| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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BMW R 1300 RT vs Yamaha MT-07: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Yamaha MT-07, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein komfortorientiertes Tourenmotorrad, das auf lange Strecken, Stabilität und eine durchdachte Ausstattung setzt. Auf der anderen Seite geht es um ein agiles Naked Bike, das mit direktem Ansprechverhalten, unkomplizierter Handhabung und viel Fahrspaß im Alltag punktet. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort vs. Naked-Agilität
BMW R 1300 RT: gebaut für entspannte Kilometer
Die BMW R 1300 RT ist klar als Reisegerät gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten, auf ruhigerem Geradeauslauf und auf Komfort, der auch nach mehreren Stunden noch trägt. Gerade wer häufig längere Strecken fährt oder sich auf eine entspannte Sitzposition und eine passende Ergonomie verlässt, findet hier eine stimmige Basis.
Yamaha MT-07: leicht, wendig und nah am Fahrer
Die Yamaha MT-07 steht dagegen für ein Motorrad, das schnell in den Alltag passt. Das Handling wirkt unkompliziert, die Maschine lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und vermittelt ein direktes Gefühl für Gasannahme und Kurvenrhythmus. Wer gern spontan fährt, kurze Strecken genießt oder ein Bike sucht, das auch ohne „große Planung“ Spaß macht, wird die MT-07 schnell schätzen.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Art, wie die beiden Motorräder Kraft nutzbar machen. Die BMW R 1300 RT zielt auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Antrieb ab. Das bedeutet: Kraft steht so zur Verfügung, dass sich lange Strecken entspannt fahren lassen, ohne ständig am Drehzahlbereich „arbeiten“ zu müssen. Der Motorcharakter wirkt eher auf Kontinuität ausgelegt – ideal, wenn häufig Autobahn, Landstraße und längere Etappen auf dem Plan stehen.
Die Yamaha MT-07 dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim Fahren mit einem spürbaren „Mitgehen“ des Motors. Die MT-07 wirkt dadurch besonders dynamisch im Alltag. Während die BMW eher auf Gelassenheit und Durchzug für die nächste Etappe setzt, liefert die Yamaha ein unmittelbares, verspieltes Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk und Handling trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo steigt: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und das Fahrgefühl wirkt „eingestellt“ auf lange Strecken. Auch bei wechselnden Bedingungen zeigt sich der Reiseanspruch: Das Bike soll nicht nur schnell sein, sondern vor allem berechenbar.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Meister der Beweglichkeit. In engen Passagen, auf kurvigen Landstraßen und beim Rangieren im Alltag fühlt sich die Maschine leicht an. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man oft zwischen Stop-and-go, kurzen Beschleunigungsphasen und spontanen Kurvenabschnitten wechselt. Die Schwäche liegt eher dort, wo extreme Langstreckenbelastung und hohe Dauerlast im Vordergrund stehen: Dann zählt Komfort und Ruhe – und da spielt die BMW ihre Stärken aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Motorrad, das auf wiederholtes Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten und auf stabile Verzögerung ausgelegt ist. Gerade bei Touren mit Gepäck oder bei längeren Abfahrten ist das wichtig, weil sich das Sicherheitsgefühl über die Zeit aufbauen muss.
Die Yamaha MT-07 punktet im Alltag durch ein direktes Bremsgefühl. Das erleichtert das Dosieren in der Stadt und beim sportlichen Fahren auf der Landstraße. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist, profitiert von dieser Unmittelbarkeit. Gleichzeitig gilt: Für sehr lange, anspruchsvolle Touren zählt nicht nur das Bremsgefühl, sondern auch die Gesamtkonzeption aus Komfort, Ergonomie und Stabilität – hier hat die BMW den Vorteil.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Fokus auf Fahrspaß
Im Elektronikbereich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Tourer und Naked Bike. Die BMW R 1300 RT ist auf ein modernes Gesamtpaket ausgelegt: Assistenz- und Komfortfunktionen sollen das Fahren erleichtern, besonders auf langen Strecken. Das Ziel ist, dass der Fahrer weniger „arbeiten“ muss und sich mehr auf die Linie und den Verkehr konzentrieren kann.
Die Yamaha MT-07 setzt stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter bleibt: Das Motorrad soll nicht überladen wirken, sondern die Verbindung zwischen Gasgriff, Fahrwerk und Reifen spürbar halten. Für viele Fahrer ist genau das ein Plus, weil es das Bike „ehrlich“ macht. Wer jedoch sehr viel Wert auf umfangreiche Touren-Assistenten legt, wird bei der BMW eher fündig.
