Wer gerne selbst fährt und nicht ständig mit vielen Assistenzfunktionen beschäftigt sein möchte, findet hier eine stimmige Balance.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesbetrieb integrieren lässt. Die Yamaha Tracer 700 punktet hier durch ihre handliche Art und das insgesamt unkomplizierte Handling. Sie eignet sich gut für Pendelstrecken, spontane Ausfahrten und Situationen, in denen man häufig rangiert oder langsam fährt.
Die BMW R 1300 RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Touring-Maschine“ an. Das kann genau richtig sein, wenn der Alltag ohnehin aus längeren Strecken besteht oder wenn das Motorrad regelmäßig für Wochenendtrips genutzt wird. Wer dagegen sehr oft in engen Situationen unterwegs ist, spürt die größere Touring-Präsenz eher.
Kosten und Betrieb: Anschaffung vs. langfristige Nutzung
Beim Thema Kosten geht es weniger um einzelne Posten, sondern um das Nutzungsprofil. Die BMW R 1300 RS ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die das Motorrad langfristig als Hauptreisegerät sehen. Dann lohnt sich der Fokus auf Komfort, Stabilität und moderne Unterstützungssysteme besonders.
Die Yamaha Tracer 700 ist oft die attraktivere Option, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und man nicht nur auf große Reisen schaut. Für viele Fahrer ist das die „vernünftige“ Entscheidung: ausreichend Leistung und Charakter, aber mit einem leichteren Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RS – typische Stärken
- Touring-orientiertes Fahrgefühl mit hoher Stabilität bei Tempo
- Komfortfokus durch Ergonomie und Windschutz
- Moderne Unterstützungssysteme, die das Fahren entspannter machen
- Durchzug und Reserven für zügige Fahrten und längere Etappen
BMW R 1300 RS – typische Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die Yamaha bei sehr engen, langsamen Strecken
- Wer vor allem kurze Stadtfahrten macht, nutzt den Touring-Fokus eventuell nicht voll aus
Yamaha Tracer 700 – typische Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag
- Lebendiger Charakter für kurvige Strecken und Feierabendrunden
- Pragmatische Ausrichtung: schnell startklar, ohne großes „Setup“
- Gutes Gesamtpaket für gemischte Nutzung
Yamaha Tracer 700 – typische Schwächen
- Bei sehr langen Autobahnfahrten ist der Reisefokus weniger ausgeprägt
- Wer maximale Reserven und maximalen Touring-Komfort sucht, wird eher zur BMW greifen
Fazit:
Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für längere Touren, entspanntes Cruisen mit Reserven und ein hohes Maß an Komfort gedacht ist. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, dabei Wind und Fahrkomfort ernst nimmt und das Motorrad als langfristiges Reisegerät sieht, bekommt mit der BMW das stimmigere Gesamtpaket. Die Yamaha Tracer 700 passt dagegen besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig im Alltag genutzt wird: für Pendeln, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken, bei denen Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximaler Touring-Komfort. Kurz gesagt: BMW für große Touren und souveräne Ruhe, Yamaha für bewegliche Allround-Fahrten und lebendigen Spaß.