| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Honda CB 1300 SA – welcher Tourer passt besser?
Wenn zwei große Tourer gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie es auf der Autobahn arbeitet und wie gut es sich auf längeren Strecken tragen lässt. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der BMW R 1300 RT und der Honda CB 1300 SA. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr als nur „von A nach B“ wollen: Komfort, Alltagstauglichkeit und ein Motor, der auch nach vielen Kilometern noch Spaß macht.
Grundidee im Vergleich: Touring mit Charakter
Die BMW R 1300 RT steht für klassisches Premium-Touring: viel Elektronik, ein starker Fokus auf Komfort und ein Gesamtpaket, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Maschine wirkt wie ein durchdachtes System aus Motor, Fahrwerk, Windschutz und Assistenz – mit dem Anspruch, dass sich jede Fahrt „rund“ anfühlt.
Die Honda CB 1300 SA verfolgt ebenfalls die Touring-Idee, setzt aber stärker auf einen zugänglichen, alltagstauglichen Charakter. Honda bleibt dabei oft pragmatisch: Das Motorrad soll sich leicht bedienen lassen, zuverlässig wirken und auf der Straße ein gutes Gefühl vermitteln – auch dann, wenn die Tour nicht perfekt geplant ist.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Charakter. Die BMW bringt durch ihren Boxer-Ansatz ein eigenes Lauf- und Schwingungsverhalten mit, das viele Fahrer als angenehm und souverän empfinden. Der Motor unterstützt das Touring-Gefühl: gleichmäßig, kraftvoll und mit einem Antrieb, der auch bei konstantem Tempo entspannt bleibt.
Die Honda CB 1300 SA wirkt im Vergleich oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt das eine Rolle: Gasbefehle werden spürbar umgesetzt, und das Motorrad lässt sich häufig intuitiver dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour aus vielen wechselnden Situationen besteht – Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 RT: punktet mit souveränem Langstrecken-Feeling und einem Antrieb, der Ruhe ausstrahlt. Wer viel gleichmäßige Kilometer fährt, profitiert besonders.
- Honda CB 1300 SA: überzeugt mit spürbarer Direktheit und einem Fahrgefühl, das sich auch bei spontanen Ausfahrten leicht anfühlt. Wer häufig zwischen Tempo und Streckenprofil wechselt, merkt den Vorteil.
Windschutz, Sitzposition und Komfort
Tourer werden nicht nur nach Motoren bewertet, sondern nach dem, was nach drei Stunden noch angenehm ist. Hier spielt die BMW R 1300 RT ihre Stärken besonders aus: Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es darauf optimiert, den Fahrer möglichst wenig „arbeiten“ zu lassen.
Die Honda CB 1300 SA ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie wirkt oft etwas „zugänglicher“ in der Handhabung und kann sich dadurch für viele Fahrer weniger nach „großem Projekt“ anfühlen. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Stop-and-go oder kürzeren Etappen, kann das ein Plus sein.
Komfort im Vergleich: Wer profitiert wovon?
- BMW R 1300 RT: ideal, wenn möglichst wenig Ermüdung entstehen soll – besonders bei längeren Autobahnfahrten und konstantem Tempo.
- Honda CB 1300 SA: stark, wenn Komfort mit unkomplizierter Bedienung zusammenkommen soll – etwa auf gemischten Strecken und bei häufigen Richtungswechseln.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Linie
Bei modernen Tourern ist Elektronik ein entscheidender Faktor. Die BMW R 1300 RT setzt hier auf ein sehr breites Paket an Funktionen, das das Fahren erleichtern kann – von der Unterstützung im Alltag bis hin zu Systemen, die das Motorrad in bestimmten Situationen stabilisieren oder das Handling verbessern. Das Ziel ist klar: weniger Stress, mehr Kontrolle, mehr Komfort.
