| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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BMW R 1300 RT vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken
Wer ein Motorrad für längere Touren sucht, landet schnell in einem spannenden Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht die BMW R 1300 RT als konsequent ausgelegte Reise-Limousine mit Fokus auf Komfort, Elektronik und souveränem Langstrecken-Tempo. Auf der anderen Seite bietet die Suzuki V-Strom 1000 einen sehr vielseitigen Charakter: straßentauglich, alltagstauglich und mit dem typischen Adventure-Gefühl, das auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht. Beide Modelle sind ernsthafte Kandidaten – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundcharakter: Reisekomfort vs. vielseitiger Allrounder
Die BMW R 1300 RT ist klar auf „Ankommen“ ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie sich auf Tempo und Strecke einstellt: ruhig, stabil und mit einem Anspruch an Fahrkomfort, der besonders auf Autobahn und Landstraße auffällt. Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste große Tour plant, sondern auch für den Alltag „einfach so“ nutzt. Sie bleibt dabei handlich genug für den Stadt- und Landstraßenbetrieb und zeigt gleichzeitig genug Reserven, um auch längere Etappen entspannt zu fahren.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern spürbare Leistung und Drehmoment, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Beschleunigen und ruhiges Dahingleiten gefragt sind. Das Motorrad wirkt dabei wie aus einem Guss: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und die Leistungsentfaltung unterstützt ein souveränes Fahrgefühl bei konstantem Tempo.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ebenfalls kräftig, fühlt sich aber in vielen Situationen „direkter“ an. Gerade beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren auf Landstraßen wirkt sie lebendig. Wer häufig zwischen gemütlichem Cruisen und flotten Passagen wechselt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und nicht zu sehr auf eine bestimmte Fahrweise festgelegt ist.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW R 1300 RT: Sehr harmonische Kraftentfaltung für gleichmäßige Reiseetappen; Schwäche: weniger „spielerisch“ im Vergleich, wenn man bewusst viel mit dem Motorrad „arbeitet“.
- Suzuki V-Strom 1000: Lebendiges Ansprechverhalten für wechselnde Fahrstile; Schwäche: weniger Fokus auf das maximal ruhige Langstrecken-Feeling als die RT.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. intuitive Einfachheit
Bei der BMW R 1300 RT steht Elektronik im Mittelpunkt. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die Art, wie das Motorrad die Traktion und das Fahrverhalten unterstützt, zielen auf Sicherheit und Komfort ab. Gerade auf wechselnden Straßenbedingungen oder bei längeren Fahrten hilft diese „Regel- und Unterstützungslogik“, das Motorrad stressfreier zu machen. Das Ergebnis: weniger Konzentration auf das Feintuning, mehr Fokus auf die Strecke.
Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls moderne Assistenz und eine sinnvolle Abstimmung. Allerdings wirkt das Gesamtkonzept weniger „technisch inszeniert“ und mehr auf praktische Nutzbarkeit. Das Motorrad bleibt dadurch oft leichter zugänglich: Man kann sich schnell auf das Fahrgefühl einstellen, ohne sich durch zu viele Parameter zu arbeiten.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert bei der BMW besonders von der elektronischen Unterstützung, weil sie das Fahren entspannter macht. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auch spontan und unkompliziert fahren lässt, findet in der Suzuki oft den besseren Einstieg.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die BMW R 1300 RT ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei höheren Reisegeschwindigkeiten wirkt das Motorrad sehr standfest. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von „präziser Ruhe“, wodurch sich lange Etappen weniger anstrengend anfühlen. Gleichzeitig bleibt die RT kontrollierbar, auch wenn sie nicht als klassisches „Sportgerät“ gedacht ist.
