| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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BMW R 1300 RT vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet es mit dem Fahrer zusammen und wofür wird es im Alltag wirklich gern genutzt? Genau darum geht es hier – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, wie sie sich im direkten Vergleich schlagen.
Grundidee und Motorrad-Philosophie
BMW R 1300 RT: Touring mit Fokus auf Alltag und Reichweite
Die BMW R 1300 RT ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Der Anspruch liegt auf souveränem Vorankommen, stabiler Fahrbarkeit und einem Setup, das lange Strecken entspannt macht. Dabei wirkt die Maschine nicht „schwerfällig“, sondern eher wie ein gut abgestimmtes System: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen zusammen, sodass sich das Motorrad auch auf wechselndem Straßenbild sicher anfühlt.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Cruiser-Feeling mit sportlicher Note
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen den typischen Cruiser-Charakter mit: ein markantes Auftreten, ein Vibe, der mehr nach „Genussfahrt“ als nach „Rechenaufgabe“ klingt. Gleichzeitig ist sie nicht nur auf gemütliches Dahingleiten reduziert. Im Vergleich zeigt sich: Die Sport Glide will durchaus zügig bewegt werden, bleibt dabei aber in der Art, wie sie Kraft auf die Straße bringt, deutlich „amerikanisch“ geprägt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
BMW: gleichmäßige Kraftentfaltung für lange Strecken
Im Vergleich wirkt die BMW R 1300 RT besonders dann stark, wenn es um gleichmäßiges Tempo und sauberes Ansprechverhalten geht. Die Kraft steht so bereit, dass man häufig mit weniger „Arbeit“ am Gas auskommt. Das macht sie angenehm, wenn Strecken lang sind oder wenn die Fahrweise mal entspannter, mal dynamischer wird.
Harley: Drehmoment-Charakter und emotionaler Schub
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet im direkten Vergleich vor allem mit dem Gefühl von Drehmoment und dem „Punch“ beim Beschleunigen. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein präzises Uhrwerk, mehr wie ein Antrieb, der den Fahrer spürbar mitnimmt. Das ist eine Stärke, kann aber auch bedeuten, dass man die Gasstellung je nach Situation etwas bewusster dosiert, um das gewünschte Fahrgefühl zu treffen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Cruiser-Agilität
BMW R 1300 RT: souverän und berechenbar
Bei der BMW R 1300 RT fällt im Vergleich die berechenbare Art auf, wie sie Kurven ansteuert und wie sie die Linie hält. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und lässt sich dennoch zügig bewegen, wenn die Situation es hergibt.
Harley Sport Glide: spürbar, aber mit eigenem Rhythmus
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fährt sich im Vergleich nicht „neutral“, sondern mit einem klaren Rhythmus. Das kann sehr angenehm sein, weil das Motorrad den Charakter der Fahrt unterstreicht. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr sportlicher Gangart zeigt sich jedoch, dass sie eher auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt ist als auf maximale Präzision im Sinne eines sportlichen Tourers.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder zielen darauf ab, in kritischen Situationen zuverlässig zu wirken. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT wirkt tendenziell wie ein System, das Stabilität und Kontrolle priorisiert – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann ebenfalls stark verzögern, setzt aber stärker auf den direkten Kontakt und das spürbare Feedback. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird das mögen; wer maximale Assistenz und durchgehend gleiche Dosierbarkeit sucht, fühlt sich bei der BMW oft schneller zuhause.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch Technik
BMW: viel Unterstützung für entspannte Touren
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Technik den Alltag erleichtert. Im Vergleich wirkt die Elektronik wie ein Werkzeugkasten: Sie unterstützt beim Fahren, macht das Motorrad in unterschiedlichen Situationen handhabbar und trägt dazu bei, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Das ist vor allem auf längeren Touren ein Plus.
