| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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BMW R 1300 RT vs Honda WN7: Motorradvergleich im Test
Wer ein modernes Tourenmotorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die BMW R 1300 RT steht für Premium-Reise-Komfort, ausgefeilte Elektronik und eine souveräne Langstrecken-Charakteristik. Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein durchdachter Allrounder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichtgängiges Handling und eine moderne, pragmatische Ausstattung. Beide Motorräder sind klar auf Touren ausgelegt – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um das „Was“, sondern auch um das „Wie“: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie verhält es sich auf längeren Etappen und wo zeigen sich typische Stärken oder mögliche Schwächen im Vergleich.
Grundcharakter: Reisekomfort vs. pragmatischer Tourenfokus
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer konzipiert, der vor allem dann glänzt, wenn viele Kilometer am Stück anstehen. Der Gesamteindruck ist: stabil, ruhig, sehr „eingestellt“ auf Komfort. Die Honda WN7 wirkt hingegen etwas zugänglicher im Handling und zielt stärker darauf, dass sich das Motorrad auch im Alltag und auf kürzeren Strecken unkompliziert bewegt.
Beide Modelle sind damit grundsätzlich passend für Touren – aber die BMW spielt ihre Vorteile eher im „Langstreckenmodus“ aus, während die Honda häufiger das Gefühl vermittelt, schnell und unkompliziert in den Fahrfluss zu kommen.
Motor und Fahrbarkeit: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich ein typisches Bild: Die BMW R 1300 RT setzt auf eine Charakteristik, die auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Das unterstützt entspanntes Fahren auf Autobahn und Landstraße, besonders wenn häufiges Schalten vermieden werden soll.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das den Fahrer über eine gut nutzbare Leistungsentfaltung schnell „mitnimmt“. Das macht sie interessant, wenn häufiges Anfahren, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven oder dynamischere Etappen auf dem Plan stehen. Gleichzeitig kann die Honda dadurch in Situationen punkten, in denen das Motorrad nicht nur „durchzieht“, sondern auch agil reagieren soll.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
BMW R 1300 RT – Stärke: sehr ruhige, tourentaugliche Leistungsentfaltung, die das Fahren auf langen Strecken angenehm macht.
BMW R 1300 RT – mögliche Schwäche: wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, muss sich darauf einstellen, dass der Reisecharakter stärker im Vordergrund steht.
Honda WN7 – Stärke: spürbar zugängliche Fahrbarkeit, die auch bei wechselnden Streckenprofilen Spaß macht.
Honda WN7 – mögliche Schwäche: wer ausschließlich auf „maximale Ruhe“ und kompromissloses Langstrecken-Tempo setzt, könnte die BMW als noch konsequenteren Reisebegleiter empfinden.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch Systeme
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine große Rolle. Die BMW R 1300 RT setzt im Vergleich stark auf ein Paket, das Komfort und Sicherheit im Alltag erhöht. Dazu gehören Funktionen, die das Motorrad stabilisieren, das Fahrgefühl vereinheitlichen und das Handling in unterschiedlichen Situationen erleichtern.
Die Honda WN7 ist ebenfalls modern ausgerüstet, wirkt aber in der Gesamtheit oft „direkter“ in der Bedienlogik. Das kann sich positiv auswirken, wenn unterwegs schnell Entscheidungen getroffen werden müssen oder wenn die Bedienung intuitiv bleiben soll.
Vergleich der Wirkung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist besonders dann im Vorteil, wenn viele elektronische Helfer das Motorrad wie „auf Schienen“ wirken lassen sollen. Die Honda punktet eher dort, wo die Systeme das Fahren unterstützen, ohne das Gefühl zu erzeugen, dass man sich erst an ein komplexes Setup gewöhnen muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Das Fahrwerk entscheidet bei Tourenmaschinen oft darüber, ob sich lange Etappen leicht anfühlen oder ob man nach einigen Stunden mehr „arbeiten“ muss. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich auf Basis der aufgelisteten Fahrwerksdaten wie ein Motorrad, das auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Gerade bei Autobahnfahrten, bei wechselndem Belag oder wenn Gepäck mit an Bord ist, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Die Honda WN7 zeigt im Vergleich eine Tendenz zu leichtem, kontrolliertem Handling. Das macht sie interessant, wenn die Tour nicht nur aus geraden Strecken besteht, sondern auch aus kurvigen Abschnitten, in denen ein Motorrad schnell „mitdenken“ soll.
Kurven und Alltag
BMW R 1300 RT – Stärke: souveränes Fahrverhalten, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken entspannt.
BMW R 1300 RT – mögliche Schwäche: in sehr engen Situationen kann das Reisegewicht stärker spürbar sein.
