UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 26.550 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Was kann das erste Adventure Elektro-Motorrad aus Kalifornien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Leistung!
  • Sitz- und Fahrkomfort
  • Komplett einstellbares Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • technische Assistenz-Systeme
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht247kg
Radstand1.525mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 828 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartZ-Force 75-10X, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung100 PS bei 3.650 U/Min
Drehmoment225 NM
Höchstgeschw.180km/h
Reichweite172km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
Federung vorneShowa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenPiggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.550€
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: grün, weiß

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BMW R 1300 RS vs Zero DSR/X – Motorradvergleich im Detail

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 RS steht für klassisches, kraftvolles Fahren mit moderner Reise- und Sporttourer-Ausrichtung. Die Zero DSR/X bringt dagegen die Elektromobilität in den Fokus – mit dem typischen Drehmomentgefühl, dem leisen Antrieb und einem Konzept, das vor allem für Stadt, Pendeln und Touren mit Ladeplanung interessant ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Nutzung ins Gewicht fallen – und für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundkonzept: Verbrenner-Reise-Sportler vs. E-Motorrad für Tour und Alltag

Die BMW R 1300 RS ist als Reise-Sporttourer gedacht: Sie zielt auf souveräne Autobahnfahrten, dynamisches Kurvenfahren und einen Komfort, der auch längere Strecken angenehm macht. Der Verbrenner liefert dabei die bekannte Mischung aus Durchzug und Reichweite ohne Ladeunterbrechungen.

Die Zero DSR/X ist dagegen ein E-Motorrad mit Adventure-/Street-Charakter. Der Antrieb arbeitet mit sofortiger Kraftentfaltung, was sich besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Gleichzeitig ist das Gesamtkonzept stärker an Lade- und Streckenplanung gekoppelt.

Fahrgefühl und Fahrdynamik im Vergleich

BMW R 1300 RS: kontrollierte Dynamik und souveräner Langstrecken-Flow

Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßige Fahrt, saubere Linienführung und ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten gefragt sind. Der Verbrenner unterstützt das Gefühl von „einfach weiterfahren“: Beschleunigen, Tempo halten und bei Bedarf zügig nachlegen gelingt ohne den Gedanken an Ladefenster. In Kurven wirkt das Motorrad dabei meist harmonisch – mit einem Setup, das auf Alltagstauglichkeit und sportliche Auslegung zugleich zielt.

Zero DSR/X: Drehmoment von unten und entspanntes Beschleunigen

Die Zero bringt ein anderes Fahrgefühl: Das Drehmoment steht unmittelbar an, wodurch sich Beschleunigung oft sehr direkt und fein dosierbar anfühlt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken mit häufigen Richtungswechseln kann das Vorteile bringen. Gleichzeitig hängt das „Wie fühlt es sich an, wenn die Batterie nicht mehr ganz voll ist?“ stärker vom individuellen Fahrstil und der Nutzung ab. Wer vorausschauend fährt und die Leistungsabgabe passend nutzt, erlebt die Elektrotechnik meist als sehr angenehm und gleichmäßig.

Bremsen, Fahrwerk und Stabilität

Beide Motorräder sind auf moderne Ansprüche ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 1300 RS wirkt in der Regel wie ein klassisches Touring-Motorrad: Bremsen und Fahrwerk sind darauf abgestimmt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen konstant zu bleiben. Das hilft besonders auf Autobahnabschnitten und bei wechselnden Belägen.

Die Zero DSR/X profitiert von der elektrischen Antriebscharakteristik, die das Motorrad in vielen Situationen „ruhig“ wirken lässt. Zusätzlich kann die Rekuperation (je nach Einstellung und Fahrmodus) das Fahrverhalten beeinflussen: Beim Verzögern und in der Lastwechselphase entsteht ein anderes Gefühl als bei einem Verbrenner. Wer diese Eigenheit mag, bekommt ein sehr kontrolliertes Setup. Wer dagegen gewohnt ist, rein über die Bremse zu arbeiten, muss sich an die Abstimmung gewöhnen.

Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Übersicht und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Stop-and-go oder auf kurzen Strecken bewegt. Die BMW R 1300 RS ist typischerweise auf Komfort ausgelegt, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig pendeln und am Wochenende längere Touren planen.

Die Zero DSR/X kann im Alltag sehr angenehm sein, vor allem wegen des leisen Antriebs und der unkomplizierten Beschleunigung. Gleichzeitig spielt die Frage nach Ladeoptionen eine größere Rolle als bei einem Verbrenner. Wer zuhause oder am Arbeitsplatz zuverlässig laden kann, erlebt die Elektrolösung oft als deutlich stressfreier. Fehlen diese Möglichkeiten, wird die Planung wichtiger.

Ausstattung und Technik: Was zählt im täglichen Betrieb?

