UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2009 bis 2016
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Kräftiger Sport-Tourer mit einem Design aus der Zukunft.
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • Extrem gute Bremsen
  • Fährt sich wie ein Intercity
  • Touring-tauglich
  • guter Soziuskomfort
  • bulliger Motor
Kontra:
  • Traktionskontrolle erst ab 2012
  • schwere Maschine, nix für Anfänger
  • Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht267kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-V-Motor
Hubraum1.237ccm
Hub60mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung173 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment129 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
Federung vorneTeleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten190/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder? 

Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)

Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser. 
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.000€
  • Gebraucht (10 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Farben: rot, weiß, silber

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BMW R 1300 RT vs Honda VFR1200F: Vergleich für Tourenfahrer

Wer auf der Suche nach einem sportlichen, aber alltagstauglichen Tourenmotorrad ist, landet schnell bei zwei Namen, die in unterschiedlichen Welten zuhause sind: Die BMW R 1300 RT steht für moderne Reise-Komforttechnik und ein sehr rundes Gesamtpaket. Die Honda VFR1200F dagegen ist ein klassischer Sporttourer mit eigenem Charakter, der vor allem durch sein Fahrgefühl und seine Art, Leistung nutzbar zu machen, auffällt. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee: Reisekomfort trifft Sporttourer-Charakter

Die BMW R 1300 RT zielt klar auf entspanntes Reisen. Das merkt man an der Auslegung: Komfort, Windmanagement und eine insgesamt souveräne Abstimmung stehen im Vordergrund. Die Honda VFR1200F ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, wirkt aber im Kern sportlicher und direkter. Das Motorrad will nicht nur Kilometer abspulen, sondern sich auch dann gut anfühlen, wenn die Strecke etwas kurviger wird.

Fahrgefühl im Alltag und auf der Landstraße

Im direkten Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten wirkt das Konzept sehr „eingetaktet“. Die Honda hingegen bringt mehr Unmittelbarkeit ins Spiel. Das Ansprechverhalten wirkt oft unmittelbarer, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Linie aktiv zu fahren.

Beide Motorräder können sportlich – aber die BMW eher über die souveräne Gesamtbalance, während die Honda sportlich über das direkte Feedback und die Art, wie Leistung anliegt, wirkt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter unterscheiden

Beim Thema Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Drehmomententfaltung, Gasannahme und Getriebegefühl. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich häufig wie ein Motor, der für gleichmäßiges Dahingleiten optimiert ist: Der Vortrieb ist in vielen Situationen verfügbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus unterschiedlichen Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße, Autobahn.

Die Honda VFR1200F zeigt dagegen einen Charakter, der stärker nach „Fahren“ verlangt. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man die Drehzahl etwas mehr nutzt und die Leistungsentfaltung bewusst einsetzt. Dadurch kann die Honda auf kurvigen Strecken lebendiger wirken, während die BMW eher „automatisch“ entspannt.

Getriebe, Schaltgefühl und Lastwechsel

Im Alltag ist das Schaltgefühl entscheidend. Die BMW spielt hier ihre Stärken aus, indem sie den Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern sehr harmonisch gestaltet. Die Honda wirkt im Vergleich dynamischer, kann aber je nach Fahrweise etwas mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangen. Wer häufig im zügigen Rhythmus unterwegs ist, wird die Honda oft als direkter empfinden. Wer dagegen möglichst stressfrei fahren möchte, wird die BMW als angenehmer erleben.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt länger besser?

Bei Tourenmotorrädern entscheidet der Komfort über die Freude an der Fahrt. Die BMW R 1300 RT ist in dieser Hinsicht besonders konsequent: Sitzposition, Windschutz und das Gesamtgefühl sind auf lange Strecken ausgelegt. Gerade der Bereich „Wind und Wetter“ spielt eine große Rolle. Die BMW wirkt so, als sei sie darauf optimiert, den Fahrer bei wechselnden Bedingungen möglichst wenig zu ermüden.

Die Honda VFR1200F bietet ebenfalls eine tourentaugliche Sitzposition, wirkt aber im Vergleich stärker nach „Sporttourer“. Das heißt: Sie kann sehr angenehm sein, aber sie ist nicht ganz so kompromisslos auf maximale Langstreckenruhe getrimmt wie die BMW. Wer gerne zügig fährt und dabei nicht nur „durchrollt“, wird die Honda oft als stimmig empfinden.

Windschutz und Verkleidung

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist besonders stark darin, den Luftstrom zu managen. Das reduziert das Gefühl von „Gegenwind“ und macht längere Autobahnabschnitte entspannter. Die Honda kann ebenfalls gut schützen, aber sie wirkt eher wie ein Sporttourer, der Komfort bietet, ohne die sportliche Linie vollständig zu verlieren.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept

Elektronik ist heute ein großes Thema. Die BMW R 1300 RT setzt im Vergleich auf ein modernes Paket, das das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Das zeigt sich vor allem darin, wie stabil und berechenbar sich das Motorrad unter verschiedenen Bedingungen anfühlt. Assistenzsysteme und Fahrmodi unterstützen dabei, die Charakteristik an die Situation anzupassen.

Die Honda VFR1200F ist ebenfalls ausgestattet, aber der Fokus liegt stärker auf einem klaren, fahrerorientierten Konzept. Das Motorrad vermittelt mehr „Mechanik-Feeling“ und weniger das Gefühl, dass das System ständig eingreift. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil: Man spürt die Verbindung zur Straße stärker.

