| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Ducati Hyperstrada 939 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW R 1300 RT steht für souveräne Touren-Kompetenz, viel Komfort und eine moderne, sehr durchdachte Elektronik. Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt dagegen wie ein Charakterkopf: sportlich, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Autobahn-Logik Spaß zu machen. Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Maschinen können mehr als nur „von A nach B“ – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: Tourenkomfort vs. sportliche Direktheit
Die BMW R 1300 RT ist klar auf Langstrecke ausgelegt. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Sitzposition wirkt aufgeräumt und stabil, der Windschutz ist auf entspannte Kilometer getrimmt und das Motorrad vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Gerade bei längeren Etappen spielt die RT ihre Stärke aus: Sie bleibt auch dann gelassen, wenn die Strecke monoton wird oder das Tempo konstant hoch ist.
Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen bringt mehr „Drive“ in die Alltagssituation. Sie fühlt sich lebendiger an, reagiert spürbar unmittelbarer und lädt dazu ein, Kurven nicht nur abzuarbeiten, sondern aktiv zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei auch mal die Landstraße statt die Autobahn wählt, findet in der Hyperstrada einen spannenden Begleiter.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird deutlich, wie unterschiedlich die Philosophie ist. Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein komfortables Ansprechverhalten. Das hilft besonders beim Überholen oder beim Fahren mit wechselnden Geschwindigkeiten: Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Anschub“, sondern eher wie eine kontinuierliche Unterstützung.
Die Ducati Hyperstrada 939 setzt stärker auf spürbare Dynamik. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und die Maschine macht Lust auf zügige Gangwechsel und sportlichere Linien. Im Vergleich wird klar: Während die RT eher auf entspannte Leistungsnutzung ausgelegt ist, belohnt die Hyperstrada eine aktivere Fahrweise.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Flow
Im Handling zeigt die BMW R 1300 RT ihre Tourenstärke. Die Maschine liegt ruhig in der Spur, vermittelt Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch bei längeren Fahrten „aufgeräumt“. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man nicht ständig nachjustieren muss – ein Pluspunkt, wenn der Fokus auf Komfort und Konstanz liegt.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen spürbar agiler. Sie macht Kurvenwechsel leichter, wirkt wendiger im Alltag und unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl. Allerdings ist das „sportlichere“ Setup im Vergleich auch ein Hinweis darauf, dass die Hyperstrada eher dann glänzt, wenn die Strecke mitspielt und die Fahrweise etwas aktiver ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich besonders darauf optimiert, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil verzögert. Das gibt gerade auf langen Touren ein gutes Gefühl, weil man sich auf die Dosierbarkeit verlassen kann.
Die Ducati Hyperstrada 939 zeigt beim Bremsen mehr „Sport“-DNA: Das Ansprechen wirkt direkter, und die Maschine lädt dazu ein, zügig zu verzögern und sauber in die Kurve zu gehen. Wer gern dynamisch fährt, wird die direkte Rückmeldung mögen.
Elektronik & Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Kontrolle
Bei der Elektronik wird der Unterschied zwischen Touren- und Sportansatz besonders sichtbar. Die BMW R 1300 RT bietet im Vergleich ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Assistenz und Fahrmodi. Das Motorrad unterstützt dabei, dass sich die Fahrt entspannt anfühlt – auch wenn Wetter, Belag oder Verkehr variieren. Gerade auf längeren Strecken ist das ein echter Vorteil, weil die Maschine die Arbeit im Hintergrund mitnimmt.
Die Ducati Hyperstrada 939 setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, die Fahrdynamik kontrollierbar zu machen. Im Vergleich bedeutet das: Die Hyperstrada bleibt „nah am Fahrer“, während die RT eher „nah an der Strecke“ arbeitet und Komfort sowie Stabilität in den Vordergrund stellt.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Hier entscheidet sich viel. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort getrimmt. Sitzposition und Windschutz sind so abgestimmt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet. Im Vergleich wirkt die RT wie gemacht für Touren, bei denen der Tagesplan zählt: Ankommen, weiterfahren, ohne dass der Körper ständig „mitarbeitet“.
