| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs KTM 125 Duke: Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 RT steht für souveräne Langstrecken-Kompetenz und hohen Komfort, während die KTM 125 Duke mit ihrem agilen Charakter und dem Fokus auf Fahrspaß im urbanen Alltag punktet. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Ausstattung und Alltagstauglichkeit schlagen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Grundidee: Tourenkomfort vs. agiles Naked-Feeling
Die BMW R 1300 RT ist als Tourenmaschine gedacht: Sie soll lange Strecken entspannt machen, dabei aber auch bei zügigem Fahren stabil und berechenbar bleiben. Das Konzept zielt auf Komfort, Übersicht und ein „ruhiges“ Fahrgefühl ab, das den Fahrer auch nach vielen Kilometern noch frisch ankommen lässt.
Die KTM 125 Duke verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Als Naked Bike ist sie leichtfüßig, direkt und auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken wirkt sie wie gemacht für spontane Fahrten: Gas auf, reagieren lassen, Spaß haben.
Motor und Kraftentfaltung: Charakter entscheidet
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die BMW R 1300 RT setzt auf einen Motor, der sich für gleichmäßiges Dahingleiten und souveräne Beschleunigung auf der Landstraße eignet. Der Fokus liegt weniger auf „Anschlag“ und mehr auf Durchzug und Gelassenheit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahnabschnitte, längere Etappen oder zügiges Fahren ohne ständiges Nachregeln gefragt sind.
Die KTM 125 Duke bringt dagegen einen Motorcharakter mit, der eher nach dem Prinzip „leicht drehen, schnell reagieren“ funktioniert. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: An Ampeln, beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim schnellen Überholen wirkt die Duke lebendig und unkompliziert. Wer gern dynamisch fährt, wird den direkten Bezug zwischen Gasgriff und Vortrieb spüren.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in ruhiger Leistungsentfaltung und dem entspannten Fahrgefühl auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei sportlicheren Konzepten.
- KTM 125 Duke: Stärken liegen in Agilität und dem unkomplizierten, lebendigen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnfahrten oder bei dauerhaft hohem Tempo die Tourenruhe der großen Reisebikes fehlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke „zieht“: gleichmäßige Linien, saubere Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, wodurch sich die Maschine besonders für längere Fahrten eignet, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die KTM 125 Duke ist dagegen auf Wendigkeit und unmittelbares Feedback ausgelegt. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Kurven oder auf Strecken, auf denen häufig die Linie gewechselt wird, wirkt sie besonders agil. Das Naked-Design unterstützt dabei das direkte Gefühl für das Vorderrad und macht das Motorrad schnell „handlich“.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Wer häufig im Verkehr steht oder gern zwischen engen Situationen manövriert, profitiert von der KTM 125 Duke. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, wird die BMW R 1300 RT deutlich angenehmer finden.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage
Ein großer Unterschied liegt in der Auslegung der Sitzposition. Die BMW R 1300 RT ist auf Touren ausgelegt: Die Haltung unterstützt längeres Fahren, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, Ermüdung zu reduzieren. Gerade wenn häufig mehrere Stunden am Stück gefahren werden, ist das ein entscheidender Punkt.
Die KTM 125 Duke setzt auf eine sportlichere, kompaktere Position. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Fahrten im Vordergrund stehen und man das Motorrad aktiv bewegt. Für sehr lange Touren kann das je nach Körpergröße und Fahrstil weniger entspannend sein als bei einer Reise-orientierten Maschine.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Setup vs. Naked-Fokus
Bei der BMW R 1300 RT ist die Ausstattung typischerweise auf Komfort und Sicherheit im Alltag und auf Reisen ausgelegt. Dazu gehören Funktionen, die das Fahren erleichtern und den Fahrer entlasten – besonders dann, wenn Streckenplan, Verkehr und Wetterbedingungen variieren. Das Gesamtpaket wirkt wie ein „Rundum-sorglos“-Ansatz.
Die KTM 125 Duke konzentriert sich stärker auf das Wesentliche: ein direktes Fahrerlebnis, klare Rückmeldung und eine Ausstattung, die den Fokus auf Fahrspaß legt. Je nach Erwartung kann das bedeuten, dass weniger „Reise-Assistenz“ im Vordergrund steht, dafür aber das Motorrad in seiner Grundidee besonders unverstellt bleibt.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- BMW R 1300 RT: Stärken in Komfort- und Assistenz-Charakter, der lange Fahrten angenehmer macht. Schwäche kann sein, dass der „Overkill“ für reine Stadtfahrten unnötig wirkt.
- KTM 125 Duke: Stärken in direkter Fahrorientierung und unkomplizierter Handhabung. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken oder bei starkem Fokus auf Assistenzfunktionen weniger geboten wird.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das wirkt sich auf das Bremsgefühl aus: Es ist auf Kontrolle und Vorhersagbarkeit ausgelegt, was gerade auf langen Strecken und bei häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft.
Die KTM 125 Duke punktet mit einem sportlichen, direkten Brems- und Fahrgefühl. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad schnell „bereit“ an. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv nutzt, wird die Duke als sehr passend empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW R 1300 RT: die bessere Wahl für Tourenfahrer
Die BMW R 1300 RT ist besonders geeignet, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig auf Landstraßen und Autobahn unterwegs ist, Wert auf entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt, trifft mit der RT eine sehr stimmige Wahl.
KTM 125 Duke: die bessere Wahl für Stadt und Fahrspaß
Die KTM 125 Duke passt am besten, wenn Alltag, Wendigkeit und spontane Fahrten zählen. Wer gern schnell beschleunigt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das im Verkehr nicht schwerfällig wirkt, wird die Duke besonders genießen. Auch für Einsteiger, die ein unkompliziertes, lebendiges Naked Bike suchen, ist sie eine attraktive Option.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT und die KTM 125 Duke sind beide stark – aber in unterschiedlichen Welten. Die RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort, ruhiges Fahrverhalten und ein Gesamtpaket suchen, das lange Strecken entspannt macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der BMW den passenden Begleiter.
Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell gehen muss: Stadtverkehr, kurze Strecken und kurvige Abschnitte. Die Duke wirkt agil, direkt und macht Lust auf dynamisches Fahren. Wer Fahrspaß im Alltag priorisiert und ein leicht zu bewegendes Motorrad sucht, bekommt mit der KTM genau das.
Kurz gesagt: RT für lange Touren und Komfort, Duke für Wendigkeit und agiles Naked-Feeling.