Honda WN7 – Stärke: agiles, gutmütiges Handling, das Kurvenfahrten und wechselnde Streckenprofile angenehmer macht.
Honda WN7 – mögliche Schwäche: wer maximalen „Autobahnkomfort“ sucht, könnte die BMW als noch konsequenteren Langstreckenkomfort empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremskomponenten zeigt sich, dass beide Modelle auf sicheres Verzögern ausgelegt sind. Die BMW R 1300 RT vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass die Bremsleistung sehr fein dosierbar ist und das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das ist besonders auf langen Touren wichtig, wenn man häufiger aus dem Tempo heraus in den Verkehr oder in Kurven hinein verzögern muss.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich ebenfalls stark auf kontrollierte Bremsmomente. Gerade im Alltag – etwa bei häufigen Stop-and-Go-Situationen oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit – kann das Vertrauen in die Bremsanlage den Komfort erhöhen.
Komfort und Ergonomie: Sitz, Windschutz und Reisealltag
Bei Tourenmotorrädern ist Komfort mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend sind Windschutz, Sitzposition, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten abfedert. Die BMW R 1300 RT ist hier im Vergleich klar auf Reise ausgelegt: Der Gesamteindruck zielt darauf, dass der Fahrer auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt.
Die Honda WN7 punktet im Vergleich vor allem durch eine ergonomische Zugänglichkeit. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad auch dann angenehm fährt, wenn die Tour nicht den ganzen Tag aus „Autobahn und Geradeaus“ besteht.
Stärken und Schwächen im Komfort
BMW R 1300 RT – Stärke: sehr stimmiger Reise-Komfort, der lange Etappen erleichtert.
BMW R 1300 RT – mögliche Schwäche: wer häufig kurze Strecken fährt und das Motorrad oft im Stadtverkehr bewegt, könnte den Reisefokus als „großer“ wahrnehmen.
Honda WN7 – Stärke: angenehme Ergonomie und alltagstaugliche Bedienbarkeit.
Honda WN7 – mögliche Schwäche: bei maximaler Langstrecken-Fokussierung kann die BMW noch einen Tick konsequenter wirken.
Ausstattung und Praxis: Was zählt, wenn Gepäck und Alltag zusammenkommen
Aufgelistete Ausstattungsdetails zeigen, dass beide Motorräder auf Tourenpraxis ausgelegt sind. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei wie die Wahl für Fahrer, die Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen: Reise-Setup, Komfortfunktionen und ein Motorrad, das sich wie ein „fertiges Reisegerät“ anfühlt.
Die Honda WN7 ist im Vergleich besonders interessant, wenn die Ausstattung zwar modern ist, aber der Fokus stärker auf unkomplizierter Nutzung liegt. Das kann bedeuten: schneller startklar, intuitives Handling und ein Motorrad, das sich auch dann gut anfühlt, wenn die Tour spontan geplant wird.
Vergleich der Praxis-Tauglichkeit
Im Alltag kann die Honda Vorteile haben, wenn häufig zwischen kurzen Strecken, Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird. Die BMW ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Tourplanung klar auf längere Etappen, Autobahnanteile und komfortorientiertes Fahren hinausläuft.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Wie sich der Besitz anfühlen kann
Auch wenn Wirtschaftlichkeit nicht nur aus einem Faktor besteht, geben die aufgelisteten Punkte Hinweise darauf, wie sich der Besitz im Alltag anfühlen könnte. Die BMW R 1300 RT steht im Vergleich für Premium-Anspruch und ein Systemdenken, das sich häufig in einem sehr „runden“ Gesamtpaket zeigt. Das kann bedeuten: weniger Kompromisse im Komfort, aber auch ein klarer Premium-Charakter.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf unkomplizierte Nutzung und solide Praxis ausgelegt ist. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur „für die große Reise“, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein konsequent auf Langstrecke ausgelegtes Tourenmotorrad suchen. Im Vergleich überzeugt sie vor allem durch ihren Reise-Komfort, die souveräne Stabilität und den starken elektronischen Support, der das Fahren über viele Kilometer besonders entspannt macht. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf Premium-Gefühl legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der BMW den passendsten Begleiter.
Die Honda WN7 passt dagegen besonders gut, wenn Touren zwar wichtig sind, das Motorrad aber auch im Alltag flexibel bleiben soll. Im Vergleich spielt sie ihre Stärken vor allem beim zugänglichen Handling und bei einer Fahrbarkeit aus, die auch auf kürzeren Strecken oder kurvigen Abschnitten schnell Spaß macht. Wer ein modernes, pragmatisches Tourenmotorrad sucht, das sich leicht in den Fahrfluss einfügt, trifft mit der Honda eine sehr stimmige Wahl.