| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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BMW R 1300 RT vs BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn es um große BMW-Boxer für lange Strecken geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: die BMW R 1300 RT und die BMW R 1200 GS Adventure. Beide Motorräder sind für Reisen gebaut, beide wirken souverän und beide haben den Anspruch, auch über viele Kilometer hinweg zu überzeugen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar im Charakter: Die R 1300 RT ist klar auf Komfort und Effizienz im Alltag sowie auf der Autobahn ausgelegt, während die R 1200 GS Adventure stärker die Rolle als vielseitige Reiseenduro übernimmt – mit mehr Fokus auf Flexibilität, Schotter und Abenteuergefühl.
Grundidee und Einsatzprofil: Tourenfokus vs Reiseenduro
Die BMW R 1300 RT steht für „entspannt ankommen“. Der Schwerpunkt liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Windschutz, Sitzkomfort, ruhigem Fahrverhalten und einer Ausstattung, die lange Fahrten angenehm macht. Die Maschine fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Route vor allem aus zügigen Autobahnabschnitten, Landstraßen und ausgedehnten Touren besteht.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die „Allround-Reiseenduro“. Sie ist darauf ausgelegt, dass die Reise nicht nur auf Asphalt stattfindet. Auch wenn sie auf der Straße genauso souverän ist, bleibt das Grundgefühl stärker „abenteuerorientiert“. Wer gern flexibel plant, öfter mal auf Schotter oder unbefestigte Wege ausweicht und dabei trotzdem komfortabel unterwegs sein möchte, findet in der GS Adventure ein stimmiges Konzept.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Modelle setzen auf den typischen BMW-Boxer-Charakter: ein laufruhiger Motor, ein gut dosierbares Drehmoment und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „kontrollierter Kraft“ als nach hektischer Beschleunigung anfühlt. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Schwerpunkt: Die BMW R 1300 RT wirkt in der Abstimmung oft moderner und zielgerichteter für gleichmäßiges Cruisen. Das macht sie besonders angenehm, wenn man häufig im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist und das Motorrad dabei „einfach mitläuft“.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken stärker in Situationen aus, in denen man Traktion und Durchzug braucht, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich die GS oft wie ein Werkzeug an, das man intuitiv steuern kann. Die Kraft ist da, aber das Motorrad lädt dazu ein, den Charakter mehr über die Fahrweise zu gestalten.
Stärken und Schwächen bei der Motorcharakteristik
- BMW R 1300 RT: sehr stimmig für gleichmäßige Touren, wirkt „touriger“ und effizient im Rhythmus. Schwäche: Wer maximales Abenteuer-Feeling abseits des Asphalts sucht, könnte den Fokus etwas stärker auf Komfort statt auf Offroad-Intent spüren.
- BMW R 1200 GS Adventure: vielseitig und robust im Einsatz, besonders passend für wechselnde Bedingungen. Schwäche: Für rein lange Autobahnfahrten kann das Gesamtgefühl weniger „streamlined“ wirken als bei der RT.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs bewährte Reise-Logik
In der Praxis entscheidet Elektronik oft darüber, wie entspannt man unterwegs ist. Bei der BMW R 1300 RT liegt der Fokus auf einem Paket, das das Fahren auf langen Strecken erleichtert: Stabilität, Komfortfunktionen und eine Abstimmung, die das Motorrad berechenbar macht. Das hilft besonders dann, wenn man mehrere Stunden am Stück fährt und nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist stärker auf Reiseenduro-typische Situationen ausgelegt. Das bedeutet: Assistenz und Fahrmodi sollen vor allem dann nützlich sein, wenn der Untergrund nicht immer gleich ist oder wenn man die Maschine dynamischer bewegen möchte. Die Logik dahinter ist oft: kontrollieren, anpassen, weiterkommen.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist und möglichst wenig „Fahrarbeit“ möchte, profitiert beim RT-Ansatz. Wer dagegen regelmäßig die Route verändert, mal Schotterstrecken einplant oder einfach gern mehr Spielraum hat, findet in der GS Adventure oft den besseren Begleiter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Agilität im Reisebetrieb
Beide Motorräder sind groß und schwer genug, um auf langen Strecken Ruhe auszustrahlen. Dennoch unterscheiden sie sich im Handling: Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich häufig wie ein „präziser Reisegleiter“. Das Motorrad liegt stabil, vermittelt Vertrauen und unterstützt eine ruhige Linienführung. Das ist besonders angenehm, wenn man zügig fährt, aber nicht ständig das Motorrad neu „sortieren“ möchte.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf „Beweglichkeit unter wechselnden Bedingungen“ ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft dynamischer an, sobald der Untergrund uneben wird oder wenn man im Gelände-ähnlichen Bereich vorsichtiger dosiert. Auf der Straße bleibt sie natürlich ebenfalls souverän, aber die Priorität liegt spürbarer auf Vielseitigkeit.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- BMW R 1300 RT: sehr stabil und komfortorientiert, ideal für lange Strecken. Schwäche: Wer häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten im Offroad-Umfeld fährt, könnte die RT weniger „endurotypisch“ erleben.