Harley: weniger „Regie“, mehr Fahrgefühl
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bleibt im Vergleich stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Elektronik ist vorhanden und hilfreich, aber das Motorrad vermittelt eher den Eindruck, dass man den Charakter nicht „wegreguliert“, sondern bewusst erlebt. Das kann für viele genau richtig sein – für andere ist es weniger „komfortabel“, wenn man maximale Automatisierung erwartet.
Ergonomie, Sitzposition und Windschutz
BMW R 1300 RT: Touring-Position und Schutz
Im direkten Vergleich zeigt die BMW R 1300 RT ihre Touring-Qualitäten vor allem über die Sitzposition und den Windschutz. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt das Motorrad so, dass man weniger ermüdet. Der Komfort ist dabei nicht nur „weich“, sondern vor allem funktional: Die Maschine unterstützt eine entspannte Haltung und reduziert den Stress, der sich sonst über Zeit aufbaut.
Harley Sport Glide: Cruiser-Komfort mit eigenem Stil
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bietet eine Sitzposition, die klar nach Cruiser klingt: angenehm, präsent und mit einer Haltung, die eher auf Genuss als auf maximale Aerodynamik ausgelegt ist. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut funktionieren. Auf sehr langen Distanzen hängt es stärker vom persönlichen Empfinden ab, weil der Windschutz und die „Touring-Logik“ nicht im gleichen Maß wie bei der BMW umgesetzt sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
Im Vergleich zeigt sich ein typisches Muster: Die BMW R 1300 RT ist vielseitig und wirkt wie gemacht für „von morgens bis abends“ – egal ob Pendeln, Landstraße oder mehrtägige Tour. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker abhängig vom Einsatzprofil. Wer gern in der Stadt unterwegs ist und das Cruiser-Feeling mag, wird sie lieben. Wer dagegen häufig lange Strecken mit hoher Konstanz fährt, findet bei der BMW meist den entspannteren Weg.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Touring-Komfort durch ergonomische Auslegung und spürbaren Windschutz
- Berechenbares Handling und souveräne Fahrstabilität
- Unterstützende Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert
- Gleichmäßige Kraftentfaltung für entspannte Dynamik
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Wer maximale „Emotionalität“ im Antrieb sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise als zu glatt
- Durch den Touring-Fokus kann sie sich für manche im reinen Stadtbetrieb „zu groß“ anfühlen
Stärken der Harley-Davidson Sport Glide FLSB
- Emotionaler Antrieb mit spürbarem Schub und Cruiser-Charakter
- Stil und Fahrgefühl, das die Fahrt stärker in den Vordergrund stellt
- Alltags-Genuss auf Landstraße und bei kürzeren Touren
Schwächen der Harley-Davidson Sport Glide FLSB
- Bei sehr langen Strecken kann der Touring-Komfort nicht ganz auf dem Niveau der BMW liegen
- Für maximal sportliche Präzision ist der Fahrstil weniger „touring-technisch“ abgestimmt
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW R 1300 RT und Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist am Ende eine Entscheidung zwischen zwei Fahrwelten. Die BMW ist die Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und ein ruhiges, sicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Harley ist die Wahl, wenn Stil, Charakter und ein spürbar emotionaler Antrieb wichtiger sind als maximale „Reise-Perfektion“.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die regelmäßig lange Strecken fahren, dabei möglichst entspannt bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das mit Komfort, Windschutz und berechenbarer Fahrstabilität überzeugt. Wer Wert auf eine souveräne Abstimmung legt und sich auf Technik verlassen will, findet in der BMW einen starken Reisebegleiter. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besonders gut, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: mit Cruiser-Feeling, markantem Auftritt und einem Antrieb, der sich emotional und kraftvoll anfühlt. Für kürzere bis mittlere Touren und für Fahrten, bei denen der Charakter im Mittelpunkt steht, spielt die Harley ihre Stärken aus. Kurz gesagt: Touring mit maximalem Komfort gewinnt bei der BMW – Fahrgefühl und Stil gewinnen bei der Harley.