UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.090 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • Motor
  • Sound
  • Materialauswahl
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht206kg
Radstand1.514mm
Länge2.190mm
Radstand1.514mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartDesmodromisch gesteuerter V2
Hubraum1.079ccm
Hub71mm
Bohrung98mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung86 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment88 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.204km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorneMT 60 RS 120/70 ZR18
Reifen hintenMT 60 RS 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Fazit 

Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.
Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.990 Euro
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: gelb, schwarz, grau

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BMW R 1300 RT vs. Ducati Scrambler 1100 – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Ducati Scrambler 1100, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein konsequent auf Touren ausgelegtes Konzept und ein Motorrad mit klarer Charakterlinie zusammen. Beide Modelle können viel – aber sie setzen ihre Prioritäten an anderer Stelle. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Motorcharakter und die Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen?

Grundidee der beiden Motorräder

BMW R 1300 RT: Tourenkomfort im Fokus

Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Stabilität, Ruhe und planbares Handling ausgelegt ist. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie legt und sich ein Motorrad wünscht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet hier eine klare Ausrichtung.

Ducati Scrambler 1100: Stil, Charakter und Fahrspaß

Die Ducati Scrambler 1100 steht dagegen für eine andere Art von Motorrad-Erlebnis. Sie wirkt lebendiger, direkter und stärker auf „Fahren“ statt „Ankommen“ getrimmt. Das Konzept zielt weniger auf maximale Reise-Perfektion, sondern mehr auf einen markanten Auftritt und ein emotionales Fahrgefühl. Gerade im Alltag und auf kürzeren Touren kann das besonders überzeugen.

Motor und Antrieb: Wie fühlt sich die Kraft an?

BMW: gleichmäßige Leistungsentfaltung für lange Strecken

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT setzt auf eine Art von Antrieb, die sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Kraft wirkt so, dass sie sich gut dosieren lässt und das Motorrad auch bei konstantem Tempo stabil bleibt. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn der Verkehrstakt häufig wechselt. Die Abstimmung unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Ducati: mehr Charakter, spürbare Dynamik

Die Ducati Scrambler 1100 bringt dagegen mehr „Punch“ im Gefühl. Die Leistungsabgabe wirkt präsenter und stärker mit dem Fahrstil verknüpft. Während die BMW eher auf ruhige Kontinuität setzt, belohnt die Ducati häufig ein aktiveres Fahren: Gas auf, Linie halten, Drehmoment spüren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Weg das Ziel ist und wenn Kurven, Ampeln und Landstraßen den Alltag prägen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW: souverän, ruhig und berechenbar

Bei der BMW R 1300 RT fällt auf, dass das Fahrwerk auf Stabilität und Vorhersagbarkeit ausgelegt ist. Das Motorrad liegt ruhig in der Spur, vermittelt Sicherheit und bleibt auch dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Tagesetappen spielt diese Art von Fahrverhalten ihre Stärken aus.

Ducati: lebendig und nah am Fahrer

Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Vergleich agiler und direkter. Das Handling fühlt sich näher an der Straße an, und man hat schneller das Gefühl, das Motorrad „zu bewegen“. Das ist ein Plus für kurvige Strecken und für Fahrten, bei denen man öfter die Richtung wechselt. Gleichzeitig kann diese Lebendigkeit je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, wenn man sehr entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchte.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

BMW: Touring-Ergonomie für lange Tage

Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad wirkt so, als wäre es für „mehrere Stunden am Stück“ gebaut. Dazu passt auch, dass Bedienelemente und Windschutzwirkung auf das Reisegefühl einzahlen: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.

Ducati: sportlich-entspannt, aber mit mehr „Fahrgefühl“

Die Ducati Scrambler 1100 bietet eine Sitzposition, die stärker nach Motorrad-Charakter aussieht. Sie ist nicht primär auf maximale Langstrecken-Entspannung optimiert, sondern eher auf ein direktes Fahrgefühl. Wer gern aktiv fährt und sich nicht scheut, den Körper mit einzubinden, wird die Ducati oft als „lebendiger“ erleben.

Elektronik und Assistenz: Welche Unterstützung gibt es?