Die Ducati Hyperstrada 939 bietet ebenfalls Alltagstauglichkeit, aber mit anderer Ausrichtung. Die Ergonomie ist sportlicher, die Maschine wirkt kompakter im Handling und eignet sich gut für kürzere bis mittlere Strecken. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan eine Runde dreht, wird die Hyperstrada als lebendiges Motorrad erleben.
Alltag & Nutzung: Wer profitiert wovon?
Im Alltag spielt die BMW R 1300 RT ihre Stärken aus, wenn es um entspannte Wege, lange Autobahnabschnitte und komfortables Reisen geht. Die Maschine wirkt wie ein „verlässlicher Reisebegleiter“, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Dazu passt die Art, wie die RT mit Ausstattung und Fahrkomfort zusammenarbeitet: Man merkt, dass das Motorrad für Touren entwickelt wurde, bei denen man nicht ständig an der Technik oder am Setup herumdenken möchte.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist im Vergleich eher die Wahl für Fahrer, die Abwechslung suchen: Landstraße, kurvige Strecken, gelegentlich auch mal unruhigere Untergründe. Sie macht Spaß, wenn die Fahrt nicht nur effizient, sondern auch emotional sein soll. Für lange, rein komfortorientierte Etappen kann das Setup je nach Vorlieben weniger „entspannend“ wirken als bei der RT – dafür ist die Hyperstrada oft genau dann besonders attraktiv, wenn die Strecke mehr fordert.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Tourenkomfort mit ruhigem, souveränem Fahrgefühl
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und langen Strecken
- Elektronik als Komfort- und Sicherheitsunterstützung
- Entspanntes Handling, das auch nach vielen Kilometern funktioniert
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die RT im Vergleich als eher „tourig“ als „aggressiv“
- Der Fokus auf Komfort kann dazu führen, dass man die Maschine weniger „leichtfüßig“ erlebt als sportlichere Alternativen
Ducati Hyperstrada 939 – Stärken
- Direktes Fahrgefühl und spürbare Dynamik
- Agiles Handling für kurvige Strecken und spontane Fahrten
- Sportlicher Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht
- Viel Fahrspaß auch abseits der reinen Autobahnlogik
Ducati Hyperstrada 939 – Schwächen
- Für sehr lange, rein komfortorientierte Touren kann die RT im Vergleich die entspanntere Wahl sein
- Je nach Fahrstil kann das sportlichere Setup weniger „ausgleichend“ wirken
Welche Maschine passt besser? – Empfehlung nach Fahrprofil
Im Vergleich wird die Entscheidung eigentlich recht klar: Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisen, Komfort und entspannter Langstrecke liegt. Wer häufig größere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, ruhiges Handling und eine Elektronik legt, die im Hintergrund mitdenkt, wird mit der RT sehr zufrieden sein.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlicherer Charakter im Vordergrund stehen. Wer gern Kurven dynamisch fährt, auch mal die Landstraße statt die Autobahn nimmt und ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, trifft mit der Hyperstrada eine passende Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist für alle die erste Wahl, die ein Tourenmotorrad suchen, das lange Strecken souverän abspult: ruhiges Fahrgefühl, starker Komfort und eine Elektronik, die Sicherheit und Entspannung unterstützt. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Fahrerarbeit“ leisten möchte, wird die RT besonders schätzen.
Die Ducati Hyperstrada 939 passt besser zu Fahrern, die mehr Direktheit und Agilität wollen: ein Motorrad, das Kurven und Tempo belohnt und Lust auf aktives Fahren macht. Für kürzere bis mittlere Touren, abwechslungsreiche Strecken und eine sportlichere Interpretation von „Adventure“ ist die Hyperstrada im Vergleich die emotionalere Wahl.
Kurz gesagt: RT für Komfort & Langstrecke, Hyperstrada für Dynamik & Kurvenspaß.