Beide Modelle setzen auf moderne Technik, aber die „Technik-Schwerpunkte“ sind unterschiedlich. Bei der BMW R 1300 RS stehen typischerweise Assistenz- und Komfortfunktionen im Vordergrund, die das Fahren auf längeren Strecken erleichtern. Dazu gehören eine moderne Bedienlogik, sinnvolle Fahrmodi und ein Gesamtpaket, das sich wie ein durchdachtes Touring-Motorrad anfühlt.

Bei der Zero DSR/X liegt der Fokus stärker auf dem elektrischen Gesamtsystem: Antrieb, Energiemanagement und die Art, wie Leistung verfügbar gemacht wird. Das ist nicht nur „Technik um der Technik willen“, sondern beeinflusst direkt das Fahrgefühl und die Reichweitenrealität. Wer die Einstellungen passend nutzt, kann die Elektrotechnik sehr effizient einsetzen.

Reichweite, Laden und praktische Nutzung

Hier liegt der größte Unterschied im Vergleich. Die BMW R 1300 RS ist in der Praxis deutlich unkomplizierter, weil Tankstopps schnell und flexibel möglich sind. Für spontane Touren, lange Strecken und Fahrten ohne feste Ladeplanung ist das ein klarer Vorteil.

Die Zero DSR/X verlangt dagegen eine andere Art von Planung. Reichweite und Ladezeiten hängen stark von Fahrprofil, Außentemperatur, Geschwindigkeit und dem Umgang mit Leistungsabruf und Rekuperation ab. Wer jedoch regelmäßig laden kann – etwa über eine Wallbox zuhause oder verlässliche Ladepunkte unterwegs – profitiert von der Alltagstauglichkeit eines E-Motorrads. Für Kurzstrecken und wiederkehrende Strecken kann das Konzept besonders gut passen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW R 1300 RS

  • Touring-Charakter: Fokus auf Langstreckenkomfort und souveränen Reise-Flow.
  • Planungsfreiheit: Tankstopps sind flexibel und schnell.
  • Fahrdynamik: kontrolliertes, harmonisches Handling für sportliche Einsätze.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 RS

  • Weniger „E-Mobilitäts-Feeling“: Wer das direkte Drehmoment und die Ruhe eines E-Antriebs sucht, findet das hier nicht.
  • Gewohnheiten: Wer von Elektromotorrädern kommt, wird den Charakter des Verbrenners als deutlich anders wahrnehmen.

Stärken der Zero DSR/X

  • Direktes Drehmoment: sehr unmittelbares Beschleunigungsgefühl.
  • Leiser Betrieb: angenehm im Alltag und in urbanen Umgebungen.
  • Effizientes Energiemanagement: mit passender Fahrweise gut nutzbar.

Schwächen bzw. Grenzen der Zero DSR/X

  • Ladeplanung: Reichweite und Ladezeiten beeinflussen die Tourenplanung stärker.
  • Fahrstilabhängigkeit: Leistungsabruf und Geschwindigkeit wirken sich spürbarer aus als beim Verbrenner.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die Wahl zwischen BMW R 1300 RS und Zero DSR/X hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern vor allem davon, wie und wo gefahren wird.

BMW R 1300 RS: ideal für…

  • Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren und spontane Touren mögen.
  • Menschen, die klassisches Touring-Feeling mit moderner Technik suchen.
  • Wer Wert auf Planungsfreiheit legt und Tankstopps als unkompliziert empfindet.

Zero DSR/X: ideal für…

  • Fahrer, die Stadt, Pendeln und kürzere Touren bevorzugen und zuverlässig laden können.
  • Menschen, die das direkte Ansprechverhalten und die Ruhe eines E-Motorrads schätzen.
  • Wer bereit ist, Reichweite und Ladefenster aktiv in die Planung einzubeziehen.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für Langstrecke, spontane Touren und maximale Planungsfreiheit gedacht ist. Der Verbrenner liefert ein vertrautes, souveränes Fahrgefühl, das sich besonders auf Autobahn und bei längeren Etappen auszahlt. Gleichzeitig bietet die BMW eine ausgewogene Mischung aus Komfort und Dynamik, die sich im Alltag wie auf Reisen stimmig anfühlt.

Die Zero DSR/X spielt ihre Stärken aus, wenn Elektromobilität im Alltag wirklich gelebt werden kann. Wer zuhause oder unterwegs verlässlich laden kann, erlebt die direkte Kraftentfaltung, den leisen Betrieb und das effiziente Energiemanagement als echten Mehrwert. Die Grenzen liegen weniger im Konzept selbst, sondern in der Tourenplanung: Reichweite und Ladezeiten müssen stärker berücksichtigt werden.

Kurz gesagt: Für klassische Touring-Freiheit passt die BMW. Für Fahrer mit Ladeoptionen und Lust auf das E-Motorradgefühl passt die Zero.

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