| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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BMW R 1300 RT vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um große Tourenmaschinen geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die BMW R 1300 RT steht für moderne, präzise abgestimmte Technik, hohe Alltagstauglichkeit und einen klaren Fokus auf Komfort auf langen Strecken. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen verkörpert den klassischen US-Tourer: viel Charakter, ein markanter Motorauftritt und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Optimieren“ klingt. Beide Motorräder sind für weite Reisen gemacht – aber sie fühlen sich auf der Straße unterschiedlich an.
Grundidee und Charakter: präzise Tourenmaschine vs. klassischer US-Tourer
Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem: Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik greifen spürbar ineinander. Das Ziel ist ein souveränes, ruhiges Vorankommen – auch dann, wenn die Strecke lang wird und die Konzentration nachlässt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt dagegen auf ein deutlich emotionaleres Erlebnis. Der V-Twin liefert den typischen Antriebsschub, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man nicht nur fährt, sondern eine Reise „zelebriert“.
Motorcharakter und Antrieb: Boxer-Logik vs. V-Twin-Feeling
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die BMW R 1300 RT mit ihrem Boxer-Ansatz steht für ein gleichmäßiges, kontrolliertes Leistungsbild. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln und entspanntes Gleiten im Vordergrund stehen. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken dort aus, wo Drehmoment und Sound das Erlebnis prägen. Der V-Twin wirkt „fetter“ im Antritt und sorgt für dieses typische Harley-Gefühl, das viele Fahrer genau deshalb suchen.
In der Praxis bedeutet das: Die BMW wirkt oft wie ein präziser Reisebegleiter, während die Harley eher wie ein großes, kraftvolles „Kraftpaket“ wahrgenommen wird. Wer lieber fein dosiert und konstant unterwegs ist, wird sich bei der BMW schneller zuhause fühlen. Wer den V-Twin-Charakter liebt und Fahrten als Erlebnis betrachtet, findet in der Harley einen stärkeren emotionalen Bezug.
Fahrkomfort und Ergonomie: lange Strecken im Fokus
Beide Motorräder sind für Touring gebaut, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT legt großen Wert auf eine ergonomische Gesamtposition und ein Fahrwerk, das auch bei wechselnden Straßenverhältnissen stabil bleibt. Der Windschutz und die Sitzgeometrie sind so ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt ebenfalls auf Komfort, allerdings mit einem anderen Grundgefühl: Die Sitzposition wirkt traditionell „tourig“, und das Motorrad vermittelt viel Ruhe, sobald man im passenden Rhythmus unterwegs ist.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auf langen Strecken entscheidet der Windschutz oft darüber, wie anstrengend eine Tour wird. Die BMW R 1300 RT zielt auf eine saubere, entspannte Aerodynamik ab, sodass weniger „Stress“ im Oberkörper entsteht. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist ebenfalls auf Reise ausgelegt, aber das Fahrgefühl bleibt stärker „klassisch“: Man sitzt bequem, spürt den Charakter des Motorrads und fährt eher im großen Ganzen als in der feinen Aerodynamik-Optimierung.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. traditionelles Erlebnis
Bei der BMW R 1300 RT ist Elektronik ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Das Motorrad wirkt dadurch besonders „intelligent“ im Alltag: Stabilität, Traktion und Fahrmodi unterstützen das Fahren in unterschiedlichen Situationen. Gerade auf wechselhaftem Untergrund oder bei wechselnden Beladungszuständen kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad spürbar berechenbar bleibt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem klassischen Tourer-Erlebnis. Das Motorrad bleibt in der Wahrnehmung „direkt“ und weniger wie ein elektronisch gesteuertes System. Wer sich an Assistenzsysteme gewöhnt hat und sie als Komfortfaktor nutzt, findet bei der BMW oft die rundere Unterstützung. Wer dagegen das Gefühl eines „mechanischen“ Fahrens bevorzugt, wird die Harley als stimmiger empfinden.
Gepäck, Touring-Setup und Reisetauglichkeit
Beide Modelle sind für längere Touren gemacht, und beide bringen ein Touring-Setup mit, das das Mitführen von Gepäck erleichtert. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei wie ein durchgeplantes Reisegerät: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich das Handling mit Gepäck möglichst unaufgeregt anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU steht ebenfalls für „ready to go“, allerdings mit mehr Fokus auf das klassische Erscheinungsbild und den typischen Tourer-Look.
