| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für komfortables, straßenorientiertes Touring mit viel Elektronik und einem Fokus auf entspannte Langstrecken. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist als Adventure-Maschine gedacht, die nicht nur auf Asphalt Spaß macht, sondern auch auf Schotter und unbefestigten Wegen eine gute Figur macht. Genau hier liegt der Reiz: Beide Motorräder können Reisen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee: Touring vs. Adventure
Die BMW R 1300 RT ist in erster Linie ein Tourer. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz, ruhiges Fahrgefühl und eine Ausstattung, die lange Etappen angenehm macht. Die Honda Africa Twin ist dagegen ein Adventure-Bike mit dem Anspruch, auch abseits der üblichen Strecken souverän zu bleiben. Das zeigt sich im Charakter: mehr „Allround“-Denken, mehr Bodenfreiheit und ein Fahrgefühl, das auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort in den „Straßenmodus“ kippt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich wirken beide Motoren auf ihre Art passend: Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige, stressfreie Beschleunigung und ein souveränes Tempo auf der Autobahn und Landstraße. Der Motorverlauf ist so ausgelegt, dass man viel mit wenig Aufwand fährt – ideal, wenn die Route lang ist und der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bringt dagegen mehr „Adventure-Feeling“ in die Fahrt. Der Motor unterstützt ein aktiveres Fahren, bei dem man auch mal zügig aus Kurven heraus beschleunigt oder auf losem Untergrund kontrolliert Gas gibt. Auf Schotter und bei wechselnder Traktion fühlt sich das Konzept stimmig an: nicht nur Tempo, sondern auch Kontrolle steht im Vordergrund.
Stärken und Schwächen bei der Motorcharakteristik
Stärken der BMW: ruhige Langstrecken-Tauglichkeit, angenehme Dosierbarkeit und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Tagen wenig „Arbeit“ macht.
Schwächen der BMW: Wer häufig abseits befestigter Straßen unterwegs ist, wird die straßenorientierte Auslegung schneller als Grenze empfinden.
Stärken der Honda: flexibles Ansprechverhalten für wechselnde Untergründe und ein Charakter, der auch abseits der Route Spaß macht.
Schwächen der Honda: Auf reinem Autobahn- oder Highspeed-Touring wirkt die Ausrichtung weniger „glattgebügelt“ als bei der RT – dort spielt die BMW ihre Stärken besonders aus.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „Touring“ und „Adventure“ besonders deutlich. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und ruhig zu laufen. Das Handling wirkt dabei präzise, aber vor allem auf Komfort und Geradeauslauf optimiert. Kurvenfahrten fühlen sich kontrolliert an, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Honda Africa Twin ist für Unebenheiten gemacht. Das Fahrwerk unterstützt den Offroad-Einsatz, indem es Stöße besser abfedert und das Motorrad auch bei schlechterem Untergrund berechenbar hält. In engen Kehren oder auf holprigen Strecken kann das ein Vorteil sein, weil die Maschine nicht so schnell „auf Asphalt festgenagelt“ wirkt.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Auf der Straße ist die BMW oft die entspanntere Wahl: weniger Stress, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Die Honda punktet dagegen, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer regelmäßig Schotterpassagen, Feldwege oder Baustellen-Umleitungen einplant, profitiert von der Adventure-Ausrichtung.
Elektronik und Assistenzsysteme
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein „Technik-Tourer“: Elektronik und Assistenzsysteme sind darauf ausgerichtet, das Fahren komfortabler und sicherer zu machen – besonders auf langen Strecken. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad das Fahrgefühl unterstützt und wie gut sich die Maschine in verschiedenen Situationen einordnet.
Die Honda Africa Twin nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber stärker im Kontext von Traktion und Kontrolle. Gerade wenn der Untergrund wechselt, ist das Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktionsunterstützung und Motorcharakter entscheidend. Das Motorrad bleibt dadurch auch dann handhabbar, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Stärken und Schwächen der Elektronik
BMW-Stärken: sehr stimmige Unterstützung für entspanntes Touring, besonders bei gleichmäßigem Tempo und langen Etappen.
BMW-Schwächen: weniger „Offroad-Fokus“ – wer wirklich viel im Gelände fährt, wird die Adventure-Logik der Honda vermissen.
Honda-Stärken: Elektronik, die das Fahren auf wechselndem Untergrund erleichtert und Kontrolle vermittelt.
