| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Ducati Scrambler Icon: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Ducati Scrambler Icon, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW steht für entspanntes Reisen, hohe Alltagstauglichkeit und ein sehr durchdachtes Touring-Paket. Die Ducati hingegen bringt den Scrambler-typischen Stil, eine lebendige Fahrweise und das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein – egal ob kurze Runde oder längere Ausfahrt.
Im Folgenden werden die beiden Modelle entlang der typischen Kaufkriterien gegenübergestellt: Fahrgefühl und Dynamik, Komfort und Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Ausstattung sowie Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Touring-Pragmatismus vs Scrambler-Feeling
BMW R 1300 RT: Reiseorientiert und souverän
Die BMW R 1300 RT ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Fokus liegt auf Ruhe, Stabilität und einem Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen nicht hektisch wird. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen spielt die RT ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein „funktionierendes Gesamtsystem“ aus Motor, Fahrwerk und Windschutz.
Ducati Scrambler Icon: Leichtfüßig, direkt und stilsicher
Die Ducati Scrambler Icon steht für eine andere Art von Motorradspaß: mehr Nähe zur Straße, mehr Spontanität und ein Look, der sofort auffällt. Im Alltag fühlt sich die Ducati oft „einfacher“ an – nicht im Sinne von weniger Qualität, sondern eher im Sinne von unmittelbarer Handhabung. Wer gern in der Stadt unterwegs ist oder Landstraßen dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und dabei komfortabel zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Ducati Scrambler Icon wirkt dagegen lebendiger und „direkter“ – die Kraft kommt spürbar, das Motorrad reagiert schnell auf Gasbefehle, und das macht Kurvenfahrten und spontane Ausfahrten besonders reizvoll.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise. Die BMW eher über Konstanz und Souveränität, die Ducati über Unmittelbarkeit und Agilität.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Wendigkeit
BMW: Stabiler Geradeauslauf und sicheres Kurvengefühl
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn es „weiter“ wird: längere Autobahnfahrten, zügige Landstraßen und wechselnde Fahrbahnbeläge. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig nachjustieren muss. In schnellen Kurven wirkt die Maschine ruhig, und das gibt Sicherheit – besonders auf Strecken, die man nicht jeden Tag fährt.
Ducati: Agil in der Stadt und handlich in engen Passagen
Die Ducati Scrambler Icon punktet beim Handling. Sie lässt sich leichter in enge Situationen bringen, wirkt im niedrigen Tempo oft „spielerischer“ und macht dadurch auch kurze Fahrten attraktiver. Wer gern zwischen Ampeln, durch Parklücken oder auf kurvigen Nebenstraßen unterwegs ist, spürt den Vorteil der Scrambler-Philosophie: weniger „Reiseapparat“, mehr „Fahrgefühl“.
Stärken & Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Alltag der „ruhige Profi“, die Ducati der „agile Alltagsbegleiter“. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der BMW. Wer oft in der Stadt oder auf kurvigen Strecken unterwegs ist, wird die Ducati als besonders passend empfinden.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht „zusammenfällt“. Dazu kommt der Windschutz: Auf längeren Strecken reduziert er spürbar den Fahrtwind, was die Konzentration und den Fahrspaß erhält.
Die Ducati Scrambler Icon ist dagegen eher auf entspanntes, aber sportlich-nahes Fahren ausgelegt. Die Sitzhaltung ist nicht auf maximale Langstreckenruhe optimiert, sondern auf ein direktes Fahrgefühl. Das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrten am Wochenende oder für den Alltag ist das sogar angenehmer. Wer jedoch sehr lange Etappen plant, wird die BMW als deutlich entspannter erleben.
Ausstattung & Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie gut sie den Alltag unterstützt. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Touring-Motorrad, das auf Komfort und Funktion optimiert wurde: Bedienkonzept, Schutz vor Wind, sinnvolle Helfer im Fahrbetrieb und ein Gesamtpaket, das das Reisen leichter macht.
Die Ducati Scrambler Icon setzt stärker auf den Charakter und die typische Scrambler-Ästhetik. Technisch kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt weniger auf „maximaler Reise-Absicherung“ und mehr auf dem Erlebnis. Gerade wer Wert auf Stil, Individualität und ein Motorrad legt, das man gern „anschaut und fährt“, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Tempo
Im Vergleich der Bremsleistung zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Die BMW bietet dabei oft das Gefühl von „konstanter Reserven“, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten. Die Ducati kann ebenfalls sehr gut verzögern, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf dynamisches Fahren im Alltag abgestimmt.
Das bedeutet: Für häufiges zügiges Fahren auf längeren Strecken ist die BMW tendenziell die entspanntere Wahl. Für spontane Fahrten, Landstraßen und Stadtverkehr ist die Ducati sehr gut geeignet, weil sie sich schnell und kontrolliert anfühlt.
Stärken & Schwächen: Direkter Vergleich ohne Zahlen-Fokus
BMW R 1300 RT – typische Stärken
- Reise-Komfort mit Fokus auf Tagesausdauer
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken
- Windschutz und ein insgesamt „rundes“ Touring-Gefühl
- Alltagstauglichkeit durch durchdachte Gesamtkonzeption
BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann die Touring-Orientierung weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten macht, muss nicht zwingend das maximale Reise-Paket mitnehmen
Ducati Scrambler Icon – typische Stärken
- Agiles Handling und unmittelbares Fahrgefühl
- Scrambler-Charakter mit starkem Wiedererkennungswert
- Viel Spaß im Alltag, besonders bei kurzen Ausfahrten
- Gute Passform für kurvige Strecken und dynamische Fahrweise
Ducati Scrambler Icon – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Etappen ist der Touring-Fokus der BMW meist im Vorteil
- Je nach Nutzung kann das „Scrambler“-Konzept weniger auf maximale Reise-Absicherung ausgelegt sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wo und wie gefahren wird. Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Ducati Scrambler Icon ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstraßen Spaß machen soll und der Stil eine große Rolle spielt.
Typische Profile für die BMW R 1300 RT
- Regelmäßig lange Touren, auch mit Gepäck
- Fokus auf Komfort, Windschutz und entspannte Tagesetappen
- Fahren mit dem Anspruch auf Ruhe und Stabilität
Typische Profile für die Ducati Scrambler Icon
- Viel Stadtverkehr oder kurze bis mittlere Ausfahrten
- Freude an direktem Ansprechverhalten und agilerem Handling
- Wert auf Look, Charakter und „Motorradgefühl“
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortabel und souverän unterwegs sein möchten – besonders auf längeren Strecken, bei denen Windschutz, Stabilität und Tagesausdauer den Unterschied machen. Wer häufig Touren plant, gern entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Gesamtsystem anfühlt, wird mit der RT sehr glücklich.
Die Ducati Scrambler Icon passt dagegen am besten zu Fahrern, die unmittelbaren Fahrspaß suchen: leichtfüßig im Alltag, lebendig in der Kurve und mit einem starken Scrambler-Charakter. Für Stadtfahrten, spontane Ausflüge und kurvige Strecken wirkt die Ducati oft genau richtig – weniger „Reiseapparat“, mehr „Erlebnis“.
Kurz gesagt: Langstrecke und Komfort sprechen für die BMW, Alltag, Agilität und Stil für die Ducati.