Die Honda CB 1300 SA ist ebenfalls modern, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft etwas „geradliniger“. Das kann Vorteile bringen, wenn man nicht ständig mit vielen Menüs und Einstellungen beschäftigt sein möchte. Stattdessen steht häufig das unmittelbare Fahrerlebnis im Vordergrund.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW R 1300 RT: punktet mit umfangreicher Unterstützung und einem sehr „runden“ Touring-Gesamtgefühl. Wer Elektronik als Komfortfaktor nutzt, wird sie lieben.
- Honda CB 1300 SA: überzeugt mit einer klaren, leicht zugänglichen Bedienung. Wer moderne Technik möchte, aber lieber unkompliziert, findet hier oft den besseren Einstieg.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es um zwei Dinge: Stabilität bei hoher Geschwindigkeit und Kontrolle in Kurven. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich besonders auf Langstreckenstabilität ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke lang ist und das Tempo konstant bleibt. Auch bei wechselnden Fahrbahnqualitäten bleibt die Linie oft ruhig.
Die Honda CB 1300 SA zeigt ihre Stärken eher in der Agilität und im „Mitgehen“. Auf Landstraßen und bei dynamischerem Fahren kann das Motorrad dadurch sehr lebendig wirken. Das ist besonders dann attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus „durchrollen“ besteht, sondern aus Kurven, Überholvorgängen und wechselnden Situationen.
Bremsgefühl im Vergleich
Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt und bringen entsprechend starke Bremsen mit. Der Unterschied liegt meist im gefühlten Druckpunkt und in der Dosierbarkeit. Die BMW wirkt dabei häufig sehr berechenbar und stabil, während die Honda oft ein unmittelbares Feedback vermittelt, das sich gut anfühlt, wenn man häufiger in kurzen Abständen verzögert.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewicht und Praxis
Tourer sind groß – und genau deshalb zählt, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die BMW R 1300 RT spielt hier ihre Stärken aus, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad als „Reisemittel“ nutzt. Das Handling ist auf Komfort ausgelegt, und die Gesamtbalance wirkt so, als sei sie für lange Fahrten optimiert.
Die Honda CB 1300 SA kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr oder spontane Umwege anstehen. Das Motorrad wirkt oft weniger „schwer im Kopf“, weil es sich im Alltag leichter anfühlt und die Bedienung schnell verstanden ist.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile entscheiden. Die BMW R 1300 RT ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Langstreckenkomfort liefern soll: ruhiges Fahrgefühl, starke Unterstützung durch Elektronik und ein Gesamtpaket, das auf entspannte Touren optimiert ist. Wer häufig Autobahn fährt, lange Etappen plant und Wert auf ein sehr „fertiges“ Premium-Touring legt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Honda CB 1300 SA ist besonders passend, wenn Touren zwar wichtig sind, aber der Alltag ebenfalls eine große Rolle spielt: gemischte Strecken, häufige Richtungswechsel, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das sich unkompliziert und direkt anfühlt. Wer ein Touring-Motorrad sucht, das nicht nur auf der großen Reise überzeugt, sondern auch auf dem Weg dorthin, trifft mit der Honda oft die bessere Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf komfortorientiertem Langstrecken-Touring liegt. Die Kombination aus souveränem Motorcharakter, stabiler Fahrwerksabstimmung, starkem Windschutz und umfangreicher Elektronik macht sie besonders attraktiv für lange Autobahnabschnitte und entspannte Tagesetappen. Wer ein Premium-Gesamtpaket sucht, das möglichst wenig „Arbeit“ abverlangt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.
Die Honda CB 1300 SA passt dagegen besser, wenn Touren zwar im Mittelpunkt stehen, das Motorrad aber auch im Alltag und auf gemischten Strecken überzeugen soll. Die Honda wirkt oft zugänglicher, vermittelt ein direktes Fahrgefühl und lässt sich dadurch besonders gut für spontane Ausfahrten nutzen. Wer Agilität, unkomplizierte Bedienung und einen alltagstauglichen Touring-Charakter priorisiert, findet in der Honda häufig die passendere Lösung.