| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 32.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Beschleunigung
- Elektronisch voll ausgestattet
- gute Bremsen
- leichtes Handling
- teuer
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 251 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | E-Motor | |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 15.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA SFF-BP (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | SHOWA BFRC (Federweg 115)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben-Monoblock-Radialmontage ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Dual-Kolben ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Elektro-Motorrad fahren ist ein bisschen wie Auto-Scooter fahren. Draufsetzen und "Gas" gegen. Kein Getriebe, keine Kupplung, keine Schalterei, kein Motor ruckelt, kein Sound, kein Gestank, keine Wärmeabgabe, kein Auspuff, kein Gar nichts. Wie sich das live anfühlt, kann man nur ganz schwer beschreiben. Wir waren davon einerseits fasziniert, andererseits ist es tatsächlich für alteingesessene Biker quasi ein Kulturbruch. Daran muss man sich erst gewöhnen.Dennoch sind wir uns sicher: Es wird zukünftig mehr Elektro-Motorräder geben. Es wird wohl aber auch noch eine ganze lange Zeit lang Verbrenner geben. Warum sollten auch nicht beide Technologien parallel existieren können? Wir sind jedenfalls jedes Mal darüber überrascht, mit welcher Wucht gerade die Gegner von Elektro-Fahrzeugen ihre Meinungen über solche Maschinen in die Tasten hauen. Siehe Kommentare zu unserem Test auf YouTube. Jungs, bleibt entspannt, niemand zwingt Euch dazu, solche Bikes zu kaufen.
Die Test-Maschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Harley-Davidson Hamburg.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs. Harley-Davidson LiveWire ELW – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 RT steht für klassisches Touring mit viel Komfort, moderner Technik und dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu machen. Die Harley-Davidson LiveWire ELW dagegen bringt den Fokus auf E-Mobilität, unmittelbares Drehmoment und ein Fahrgefühl, das sich im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken deutlich anders anfühlt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die aufgelisteten Eigenschaften im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: Touring vs. E-Motorrad-Charakter
Die BMW R 1300 RT ist als Touring-Maschine gedacht, die Komfort, Stabilität und eine ausgereifte Ausstattung in den Mittelpunkt stellt. Das merkt man daran, dass viele der aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails auf Langstrecke und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind: eine Sitzposition, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt, sowie Technik, die das Fahren erleichtert.
Die Harley-Davidson LiveWire ELW verfolgt einen anderen Ansatz. Die aufgelisteten Eckdaten und die Art, wie ein E-Motorrad typischerweise genutzt wird, führen zu einem klaren Schwerpunkt: dynamisches Anfahren, ruhiger Betrieb im Stadtverkehr und ein Fahrgefühl, das ohne Schaltvorgänge auskommt. Wer häufig kurze Wege fährt oder gern in der Stadt unterwegs ist, bekommt hier einen anderen Nutzen als bei einem klassischen Tourer.
Fahrgefühl und Dynamik: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
BMW R 1300 RT: souveränes Touring und kontrollierte Kraft
Bei der BMW R 1300 RT wirken die aufgelisteten Werte vor allem wie ein Versprechen: gleichmäßige Leistungsentfaltung, gute Stabilität und ein Fahrstil, der auf Gelassenheit setzt. Gerade auf längeren Strecken spielt das seine Stärken aus. Die Maschine wirkt dabei weniger „spritzig“ im Sinne von sofortigem Antritt, dafür aber sehr berechenbar – und genau das ist im Touring oft wichtiger als maximale Reizwirkung.
Harley-Davidson LiveWire ELW: sofortiges Drehmoment und agiles Handling
Die Harley-Davidson LiveWire ELW punktet mit dem typischen E-Motorrad-Charakter: Drehmoment steht sehr direkt an, wodurch Beschleunigungsvorgänge spontan wirken. In der Praxis bedeutet das: beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim zügigen Überholen fühlt sich das Motorrad oft „reaktiver“ an. Gleichzeitig kann das Handling – je nach Setup und Fahrweise – besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Spaß machen, weil das Motorrad ohne Schaltpausen auskommt und dadurch flüssig bleibt.
Ausstattung und Komfort: Technik, die den Unterschied macht
Beide Motorräder sind modern, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 1300 RT zielt mit ihrer Touring-Ausrichtung auf Komfort und Unterstützung über längere Zeit. In den aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigt sich das: Assistenzsysteme, die das Fahren entspannter machen, sowie ein Setup, das auf Alltag und Reise ausgelegt ist. Dazu kommt meist ein stimmiges Gesamtpaket aus Ergonomie und Bedienlogik.
Die Harley-Davidson LiveWire ELW bringt dagegen eine andere Art von „Komfort“ mit: weniger Betriebsgeräusche, ein anderes Leistungsprofil und eine Bedienung, die sich stark auf die E-spezifischen Anforderungen konzentriert. Wer Wert auf ein ruhiges, modernes Fahrerlebnis legt, wird hier schnell warm. Gleichzeitig hängt der Komfort im Alltag auch davon ab, wie gut das Laden in den eigenen Tagesablauf passt.