Stärken und Schwächen im Gepäckalltag
Stärken der BMW R 1300 RT liegen häufig in der Art, wie sich das Motorrad auch mit Zuladung kontrolliert bewegt: Das Fahrverhalten bleibt stabil, und die Ergonomie unterstützt lange Etappen. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Motorrad durch den modernen Ansatz weniger „roh“ wirkt – wer genau diesen traditionellen Charakter sucht, könnte sich bei der BMW weniger emotional abgeholt fühlen.
Stärken der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU liegen im Erlebnisfaktor: Das Motorrad macht Lust auf lange Strecken, und der V-Twin-Charakter trägt die Fahrt. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Handling im Alltag – besonders bei engen Situationen oder häufigem Rangieren – stärker vom persönlichen Fahrstil abhängt. Wer viel in der Stadt oder in engen Passagen unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf behalten.
Fahrverhalten: Stabilität in der Fahrt vs. Charakter in der Bewegung
Im Vergleich der Fahrdynamik zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert und das Motorrad die Arbeit übernimmt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „ruhiger Kontrolle“, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU fährt sich ebenfalls souverän, aber die Art der Souveränität ist anders: Man spürt mehr das Gewicht und den großen Auftritt, und das Motorrad fordert manchmal etwas mehr „Mitdenken“ im Fahrrhythmus.
Bremsen, Stabilität und Vertrauen
Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt und bieten ein sicheres Bremsgefühl. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei oft besonders konsistent in der Dosierbarkeit, was das Fahren in wechselnden Situationen erleichtert. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet mit einem starken, kraftvollen Eindruck – das kann sich beim Bremsen sehr direkt anfühlen. Wer auf maximale Feinfühligkeit setzt, wird die BMW häufig als „leichter zu lesen“ empfinden. Wer den großen Tourer-Charakter mag, wird die Harley als stimmig wahrnehmen.
Wartung, Alltag und Kostenfaktoren: worauf man achten sollte
Bei großen Tourern spielen neben der Technik auch Service- und Wartungsaspekte eine Rolle. Die BMW R 1300 RT ist durch ihren modernen Aufbau oft ein Motorrad, das sich im Alltag „planbar“ anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU hat ebenfalls ein etabliertes Service-Umfeld, aber viele Fahrer schätzen hier vor allem die langfristige Tradition und die Community rund um die Marke.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrprofil, Wartungsintervallen, Reifenwahl und Fahrweise ab. Im Vergleich wirkt die BMW häufig als „effizienter“ Reisealltagspartner, während die Harley eher als „Lifestyle“-Tourer wahrgenommen wird, bei dem man bewusst in Kauf nimmt, dass das Motorrad seinen eigenen Charakter hat.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Beide sind große Tourer – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
BMW R 1300 RT: ideal für strukturierte Langstrecken
Die BMW R 1300 RT passt besonders gut, wenn lange Strecken häufig sind und das Motorrad dabei möglichst wenig „Arbeit“ machen soll. Wer Wert auf präzises Fahrverhalten, moderne Elektronik und eine entspannte Ergonomie legt, findet in der BMW einen sehr stimmigen Reisebegleiter. Auch wenn wechselnde Straßenverhältnisse oder unterschiedliche Beladung zum Alltag gehören, wirkt die BMW oft als souveräne Wahl.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: ideal für emotionale Touren
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist besonders attraktiv, wenn der V-Twin-Charakter, der klassische Tourer-Look und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer Touren als Erlebnis betrachtet, gerne Sound und Motorcharakter spürt und sich an einem großen, ruhigen Auftritt erfreut, wird mit der Harley sehr zufrieden sein. Sie ist eine Maschine für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Reise selbst genießen.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, moderne Unterstützung und ein sehr kontrolliertes, ruhiges Fahrgefühl Priorität haben. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig lange Strecken fahren, dabei möglichst entspannt bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie ein durchdachtes Gesamtsystem anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen die stimmigere Option, wenn der klassische US-Tourer-Charakter, der markante V-Twin und das emotionale Reisegefühl wichtiger sind als maximale „Feinheit“ im Handling. Wer den Sound liebt und Touren bewusst zelebriert, findet in der Harley einen starken Begleiter. Kurz gesagt: BMW für die strukturierte, moderne Langstrecke – Harley für die große, charaktervolle Tour.