| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Yamaha MT-125 – Vergleich & Empfehlung
Beim Vergleich zwischen der BMW R 1300 RT und der Yamaha MT-125 prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Einsatz. Auf der anderen Seite geht es um ein leichtes, agiles Naked Bike, das vor allem im Alltag, in der Stadt und bei kurzen bis mittleren Strecken seine Stärken ausspielt. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Tourenmaschine vs. Urban-Naked
BMW R 1300 RT: souverän, komfortorientiert, reisetauglich
Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Der Charakter ist dabei eher „ruhig und souverän“ als „zappelig und nervös“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich neu zu sortieren. Gerade auf Autobahn und Landstraße spielt die RT ihre Stärken aus: gleichmäßiges Tempo, gute Stabilität und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt.
Yamaha MT-125: leicht, direkt, verspielt
Die Yamaha MT-125 ist dagegen ein Bike für den Alltag und für den schnellen Sprung zwischendurch. Der Fokus liegt auf Agilität und einem unmittelbaren Ansprechverhalten. In engen Straßen, auf kurvigen Nebenstrecken und beim zügigen Stadtverkehr wirkt die MT-125 lebendig. Sie ist weniger auf „Dauerreise“ ausgelegt, dafür aber ideal, um Fahrspaß schnell verfügbar zu machen – ohne dass das Motorrad schwerfällig wirkt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung anfühlt
Auch ohne in einzelne Kennzahlen abzutauchen, lässt sich der Unterschied klar beschreiben: Die BMW R 1300 RT liefert ihre Kraft so, dass sich Tempo und Fahrstabilität wie von selbst ergeben. Das Motorrad unterstützt eine entspannte Fahrweise, bei der man nicht ständig am Gas „arbeiten“ muss. Die Yamaha MT-125 hingegen lebt von der Direktheit: Das Ansprechverhalten und die Leichtigkeit sorgen dafür, dass man mehr mit dem Motorrad „arbeitet“, um den gewünschten Vortrieb zu bekommen. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Es macht die MT-125 besonders interessant für alle, die gern aktiv fahren.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
BMW R 1300 RT: Komfort als Hauptargument
Die RT ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach längerer Zeit nicht das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Dazu kommt der Tourer-Ansatz beim Windmanagement: Der Bereich vor dem Fahrer ist so ausgelegt, dass der Fahrtwind weniger ermüdend wirkt. Das macht die BMW besonders attraktiv, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn man auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleiben möchte.
Yamaha MT-125: aufrecht, handlich, schnell im Alltag
Die MT-125 bietet eine eher aufrechte, kompakte Sitzhaltung. Das ist in der Stadt ein Vorteil: Man kommt leichter durch den Verkehr, kann das Motorrad zügig positionieren und hat ein direktes Gefühl für die Straße. Windschutz ist hier nicht der Schwerpunkt wie bei einem Tourer. Dafür punktet die MT-125 mit einem unkomplizierten Handling und einem Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt – gerade für kürzere Strecken oder wenn häufig umgeplant wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Ruhe aus. In schnellen Kurven und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad wie „gesetzt“. Das hilft, wenn man nicht ständig nachkorrigieren möchte. Die Yamaha MT-125 ist dagegen spürbar leichter in der Bewegung. Dadurch fühlt sie sich in engen Passagen, beim Rangieren und in der Stadt besonders angenehm an. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad häufig „mitnimmt“, wird an der MT-125 schnell Freude finden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Einsatz unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken souverän zu verzögern. Das gibt gerade auf Autobahnabschnitten oder bei zügiger Fahrweise ein gutes Gefühl. Die Yamaha MT-125 ist im Alltag besonders praktisch: Das Bike lässt sich kontrolliert abbremsen und bleibt dabei handlich. In der Praxis bedeutet das: Die RT wirkt wie gemacht für „mehr Reserven“, die MT-125 für „mehr Kontrolle im Stadtbetrieb“.
Elektronik und Assistenz: Tourer-Features vs. Naked-Fokus
Bei der BMW R 1300 RT steht ein moderner Tourer-Ansatz im Vordergrund. Elektronik und Assistenzsysteme sind so gedacht, dass sie das Fahren über längere Zeit erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Das merkt man vor allem dann, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man nicht jedes Detail aktiv „managen“ möchte. Die Yamaha MT-125 setzt eher auf das Wesentliche: ein direktes Fahrerlebnis, das nicht durch zu viele Systeme überlagert wird. Das ist für viele Fahrer angenehm, weil das Motorrad dadurch sehr „echt“ bleibt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im Jahresverlauf
Die Yamaha MT-125 ist im Alltag im Vorteil, wenn es um kurze Wege, häufiges Anhalten und das schnelle Umsetzen geht. Sie wirkt kompakt und unkompliziert, was besonders in der Stadt zählt. Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders: Sie ist eher dann im Element, wenn der Tag nicht nur aus Ampelphasen besteht, sondern auch aus Landstraße und längeren Etappen. Wer häufig nur „mal eben“ fährt, wird die RT vielleicht als zu „groß“ empfinden – wer regelmäßig Touren plant, wird die RT genau dafür schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Stabilität bei zügigerem Fahren
- Tourer-Ansatz mit Fokus auf Wind- und Fahrkomfort
- Elektronik unterstützt entspanntes Fahren
BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen
- Im reinen Stadtbetrieb kann die Größe/Charakteristik weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer nur kurze Strecken fährt, bekommt nicht automatisch den vollen Nutzen des Tourer-Konzepts
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agilität und direktes Handling
- Alltagsfreundlich durch kompakte Art
- Fahrspaß durch aktives Fahren und gutes Ansprechverhalten
- Ideal für Einsteiger und Fahranfänger im passenden Fahrerlaubnisrahmen
Yamaha MT-125 – mögliche Schwächen
- Für lange Autobahn-Etappen ist der Tourer-Ansatz nicht im gleichen Maß vorhanden
- Bei sehr ambitioniertem Tempo fehlt die „Reserve“ eines großen Tourers
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT passt besonders gut, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig „mitarbeitet“. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf souveräne Performance verzichten möchte, findet in der RT eine starke Wahl.
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, Wendigkeit und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen und gern aktiv fahren. Auch wenn die Strecken nicht immer lang sind, macht die MT-125 genau dann Spaß, wenn man häufig zwischen Verkehr, Kreuzungen und kurzen Kurven hin- und herwechselt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die Touren lieben und dabei Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl priorisieren. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wenn Wind, Rhythmus und Fahrruhe eine große Rolle spielen. Die Yamaha MT-125 ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und ideal, um schnell Fahrspaß zu haben. Wer viel Stadtverkehr fährt oder gern kurze Strecken dynamisch angeht, wird mit der MT-125 glücklicher. Wer hingegen regelmäßig größere Distanzen plant und ein Motorrad sucht, das lange Fahrten angenehm macht, trifft mit der BMW R 1300 RT die bessere Entscheidung.