Sitzposition und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Bei der Sitzposition und Ergonomie ist der Unterschied besonders deutlich. Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort ausgelegt: Die Haltung wirkt so gestaltet, dass längeres Fahren weniger anstrengend wird. Das ist vor allem dann relevant, wenn man regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt oder wenn man auch mit Gepäck unterwegs ist. Hinzu kommt, dass die Gesamtergonomie auf entspannte Kontrolle ausgelegt ist – ein wichtiger Punkt, wenn man nicht nur „kurz Spaß“, sondern „lange Tour“ sucht.
Die Yamaha MT-07 bietet eine sportlichere, direktere Sitzhaltung, die das Motorrad wendiger und reaktionsfreudiger wirken lässt. Das ist ideal für Stadtfahrten, für Feierabendrunden und für Kurvenfahrten, bei denen man gern aktiv mit dem Bike arbeitet. Wer aber sehr lange Strecken plant, wird den Komfortvorteil der BMW spüren.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Wetter und Nutzungshäufigkeit
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad in den eigenen Rhythmus integrieren? Die BMW R 1300 RT ist dafür gemacht, auch bei wechselnden Bedingungen zu funktionieren. Der Tourenansatz zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Fahrer schützt und wie es sich für längere Fahrten „bereit“ anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, gern plant und auch bei längeren Etappen entspannt ankommen möchte, findet hier eine starke Grundlage.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das man gern öfter nutzt. Sie wirkt unkompliziert, schnell startklar und macht Lust auf spontane Runden. Gerade in urbanen Umgebungen ist das ein Vorteil: kurze Wege, enge Straßen, häufiges Abbiegen – all das passt zur MT-07. Für große Touren kann sie ebenfalls genutzt werden, aber der Komfort- und Schutzgedanke steht bei der BMW stärker im Vordergrund.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Ruhe
- Stabileres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen
- Elektronik- und Komfortkonzept, das das Fahren erleichtert
- Ergonomie, die auch nach längerer Zeit angenehm bleibt
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtverkehr als ein Naked Bike
- Für reine Kurzstreckenfahrten kann der Tourenfokus überdimensioniert wirken
Stärken der Yamaha MT-07
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl mit viel Spaß im Alltag
- Agiles Handling, das Kurven und enge Situationen leicht wirken lässt
- Unkomplizierte Nutzung für spontane Fahrten
- Fahrerlebnis steht im Vordergrund, ohne zu sehr zu „übersteuern“
Schwächen der Yamaha MT-07
- Bei sehr langen Touren zählt Komfort stärker – hier hat die BMW Vorteile
- Wer umfangreiche Tourenassistenz erwartet, findet eher im BMW-Konzept den Schwerpunkt
Welche Kaufentscheidung passt: Tourer oder Naked?
Der Vergleich BMW R 1300 RT vs. Yamaha MT-07 lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort, Schutz und ein souveränes Gesamtgefühl legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, wird mit der BMW R 1300 RT deutlich besser bedient. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer „frisst“, ohne dass der Fahrer ständig gegen Müdigkeit oder Unruhe anarbeiten muss.
Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist, gern kurvig fährt, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sofort Spaß macht, trifft mit der Yamaha MT-07 eine sehr passende Wahl. Sie ist oft die bessere Entscheidung, wenn das Motorrad nicht nur für große Pläne gedacht ist, sondern für das tägliche Fahrgefühl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die ein komfortorientiertes Tourenmotorrad suchen: ruhiges Fahrverhalten, ergonomischer Fokus und ein Elektronik- und Komfortkonzept, das lange Strecken entspannter macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei höheren Tempi sicher und gelassen fahren möchte und das Motorrad als Reiseplattform versteht, wird hier besonders zufrieden sein.
Die Yamaha MT-07 passt am besten zu Fahrern, die ein agiles Naked Bike für den Alltag wollen: direktes Ansprechverhalten, wendiges Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf spontane Runden macht. Wer vor allem Stadt, Landstraße und kurvige Feierabendstrecken fährt und dabei ein unkompliziertes Motorrad bevorzugt, findet in der MT-07 den stärkeren Partner. Kurz gesagt: Tourenkomfort und Souveränität sprechen für die BMW – Alltagsfreude und Agilität für die Yamaha.