| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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BMW R 1300 RT vs. KTM 1290 Super Duke R – welcher Typ Motorrad passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die KTM 1290 Super Duke R, steckt dahinter meist eine ganz konkrete Frage: Soll es vor allem komfortabel und stressfrei über weite Strecken gehen – oder steht eher Temperament, Agilität und ein spürbar sportlicher Charakter im Vordergrund? Genau diese Gegenüberstellung macht den Vergleich spannend: Die BMW R 1300 RT ist auf Touren ausgelegt, während die KTM 1290 Super Duke R den Fokus klar auf Fahrspaß und Dynamik legt.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie und Windschutz, Elektronik sowie das Handling im Alltag. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundcharakter: Tourer-Ruhe vs. Supermoto-inspiriertes Temperament
Die BMW R 1300 RT steht für eine Art „Reise-Workflow“: entspannter Einstieg, stabiler Geradeauslauf, gute Abschirmung und ein Gesamtpaket, das lange Etappen angenehm macht. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, die nächste Kurve zu suchen. Der Charakter ist direkter, die Sitzposition sportlicher und das Motorrad fühlt sich stärker nach „Fahren statt Ankommen“ an.
Das bedeutet: Wer häufig Autobahn, Landstraße und längere Touren fährt, wird die BMW-Philosophie schnell als Vorteil erleben. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik nutzt, wird mit der KTM deutlich mehr „Kick“ spüren.
Motor und Antrieb: Drehmomentnutzung vs. Attacke
Beide Motorräder verfügen über starke Antriebe, aber die Art, wie die Leistung ankommt, ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT setzt auf einen souveränen, gleichmäßigen Schub, der sich besonders bei konstantem Tempo und bei moderater Drehzahl gut dosieren lässt. Das macht sie prädestiniert für lange Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um schnell voranzukommen.
Die KTM 1290 Super Duke R liefert dagegen einen spürbar aggressiveren Antritt. Der Motor fühlt sich lebendiger an, reagiert unmittelbarer und lädt dazu ein, häufiger in höhere Drehzahlbereiche zu gehen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das schneller nach Sport klingt – auch dann, wenn die Strecke eigentlich „nur“ normal kurvig ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
BMW-Stärke: entspannte Leistungsentfaltung und ein Antrieb, der sich gut für gleichmäßiges Fahren eignet. BMW-Schwäche: wer maximale „Attacke“ sucht, muss sich eher auf den Komfortmodus einlassen, statt ständig den sportlichen Impuls zu suchen.
KTM-Stärke: unmittelbare Reaktion und ein Motorcharakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. KTM-Schwäche: wer lange, entspannt reisen will, empfindet den sportlicheren Ansatz und die aktivere Fahrweise möglicherweise als anstrengender.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Kurvenmodus
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder sehr klar. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und Komfort: Unebenheiten werden so verarbeitet, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Das hilft besonders bei wechselnden Straßenbedingungen, etwa wenn die Route von Autobahn auf Landstraße wechselt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar „kurvenorientierter“. Das Handling wirkt leichter, die Linie lässt sich aktiver setzen, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man schneller in den Rhythmus kommt. Gerade in engen Passagen oder bei dynamischer Fahrweise spielt die KTM ihre Stärken aus.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die BMW wirkt dabei oft wie ein System, das Vertrauen aufbaut: dosierbar, stabil und gut kontrollierbar. Die KTM hingegen bringt mehr „Sport-Feeling“ in die Verzögerung – sie unterstützt eine Fahrweise, bei der man häufiger bremst, umstellt und wieder beschleunigt.
Beide können sportlich, aber: Die BMW macht es leichter, zügig zu fahren, ohne ständig an der eigenen Technik zu arbeiten. Die KTM belohnt eine aktive Fahrweise stärker.
Ergonomie und Windschutz: Reisekomfort vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Sitzposition. Die BMW R 1300 RT ist auf längere Fahrten ausgelegt: Der Körper wird so unterstützt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Dazu kommt der Windschutz, der bei Touren einen echten Unterschied macht – weniger Luftdruck, weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.
Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad als Spaßmaschine genutzt wird und man gern dynamisch fährt. Für lange Touren kann diese Position jedoch schneller anstrengend werden, vor allem, wenn die Strecke viel Autobahnanteil hat oder man häufig in gleichmäßigen Tempi unterwegs ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. Performance-Assist
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT wirkt häufig wie ein Paket, das das Fahren erleichtert: Stabilität, Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und ein Gesamtgefühl, das auch bei längeren Strecken „entspannt“ bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn die Route nicht immer perfekt ist – etwa bei Regen, wechselndem Grip oder unterschiedlichen Belägen.
Die KTM 1290 Super Duke R nutzt Elektronik stärker als Performance-Baustein: Sie unterstützt eine sportliche Fahrweise, ohne das Motorrad „zu zahm“ zu machen. Das kann sich wie ein direkteres Feedback anfühlen – vorausgesetzt, man möchte die Dynamik auch wirklich nutzen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
BMW-Stärke: Elektronik, die Komfort und Sicherheit im Alltag betont und das Motorrad berechenbar macht. BMW-Schwäche: wer maximale „Rohheit“ sucht, könnte den Charakter als etwas „geglättet“ empfinden.
KTM-Stärke: Elektronik, die sportliche Ambitionen unterstützt und das Motorrad lebendig wirken lässt. KTM-Schwäche: wer eher gemütlich fährt, nutzt die Möglichkeiten möglicherweise nicht vollständig – und spürt die sportliche Auslegung stärker als nötig.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW R 1300 RT und KTM 1290 Super Duke R ist im Grunde ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die BMW ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Touren gedacht ist: lange Strecken, entspanntes Tempo, gute Abschirmung und ein Fahrgefühl, das auch bei Müdigkeit noch stabil bleibt.
Die KTM ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Dynamik gedacht ist: Kurven, zügige Ausfahrten, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Charakter, der Lust auf aktives Fahren macht. Wer gern „spürt“, wie das Motorrad reagiert, wird mit der KTM besonders zufrieden sein.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das passendere Motorrad für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Komfort, Windschutz und ein souverän kontrollierbares Fahrgefühl priorisieren. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen man nicht nur schnell, sondern vor allem ermüdungsarm unterwegs sein möchte. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die das Motorrad als sportliche Spielwiese sehen: Kurvenrhythmus, spontanes Ansprechen und ein deutlich dynamischerer Charakter stehen im Vordergrund. Wer häufig aktiv fährt und Fahrspaß über Reise-Ruhe stellt, wird die KTM stärker genießen. Kurz gesagt: BMW für lange Wege mit Komfort-Fokus, KTM für sportliche Dynamik und aktives Fahren.