| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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BMW R 1300 RT vs Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Motorradvergleich für Tourenfans
Wenn es um große Tourenmaschinen geht, treffen beim Vergleich BMW R 1300 RT und Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zwei Philosophien aufeinander. Die BMW steht für präzise Fahrdynamik, moderne Assistenz und einen sehr durchdachten Reiseauftritt. Die Indian dagegen wirkt wie ein klassischer, souveräner Tour-Cruiser: viel Drehmomentgefühl, massiver Auftritt und ein Fokus auf entspanntes Dahingleiten. Genau diese Unterschiede machen den Reiz aus – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee im Vergleich: Reise-Tourer vs. Cruiser-Tourer
Die BMW R 1300 RT ist als Reiseenduro im weiteren Sinne gedacht, aber mit klarer RT-Identität: Vollverkleidung, guter Windschutz und eine Sitzposition, die lange Etappen angenehm macht. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt dagegen die Stärken eines Tour-Cruisers aus. Der Look ist kraftvoll, die Maschine fühlt sich groß und stabil an und vermittelt das Gefühl, dass man Kilometer eher „wegatmet“ als sie sportlich zu erarbeiten.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Im Stadt- und Landstraßenbetrieb zeigt sich: Die BMW wirkt oft „aufgeräumter“ im Handling, weil sie auf präzise Linienführung und ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt ist. Die Indian ist ebenfalls gutmütig, aber sie bringt mehr Cruiser-Charakter mit: Das Motorrad will eher geführt werden, statt hektisch korrigiert zu werden. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen pendelt, wird die BMW meist als agiler empfinden. Wer dagegen vor allem Landstraße und Autobahn im Blick hat, kann mit der Indian genauso entspannt unterwegs sein.
Motorcharakter: Boxer-Logik vs. V-Twin-Gefühl
Der größte Unterschied steckt natürlich im Antrieb. Die BMW R 1300 RT setzt auf den typischen Boxer-Charakter: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein ruhiger Lauf und ein Gefühl von „sauberer Leistung“, die sich über Drehzahlbereiche hinweg gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt – etwa beim Überholen oder beim zügigen Anpassen an den Verkehr.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse nutzt einen V-Twin, der deutlich mehr „Schub“ und ein spürbares Drehmomentgefühl vermittelt. Das ist ideal für Fahrten, bei denen man nicht ständig hochdreht, sondern aus dem Drehzahlkeller heraus arbeitet. Wer gerne mit einem kräftigen, emotionalen Antrieb unterwegs ist, wird die Indian als sehr stimmig erleben.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärke der BMW: die kontrollierte, gleichmäßige Leistungsabgabe und das angenehme Zusammenspiel aus Fahrwerk und Antrieb. Schwäche kann sein, dass der Boxer weniger „dramatisch“ wirkt als ein V-Twin – wer genau dieses emotionale Schieben sucht, fühlt sich bei der Indian schneller abgeholt.
Stärke der Indian: das kräftige Drehmoment und das cruiser-typische Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass die Charakteristik stärker auf „ziehen“ statt auf „fein dosieren“ ausgerichtet ist – je nach Fahrstil kann das im sehr sportlichen Kurvenbetrieb weniger harmonisch wirken als bei der BMW.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Langstrecke
Beide Motorräder sind klar auf lange Strecken ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 1300 RT punktet typischerweise mit einem sehr guten Windschutz und einer ergonomischen Gesamtbalance. Das hilft besonders bei Autobahnfahrten und bei wechselhaftem Wetter, weil weniger Winddruck auf Fahrer und Oberkörper einwirkt.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein komfortorientiertes Cruiser-Layout. Die Sitzposition wirkt häufig „entspannt aufrecht“, und das Motorrad vermittelt Stabilität. Gerade auf langen, gleichmäßigen Strecken kann das sehr angenehm sein – vor allem, wenn man nicht ständig aktiv gegen den Wind arbeiten möchte.
Gepäck und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle sind als Reiseplattform gedacht und lassen sich mit Gepäck sinnvoll nutzen. Die BMW wirkt dabei oft wie die „Systemlösung“ für Touren: klare Integration, durchdachte Bedienlogik und ein Gesamtpaket, das sich wie aus einem Guss anfühlt. Die Indian steht eher für „großes Touring-Gefühl“: viel Platz, ein stimmiges Cruiser-Setup und eine Ausstattung, die das Motorrad als rollendes Reiseziel erscheinen lässt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Cruiser-Charme
Bei der BMW R 1300 RT ist die Elektronik ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Gerade auf langen Strecken kann das helfen, weil Assistenzsysteme das Motorrad in Situationen stabilisieren, in denen man nicht permanent „gegenarbeiten“ möchte. Dazu gehören typischerweise Funktionen, die das Handling vereinfachen und das Vertrauen in die Maschine erhöhen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ebenfalls modern ausgestattet, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamterlebnis aus Motor, Komfort und Ausstattung. Die Elektronik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu dominieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich trotz Technik „leicht“ anfühlt, wird die Indian häufig als stimmig erleben.
