UVP 16.950 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 25.757 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Großer, schwerer Sport-Tourer mit reichlich Boxer-Punch
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Pro und Kontra

Pro:
  • unglaublicher Boxer-Punch
  • sehr stabile Straßenlage
  • starke Bremsen
  • kultivierter, drehfreudiger Alleskönner-Motor
  • Premium-Feeling inklusive
Kontra:
  • schwer
  • Sound so lala
  • kein Kurvenräuber
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Bremsen
  • Unterhaltskosten
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht245kg
Radstand1.517mm
Länge2.138mm
Radstand1.517mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.349mm
Gewicht220kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartZ-Force 75-10, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebRiemen, Kupplungsfreier Direktantrieb

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite158km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue BMW R1300 RS macht genau da weiter, wo die eh schon gute R1250 RS aufgehört hat - nur mit noch mehr Power und noch besserer Ausstattung. Einziger Wehrmutstropfen: Sie klingt nicht mehr so toll wie zu Euro 4 Zeiten und zuvor - damit haben aber aller Hersteller zu kämpfen. Ansonsten verkörpert die neue RS so ziemlich alle Tugenden, die Sport-Tourern zubilligt: Souveräne Intercity-Straßenlage, sicheres Fahrgefühl und Platz für zwei für lange Fahrten. Schade, dass Heizgriffe und Sitzheizung nicht Serie sind, das hätte gut zu dieser Maschine gepasst. Die Serien-Ausstattung ist aber schon ziemlich gut, das hat BMW zum Glück nachgelegt. Insgesamt eine tolle Maschine, die sich bestimmt weiterhin so gut verkauft wie schon in den vergangenen Jahren. Wundert uns gar nicht.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 16.950 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000 €
  • Baujahre: 2015 (R1200 RS) - heute
  • Farben: blau, schwarz, silber, weiß

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BMW R 1300 RS vs. Zero SR/F – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich anmuten wie die BMW R 1300 RS und die Zero SR/F, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein moderner Verbrenner-Sporttourer auf ein leistungsstarkes Elektro-Motorrad. Doch am Ende zählt nicht nur die Technik auf dem Papier, sondern wie sich das Gesamtpaket im Alltag anfühlt: beim Anfahren an der Ampel, auf der Landstraße, auf längeren Etappen und natürlich bei der Frage, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.

Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle zueinander eingeordnet. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um die praktische Wirkung: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen mögliche Schwächen, und welche Art von Fahrerinnen und Fahrer profitiert am meisten?

Grundcharakter: Sporttourer vs. Elektro-Performance

BMW R 1300 RS – souveränes Touring-Gefühl

Die BMW R 1300 RS steht für einen klassischen Ansatz: ein leistungsfähiger Verbrenner, der auf Touren Ruhe und Durchzug liefert. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Stabilität und einem sportlich orientierten Auftritt. Gerade auf längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch oft „erwachsen“: Es bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten berechenbar und unterstützt eine entspannte Sitzposition.

Zero SR/F – sofortiges Drehmoment und elektrisches Ansprechverhalten

Die Zero SR/F bringt dagegen den typischen Elektro-Vorteil mit: das direkte Ansprechverhalten. Das bedeutet in der Praxis häufig ein sehr spontanes Beschleunigungsgefühl, besonders aus niedrigen Drehzahlen. Dazu kommt die Eigenart von Elektromotoren: Der Schub ist gleichmäßig und fein dosierbar, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spürbar wird.

Fahrgefühl im Vergleich: Beschleunigung, Dosierbarkeit und Stabilität

Beim Vergleich der Fahrcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 1300 RS überzeugt eher durch die Kombination aus Motorleistung und Fahrwerksgefühl, während die Zero SR/F vor allem durch das sofortige Drehmoment und die lineare Kraftentfaltung punktet.

BMW: Kraftentfaltung für Touren und Überholmanöver

Die R 1300 RS wirkt besonders dann stark, wenn zügig gefahren wird, ohne dass das Motorrad „arbeitet“. Der Verbrenner liefert dabei eine gleichmäßige Leistungsabgabe, die Überholmanöver und Autobahnabschnitte angenehm macht. Mögliche Schwächen liegen eher im Bereich der typischen Verbrenner-Themen: Wer häufig sehr kurze Strecken fährt, erlebt zwar weiterhin ein gutes Fahrgefühl, aber der Praxisnutzen hängt stärker von Fahrprofil und Wartungs-/Betriebsroutine ab.

Zero: Antritt und Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten

Die SR/F spielt ihre Stärken besonders im Alltag aus. Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen profitieren vom elektrischen Antrieb. Auch bei moderaten Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad sehr gut kontrollierbar. Als mögliche Schwäche kann sich die Abhängigkeit von Lade- und Reichweitenplanung zeigen: Wer spontan lange Touren plant, muss die Praxis der Stromversorgung stärker einplanen als bei einem Tankstopp.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Alltagstauglichkeit und Handling

Beide Motorräder sind auf ihre Weise alltagstauglich, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW R 1300 RS zielt auf Touring-Komfort und eine entspannte Langstreckenhaltung. Die Zero SR/F wirkt im Handling oft direkt und „leichtfüßig“, was vor allem im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spürbar wird.

BMW: Touring-Komfort mit sportlicher Note

Im Vergleich zeigt sich, dass die R 1300 RS besonders dann überzeugt, wenn längere Fahrten im Vordergrund stehen. Das Motorrad vermittelt Stabilität und unterstützt eine ruhige Linienführung. Je nach Fahrstil kann das Fahrwerk sportlich wirken, ohne den Komfort komplett zu opfern. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fokus auf Touring-Qualitäten nicht jedem „sportlich-urbanen“ Fahrprofil entspricht – wer vor allem enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren bevorzugt, könnte die Charakteristik als weniger „agil“ empfinden als ein sehr direkt ausgelegtes Elektro-Motorrad.

