| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
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BMW R 1300 RT vs KTM 690 SMC R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die KTM 690 SMC R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die BMW steht für souveräne Touren, Komfort und ein entspanntes Fahrgefühl über lange Strecken. Die KTM dagegen ist ein echtes Supermoto: leicht, direkt und gemacht für kurvige Straßen, Stadtverkehr und jede Menge Fahrspaß. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sie sich im Alltag anfühlen – und welche Stärken die jeweiligen Schwächen ausgleichen.
Grundidee: Tourer vs. Supermoto
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer macht. Die KTM 690 SMC R verfolgt dagegen eine klare Mission: maximale Agilität, schnelle Richtungswechsel und ein Handling, das Lust auf Kurven macht. Während die BMW eher „mitfährt“ und Ruhe ausstrahlt, fordert die KTM den Fahrer spürbar heraus.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die BMW R 1300 RT setzt auf einen souveränen, tourentauglichen Antrieb, der gleichmäßig zieht und dabei ein entspanntes Tempo ermöglicht. Das ist besonders dann stark, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht jede Fahrt ein „Sportprogramm“ sein soll.
Die KTM 690 SMC R wirkt dagegen lebendiger und direkter. Der Motor fühlt sich spritziger an und unterstützt das agile Fahrverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken spielt die KTM ihre Stärken aus: Gasannahme, Drehfreude und das schnelle Reagieren auf kleine Lenkimpulse sorgen für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW punktet mit gleichmäßigem Vortrieb und einem ruhigen Gesamtgefühl. Die KTM punktet mit Spontanität und Fahrspaß. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der BMW-Charakteristik. Wer oft kurze Wege, enge Kurven und dynamisches Fahren bevorzugt, wird mit der KTM deutlich mehr „Action“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr klar. Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrgefühl bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig, und die Maschine vermittelt Vertrauen – besonders auf Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Straßenbedingungen.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen auf Wendigkeit und Agilität getrimmt. Das Fahrwerk unterstützt schnelle Richtungswechsel und lässt die KTM in Kurven sehr handlich wirken. Dadurch entsteht ein „leichtes“ Gefühl, als würde das Motorrad schneller reagieren als man selbst nachdenken kann.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Komfort und in der Langstreckenstabilität stark. Die KTM ist im Handling und in der Kurvendynamik überlegen. Wer viel Autobahn und längere Touren fährt, wird die BMW-ruhige Linie schätzen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurvige Strecken liebt, wird die KTM als deutlich lebendiger empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die BMW R 1300 RT vermittelt ein sehr kontrolliertes Bremsgefühl, das zu ihrem tourentauglichen Charakter passt. Das ist angenehm, wenn man vorausschauend fährt, aber auch wenn man bei wechselndem Verkehr zügig reagieren muss.
Die KTM 690 SMC R fühlt sich beim Bremsen oft „direkter“ an. Das passt zum Supermoto-Ansatz: schnelle Reaktionen, präzises Dosieren und ein Fahrgefühl, das sich stärker nach sportlicher Nutzung anfühlt. In Kombination mit der agilen Geometrie kann das sehr viel Spaß machen – vorausgesetzt, man fährt die KTM auch entsprechend.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW wirkt besonders souverän und berechenbar. Die KTM bietet ein intensiveres, sportlicheres Brems- und Fahrgefühl. Für entspanntes Cruisen ist die BMW oft die passendere Wahl. Für dynamische Fahrten und häufige Richtungswechsel ist die KTM im Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort ausgelegt: entspannter, tourentauglicher und so gestaltet, dass längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern Touren plant.
Die KTM 690 SMC R bringt eine sportlichere Haltung mit. Das kann sich sehr aktiv und motivierend anfühlen, gerade wenn man das Motorrad in Kurven „arbeitet“. Gleichzeitig ist diese Ausrichtung weniger auf pure Langstreckenentspannung ausgelegt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW punktet mit Komfort und Alltagstauglichkeit über viele Stunden. Die KTM punktet mit einem aktiven Fahrgefühl, das aber bei sehr langen Strecken schneller ermüden kann.
Ausstattung und Alltag: Welche Maschine passt zum eigenen Rhythmus?
Im Alltag zeigen sich die Unterschiede auch in der Art, wie die Motorräder genutzt werden. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise die Wahl für Menschen, die regelmäßig Touren fahren, Wert auf eine durchdachte Ausstattung legen und sich auf ein Motorrad verlassen möchten, das auch bei längeren Fahrten „einfach funktioniert“.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als Spielgerät genutzt wird: kurze Ausfahrten, spontane Fahrten, Stadtverkehr und kurvige Strecken. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne öfter „rausholt“, weil es sich schnell nach Fahrspaß anfühlt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist stark, wenn Komfort, Reichweite im Kopf und Tourenplanung im Vordergrund stehen. Die KTM ist stark, wenn Agilität, direkte Rückmeldung und spontane Dynamik wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
BMW R 1300 RT: Ideal für Tourenfahrer
Die BMW R 1300 RT passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken mögen, Wert auf ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl legen und ein Motorrad suchen, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt. Wer häufig Autobahn fährt, Touren plant oder einfach entspannt unterwegs sein möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein als mit einem reinen Supermoto-Konzept.
KTM 690 SMC R: Ideal für Kurven, Stadt und Fahrspaß
Die KTM 690 SMC R ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege, kurvige Straßen und dynamisches Fahren genutzt wird. Wer ein sehr direktes Handling sucht, gerne schnell umsetzt, was man sich in den Kopf setzt, und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, wird die KTM als besonders passend erleben.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT und die KTM 690 SMC R sind beide starke Motorräder – aber für unterschiedliche Ansprüche. Die BMW überzeugt vor allem durch ihren tourentauglichen Charakter: ruhiges Fahrgefühl, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, auch über längere Zeit, und ein Motorrad möchte, das entspannt bleibt, liegt mit der R 1300 RT richtig.
Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken dort aus, wo die BMW weniger im Fokus steht: Wendigkeit, direkte Rückmeldung und ein spürbar sportliches Fahrgefühl. Für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und kurvige Strecken ist die KTM oft die deutlich emotionalere Wahl. Wer das Motorrad als agiles Spielgerät nutzen will, wird die KTM mehr genießen.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Souveränität sprechen für die BMW. Agilität und Fahrspaß sprechen für die KTM.