UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.099 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Das Bike für eine bessere Welt
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • Austattung
  • Wieselflink
  • Soziuskomfort
  • Geringes Gewicht
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht172kg
Radstand1.430mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 855 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring, Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite426km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorne43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten130/80-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

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BMW R 1300 RT vs KTM 390 Adventure: Vergleich für Touren und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die KTM 390 Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine ist klar auf Komfort, Reichweite und entspanntes Reisen ausgelegt. Die andere setzt auf Agilität, Leichtigkeit und ein Abenteuer-Gefühl, das auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Stärken im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.

Grundidee der beiden Motorräder

BMW R 1300 RT: Tourer mit Fokus auf Komfort

Die BMW R 1300 RT ist ein klassischer Vertreter der großen Reiseenduros bzw. Tourer: viel Komfort, eine auf Langstrecke ausgelegte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das das Fahren über Stunden leicht macht. Dabei geht es nicht nur um den Motor, sondern auch um die Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut, wie es sich bei Tempo und Wind verhält und wie gut es sich für längere Etappen „einfach fahren lässt“.

KTM 390 Adventure: Agiles Abenteuer für den Alltag

Die KTM 390 Adventure steht dagegen für ein Motorrad, das schnell in den Flow kommt. Sie wirkt leichter, handlicher und bietet ein direktes Fahrgefühl. Gerade im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen und bei gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen spielt diese Art von Adventure-Bike ihre Stärken aus. Das Konzept zielt darauf ab, dass das Motorrad nicht nur auf dem Papier Spaß macht, sondern auch dort, wo die Strecke unplanbar wird.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die BMW R 1300 RT ist auf souveräne Leistungsentfaltung und ruhiges Dahingleiten ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Tempo, entspanntes Überholen und lange Autobahn- oder Landstraßenetappen. Die KTM 390 Adventure dagegen setzt auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Sie fühlt sich eher wie ein „leichtes Werkzeug“ an: Gas geben, Linie finden, zügig durch Kurven arbeiten – und dabei bleibt das Motorrad stets gut kontrollierbar.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW punktet mit dem Gefühl von Reserven und Gelassenheit, während die KTM mit ihrer Agilität und dem unkomplizierten Handling überzeugt. Wer häufig lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, wird die BMW eher als entspannend erleben. Wer dagegen oft zwischen Stop-and-go, Landstraße und kurzen Ausflügen wechselt, dürfte mit der KTM deutlich flexibler unterwegs sein.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Beweglichkeit

Bei der BMW R 1300 RT steht die Ergonomie klar im Dienst der Reise. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht nachlässt. Dazu kommt, dass die Maschine das Gewicht und die Fahrdynamik so vermittelt, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, statt ständig gegen Ermüdung zu arbeiten.

Die KTM 390 Adventure bietet eine andere Art von Komfort: nicht im Sinne von „großer Reise-Sessel“, sondern als aufrechte, aktive Haltung, die das Motorrad im Alltag leicht kontrollierbar macht. Das hilft besonders beim Rangieren, beim Fahren auf engem Raum und beim Wechsel zwischen Straße und weniger glattem Untergrund.

Schwäche der BMW kann dort liegen, wo enge Passagen, häufiges Rangieren oder sehr niedrige Geschwindigkeiten dominieren. Die KTM kann wiederum bei langen, sehr komfortorientierten Autobahn- oder Reiseetappen weniger „entspannend“ wirken, weil ihr Charakter stärker auf Aktivität und Beweglichkeit setzt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Im Vergleich der Fahrwerksphilosophien zeigt sich ein klares Bild. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein ruhiges Überrollen von Unebenheiten. Das Motorrad vermittelt viel Sicherheit, wenn die Strecke schneller wird oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen.

Die KTM 390 Adventure ist dagegen spürbar auf Wendigkeit ausgelegt. Sie lässt sich leichter „um die Ecke“ bewegen und wirkt dadurch besonders geeignet für kurvige Strecken und wechselnde Untergründe. Auf Schotter oder schlechten Straßen fühlt sie sich oft intuitiver an, weil das Motorrad nicht so sehr auf „große Reise-Stabilität“ getrimmt ist, sondern auf Kontrolle und Agilität.

