| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs BMW G 650 GS: Vergleich für Touren & Alltag
Wenn zwei BMW-Modelle so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die BMW R 1300 RT steht für souveränen Langstreckenkomfort, viel Fahrkultur und eine klare Ausrichtung auf Touren. Die BMW G 650 GS wirkt dagegen pragmatisch und vielseitig – ein Motorrad, das sich im Alltag ebenso wohlfühlt wie auf leichtem Gelände. Der Vergleich zeigt schnell: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zu den eigenen Wegen passt.
Grundidee der beiden Motorräder
BMW R 1300 RT: Tourenmaschine mit Fokus auf Komfort
Die R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Der Schwerpunkt liegt auf entspannter Sitzposition, gutem Windschutz und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch ruhig und kontrolliert bleibt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen spielt die RT ihre Stärken aus.
BMW G 650 GS: Vielseitige Reiseenduro für Alltag und Abstecher
Die G 650 GS ist stärker auf Flexibilität ausgelegt. Sie ist leichter im Handling, wirkt alltagstauglich und lädt dazu ein, auch mal abseits der reinen Asphaltstrecke zu schauen. Dabei bleibt sie kein „reines Offroad-Spielzeug“, sondern will vor allem ein Motorrad sein, das man regelmäßig nutzt – mit einer Portion Abenteuer im Hinterkopf.
Motor & Fahrgefühl im Vergleich
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die R 1300 RT setzt auf die Charakteristik eines großen Tourenmotors: gleichmäßige Leistungsentfaltung, viel Reserven für Überholmanöver und ein ruhiges Laufbild, das lange Strecken angenehm macht. Das Motorrad wirkt dabei wie „auf Strecke getrimmt“ – Beschleunigung und Durchzug sind so abgestimmt, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig am Gas zu arbeiten.
Die G 650 GS bringt dagegen ein anderes Temperament mit. Durch die Auslegung als Reiseenduro steht weniger die große Endgeschwindigkeit im Vordergrund, sondern die nutzbare Alltagspower: Anfahren, Anpassen an den Verkehr und zügiges Vorankommen funktionieren sehr gut. Auf kurvigen Landstraßen und bei wechselnden Untergründen fühlt sich die G 650 GS oft „direkter“ an, weil sie leichter zu bewegen ist und man das Motorrad spürbar mit dem eigenen Fahrstil steuert.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
BMW R 1300 RT: Stabil und gelassen
Die RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es „flüssig“ werden soll: gleichmäßige Linienführung, ruhige Stabilität und ein Fahrwerk, das auch bei Tempo und Winddruck nicht hektisch wirkt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die lange Strecken planen und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchten.
BMW G 650 GS: Agil und leicht zu kontrollieren
Die G 650 GS ist im Vergleich spürbar handlicher. Das zeigt sich beim Rangieren, in engen Situationen und auf Straßen mit wechselndem Belag. Gerade wenn der Alltag mehr Stop-and-go enthält oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, wirkt die GS entspannter. Die Fahrbarkeit ist ein großer Pluspunkt: Man kann das Motorrad schnell in die gewünschte Richtung bringen und bleibt dabei stets gut im Gefühl.
Komfort & Ergonomie
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort ausgelegt. Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten „abfedert“, zielen auf entspannte Touren. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Tagesetappen fährt, profitiert von diesem Tourenfokus.
Die BMW G 650 GS bietet ebenfalls einen angenehmen Komfort, aber mit anderer Priorität: Sie ist so konzipiert, dass sie nicht nur auf der Straße funktioniert, sondern auch bei kurzen Offroad-Abschnitten oder schlechten Wegen. Das bedeutet: Die Ergonomie ist weniger „Highway-Lounge“, dafür oft „Allround und aufrecht“. Für viele Fahrer ist das genau der richtige Kompromiss, wenn das Motorrad nicht ausschließlich für lange Autobahnfahrten genutzt wird.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die R 1300 RT wirkt wie ein System, das Komfort und Sicherheit auf langen Strecken unterstützt: Stabilität, Traktionsmanagement und Fahrmodi greifen so ineinander, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur „sportlich“, sondern auch entspannt und effizient unterwegs ist.
Die G 650 GS setzt ebenfalls auf Unterstützung, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Gerade auf unebenem Untergrund oder bei wechselnder Traktion ist das Zusammenspiel aus Fahrhilfen und leichtem Handling ein Vorteil. Dadurch wird das Motorrad für viele Fahrer zugänglicher – auch dann, wenn die eigenen Offroad-Erfahrungen noch nicht maximal sind.
Bremsen & Sicherheit
Im Vergleich zeigen beide Modelle eine moderne Sicherheitsausstattung. Die RT wirkt dabei eher wie „Touren-Sicherheit“: stabiler Druckpunkt, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Die GS steht mehr für „Allround-Sicherheit“: Bremsen und Assistenzsysteme helfen dabei, das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund sicher zu halten. Entscheidend ist weniger, welches System „stärker“ ist, sondern wie gut es zum jeweiligen Einsatz passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Tourenfokus: Komfort und Stabilität für lange Strecken.
- Ruhiges Fahrgefühl: entspannte Linienführung bei Tempo.
- Windschutz & Ergonomie: weniger Ermüdung auf Etappen.
- Durchzug: Reserven für Überholvorgänge und zügiges Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 RT
- Weniger „Offroad-nah“: Für leichtes Gelände geht viel, aber die Ausrichtung bleibt klar Straße/Tour.
- Gewicht/Größe im Alltag: In engen Situationen kann die RT weniger agil wirken als eine leichtere Reiseenduro.
Stärken der BMW G 650 GS
- Agilität: leicht zu bewegen, besonders im Alltag.
- Vielseitigkeit: Straße und leichte Wege funktionieren gut.
- Einfacher Einstieg: Fahrgefühl und Kontrolle wirken zugänglich.
- Allround-Charakter: ideal, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Strecke genutzt wird.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 650 GS
- Tourenkomfort auf Langstrecke: Die RT ist klar im Komfort- und Windschutz-Fokus.
- Leistungsreserven: Für sehr dynamische Autobahnfahrten wirkt die RT im Vergleich souveräner.
Für welche Strecken und Fahrertypen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt. Wer Touren plant, Gepäck mitnimmt und möglichst wenig „Konzentrationsarbeit“ in den Fahrprozess stecken möchte, findet in der RT eine stimmige Lösung.
Die BMW G 650 GS passt dagegen zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag brauchen, das auch auf unbefestigten Wegen Spaß macht. Sie ist ideal, wenn die Route nicht immer planbar ist, wenn Stadtverkehr und Landstraße gemischt sind oder wenn gelegentliche Schotter- und Feldwege dazugehören. Außerdem ist sie eine gute Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und nicht nur auf „eine“ Fahrart festgelegt ist.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und entspannte Langstreckenleistung zählen. Sie ist die bessere Wahl für Tourenfahrer, die viel Kilometer machen, Wind und Fahrbahnunruhe möglichst reduzieren möchten und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugen. Die BMW G 650 GS punktet dagegen mit Agilität, Vielseitigkeit und einem zugänglichen Handling. Wer ein Motorrad für den gemischten Alltag sucht, gerne spontan die Route ändert und auch leichte Wege abseits des Asphalts mitnimmt, findet in der GS die passendere Basis. Kurz gesagt: RT für die große Reise, GS für den vielseitigen Alltag mit Abenteueranteil.