| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wer vor der Entscheidung steht, zwischen der BMW R 1300 RT und der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL zu wählen, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die BMW steht für moderne Touren-Performance, viel Komfort und eine Ausstattung, die lange Strecken entspannt macht. Die Harley dagegen setzt auf den klassischen Cruiser-Charakter: kräftig, direkt, mit dem typischen Vibe, der sich weniger nach „Technikpaket“ anfühlt und mehr nach „Fahren“.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Vergleichspunkte herausgearbeitet – von Fahrgefühl und Motorcharakter bis hin zu Handling, Bremsen und Ausstattung. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.
Grundcharakter: Tourer-Präzision vs. Cruiser-Feeling
BMW R 1300 RT: Tourenorientiert und alltagstauglich
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Motorrad gedacht, das sowohl auf der Autobahn als auch auf Landstraßen souverän wirkt. Der Fokus liegt auf ruhigem Geradeauslauf, guter Ergonomie und einem Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ zu fahren ist. Das Motorrad wirkt dabei wie ein durchdachtes System: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen zusammen, damit die Fahrt planbar bleibt.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Direkt, kraftvoll, nah am Fahrer
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ein Cruiser, der weniger auf Hightech-Feinheiten setzt, sondern auf unmittelbares Feedback. Das Fahrgefühl ist oft „mechanischer“: Man spürt den Motor, man spürt die Masse, und man fährt eher mit Gefühl als mit Assistenz. Gerade das macht den Reiz aus, wenn das Ziel nicht die schnellste Runde ist, sondern das entspannte Dahingleiten mit Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Motor-Charakter. Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Ansprechverhalten über einen breiten Drehzahlbereich. Das ist besonders dann spürbar, wenn es um zügiges Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlfenster oder um konstantes Tempo auf längeren Strecken geht.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen häufig „drehmomentbetonter“ im Gefühl. Das heißt nicht nur, dass sie kräftig ist, sondern dass die Kraft so ankommt, wie man es von klassischen Cruisern erwartet: spürbar, mit einem markanten Rhythmus und oft mit einem eher entspannteren Drehzahlmanagement. Für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach fährt, kann das sehr stimmig sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Cruiser-Agilität
BMW R 1300 RT: Stabil in jeder Lage
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen aus. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten schluckt und gleichzeitig die Linie hält. In Kurven wirkt das Motorrad berechenbar, und das gibt Sicherheit – vor allem, wenn Gepäck oder wechselnde Straßenverhältnisse dazukommen.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Bodenständig und „nah“
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist im Handling weniger auf sportliche Präzision ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Cruiser-Setup. Die Sitzposition und die Geometrie sorgen für ein ruhiges Fahrgefühl, das eher auf Komfort und Kontrolle bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten ausgelegt ist. In engen Kurven oder bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Agilität im Vergleich zur Tourer-Orientierung der BMW spürbar anders wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen Touren-Anspruch und Cruiser-Charakter. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig zu verzögern und dabei stabil zu bleiben. Das hilft besonders auf langen Strecken, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in den Verkehr oder in Kurven hinein bremst.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bremst typischerweise mit einem klaren, direkten Gefühl. Das kann sehr angenehm sein, wenn man die Verzögerung „spürt“ und dosiert. Gleichzeitig ist die Gesamtwirkung im Vergleich stark davon abhängig, wie man fährt: Wer eher entspannt unterwegs ist, wird die Charakteristik als stimmig erleben; wer maximale Bremsperformance unter allen Bedingungen erwartet, wird bei der Tourer-Philosophie der BMW eher im Vorteil sein.
Ausstattung und Elektronik: Komfortpaket vs. pureres Fahren
BMW R 1300 RT: Technik, die den Alltag erleichtert
Die BMW R 1300 RT punktet im Vergleich mit einer modernen Ausstattung, die vor allem auf Komfort und Entlastung ausgelegt ist. Gerade bei längeren Fahrten spielt das eine große Rolle: bessere Übersicht, angenehmeres Handling im Alltag und ein Gesamtpaket, das sich wie „mitgedacht“ anfühlt. Das macht die BMW besonders attraktiv, wenn man Touren plant und dabei nicht jedes Detail selbst „managen“ möchte.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Weniger Ablenkung, mehr Gefühl
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie „schlecht“ ausgestattet wäre – aber der Schwerpunkt liegt weniger auf Assistenz und mehr auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer sich an klaren, nachvollziehbaren Reaktionen erfreut und Technik eher als Hintergrund betrachtet, wird das als Vorteil sehen.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Cruiser-Look
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die BMW R 1300 RT ist so gestaltet, dass sie auch bei längeren Etappen angenehm bleibt. Das hilft besonders, wenn man häufig unterwegs ist oder Touren mit mehreren Stunden am Stück plant. Die Sitzposition wirkt dabei eher „tourentypisch“: stabil, mit guter Unterstützung und einem Gefühl von Kontrolle.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bietet eine Cruiser-Sitzhaltung, die oft als entspannt empfunden wird – allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann das sehr gut passen oder weniger ideal sein, wenn man lange Strecken in einer eher „tourigen“ Haltung fahren möchte. Für kurze bis mittlere Fahrten und für das typische Cruiser-Tempo kann die Harley genau richtig sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Tourenkomfort: ausgelegt für lange Strecken und entspannte Tagesetappen.
- Berechenbarkeit: stabil und sicher in unterschiedlichen Situationen.
- Moderne Ausstattung: unterstützt den Fahrer im Alltag und auf Reisen.
- Allround-Charakter: funktioniert sowohl auf Landstraße als auch auf Autobahn.
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Charakter: Wer bewusst „pur“ fahren möchte, könnte den Tourer-Fokus als weniger emotional empfinden.
- Gewicht/Größe: Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei kleineren Cruisern.
Stärken der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Cruiser-Feeling: unmittelbarer Motor- und Fahrcharakter.
- Stil und Identität: genau die Art Motorrad, die man gerne fährt, weil sie „lebt“.
- Entspanntes Tempo: passt hervorragend zu Fahrten ohne Zeitdruck.
- Direkte Rückmeldung: man spürt, was das Motorrad macht.
Schwächen der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Tourenfokus: Für sehr lange Strecken und hohe Autobahnanteile ist die BMW im Vorteil.
- Agilität bei Tempo: Bei sportlicher Fahrweise kann die Cruiser-Charakteristik Grenzen zeigen.
- Komfortpaket: Wer viel Komfort und Assistenz erwartet, findet das eher bei der BMW.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn Touren, Alltag und längere Strecken zusammenkommen: Wer Wert auf Komfort, Stabilität und eine moderne Ausstattung legt, bekommt ein Motorrad, das viele Situationen souverän abdeckt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter liegt: Wer das markante Fahrgefühl sucht, gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad vor allem wegen seines Stils und seiner Direktheit auswählt, wird mit der Harley sehr glücklich.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die ein Tourenmotorrad suchen, das lange Strecken angenehm macht, stabil bleibt und mit moderner Ausstattung den Alltag erleichtert. Wer häufig fährt, auch mit höheren Geschwindigkeiten oder mit wechselnden Bedingungen, profitiert von der berechenbaren Gesamtwirkung und dem komfortorientierten Setup.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren: direktes Ansprechverhalten, spürbarer Motorcharakter und ein Motorrad, das vor allem durch Stil und Fahridentität überzeugt. Für entspannte Touren, Stadtfahrten und das „einfach genießen“ ist die Harley oft die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und moderne Unterstützung sprechen für die BMW – klassischer Cruiser-Vibe und unmittelbares Fahrgefühl für die Harley.