| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
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BMW R 1300 RT vs KTM 790 Adventure – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die BMW R 1300 RT steht für souveräne Touren-Kompetenz, viel Komfort und eine sehr durchdachte Ausstattung. Die KTM 790 Adventure dagegen ist stärker auf Agilität, Abenteuer-Feeling und vielseitige Strecken ausgelegt – von der Landstraße bis zum Schotter, bei dem man gern auch mal abseits der Routine unterwegs ist. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die typischen Stärken und die jeweiligen Grenzen: Die eine Maschine will vor allem entspannte Kilometer sammeln, die andere möchte unterwegs ständig „mitarbeiten“.
Einsatzprofil: Tourenmaschine oder Adventure-Allrounder?
Die BMW R 1300 RT ist klar im Segment der großen Tourer verortet. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Strecke einstellt, sind auf längere Fahrten optimiert. Auch wenn die Route mal unruhig wird, bleibt der Charakter eher „ruhig und stabil“ als „leicht und verspielt“.
Die KTM 790 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das sich leichter anfühlt und mehr Lust auf Wechsel zwischen Fahrstilen macht. Sie wirkt wie ein Allrounder, der sowohl auf der Straße als auch auf weniger perfekten Untergründen Spaß macht. Wer gern flexibel plant, spontan abbiegt und Strecken mischt, findet hier ein stimmiges Konzept.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
Beim Motor geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern um den Charakter. Die BMW R 1300 RT setzt auf ein Antriebskonzept, das auf gleichmäßiges Gleiten und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Das Motorrad lässt sich meist entspannt fahren: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und das Fahrgefühl bleibt auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ruhig.
Die KTM 790 Adventure spielt ihre Stärken eher in der Dynamik aus. Sie reagiert spürbar direkter auf Gas und Lenkimpulse und lädt dazu ein, häufiger zu schalten oder die Drehzahl bewusster zu nutzen. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man auf wechselndem Untergrund mehr Kontrolle über den Fahrstil sucht.
Leistung, Drehmoment und Durchzug – wie sich das im Alltag zeigt
Im Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die BMW R 1300 RT wirkt vor allem dann überlegen, wenn es um entspanntes Vorankommen bei konstantem Tempo geht. Die KTM 790 Adventure punktet dagegen häufig dort, wo man mit mehr „Biss“ aus Kurven heraus beschleunigt und das Motorrad aktiv führt. Kurz gesagt: Die BMW belohnt ruhiges, gleichmäßiges Fahren – die KTM belohnt aktives Mitdenken.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum?
Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden: Der Rücken bleibt eher entlastet, und der Windschutz unterstützt dabei, dass auch bei wechselnden Bedingungen weniger „Stress“ entsteht. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, spürt hier schnell den Vorteil.
Die KTM 790 Adventure bietet eine aufrechte, adventuretypische Haltung. Das macht sie angenehm, wenn man öfter stoppt, umplant oder sich auf wechselnde Untergründe einstellen muss. Gleichzeitig ist die Sitzposition meist weniger „Tour-Lounge“ als bei der RT – dafür oft flexibler, wenn es mal holprig wird oder man das Motorrad im Stand und beim Rangieren besser kontrollieren möchte.
Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Philosophie
Im Vergleich der Ausstattung rund um Windschutz und Verkleidung zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist klar auf Wetter- und Windkomfort getrimmt. Die KTM 790 Adventure ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber weniger auf „maximal abgeschirmt“ ausgelegt. Wer viel bei Wind und Wetter unterwegs ist, wird die RT als entspannter empfinden. Wer dagegen häufiger kurze Etappen fährt oder die Strecke bewusst „mit dem Motorrad“ erlebt, kommt mit der KTM oft besser zurecht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die typische Aufteilung: Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und Laufruhe. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren, gleichmäßigen Strecken. Auch wenn die Straße wellig ist, bleibt die Linie meist gut kontrollierbar.
Die KTM 790 Adventure wirkt dagegen agiler. Sie lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und fühlt sich auf kurvigen Strecken sowie auf unebenem Untergrund lebendiger an. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt oder wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Reifenbild, Untergrund und Fahrstil
Vergleicht man die aufgelisteten Eigenschaften und das typische Setup, wird klar: Die BMW R 1300 RT ist stärker auf Straße und lange Strecken optimiert. Die KTM 790 Adventure ist eher die Wahl, wenn Schotter, Feldwege oder „unfertige“ Strecken regelmäßig vorkommen. Beide Motorräder können mehr, als man auf den ersten Blick denkt – aber sie sind eben für unterschiedliche Prioritäten gebaut.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Abenteuer-Fokus
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die BMW R 1300 RT setzt stark auf Touring-Assistenz und eine moderne, komfortorientierte Bedienung. Das hilft besonders auf langen Fahrten, wenn man weniger „arbeiten“ möchte und mehr auf entspannte Kontrolle setzt. Auch die Art, wie sich das Motorrad in verschiedenen Situationen unterstützt, wirkt auf Tourenfahrer zugeschnitten.
