| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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BMW R 1300 RT vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Yamaha MT-03, geht es im Vergleich selten nur um „mehr oder weniger“. Es geht vor allem darum, welcher Einsatzzweck besser passt: komfortorientierte Langstrecke mit viel Elektronik und Touring-Feeling oder ein leichtes, agiles Naked-Bike für Stadt und Feierabend. Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die man vor dem Kauf realistisch einordnen sollte.
Grundcharakter: Tourer vs. Naked-Bike
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht: Schwerpunkt auf Komfort, Stabilität und einem souveränen Auftritt auch dann, wenn die Strecke länger wird. Das merkt man vor allem an der Ausrichtung des Motorrads: eher „entspannt ankommen“ als „maximal sportlich ausreizen“.
Die Yamaha MT-03 dagegen steht für ein anderes Konzept: ein Naked-Bike, das sich leichtfühlig bewegt und im Alltag schnell verfügbar ist. Die MT-03 wirkt wie gemacht für kurze Wege, enge Straßen und das Gefühl, das Motorrad jederzeit kontrolliert zu haben – ohne dass man sich ständig Gedanken über die „richtige“ Fahrweise machen muss.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich das Motorrad an?
BMW R 1300 RT: souverän, ruhig, tourentauglich
Die R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Geschwindigkeit gleichmäßiger wird und die Strecke „läuft“. Das Motorrad vermittelt ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl. Gerade auf längeren Etappen ist das ein Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Linie und ein insgesamt gelasseneres Handling.
Auch bei wechselnden Bedingungen wirkt die BMW eher wie ein „System“, das den Fahrer unterstützt. Das zeigt sich im Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und der Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert: nicht hektisch, sondern kontrolliert.
Yamaha MT-03: leicht, direkt, wendig
Die MT-03 ist dagegen spürbar direkter. Das Bike fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft „kleiner“ an, als es auf dem Papier vielleicht wirkt. Gerade beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel oder wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen, ist die Yamaha im Element.
Das Fahrgefühl ist dabei weniger auf große Reise-Ruhe ausgelegt, sondern auf Agilität. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das schnell auf Gas- und Lenkbefehle reagiert und damit Spaß macht – auch ohne dass man ständig an die Grenzen gehen muss.
Komfort und Ergonomie: Wer macht längere Strecken leichter?
Hier liegen die größten Unterschiede. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort getrimmt. Sitzposition und Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu passt die typische Touring-Logik: weniger „Kampf gegen das Motorrad“, mehr „Motorrad trägt einen“. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadtstraßen besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Etappen, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Die Yamaha MT-03 ist ergonomisch eher auf Alltag und kürzere Touren ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie unbequem wäre – aber die Ausrichtung ist eine andere. Auf längeren Strecken kann sich der Fokus stärker auf „handlich und lebendig“ statt „komfortorientiert und ausbalanciert“ verschieben. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt, wird das als Vorteil empfinden: das Motorrad bleibt unkompliziert und macht schnell wieder Lust auf die nächste Runde.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Einfachheit
Die BMW R 1300 RT bringt typischerweise deutlich mehr Touring-Elektronik mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Fahrer entlastet: Traktions- und Fahrmodi, die das Ansprechverhalten anpassen, sowie ein Gesamtpaket, das auf verschiedene Situationen vorbereitet ist. Für viele ist das ein echter Pluspunkt, weil es die Fahrbarkeit verbessert – besonders, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das kann man als „weniger Technikballast“ sehen. Gerade Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad ohne viele Menüs und Einstellungen wollen, profitieren davon. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik auch: Man muss sich stärker auf das eigene Gefühl verlassen und die Fahrweise selbst fein abstimmen.
Bremsen und Fahrwerk: Wie gut kontrolliert das Motorrad?
BMW R 1300 RT: Stabilität bei Tempo und Last
Bei der BMW steht die Kontrolle im Vordergrund. Das Fahrwerk und die Bremsanlage sind auf ein souveränes Gesamtgefühl ausgelegt, das besonders bei höherem Tempo und längeren Fahrten überzeugt. Wer häufig tourt oder das Motorrad auch mit Gepäck nutzt, wird die BMW-typische Stabilität zu schätzen wissen.
