| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Husqvarna 701 Enduro: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Frage schnell klar: Was bekommt man wirklich – und für welchen Fahrstil lohnt sich welches Bike? Die BMW R 1300 RT steht für souveräne Touren-Kompetenz, Komfort und eine sehr durchdachte Ausstattung. Die Husqvarna 701 Enduro dagegen ist ein echtes Enduro-Konzept mit Fokus auf Agilität, Leichtigkeit und Fahrspaß auch abseits befestigter Wege. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, die passende Wahl zu treffen.
Grundcharakter: Tourer-Souveränität vs Enduro-Agilität
BMW R 1300 RT: gemacht für lange Strecken
Die BMW R 1300 RT ist als Tourenmaschine konzipiert. Der Schwerpunkt liegt auf ruhigem, entspannendem Vorankommen – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter wechselt. Das Motorrad wirkt dabei nicht nur komfortabel, sondern auch „erwachsen“: Die Abstimmung zielt auf Stabilität, berechenbares Handling und ein Fahrgefühl, das man über Stunden gern nutzt.
Husqvarna 701 Enduro: dynamisch und direkt
Die Husqvarna 701 Enduro verfolgt einen anderen Ansatz. Sie fühlt sich lebendig an, reagiert schnell auf Gas und Lenkimpulse und macht Lust auf kurvige Landstraßen, aber auch auf Schotterpisten und unebene Abschnitte. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein Bike, das weniger nach Komfort-Polster klingt und mehr nach Fahrspaß.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der Unterschied zwischen Touren- und Enduro-Philosophie. Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und beim entspannten Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller aus. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle: Man muss selten „arbeiten“, um zügig voranzukommen.
Die Husqvarna 701 Enduro wirkt dagegen spürbar direkter. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung anliegt, unterstützen ein sportliches Fahren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen Straße und leichtem Gelände zeigt sich: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man es aktiv bewegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs Traktion im Gelände
BMW R 1300 RT: ruhige Linie, sicheres Gefühl
Die BMW ist auf eine klare, stabile Fahrweise ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Rollen und bleibt auch bei längeren Etappen gelassen. In der Praxis bedeutet das: weniger „Korrekturarbeit“ bei wechselnden Straßenbedingungen und ein Handling, das sich besonders auf Autobahn und Landstraße angenehm anfühlt.
Husqvarna 701 Enduro: beweglich, aber anspruchsvoller
Die Husqvarna 701 Enduro ist beweglicher und vermittelt mehr „Kontakt“ zur Fahrbahn. Auf Schotter oder unbefestigten Wegen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schneller auf Unebenheiten reagiert. Gleichzeitig verlangt diese Art von Fahrwerk und Geometrie mehr Aufmerksamkeit, wenn es sehr glatt, sehr schnell oder sehr komfortorientiert sein soll.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs Enduro-Funktionalität
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die BMW R 1300 RT punktet typischerweise mit einem Paket, das Tourenfahrten erleichtert: Assistenz- und Komfortfunktionen helfen dabei, das Motorrad im Alltag „einfach laufen zu lassen“. Das macht gerade auf langen Strecken einen spürbaren Unterschied.
Die Husqvarna 701 Enduro setzt stärker auf die Bedürfnisse eines vielseitigen Einsatzes. Elektronik und Fahrmodi sind darauf ausgelegt, Traktion und Kontrolle zu unterstützen – besonders dann, wenn die Oberfläche wechselt. Dadurch bleibt das Motorrad auch in anspruchsvolleren Situationen fahrbar, ohne dass man komplett auf Gefühl verzichten muss.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Tourenkomfort vs aufrechte Enduro-Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Das hilft vor allem bei Fahrten, bei denen der Rücken nicht „arbeiten“ soll und man die Strecke genießen möchte. Auch das Zusammenspiel aus Windschutz, Sitzgeometrie und Lenkerposition zielt auf weniger Ermüdung.
Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine aufrechtere, endurotypische Haltung. Das unterstützt aktives Fahren und erleichtert das Umsetzen von Impulsen – etwa beim Anbremsen vor Kurven oder beim Wechsel auf unbefestigte Wege. Wer lange Autobahnabschnitte bevorzugt, kann die Touren-Entspannung der BMW vermissen. Wer dagegen gern „steht“ oder sich im Gelände dynamisch bewegt, wird die Husqvarna eher als passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Nutzbarkeit
BMW R 1300 RT: Reise-Setup im Fokus
Die BMW R 1300 RT ist klar auf Touren ausgelegt. Typisch ist die Kombination aus Windschutz, komfortorientierter Ausstattung und einer Gesamtanmutung, die das Mitnehmen von Gepäck und das Planen von längeren Routen erleichtert. Wer regelmäßig mit Koffer, Tankrucksack oder längeren Stopps unterwegs ist, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Husqvarna 701 Enduro: flexibel, aber weniger „Reise-Lounge“
Die Husqvarna 701 Enduro ist im Alltag vor allem dann stark, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Sie wirkt weniger wie eine „Koffer-mit-alles“-Maschine und mehr wie ein Motorrad, das man schnell umrüstet und spontan fährt. Für kurze Ausflüge, Wochenendtouren mit Abstechern und Strecken, bei denen Schotter nicht die Ausnahme ist, passt das sehr gut.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Tourenkomfort: entspannteres Fahrgefühl für lange Strecken.
- Stabilität: ruhige Linie und berechenbares Handling.
- Elektronik für Alltag: Komfort- und Assistenzfunktionen erleichtern das Fahren.
- Reise-Nutzbarkeit: insgesamt stärker auf Gepäck und lange Etappen abgestimmt.
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Weniger „Enduro-Feeling“: wer viel im Gelände sucht, wird die Husqvarna als passender empfinden.
- Charakter eher Straße: spontane Schotterpassagen sind möglich, aber nicht der Hauptfokus.
Stärken der Husqvarna 701 Enduro
- Agilität: direktes Ansprechverhalten und lebendiges Handling.
- Vielseitigkeit: besonders stark, wenn die Route Asphalt und Schotter mischt.
- Fahrspaß: macht Lust auf aktives Fahren und Kurven.
- Traktion und Kontrolle: Elektronik unterstützt bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Husqvarna 701 Enduro
- Komfortfokus geringer: für reine Langstreckenreisen kann die BMW entspannter wirken.
- Anspruch im Alltag: das Motorrad belohnt Engagement und Aufmerksamkeit.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, häufige Autobahnanteile, entspanntes Cruisen und ein Motorrad, das mit Komfort und Stabilität überzeugt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist und die Reise als Gesamterlebnis sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Husqvarna 701 Enduro ist die passendere Option, wenn die Route abwechslungsreich sein darf: kurvige Landstraßen, spontane Abstecher auf Schotter, Feldwege oder Strecken, die nicht immer perfekt präpariert sind. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, Spaß macht und auch abseits der Komfortzone funktioniert, trifft mit der Husqvarna eher den Nerv.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die vor allem Tourenkomfort, Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich besonders für längere Fahrten, bei denen Windschutz, Ergonomie und eine tourentaugliche Gesamtwirkung zählen. Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen die bessere Wahl, wenn Agilität, direktes Ansprechverhalten und Vielseitigkeit im Alltag wichtiger sind als maximale Reise-Entspannung. Wer Asphalt liebt, aber gern auch mal abbiegt und Schotter nicht als Ausnahme betrachtet, wird mit der Husqvarna mehr Freude am aktiven Fahren haben.
Kurz gesagt: RT für die große Tour, 701 Enduro für die abwechslungsreiche Route.