| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Kawasaki Z 900 RS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für Touring-Komfort, viel Elektronik und ein Setup, das auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 900 RS dagegen wirkt wie ein Motorrad, das Spaß an der Kurve und ein stimmiges Gesamtgefühl in den Vordergrund stellt – mit klassischem Charakter und einer Fahrweise, die sich schnell leichtfüßig anfühlt. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee: Touring vs. klassischer Allround-Spaß
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Maschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine ergonomische Gesamtposition sind zentrale Bausteine. Dazu kommt ein starker Fokus auf Assistenz und Elektronik, die das Fahren auf wechselnden Streckenbedingungen entspannter macht.
Die Kawasaki Z 900 RS verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne täglich bewegt und das auf kurzen wie mittleren Strecken schnell „richtig“ liegt. Der Charakter ist dabei eher sportlich-nah, ohne gleich in eine reine Rennstrecken-Richtung zu kippen. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag gut handhaben lässt und gleichzeitig auf Landstraßen Spaß macht, findet hier eine klare Antwort.
Motor & Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist auf souveräne Durchzugskraft und ruhiges, kontrolliertes Tempo ausgelegt. Die Leistungsentfaltung wirkt darauf abgestimmt, dass lange Autobahnabschnitte und zügige Überholmanöver ohne Stress funktionieren. Das Motorrad bleibt dabei insgesamt „gelassen“, was besonders auf Touren mit Gepäck oder bei wechselnder Fahrbahnqualität spürbar wird.
Die Kawasaki Z 900 RS setzt stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Gefühl von Direktheit. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad agil und spontan. Die Kraft kommt so, dass man häufiger mit dem Gas arbeitet, um den Charakter auszukosten – und genau das macht den Reiz aus. Wer lieber dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“, statt es nur zu bewegen, wird die Z 900 RS als sehr unterhaltsam erleben.
Stärken und Schwächen beim Motor-Charakter
Stärken der BMW R 1300 RT: gleichmäßige Leistungsabgabe, entspannter Langstrecken-Fokus, souveränes Tempo auch bei längeren Fahrten.
Schwächen der BMW R 1300 RT: wer maximale Leichtigkeit im Handling erwartet, muss sich bei der Touring-Ausrichtung bewusst sein, dass das Motorrad insgesamt „größer“ wirkt.
Stärken der Kawasaki Z 900 RS: lebendiges Ansprechverhalten, agiles Gefühl in der Kurve, hoher Spaßfaktor im Alltag.
Schwächen der Kawasaki Z 900 RS: wer vor allem lange Autobahn-Etappen mit maximalem Komfort priorisiert, wird die Touring-Schwerpunkte der BMW eher vermissen.
Ergonomie & Sitzposition: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Die Sitzposition der BMW R 1300 RT ist klar auf Touring ausgelegt. Das bedeutet: Rücken und Arme werden entlastet, der Windschutz hilft, die Fahrt auch bei längeren Etappen angenehm zu halten. Gerade auf Strecken, die sich ziehen, spielt das eine große Rolle – weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Straße.
Die Kawasaki Z 900 RS bietet eine Position, die eher sportlich-kompakt wirkt. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise gedacht ist, sondern auch für den Feierabend oder Wochenendtouren. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man sich schnell auf die Linie konzentriert.
Für wen passt welche Ergonomie?
Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Haltung legt, findet in der BMW R 1300 RT die passendere Basis. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt und auf kurvigen Strecken lebendig bleibt, wird die Kawasaki Z 900 RS als sehr stimmig empfinden.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie deutlich. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und Ruhe. Das Motorrad liegt auf Tempo und bei längeren Fahrten souverän, und Unebenheiten werden so verarbeitet, dass die Fahrt insgesamt weniger „arbeitet“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn Gepäck und längere Tagesetappen dazukommen.
Die Kawasaki Z 900 RS wirkt im Vergleich leichter und direkter. Das Handling lädt dazu ein, häufiger zu lenken, Linien zu wechseln und den Kurvenrhythmus aktiv zu gestalten. Auf Landstraßen und in der Stadt fühlt sich das Motorrad dadurch oft spontaner an.
Bremsen & Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein System, das auf wiederholtes, stressfreies Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und auf lange Strecken optimiert ist. Die Kawasaki Z 900 RS bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber stärker auf „Fahren mit Gefühl“ abgestimmt: Man bremst, lenkt und fährt den nächsten Abschnitt direkt weiter.