Reichweite, Laden und Planung: Der größte Unterschied im Vergleich
Beim Vergleich zwischen BMW R 1300 RT und Harley-Davidson LiveWire ELW ist der Themenblock „Einsatz im Alltag“ besonders entscheidend. Die BMW ist in der klassischen Touring-Welt zuhause: längere Fahrten lassen sich meist ohne Ladeplanung umsetzen. Die aufgelisteten Werte und die Art, wie ein Verbrenner typischerweise genutzt wird, unterstützen genau dieses Konzept.
Die LiveWire ELW erfordert dagegen mehr Planung – nicht zwingend kompliziert, aber anders. Reichweite und Ladeinfrastruktur bestimmen, wie flexibel lange Touren wirklich sind. Auf der anderen Seite kann das E-Motorrad im Alltag sehr praktisch sein, wenn Ladepunkte verfügbar sind und kurze Strecken häufig anstehen. Wer seine Routen entsprechend plant, bekommt ein sehr angenehmes Fahrerlebnis, ohne sich mit klassischem Tankstopp beschäftigen zu müssen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Für den Alltag spielt die Frage „Wie oft und wie weit wird gefahren?“ eine große Rolle. Die BMW R 1300 RT ist als Touring-Maschine auch im Stadtverkehr nutzbar, aber sie ist vor allem dann besonders stark, wenn Strecken länger werden und Komfort zählt. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und sich nicht „anfühlt“, als wäre es nur für kurze Wege gebaut.
Die Harley-Davidson LiveWire ELW ist im Stadtverkehr oft im Vorteil, weil das E-Motorrad beim Anfahren und im Stop-and-Go-Betrieb seine Stärken ausspielt. Dazu kommt die Ruhe im Betrieb, die viele im Alltag als angenehm empfinden. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken ohne Ladeoption fährt, wird bei der Planung schneller an Grenzen stoßen als mit einem klassischen Tourer.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Touring-Fokus: Die aufgelisteten Eigenschaften passen besonders gut zu langen Fahrten und entspanntem Reisen.
- Konstante Fahrbarkeit: Das Motorrad wirkt berechenbar und unterstützt eine ruhige, souveräne Linie.
- Komfort- und Technikpaket: Die Ausstattung zielt auf Unterstützung und Alltagstauglichkeit ab.
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Weniger „E-typische“ Dynamik: Das direkte Ansprechverhalten eines E-Motorrads wird nicht im gleichen Stil erreicht.
- Touring-Charakter: Wer fast ausschließlich kurze Stadtfahrten macht, bekommt möglicherweise nicht den maximalen Nutzen der Touring-Philosophie.
Harley-Davidson LiveWire ELW – Stärken
- Direktes Drehmoment: Die aufgelisteten E-spezifischen Eigenschaften sorgen für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.
- Alltag und Stadt: Für Pendeln und kurze bis mittlere Strecken ist das Konzept oft besonders attraktiv.
- Modernes Betriebserlebnis: Ruhiger Lauf und ein anderes Leistungsprofil machen das Fahren häufig „frisch“.
Harley-Davidson LiveWire ELW – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung: Für lange Touren ist die Planung stärker Teil des Konzepts.
- Abhängigkeit von Infrastruktur: Wie gut es funktioniert, hängt davon ab, wie leicht Laden verfügbar ist.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein klassisch-tourierender Gesamteindruck im Vordergrund stehen. Wer gern ausgedehnte Routen fährt, dabei möglichst wenig an Ladeplanung denken möchte und ein Motorrad sucht, das sich über viele Kilometer gleichmäßig und souverän anfühlt, findet in der BMW-Philosophie meist die stimmigere Lösung.
Die Harley-Davidson LiveWire ELW ist dagegen ideal, wenn der Alltag aus Stadtfahrten, kurzen Wegen und häufigen Stop-and-Go-Situationen besteht oder wenn das Fahrgefühl von E-Mobilität im Mittelpunkt steht. Wer das Thema Laden in den Alltag integrieren kann und gern die direkte Beschleunigung sowie die Ruhe im Betrieb genießt, bekommt mit der LiveWire ELW ein sehr modernes Motorrad-Erlebnis.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist der bessere Match für alle, die Touring als Lebensgefühl sehen: lange Strecken, hoher Komfort und ein souveränes, berechenbares Fahrkonzept stehen klar im Vordergrund. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung der Ausstattung unterstützen genau diese Art zu fahren. Die Harley-Davidson LiveWire ELW spielt ihre Stärken dort aus, wo E-Mobilität besonders wirkt: im Alltag, in der Stadt und auf Touren, die sich gut mit Ladepausen planen lassen. Wer die direkte Beschleunigung, das ruhige Betriebserlebnis und die moderne E-Charakteristik sucht, bekommt mit der LiveWire ELW ein Motorrad, das sich deutlich anders anfühlt als ein klassischer Tourer. Kurz gesagt: Für „Reise ohne Umwege“ ist die BMW oft die stimmigere Wahl, für „Alltag mit E-Feeling“ die LiveWire.