Stärken und Schwächen bei der Technik
Stärke der BMW: sehr konsequente, fahrdynamisch orientierte Unterstützung und ein Paket, das sich besonders auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit ausrichtet. Schwäche kann sein, dass man sich an die vielen Möglichkeiten erst gewöhnen muss, wenn man lieber „klassisch“ fährt.
Stärke der Indian: Technik, die sich in das Cruiser-Erlebnis einfügt, ohne den Charakter zu überdecken. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und Menülogik je nach Gewohnheit weniger „straight“ wirken als bei der BMW.
Fahrwerk und Bremsen: Präzision in Kurven vs. souveräne Masse
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem in der Art aus, wie sie Kurven anfühlt. Das Fahrwerk wirkt häufig fein abgestimmt, sodass sich das Motorrad auch bei wechselnden Straßenverhältnissen kontrolliert bewegt. Dazu passt das Gesamtpaket aus Antrieb und Positionierung: Die BMW lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass es hektisch wird.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist weniger „sportlich“ im klassischen Sinne, aber dafür sehr souverän. Die Masse und die Stabilität geben dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. In schnellen Richtungswechseln kann die BMW agiler wirken, während die Indian eher mit ruhiger Durchsetzungskraft überzeugt.
Bremsgefühl im Vergleich
Beim Bremsen zeigt sich meist: Die BMW bietet ein sehr direktes, gut dosierbares Gefühl, das sich für dynamisches Fahren eignet. Die Indian bremst ebenfalls souverän, aber das Gefühl ist stärker „cruiser-typisch“: kräftig, stabil und auf Kontrolle ausgelegt. Wer häufig sportlich bremst oder sehr spät in Kurven geht, wird die BMW oft als präziser wahrnehmen. Wer eher gleichmäßig und entspannt fährt, wird mit der Indian genauso zufrieden sein.
Design und Charakter: RT-Funktionalität vs. Dark-Horse-Aura
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die BMW R 1300 RT wirkt funktional, modern und aufgeräumt. Das passt zur Idee, dass man sich auf die Strecke konzentriert und das Motorrad „einfach macht“.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt eine deutlich stärkere Präsenz mit. Der Dark-Horse-Charakter unterstreicht die Individualität, und das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die nicht nur Strecke abspulen, sondern auch Stil und Ausstrahlung genießen möchten.
Für wen welches Motorrad besser passt
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW R 1300 RT ist besonders geeignet, wenn Wert auf präzise Fahrdynamik, sehr guten Windschutz, moderne Assistenz und ein insgesamt „technisch rundes“ Reisegefühl gelegt wird. Sie passt zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, aber trotzdem Komfort für lange Tage wollen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als komfortabler Tour-Cruiser genutzt werden soll: viel Drehmomentgefühl, entspannte Sitzposition, souveräne Stabilität und ein Auftritt, der sofort klar macht, dass es um Genuss und Präsenz geht. Sie passt zu Fahrern, die lieber gleichmäßig cruisen, aus dem Drehmoment heraus fahren und den Charakter eines großen V-Twins genießen.
Typische Entscheidungsszenarien
Wer häufig Autobahn fährt, bei Wind und Wetter möglichst wenig „arbeiten“ möchte und ein sehr kontrolliertes Fahrgefühl sucht, landet oft bei der BMW. Wer dagegen viele lange Strecken mit entspanntem Tempo plant, gerne emotional fährt und ein Motorrad mit Cruiser-Identität bevorzugt, wird mit der Indian glücklicher.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr präzises, gut kontrollierbares Fahrgefühl, den starken Fokus auf Windschutz und die konsequente Unterstützung durch moderne Technik. Sie ist die passendere Wahl für Fahrer, die Touren gern dynamisch angehen, aber trotzdem maximalen Komfort für lange Etappen erwarten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet dagegen mit ihrem kraftvollen V-Twin-Charakter, der souveränen Cruiser-Stabilität und dem stimmigen Gesamterlebnis aus Komfort, Ausstattung und Ausstrahlung. Sie eignet sich besonders für alle, die entspannt cruisen, viel Drehmoment spüren möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie ein großes, komfortables Reisegefährt anfühlt. Kurz gesagt: BMW für präzise Reiseeffizienz und moderne Assistenz, Indian für emotionales Touring, Drehmomentgenuss und Cruiser-Präsenz.