Zero: Agilität im Alltag und ruhiger Lauf

Die SR/F punktet mit dem leisen, kultivierten Betrieb und dem unmittelbaren Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die Praxis von Ladezeiten und Ladeoptionen stärker in den Alltag integriert werden muss. Wer das berücksichtigt, erlebt im Gegenzug ein sehr entspanntes Fahrgefühl ohne Schaltvorgänge und ohne klassische Motorgeräusche.

Technik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich zählt

Im Vergleich der Ausstattungs- und Technikschwerpunkte wird deutlich, dass beide Modelle ihre Stärken aus ihrer Antriebsphilosophie ableiten. Die BMW R 1300 RS setzt auf die bewährte Verbrenner-Logik mit typischen Touring-Features. Die Zero SR/F bringt dagegen die elektrische Welt mit: Lade- und Energiemanagement sind hier Teil des Gesamterlebnisses.

BMW: bewährte Touring-Mechanik und Reichweitenfreiheit

Die R 1300 RS ist in der Praxis vor allem dann im Vorteil, wenn spontane Streckenplanung gefragt ist. Der Verbrenner ermöglicht eine unkomplizierte Reichweitenhandhabung, und das Motorrad eignet sich dadurch gut für gemischte Touren mit Autobahnanteilen und längeren Distanzen. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr häufig im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist, profitiert zwar weiterhin von der Fahrbarkeit, aber der „Effizienzvorteil“ eines Elektroantriebs bleibt aus.

Zero: elektrisches Gesamtkonzept und moderne Energieplanung

Die SR/F ist ein Motorrad, das das Thema Energieplanung nicht versteckt, sondern in den Alltag integriert. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz gute Ladeoptionen hat, erlebt den Elektro-Vorteil besonders intensiv. Die mögliche Schwäche liegt vor allem in der Planung für längere Fahrten: Je nach Fahrweise und Streckenprofil kann die Reichweitenwirkung stärker variieren als bei einem Tankstopp. Dafür gibt es im Fahrbetrieb ein sehr gleichmäßiges, stressarmes Erlebnis.

Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Bremsen und ein Fahrwerk, das Stabilität vermittelt. Im Vergleich zeigt sich, dass die BMW R 1300 RS tendenziell auf ein souveränes Touring-Setup ausgelegt ist, während die Zero SR/F durch ihr elektrisches Drehmoment und das daraus resultierende Fahrgefühl besonders beim Dosieren in den Vordergrund rückt.

BMW: Stabilität bei Tempo und Lastwechseln

Die R 1300 RS wirkt besonders dann stark, wenn das Motorrad über längere Zeit zügig bewegt wird. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und die Bremsanlage vermittelt Vertrauen. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten und häufigem Rangieren weniger „leicht“ wirkt als ein kompakteres Setup.

Zero: kontrollierte Kraftentfaltung und präzises Ansprechverhalten

Die SR/F profitiert von der elektrischen Charakteristik: Kraft lässt sich fein dosieren, was in Kombination mit einem passenden Setup das Gefühl von Kontrolle verstärken kann. Eine mögliche Schwäche ist nicht die Bremsleistung an sich, sondern eher die Gesamtabhängigkeit vom Fahrprofil: Wer sehr dynamisch fährt, muss die Energieplanung stärker im Blick behalten.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen BMW R 1300 RS und Zero SR/F lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Beide Motorräder können begeistern – aber auf unterschiedliche Weise.

BMW R 1300 RS: ideal für Tourenfahrer und Reichweiten-Flexibilität

Die BMW R 1300 RS ist besonders passend, wenn längere Strecken, gemischte Routen und eine unkomplizierte Planung im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten souverän wirkt, dabei Komfort bietet und sportlich genug bleibt, findet in der R 1300 RS einen starken Begleiter. Auch wer Wert auf ein klassisches Motorradgefühl legt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Zero SR/F: ideal für Stadt, kurze bis mittlere Touren und Technikfans

Die Zero SR/F eignet sich besonders für Fahrten, bei denen das direkte Ansprechverhalten und der leise Betrieb im Alltag überzeugen. Wer regelmäßig in der Stadt unterwegs ist, häufig beschleunigt und wieder abbremst, profitiert vom elektrischen Schub und der einfachen Bedienung. Außerdem ist sie eine gute Wahl für Menschen, die Ladeoptionen zuverlässig nutzen können und die Energieplanung als Teil des modernen Motorradalltags sehen.

Fazit:

Die BMW R 1300 RS ist die bessere Wahl, wenn vor allem Touren, Reichweiten-Flexibilität und ein klassisches, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wo Stabilität, Komfort und gleichmäßige Leistungsentfaltung den Unterschied machen. Wer gern spontan plant und dabei ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der R 1300 RS glücklich.

Die Zero SR/F passt am besten, wenn Alltagstauglichkeit, direktes Ansprechverhalten und modernes Elektro-Feeling wichtiger sind als maximale Planungsfreiheit. In der Stadt und auf kurvigen Strecken zeigt sie ihre Vorteile besonders deutlich: der sofortige Schub, das leise Laufverhalten und die feine Dosierbarkeit machen das Fahren oft entspannter. Wer Ladeoptionen gut nutzen kann und Reichweite als planbaren Faktor akzeptiert, bekommt ein Motorrad, das sich im Alltag sehr besonders anfühlt.

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