Als Gegenpol gilt: Wer maximale Laufruhe sucht, findet sie eher bei der BMW. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich leicht in jede Situation einfügt, wird mit der KTM zufriedener.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt im Gesamtkonzept wie ein „Sicherheitsanker“ für längere Strecken: Bremsgefühl und Stabilität passen besonders gut zu Situationen, in denen man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder lange Etappen mit wechselnden Bedingungen fährt.

Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken eher in dynamischen Alltagssituationen aus: häufiges Anbremsen, kurze Abstände, wechselnde Fahrbahnqualität. Gerade dort zählt, wie gut das Motorrad dosierbar bleibt und wie kontrolliert es sich beim Bremsen anfühlt.

Unterm Strich gilt: Beide liefern ein gutes Sicherheitsniveau, aber die BMW vermittelt mehr „Reise-Ruhe“, während die KTM mehr „Alltags-Kontrolle“ ausstrahlt.

Elektronik und Assistenz: Komfortsysteme vs. Abenteuer-Feeling

Im Elektronikbereich zeigt sich, wie unterschiedlich die Konzepte sind. Die BMW R 1300 RT setzt stark auf Komfort und Unterstützung im Reisealltag. Das kann sich in einer insgesamt „entspannten“ Fahrweise bemerkbar machen: Systeme greifen so ein, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Gerade auf langen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil es die Belastung reduziert und das Fahren gleichmäßiger macht.

Die KTM 390 Adventure bringt Elektronik eher in den Kontext von Fahrbarkeit und Anpassung an unterschiedliche Untergründe. Das unterstützt das Abenteuer-Gefühl, ohne das Motorrad zu „unfrei“ zu machen. Wer gelegentlich abseits der perfekten Straße fährt, profitiert davon, dass die Maschine nicht nur auf Asphalt funktioniert.

Schwäche der BMW könnte sein, dass das Motorrad für manche Fahrer zu „vollständig“ wirkt, wenn man bewusst maximal simpel und leicht unterwegs sein möchte. Die KTM kann wiederum bei sehr langen, komfortorientierten Autobahnfahrten weniger „ausgleichend“ wirken, weil ihr Charakter stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Bei der BMW R 1300 RT ist die Ausstattung typischerweise auf Reisen optimiert: Schutz vor Wind und Wetter, ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und Bedienbarkeit sowie die Idee, dass man mit wenig Aufwand viele Kilometer schafft. Das Motorrad ist besonders dann im Element, wenn Gepäck, längere Etappen und wechselnde Bedingungen dazugehören.

Die KTM 390 Adventure ist im Alltag oft die praktischere Wahl, wenn kurze Wege, spontane Touren und gelegentliche Offroad-Momente wichtiger sind als maximaler Reisekomfort. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.

Für wen passt welches Motorrad?

BMW R 1300 RT: Ideal für Langstreckenfahrer

Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf ruhiges, stabiles Handling legen und ein Motorrad möchten, das den Reisealltag spürbar erleichtert. Wer häufig Autobahn, zügige Landstraßen und mehrtägige Touren plant, bekommt hier ein Konzept, das auf Komfort und Souveränität ausgelegt ist.

KTM 390 Adventure: Ideal für flexible Abenteurer

Die KTM 390 Adventure passt am besten zu Fahrern, die ein agiles Motorrad für den Alltag suchen und Touren mögen, bei denen auch mal ein Feldweg oder Schotterabschnitt vorkommt. Wer gern spontan fährt, kurvige Strecken liebt und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, findet in der KTM eine sehr stimmige Wahl.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken fahren: Sie wirkt stabil, souverän und reduziert spürbar die Anstrengung auf langen Etappen. Wer häufig reist, mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.

Die KTM 390 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Alltagstauglichkeit und Abenteuerlust zählen. Sie macht Spaß bei kurzen Ausfahrten, in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen – und sie fühlt sich auch auf weniger glattem Untergrund stimmig an. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „mitgeht“ und flexibel bleibt, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung.

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