Die Suzuki V-Strom 1000 zeigt eine andere Handschrift: Sie fühlt sich in vielen Situationen agiler an und macht es leichter, das Motorrad aktiv zu bewegen. Auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder bei dynamischerem Fahren kann das ein echter Vorteil sein. Wer gern Kurven „mitnimmt“ und nicht nur durchfährt, wird die Beweglichkeit der V-Strom zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- BMW R 1300 RT: Sehr souverän bei Reise-Tempo; Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als die V-Strom, wenn man häufig enge Wechsel und häufiges Umlenken sucht.
- Suzuki V-Strom 1000: Agiler und vielseitiger in der Bewegung; Schwäche: nicht ganz so stark auf maximalen Langstrecken-Komfort und Ruhe abgestimmt wie die RT.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite
Beim Thema Komfort spielt die BMW R 1300 RT ihre Stärke besonders deutlich aus. Windschutz und Sitzergonomie sind so abgestimmt, dass auch bei längeren Fahrten weniger Ermüdung entsteht. Das Motorrad wirkt wie ein „Schutzraum“: Der Fahrer bleibt konzentriert, weil das Motorrad die Umgebung weniger spürbar durchlässt. Gerade auf Autobahnabschnitten ist das ein spürbarer Unterschied.
Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls guten Komfort, aber mit einem anderen Ansatz. Sie ist bequem genug für lange Strecken, wirkt dabei jedoch etwas „bodenständiger“. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrbedingungen wechselt – Stadt, Landstraße, Landstraßen mit schlechterem Belag – schätzt, dass die V-Strom nicht nur auf perfekte Bedingungen optimiert ist.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Tourenplanung
Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn es um durchdachte Reiseausstattung und ein rundes Gesamtpaket geht. Das Motorrad passt gut zu Fahrern, die Wert auf eine „fertige“ Tourenlösung legen: komfortables Handling, gute Unterstützung im Alltag und ein stimmiges Setup für längere Etappen.
Die Suzuki V-Strom 1000 punktet vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Sie eignet sich sehr gut für Touren, bei denen die Route nicht komplett vorher geplant ist. Wer gern flexibel bleibt, auch mal Nebenstraßen nimmt oder mit wechselnden Untergründen rechnet, findet in der V-Strom oft den passenden Charakter.
Stärken und Schwächen bei der Reisetauglichkeit
- BMW R 1300 RT: Sehr stark für „komfortorientierte“ Langstrecken; Schwäche: weniger ideal, wenn die Tour bewusst abseits der glatten Straße stattfinden soll.
- Suzuki V-Strom 1000: Flexibel und alltagstauglich für unterschiedliche Strecken; Schwäche: nicht ganz so „High-End“ im reinen Reise-Ruhegefühl wie die RT.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT ist besonders interessant für Fahrer, die vor allem lange Strecken fahren und dabei maximalen Komfort sowie eine starke elektronische Unterstützung möchten. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt, wird die souveräne Stabilität und das entspannte Fahrgefühl besonders genießen. Auch wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist und eine „rund laufende“ Reiseplattform sucht, ist die RT eine sehr stimmige Wahl.
Die Suzuki V-Strom 1000 passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das Alltag und Tour gleichermaßen kann. Wer gern spontan fährt, verschiedene Straßenarten nutzt und dabei ein Motorrad sucht, das sich agil und direkt anfühlt, findet in der V-Strom einen starken Begleiter. Auch für Touren mit wechselndem Untergrund ist sie oft die pragmatischere Option.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecken-Komfort, ruhiger Stabilität und einer umfassenden elektronischen Unterstützung liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viele Kilometer am Stück fahren, Wind und Alltagseinflüsse möglichst „wegfiltern“ möchten und ein Motorrad suchen, das sich wie eine Reise-Lösung anfühlt. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die passendere Option, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: für Alltag, Landstraße und Touren mit wechselnden Bedingungen. Sie spielt ihre Stärken in der agilen Handhabung und im unkomplizierten Charakter aus. Wer also vor allem entspannt und komfortorientiert unterwegs ist, greift zur RT. Wer ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze sucht und dabei flexibel bleiben möchte, ist mit der V-Strom 1000 meist besser bedient.