Die KTM 790 Adventure bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, aber der Fokus liegt stärker auf Fahrmodi und einem Setup, das zu wechselnden Bedingungen passt. Das ist praktisch, wenn die Strecke plötzlich kippt – von trockenem Asphalt zu rutschigem Untergrund oder wenn man den Fahrstil anpassen möchte, ohne jedes Mal komplett neu zu denken.
Bedienung im Alltag
Im Vergleich der aufgelisteten Features fällt auf: Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein „Touring-System“ – viele Funktionen greifen ineinander, um das Fahren zu vereinfachen. Die KTM 790 Adventure fühlt sich eher wie ein „Adventure-Werkzeugkasten“ an: Man kann sich schnell auf unterschiedliche Situationen einstellen, bleibt aber stärker beim aktiven Fahren.
Ausstattung und Gepäck: Was passt besser zu Reisen?
Wenn es um Gepäck und Reise-Logistik geht, spielt die BMW R 1300 RT ihre Stärken aus. Die Maschine ist auf Touren ausgelegt, und das merkt man an der Gesamtkonzeption: Windschutz, Komfort und die Art, wie sich das Motorrad mit Gepäck „anfühlt“. Wer häufig mit Koffer oder Taschen unterwegs ist und lange Etappen plant, wird hier schnell ein stimmiges Gesamtpaket sehen.
Die KTM 790 Adventure ist ebenfalls reisefähig, aber eher im Sinne von „leicht und flexibel“. Sie eignet sich besonders, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Abstechern, Umwegen und Strecken, die nicht immer perfekt vorbereitet sind. Das Motorrad bleibt dabei handlich genug, um unterwegs nicht nur zu „rollen“, sondern auch zu reagieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Komfort und Laufruhe: besonders auf langen Strecken spürbar.
- Windschutz und entspannte Ergonomie: reduziert Ermüdung bei wechselnden Bedingungen.
- Tourenorientierte Elektronik: unterstützt das Fahren, ohne dass man ständig eingreifen muss.
- Gepäck- und Reisegefühl: wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem.
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur KTM, vor allem bei engen Passagen.
- Adventure-Anspruch ist möglich, aber nicht die Kernidentität.
KTM 790 Adventure – Stärken
- Agilität und Direktheit: macht Kurven und wechselnde Strecken lebendig.
- Vielseitigkeit: passt gut zu gemischten Routen und spontanen Abstechern.
- Fahrmodi und Anpassbarkeit: erleichtert das Umstellen auf unterschiedliche Bedingungen.
- Adventure-Feeling: lädt zu aktivem Fahren ein.
KTM 790 Adventure – Schwächen
- Tour-Komfort ist nicht ganz auf dem Niveau der RT, besonders bei sehr langen Etappen.
- Wind- und Wetterschutz wirkt weniger „abschirmend“ als bei der BMW.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Routinen klar sind. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und das Motorrad als zuverlässigen Reisebegleiter sieht, findet in der BMW R 1300 RT die passendere Basis. Sie ist besonders stark, wenn das Ziel im Vordergrund steht und der Weg möglichst entspannt sein soll.
Wer dagegen gern abwechslungsreich unterwegs ist, Kurven liebt, auch mal abseits der perfekten Strecke fährt und das Motorrad als aktiven Partner im Fahrspaß versteht, wird mit der KTM 790 Adventure zufriedener sein. Sie ist die Wahl, wenn Flexibilität und Agilität wichtiger sind als maximaler Tourenkomfort.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort, Windschutz und ruhige Laufruhe suchen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und Ausstattungs-Schwerpunkte zeigt sich: Die RT spielt ihre Stärken besonders auf langen Etappen aus, wenn gleichmäßiges Fahren, Entspannung und ein stimmiges Gesamtsystem wichtiger sind als maximale Handlichkeit. Die KTM 790 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Abenteuer-Vielseitigkeit zählen. Sie passt besser zu Fahrten mit wechselnden Untergründen, zu kurvigen Strecken und zu einem Fahrstil, der das Motorrad aktiv einbindet. Kurz: Wer primär „reisen“ will, liegt mit der BMW richtig. Wer primär „entdecken“ will, trifft mit der KTM oft die bessere Wahl.