Honda-Schwächen: Wer primär auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, bekommt bei der RT oft das „rundere“ Touring-Gesamtpaket.
Sitzposition, Ergonomie und Windschutz
Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein großes Thema, aber die Zielrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT bietet eine Sitzposition, die auf Komfort und lange Fahrten ausgelegt ist. Dazu kommt der Windschutz: Die RT ist darauf optimiert, den Fahrer bei Fahrtwind und wechselnden Wetterlagen möglichst wenig zu stressen. Das macht sich besonders auf Autobahnabschnitten bemerkbar.
Die Honda Africa Twin setzt auf eine aufrechtere, adventuretypische Haltung. Das ist praktisch, wenn man öfter umsetzt, sich bewegt oder auch mal im Gelände „anders“ fährt. Gleichzeitig bleibt die Maschine so gestaltet, dass man nicht nur auf Asphalt sitzt, sondern auch bei schlechterem Untergrund eine gute Kontrolle behält.
Komfort vs. Vielseitigkeit
Für lange, entspannte Touren ist die BMW häufig im Vorteil, weil Windschutz und Komfortpaket stärker auf „Durchfahren“ ausgelegt sind. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn die Reise bewusst gemischt geplant ist und die Ergonomie auch für unbefestigte Strecken passen soll.
Reichweite, Alltagstauglichkeit und Tourenpraxis
Im Touring-Alltag zählen nicht nur die reinen Zahlen, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Tagesablauf anfühlt. Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken dort aus, wo man viel Strecke macht: Sie wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das sich gut vorbereiten lässt und bei der Fahrt wenig fordert. Gerade wenn Gepäck, Planung und regelmäßige Pausen eine Rolle spielen, ist das Konzept der RT stimmig.
Die Honda Africa Twin ist dagegen besonders dann überzeugend, wenn die Route nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch Abstecher erlaubt. Wer gerne spontan fährt, Umwege nimmt oder Strecken wählt, die nicht immer perfekt asphaltiert sind, findet in der Africa Twin ein Motorrad, das diese Freiheit unterstützt.
Stärken und Schwächen in der Tourenpraxis
BMW: stark für planbare Langstrecken, komfortorientierte Tagesetappen und eine insgesamt sehr runde Straßenperformance.
Honda: stark für gemischte Routen, bei denen Asphalt nur ein Teil der Geschichte ist – und bei denen Traktion und Kontrolle wichtiger werden als maximaler Autobahnkomfort.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt. Die BMW R 1300 RT ist besonders geeignet für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Straße fahren, lange Strecken genießen und dabei möglichst entspannt ankommen möchten. Wer Wert auf Windschutz, Komfort und ein sehr harmonisches Gesamtpaket legt, findet in der RT eine starke Wahl.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt am besten zu Menschen, die nicht nur auf Asphalt unterwegs sind. Wenn Reisen auch mal über Schotter, Feldwege oder unbefestigte Passagen führen, spielt die Africa Twin ihre Stärken aus. Außerdem ist sie interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag flexibel bleibt und auf wechselnden Untergründen souverän wirkt.
Typische Szenarien
BMW R 1300 RT: ideal für Wochenendtouren mit viel Autobahnanteil, für lange Landstraßenetappen und für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.
Honda Africa Twin: ideal für Reisen mit gemischter Route, für Abstecher abseits der Hauptstrecken und für Fahrten, bei denen Traktion und Kontrolle auf losem Untergrund wichtiger sind als maximaler Straßenkomfort.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring auf Asphalt liegt: viel Komfort, guter Windschutz und ein Fahrgefühl, das lange Etappen angenehm macht. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der RT das stimmige Gesamtpaket. Ihre Schwäche zeigt sich dort, wo die Route deutlich abseits befestigter Wege wird – dann kommt die straßenorientierte Auslegung schneller an Grenzen.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin punktet vor allem bei Vielseitigkeit: Sie fühlt sich auf wechselndem Untergrund sicher an und macht Abstecher abseits der klassischen Strecke deutlich leichter. Wer gerne plant, aber auch spontan fährt, und wer Schotter oder Feldwege regelmäßig einplant, wird mit der Africa Twin glücklicher. Auf reinem Langstrecken-Touring auf Asphalt kann die RT jedoch das rundere, entspanntere Gefühl bieten.
Kurz gesagt: RT für komfortorientiertes Straßen-Touring, Africa Twin für Abenteuer mit gemischter Route.