Fahrmodi, Traktionskontrolle und Stabilität

Im direkten Vergleich wirkt die BMW in der Abstimmung oft „feiner“: Sie lässt sich leichter in einen gewünschten Fahrstil bringen und bleibt dabei sehr konsistent. Die Honda kann je nach Fahrweise sehr souverän sein, wirkt aber in der Charakteristik stärker von der eigenen Dosierung abhängig. Wer gerne mit Systemen arbeitet, wird die BMW als runder erleben. Wer lieber „klassisch“ fährt, wird die Honda als direkter empfinden.

Fahrwerk und Bremsen: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?

Beim Fahrwerk geht es um mehr als nur Komfort: Es geht um Stabilität, Rückmeldung und die Art, wie das Motorrad in Kurven arbeitet. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich sehr ausgewogen. Sie nimmt Unebenheiten gut auf, bleibt aber gleichzeitig in Kurven ruhig. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.

Die Honda VFR1200F zeigt ein sportlicheres Fahrverhalten. Sie kann sehr präzise wirken, wenn man ihr die Linie vorgibt. Gleichzeitig kann sie bei wechselnden Untergründen etwas mehr „Fahrgefühl“ verlangen. Das ist nicht negativ – es ist eher eine Frage des persönlichen Stils.

Bremsen und Dosierbarkeit

Beide Motorräder bremsen souverän, aber die BMW vermittelt im Vergleich oft ein sehr gleichmäßiges Gefühl beim Verzögern. Die Honda kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber in der Dosierbarkeit je nach Situation etwas direkter. Wer häufig in urbanen Situationen bremst oder viel mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird die BMW häufig als entspannter erleben.

Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Handling

Tourenfahrer achten auf Details: Gepäcksysteme, Alltagstauglichkeit und das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die BMW R 1300 RT ist im Vergleich sehr auf „Reisebetrieb“ ausgelegt. Das zeigt sich daran, wie stimmig das Motorrad als Gesamtpaket funktioniert – vom Komfort bis zur Art, wie es sich mit Gepäck anfühlt.

Die Honda VFR1200F ist ebenfalls reisetauglich, wirkt aber im Vergleich etwas mehr wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt. Das kann im Alltag Spaß machen, während die BMW eher auf „einfach losfahren“ optimiert ist.

Handlichkeit und Fahrspaß

Im Vergleich ist die BMW häufig leichter zu „führen“, weil sie sehr stabil und vorhersehbar wirkt. Die Honda kann in engen Passagen sehr gut funktionieren, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit, wenn man im Alltag häufig rangiert oder langsam fährt. Wer viel Stadtverkehr hat, wird die BMW oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen mehr Landstraße und Kurven fährt, wird die Honda als lebendiger erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RT – Stärken

  • Sehr stimmiges Reise-Konzept mit Fokus auf Komfort und Ruhe.
  • Stabiles Fahrgefühl besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Modernes Elektronikpaket, das das Fahren in vielen Situationen erleichtert.
  • Gutes Windmanagement, das lange Strecken entspannter macht.

BMW R 1300 RT – Schwächen

  • Wer maximale „Direktheit“ sucht, empfindet die BMW im Vergleich manchmal als etwas zu souverän.
  • Der Komfort-Fokus kann sich für Fahrer, die gern sehr sportlich „arbeiten“, weniger verspielt anfühlen.

Honda VFR1200F – Stärken

  • Sporttourer-Charakter mit spürbarer Unmittelbarkeit.
  • Lebendiges Fahrgefühl auf kurvigen Strecken.
  • Fahrerorientiertes Konzept, das viel über das eigene Gefühl funktioniert.
  • Tourentauglichkeit ohne den Fokus komplett auf „Reise-Ruhe“ zu legen.

Honda VFR1200F – Schwächen

  • Im Vergleich kann der Komfortfokus nicht ganz so konsequent wirken wie bei der BMW.
  • Je nach Fahrweise kann die Honda mehr aktive Dosierung verlangen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Honda VFR1200F hängt stark davon ab, wie die Touren typischerweise aussehen. Die BMW ist besonders passend, wenn lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein möglichst entspanntes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist die Wahl für Fahrer, die Komfort, Windschutz und moderne Unterstützung als großen Mehrwert sehen.

Die Honda ist dagegen ideal, wenn der Sporttourer-Charakter wichtiger ist als maximale „Reise-Glätte“. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und ein direkteres Feedback vom Motorrad schätzt, wird mit der VFR1200F oft mehr emotionale Nähe erleben.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT ist im Vergleich die rundere Wahl für Tourenfahrer, die vor allem Komfort, Stabilität und ein sehr stimmiges Gesamtpaket suchen. Besonders auf langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten spielt sie ihre Stärken aus: Windmanagement, souveräne Abstimmung und moderne Elektronik machen das Fahren spürbar entspannter. Wer häufig reist, auch mit Gepäck unterwegs ist und möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der BMW den passenden Begleiter.

Die Honda VFR1200F punktet dagegen mit Sporttourer-Charakter und einem Fahrgefühl, das stärker nach direkter Verbindung zur Straße wirkt. Auf kurvigen Strecken und bei einer aktiveren Fahrweise kann sie besonders viel Spaß machen. Wer ein Motorrad bevorzugt, das mehr über das eigene Gefühl funktioniert und weniger über Assistenz, wird mit der Honda oft glücklicher.

Kurz gesagt: BMW für entspanntes Reisen, Honda für sportlich-direktes Tourenfahren.

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