Ein möglicher Schwachpunkt im Vergleich: Wer vor allem kurze Strecken fährt und das Motorrad „leicht“ und spontan bewegen möchte, kann die BMW als etwas weniger verspielt empfinden. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, sondern eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Yamaha MT-03: Agilität und unkomplizierte Kontrolle
Die MT-03 punktet mit einem Fahrwerk, das sich auf Agilität und Alltagstauglichkeit konzentriert. Die Bremsen wirken dabei so, wie man es von einem Naked-Bike erwartet: gut dosierbar, passend für Stadt und Landstraße, ohne den Anspruch, ein ausgewachsenes Reise-Setup zu ersetzen.
Als Schwäche im Vergleich kann man sehen, dass die MT-03 bei sehr langen, anspruchsvollen Touren weniger „Reisekomfort“ liefert als die BMW. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die BMW-Philosophie klar bevorzugen.
Leistung und Antrieb: Welche Charakteristik passt besser?
Die BMW R 1300 RT steht für einen kräftigen, tourenorientierten Antrieb. Das zeigt sich im Fahrverhalten: gleichmäßiges Vorankommen, gute Durchzugseigenschaften und ein Motor, der sich für entspanntes Fahren ebenso eignet wie für dynamische Zwischenspurts.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen auf ein leichteres, zugänglicheres Fahrgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „verständlich“ anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßen ist das oft der entscheidende Punkt: nicht maximale Reserven, sondern ein Antrieb, der Spaß macht und nicht überfordert.
Alltagstauglichkeit: Wer ist im Stadtverkehr im Vorteil?
Für den Alltag ist die Yamaha MT-03 meist die naheliegendere Wahl. Das Bike wirkt wendig, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt in den Alltag, ohne dass man ständig das Gefühl hat, „ein großes Motorrad“ zu bewegen. Dazu kommt: Das Handling ist oft intuitiv, was gerade bei häufigem Stop-and-Go oder engen Straßen ein Plus ist.
Die BMW R 1300 RT kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie ist eher die „Allround-Reiseoption“ als das reine Stadtwerkzeug. Wer viel pendelt und zusätzlich regelmäßig Touren fährt, kann die BMW trotzdem lieben – aber wer ausschließlich innerorts unterwegs ist, wird die MT-03 häufig als unkomplizierter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Touring-Fokus: Komfort und ruhiges Fahrgefühl für längere Strecken
- Elektronik-Unterstützung: mehr Anpassungsmöglichkeiten und Entlastung in unterschiedlichen Situationen
- Stabilität: souveränes Handling bei Tempo und bei wechselnden Bedingungen
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ im Vergleich zu leichteren Bikes im reinen Stadtbetrieb
- Anspruch an den Einsatzzweck: Wer fast nur kurze Strecken fährt, bekommt nicht den vollen Nutzen des Touring-Konzepts
Yamaha MT-03 – Stärken
- Agilität: wendig und schnell im Handling, besonders im Alltag
- Direktes Fahrgefühl: unkomplizierte Rückmeldung und leichtes „Mitgehen“
- Fokus auf das Wesentliche: weniger Technikkomplexität im Alltag
Yamaha MT-03 – Schwächen
- Touring-Limit: für sehr lange Etappen ist die BMW-Philosophie im Vorteil
- Weniger Assistenz: mehr Verantwortung liegt beim Fahrer, weil weniger Elektronik „glättet“
Welche Kaufentscheidung passt? (Kurz & klar)
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Yamaha MT-03 hängt vor allem davon ab, wie die meisten Kilometer entstehen. Geht es um regelmäßige längere Touren, entspanntes Reisen und ein Motorrad, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, ist die BMW die konsequentere Wahl.
Steht hingegen der Alltag im Vordergrund – Stadtverkehr, kurze Strecken, häufiges Umsetzen und ein Motorrad, das leicht zu handeln ist und schnell Freude macht – dann ist die Yamaha MT-03 oft die bessere Entscheidung.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist für Fahrerinnen und Fahrer die stimmige Wahl, die vor allem Tourenkomfort, Stabilität und elektronische Unterstützung suchen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt hier die passendste Ausrichtung. Die Yamaha MT-03 passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein agiles Naked-Bike für den Alltag wollen: wendig, direkt und unkompliziert im Handling. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Touren bevorzugt, wird die Yamaha als leichter zugänglich und alltagstauglicher empfinden. Kurz gesagt: BMW für Reisen und Komfort, Yamaha für Alltag, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß.