| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.199 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 254 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 41mm, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Coil spring/Gas-hydraulic damper (Federweg 122)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (Tubeless) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (Tubeless) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Zurück zur Ausgangfrage: Lohnen sich die 1.800 Euro Aufpreis für die SP? Jein, möchten man sagen. Die SP ist die etwas edlere und fahrwerkstechnisch bessere Maschine, aber wer es nicht so dicke hat, kann unserer Meinung nach gerne auch zur Standard MT-09 greifen.Der Wettbewerb bei den Naked-Bikes der gehobenen Mittelklasse ist allerdings hart: KTM 890 Duke R, Kawasaki Z900, Ducati Monster, Aprilia Tuono 660, Triumph Speed Triple RS - das sind schon alles ebenfalls tolle Maschinen. Am Ende werden es viele potentielle Käufer wohl vom Motor abhängig machen: Es ist halt eine Charakter-Frage, ob man auf Twin, Triple oder Reihenvierer steht.
Die MT-09 SP macht jedenfalls ganz viel richtig und eigentlich gar nichts falsch - bis auf den Soziusbetrieb, der bei den Wettbewerbern allerdings ähnlich trübe ausfällt. Aber zu zweit will man diesen Bikes ja eigentlich auch gar nicht fahren, oder?
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers in Hamburg Eidelstedt - danke.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Yamaha MT-09 SP: Zwei Charaktere, zwei Einsatzzwecke
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Yamaha MT-09 SP, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht klar für Touring: viel Komfort, guter Windschutz, eine entspannte Sitzposition und ein Paket aus Elektronik und Ausstattung, das lange Strecken leichter macht. Die Yamaha dagegen ist ein Naked Bike mit Fokus auf Dynamik. Sie fühlt sich lebendig an, reagiert schnell auf Gasbefehle und macht vor allem dann Spaß, wenn die Straße kurvig wird oder die Fahrt spontan und sportlich geplant ist.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und den typischen Strecken passt.
Grundidee und Fahrgefühl: Touring vs. Agilität
BMW R 1300 RT: souveränes Reisen
Die BMW R 1300 RT ist wie gemacht für Fahrten, bei denen man Kilometer sammeln möchte. Das Motorrad wirkt von Beginn an stabil und ruhig. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten spielt der Windschutz eine große Rolle: Der Fahrer bleibt weniger „im Wetter“, was die Konzentration auf der Strecke erhöht. Auch das Gesamtpaket aus Sitzkomfort und Fahrwerksabstimmung zielt darauf ab, dass die Fahrt auch nach mehreren Stunden noch angenehm ist.
Yamaha MT-09 SP: direkt, leichtfüßig, lebendig
Die Yamaha MT-09 SP dagegen ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Die Sitzposition ist sportlicher und näher an der „Aktiv-Fahrweise“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es nicht nur geradeaus geht, sondern wenn man Kurven bewusst ansteuert. Die Yamaha vermittelt ein unmittelbares Feedback: Gas auf, Motorrad reagiert – ohne lange Verzögerung. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die gern dynamisch fahren und das Motorrad als Werkzeug für den Fahrspaß sehen.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
BMW: Boxer-Feeling und Touring-Drehmoment
Der Motor der BMW R 1300 RT ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die BMW weniger „nervös“, sondern eher kultiviert und gleichmäßig. Das hilft besonders bei längeren Etappen, weil das Motorrad auch bei konstantem Tempo angenehm zu fahren ist. Beim Beschleunigen zeigt sich die Stärke vor allem dann, wenn man aus dem Drehzahlbereich heraus zügig vorankommt, ohne ständig am Gas zu arbeiten.
Yamaha: CP3-Performance und spürbare Dynamik
Die Yamaha MT-09 SP setzt auf den bekannten Charakter der MT-Reihe: ein Motor, der sich mit zunehmender Drehzahl immer „freier“ anfühlt. Im direkten Vergleich wirkt die Yamaha dadurch oft spritziger – besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei kurzen Zwischensprints. Wer gern mit dem Gas spielt, bekommt hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise unterstützt und belohnt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
BMW: Komfort und Ruhe in jeder Lage
Beim Fahrwerk der BMW liegt der Schwerpunkt auf Komfort und kontrollierter Stabilität. Das Motorrad nimmt Unebenheiten souverän auf und bleibt dabei gut geführt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Kopfarbeit“ auf schlechten Straßen, mehr Fokus auf die Linie. Auch das Zusammenspiel aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass die BMW auch bei längeren Fahrten nicht müde wirkt.
Yamaha: präzises Einlenken und sportliche Kontrolle
Die Yamaha MT-09 SP ist beim Handling klar auf Agilität ausgelegt. Sie lässt sich leichter in die Kurve bringen und vermittelt ein sportliches Gefühl, das Lust auf mehr macht. Gerade auf Landstraßen ist das ein Vorteil: Man kann schneller reagieren, Linienwechsel wirken unkompliziert, und das Motorrad bleibt dabei gut berechenbar. Gleichzeitig sollte man wissen: Der Fokus liegt auf Fahrspaß – nicht auf maximaler Langstrecken-„Weichheit“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl
Beide Motorräder sind auf einem modernen Niveau, aber sie vermitteln das Sicherheitsgefühl unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT punktet mit einem eher „tourentauglichen“ Ansatz: Bremsen und Assistenz wirken darauf abgestimmt, dass man entspannt unterwegs ist und auch bei wechselnden Bedingungen sicher bleibt. Die Yamaha MT-09 SP bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Vergleich direkter und sportlicher im Ansprechverhalten. Wer gern zügig bremst und das Motorrad aktiv führt, wird die Yamaha als besonders passend empfinden.
Elektronik und Assistenz: Komfortfunktionen vs. sportliche Unterstützung
BMW: Elektronik als Reisehelfer
Bei der BMW R 1300 RT ist Elektronik ein zentraler Teil des Gesamtkonzepts. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, den Fahrer im Alltag zu entlasten – etwa durch Assistenzfunktionen, die Stabilität und Kontrolle unterstützen. Gerade auf langen Strecken macht das einen Unterschied, weil man weniger „manuell“ nachregeln muss und sich mehr auf die Umgebung konzentrieren kann.
Yamaha: Performance-Feeling mit moderner Technik
Die Yamaha MT-09 SP nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber mit stärkerem Fokus auf Fahrdynamik. Das Motorrad unterstützt sportliche Manöver, ohne das Gefühl zu „verkleben“. Im Vergleich zur BMW wirkt die Yamaha dadurch oft unmittelbarer: Man merkt, dass die Technik nicht nur Komfort liefern soll, sondern auch das Fahrverhalten in Richtung sportlicher Kontrolle optimiert.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie, und warum ist das wichtig?
BMW: entspannter für lange Tage
Die BMW R 1300 RT ist ergonomisch klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger anstrengend, und der Windschutz reduziert Ermüdung. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur eine Runde dreht, sondern Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Yamaha: sportlicher, näher am Fahrer
Die Yamaha MT-09 SP bietet eine Sitzhaltung, die aktives Fahren begünstigt. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad „mitnimmt“. Für sehr lange Autobahn- oder Dauerfahrten kann das weniger entspannend sein als bei der BMW – dafür fühlt sich die Yamaha im Stadtverkehr und auf Landstraßen oft wendiger und lebendiger an.
Windschutz, Alltag und Gepäck: Zwei Philosophien
Hier trennen sich die Wege besonders deutlich. Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gedacht: Windschutz, Schutzkleidung-Feeling und eine Ausstattung, die das Mitnehmen von Gepäck erleichtert. Das Motorrad ist damit prädestiniert für Reisen, bei denen Komfort und Planungssicherheit zählen.
Die Yamaha MT-09 SP ist dagegen stärker auf „on the go“ ausgelegt. Sie eignet sich hervorragend für Tagesausflüge, spontane Touren und Strecken, auf denen man öfter stoppt oder die Route flexibel bleibt. Gepäck ist möglich, aber der Charakter bleibt: Die Yamaha ist eher das Motorrad für Fahrspaß als für „alles dabei“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Komfort und Ruhe für lange Strecken, weniger Ermüdung durch Windschutz und Ergonomie.
- Elektronik als Entlastung, die das Fahren im Alltag einfacher macht.
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnden Straßenbedingungen.
BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen
- Wer maximale Agilität im sportlichen Sinne sucht, empfindet die BMW im Vergleich zur Yamaha weniger „leichtfüßig“.
- Der Touring-Fokus kann sich im Stadtverkehr oder auf kurzen, kurvigen Strecken weniger „direkt“ anfühlen.
Yamaha MT-09 SP – Stärken
- Direktes Fahrgefühl und spürbare Dynamik beim Beschleunigen.
- Agiles Handling für Kurven, schnelle Richtungswechsel und sportliche Fahrweise.
- Elektronik mit Performance-Fokus, die das Motorrad nicht ausbremst, sondern unterstützt.
Yamaha MT-09 SP – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Autobahn- oder Dauerfahrten kann der Touring-Komfort der BMW im Vorteil sein.
- Der Naked-Charakter bedeutet: weniger Windschutz, wodurch man bei schlechtem Wetter oder hohen Geschwindigkeiten mehr spürt.
Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Bike besser?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Yamaha MT-09 SP hängt stark davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort, Schutz und eine entspannte Sitzposition legt, wird mit der BMW deutlich glücklicher. Sie ist das Motorrad für Touren, bei denen man sich auf das Fahren konzentriert und nicht auf das „Aushalten“.
Wer hingegen gern kurvig fährt, das Motorrad aktiv bewegt, schnelle Reaktionen mag und ein direktes, sportliches Gefühl sucht, findet in der Yamaha die passendere Wahl. Die MT-09 SP ist ideal für Tagesausflüge, Landstraßen und alle, die das Motorrad als dynamisches Werkzeug für Fahrspaß sehen.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz, Reiseeffizienz und eine entlastende Elektronik im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die regelmäßig längere Touren machen, entspannt reisen möchten und ein souveränes, ruhiges Gesamtpaket suchen. Die Yamaha MT-09 SP gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unmittelbares Ansprechverhalten und sportliche Dynamik zählen. Sie ist ideal für kurvige Strecken, spontane Ausfahrten und alle, die das Motorrad gern aktiv einsetzen und ein lebendiges Fahrgefühl bevorzugen. Kurz gesagt: Wer vor allem „weit und bequem“ fährt, greift zur BMW. Wer vor allem „schnell und direkt“ unterwegs ist, findet in der Yamaha den besseren Match.