- BMW R 1200 GS Adventure: mehr Flexibilität bei wechselndem Untergrund, fühlt sich reiseenduro-typisch an. Schwäche: Auf reinen Autobahn-„Dauerläufen“ kann die RT im Gesamteindruck noch einen Tick entspannter wirken.
Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie: Der Unterschied im Komfortprofil
Bei Touren entscheidet Komfort über die Freude. Die BMW R 1300 RT ist in dieser Hinsicht besonders stark: Windschutz und Sitz-/Ergonomie sind auf langes Fahren ausgelegt. Das Motorrad reduziert spürbar den „Stress“ durch Wind und ermöglicht eine entspannte Haltung. Gerade bei wechselndem Wetter oder bei längeren Autobahnabschnitten ist das ein echter Vorteil.
Die BMW R 1200 GS Adventure bietet ebenfalls hohen Komfort, aber der Charakter ist anders: Die Ergonomie ist auf eine aufrechte, flexible Reisehaltung ausgelegt, die auch dann funktioniert, wenn man mal anders sitzt oder das Motorrad aktiver bewegt. Für Reisen mit Pausen, für wechselnde Strecken und für „mal hier, mal dort“ ist das sehr passend.
Praktische Konsequenz
Wer vor allem lange Strecken mit möglichst wenig Ermüdung fahren möchte, findet in der R 1300 RT den klaren Komfortvorteil. Wer dagegen Komfort mit mehr „Reiseenduro-Freiheit“ kombinieren will, liegt mit der GS Adventure oft richtig.
Koffer, Stauraum und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für Touren gedacht und bringen damit auch das Thema Stauraum mit. In der Praxis zählt nicht nur, ob Koffer vorhanden sind, sondern wie gut das Gesamtsystem funktioniert: Zugriff, Übersicht, Beladung und das Gefühl, dass das Motorrad auch beladen noch kontrollierbar bleibt.
Die BMW R 1300 RT wirkt dabei wie ein „Tourenpaket“, das auf effizientes Reisen ausgelegt ist: Gepäck ist Teil des Konzepts, und das Motorrad bleibt dabei im Alltag gut handhabbar. Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls reisefähig, aber die Art der Nutzung ist oft stärker „expeditionär“: mehr Flexibilität bei der Beladung und ein Motorrad, das sich auch dann stimmig anfühlt, wenn die Reise nicht komplett planbar ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – besonders stark, wenn…
- lange Strecken im Fokus stehen und Komfort im Vordergrund steht
- Autobahn und zügige Landstraßen häufige Einsatzorte sind
- das Motorrad möglichst „entspannt“ wirken soll, ohne dass man ständig nachregeln muss
- eine moderne, tourenorientierte Gesamtstimmung wichtiger ist als maximaler Enduro-Charakter
BMW R 1200 GS Adventure – besonders stark, wenn…
- die Route variabel bleibt und auch unbefestigte Wege vorkommen
- ein Reiseenduro-Gefühl gewünscht ist, ohne auf Komfort zu verzichten
- man gern mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Untergründen fährt
- Vielseitigkeit wichtiger ist als ein rein straßenorientiertes „Premium-Tourer“-Gefühl
Welche Wahl passt zu welchem Fahrtyp?
Die Entscheidung wird meist weniger an einzelnen technischen Details festgemacht, sondern am gewünschten Erlebnis. Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortabel, effizient und ruhig reisen möchten. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen der Asphalt dominiert und bei denen Windschutz, Ergonomie und ein souveränes Langstrecken-Feeling den Ausschlag geben.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl für Fahrer, die Reisen mit mehr Freiheit wollen. Wenn die Tour auch mal abseits der perfekten Straße stattfinden darf und wenn das Motorrad nicht nur „schnell ankommen“, sondern auch „weiterkommen“ soll, spielt die GS Adventure ihre Stärken aus.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die stimmigere Wahl für lange, straßenorientierte Touren, bei denen Komfort, Windschutz und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung erleben möchte, bekommt mit der RT das klarere Tourenpaket. Die BMW R 1200 GS Adventure empfiehlt sich dagegen, wenn die Reise mehr als nur Asphalt sein soll: wechselnde Untergründe, Schotterpassagen und ein stärkeres Reiseenduro-Gefühl passen besser zur GS. Kurz gesagt: RT für Premium-Touring und Ruhe, GS Adventure für vielseitige Abenteuerreisen mit mehr Flexibilität. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, trifft mit beiden Modellen eine sehr gute Entscheidung.