BMW: moderne Assistenz für entspanntes Fahren

Im Vergleich wirkt die BMW R 1300 RT besonders stark, wenn es um elektronische Unterstützung geht. Das Motorrad kann dadurch in vielen Situationen helfen: beim Anfahren, beim Stabilisieren in dynamischen Momenten oder beim Fahren unter wechselnden Bedingungen. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das sich weniger „riskant“ anfühlt und mehr nach kontrollierter Performance.

Ducati: Elektronik als Ergänzung, Fokus bleibt beim Fahrer

Die Ducati Scrambler 1100 setzt Elektronik ebenfalls sinnvoll ein, aber der Charakter bleibt stärker beim Fahrer. Die Unterstützung ist da, um das Fahren leichter zu machen, ohne das Gefühl zu überdecken. Wer gern selbst dosiert und das Motorrad als Werkzeug für den eigenen Stil nutzt, wird das oft als Vorteil sehen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige, sichere Verzögerung und ein stabiles Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Ansprechverhalten oft direkter und „sportlicher“, was in der Stadt oder auf Landstraßen besonders Spaß machen kann. Beide sind auf ihre Art überzeugend – die Frage ist eher, ob man die Ruhe und das Touring-Vertrauen der BMW bevorzugt oder die unmittelbare Rückmeldung der Ducati.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken

BMW: Komfort und Reichweite im Reisealltag

Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Alltag aus längeren Fahrten besteht: Pendeln mit Strecke, Wochenendtouren oder Fahrten, bei denen man nicht ständig umplanen möchte. Durch die Touring-Ausrichtung fühlt sich das Motorrad auch bei wechselndem Tempo oft „entspannt“ an.

Ducati: leichteres „Mitnehmen“ im Kopf, aber mit Charakter

Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Alltag oft als Motorrad, das man gern bewegt. Sie ist weniger auf „Reise-Workflow“ getrimmt und mehr auf das Erlebnis. In der Stadt kann das besonders dann punkten, wenn man gern öfter Gas gibt, Kurven sucht und das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW R 1300 RT

  • Touring-Komfort und entspannte Ergonomie für lange Strecken
  • Stabilität und berechenbares Fahrverhalten
  • Elektronik-Unterstützung für ruhiges, sicheres Fahren
  • Allround-Tauglichkeit bei wechselnden Bedingungen

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1300 RT

  • Wer maximale „Scrambler-Emotion“ sucht, könnte den Fokus stärker auf Komfort statt auf rohen Charakter finden
  • Das Touring-Konzept kann sich weniger „leichtfüßig“ anfühlen, wenn kurze, spontane Fahrten im Vordergrund stehen

Stärken der Ducati Scrambler 1100

  • Emotionaler Motorcharakter und spürbare Dynamik
  • Direktes Handling und lebendiges Fahrgefühl
  • Stil und Persönlichkeit – das Motorrad wirkt sofort „eigen“
  • Viel Fahrspaß auf Landstraße und in der Stadt

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Scrambler 1100

  • Für sehr lange Touren kann der Fokus weniger auf maximaler Langstrecken-Entspannung liegen
  • Je nach Fahrgewohnheit kann das direktere Gefühl mehr Aufmerksamkeit erfordern

Für welche Fahrer passt welches Motorrad?

BMW R 1300 RT: die Wahl für Tourenfahrer

Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf moderne Unterstützung verzichten möchte, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein verlässliches Reisegerät anfühlt. Auch dann, wenn die Route nicht immer perfekt geplant ist, bleibt die BMW ein starker Begleiter.

Ducati Scrambler 1100: die Wahl für Charakter und Kurven

Die Ducati Scrambler 1100 passt am besten, wenn Fahrspaß, Stil und ein direkteres, emotionales Erlebnis wichtiger sind als maximaler Touring-Komfort. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad als Teil des eigenen Fahrstils versteht und auf Landstraßen oder in der Stadt besonders viel Freude am Fahren sucht, wird mit der Ducati oft schneller „warm“.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen wollen: Komfort, Stabilität und moderne Elektronik sorgen für ein ruhiges, sicheres Fahrgefühl. Wer häufig tourt, entspannt ankommen möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, liegt mit der BMW richtig. Die Ducati Scrambler 1100 gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Charakter, direktem Antriebserlebnis und lebendigem Handling liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, Stadtverkehr und spontane Fahrten den Alltag prägen und das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern vor allem begeistern soll. Kurz gesagt: BMW für Touring-Genuss und Ruhe, Ducati für Emotion und Fahrspaß.

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