Elektronik & Assistenz: Komfort durch Technik
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronikphilosophie. Die BMW R 1300 RT ist deutlich stärker auf Assistenz und Komfortsysteme ausgerichtet. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen: Nässe, wechselnde Beläge oder Situationen, in denen man nicht jedes Detail manuell nachregeln möchte. Dadurch wird das Fahren auf Touren entspannter, weil das Motorrad viele Aufgaben „mitnimmt“.
Die Kawasaki Z 900 RS bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber der Charakter bleibt insgesamt näher am Fahrer. Das Motorrad unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Wer gerne selbst dosiert und das Motorrad als direktes Werkzeug versteht, wird das als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
BMW R 1300 RT: Stärke ist die Touren-Absicherung durch Assistenz und Komfort. Schwäche kann sein, dass man bei sehr sportlichem Fahrstil manchmal weniger „pur“ fühlt, weil das System stärker mitregelt.
Kawasaki Z 900 RS: Stärke ist die direkte Rückmeldung und das Fahrerlebnis. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken und anspruchsvollen Bedingungen die Touring-Assistenz der BMW mehr Entlastung bietet.
Alltag & Tour: Wie die Motorräder im echten Leben punkten
Im Alltag zeigt sich die Kawasaki Z 900 RS oft als unkomplizierter Begleiter. Das Motorrad wirkt handlich, macht schnell Spaß und passt gut in Situationen, in denen man häufiger stoppt, ansetzt und kurze Strecken fährt. Auch der klassische Look spielt eine Rolle: Das Motorrad wirkt nicht wie ein reines Zweckgerät, sondern wie ein echtes Lifestyle-Bike.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen die Maschine für „mehr“. Mehr Strecke, mehr Komfort, mehr Technik. Wer regelmäßig größere Touren plant oder einfach gerne lange fährt, profitiert von Windschutz, ergonomischer Auslegung und dem insgesamt ruhigen Fahrgefühl. Auch wenn das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ ist, wird es auf längeren Etappen schnell zur Stärke.
Design & Charakter: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Reisegerät mit Premium-Anspruch. Das Design unterstreicht die Funktion: Sie soll nicht nur gut aussehen, sondern auch als Touring-Maschine überzeugen. Die Kawasaki Z 900 RS setzt auf einen klassischen, zeitlosen Stil. Das ist mehr als nur Optik – es spiegelt den Fahransatz wider: weniger „Reiseapparat“, mehr „Spaßmaschine mit Charakter“.
Welche Unterschiede sind entscheidend?
Wenn man die beiden Motorräder zusammenfasst, lassen sich die wichtigsten Unterschiede klar benennen:
- Fokus: BMW R 1300 RT = Touring-Komfort und Assistenz; Kawasaki Z 900 RS = agiles Fahrgefühl und klassischer Allround-Spaß.
- Ergonomie: BMW entlastet für lange Strecken; Kawasaki unterstützt aktives Fahren.
- Handling: BMW wirkt stabil und ruhig; Kawasaki wirkt leichter und direkter.
- Elektronik: BMW bietet mehr Komfort-Absicherung; Kawasaki bleibt näher am Fahrer.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken: sehr tourentauglich, hoher Komfort, souveränes Tempo, starke Assistenz-Logik für entspannte Fahrten.
BMW R 1300 RT – Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im Gefühl, wenn der Fokus auf maximaler Agilität im Stadtverkehr liegt.
Kawasaki Z 900 RS – Stärken: lebendiges Fahrgefühl, macht schnell Lust auf Kurven, wirkt im Alltag unkompliziert und sympathisch.
Kawasaki Z 900 RS – Schwächen: für lange Autobahn- oder Komforttouren ist die Touring-Ausrichtung der BMW im Vorteil.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und eine starke Unterstützung durch Elektronik im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig tourt, Wert auf Windschutz und eine entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter versteht, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt nicht nur „Spaß“, sondern auch „Ankommen“ bedeutet.
Die Kawasaki Z 900 RS passt dagegen besser, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken Freude machen soll. Wer ein direktes, lebendiges Fahrgefühl sucht, gerne selbst dosiert und ein Motorrad möchte, das schnell in den Feierabendmodus schaltet, trifft mit der Kawasaki eine sehr stimmige Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für Touren mit Komfort und Technik, Kawasaki für Agilität, Charakter und spontane Fahrfreude.